Peruanische Nationalgerichte

Chairo cusqueño für ein gemeinsames Festessen

Großer Topf Chairo mit Rind, Lamm, Chuño, Weizen und weißem Mote-Mais.

Peruanische Nationalgerichte
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Chairo cusqueño für ein gemeinsames Festessen – ausführliches Rezept für zu Hause
Chairo cusqueño für ein gemeinsames Festessen – ausführliches Rezept für zu Hause
Ergibt 8 Portionen
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 122 Minuten
Zusätzliche Wartezeit 480 Minuten
Gesamtdauer 632 Minuten
Überblick

Chairo cusqueño für ein gemeinsames Festessen – ausführliches Rezept für zu Hause

Die kräftige Chairo-Suppe eignet sich auch als vollständige Mahlzeit für eine größere Runde. Diese Ausführung verwendet Rind und Lamm und ergänzt die Grundlage aus Weizen und Chuño um gekochten weißen Mote, große Maiskörner aus der Andenküche. Der Mais erweitert die Struktur, ersetzt aber nicht die beiden anderen charakteristischen Zutaten.

Die Bezeichnung als Festessen beschreibt hier die acht gehaltvollen Portionen und das gemeinsame Servieren. Eine Bindung an Corpus Christi, an einen benannten Feiertag oder an eine nicht belegte Familientradition wird damit nicht behauptet. In jeder Schüssel sollen zarte Fleischstücke, Getreide und Gemüse vorkommen, nicht nur eine leichte Vorsuppe.

Rind und Lamm aromatisieren zuerst die Brühe. Vorgekochte Körner und eingeweichte Chuño werden danach erwärmt, während die Kartoffeln weich werden. Mote kommt erst am Ende hinzu, damit die Körner ganz bleiben. Ein großer Topf ermöglicht ruhiges Köcheln, auch wenn das letzte Gemüse zugegeben wird.

Zutaten

Zutaten

Brühe und Getreide

  • 500 g Rinderschulter ohne Knochen, in 3 cm großen Stücken
  • 450 g Lammschulter ohne Knochen, in 3 cm großen Stücken
  • 2400 ml Wasser für die Suppe
  • 180 g gegarte Weizenkörner
  • 110 g trockene Chuño, einweichen und abspülen
  • 300 g weißer Mote-Mais, vollständig gegart
  • 2000 ml Wasser für Chuño: 1200 ml zum Einweichen und zweimal je 400 ml zum Spülen; danach wegschütten

Gemüse und Würzzutaten

  • 400 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 220 g Kürbis, gewürfelt
  • 200 g Dicke Bohnen, ausgelöst
  • 150 g rote Zwiebel, gewürfelt
  • 20 g Knoblauch, fein gehackt
  • 25 ml Pflanzenöl
  • 6 g Salz
  • 3 g gemahlener Kreuzkümmel
  • 15 g frische Minze, gehackt
  • 3 g getrockneter Oregano
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Chuño einweichen und spülen.110 g trockene Chuño mit 1200 ml kaltem Wasser bedecken und 480 Minuten bei höchstens 4 °C im Kühlschrank einweichen. Abgießen, vorsichtig ausdrücken und zweimal mit jeweils 400 ml frischem Wasser abspülen; sämtliches Einweich- und Spülwasser wegschütten. Chuño klein schneiden. Die Stücke sollen biegsam sein und keinen harten trockenen Kern mehr besitzen. Nicht auf der warmen Arbeitsplatte einweichen.

  2. Würzansatz anschwitzen.Sämtliche 25 ml Pflanzenöl im großen Suppentopf erhitzen, 150 g rote Zwiebel, 20 g Knoblauch und 3 g Kreuzkümmel darin anschwitzen. Bei mittlerer Hitze insgesamt 8 Minuten rühren. Die Zwiebel ist weich und duftet, darf aber nicht dunkel werden.

  3. Fleischbrühe langsam kochen.500 g Rinderschulter und 450 g Lammschulter zusammen mit den gesamten 2400 ml Suppenwasser in den Topf geben. Langsam zum Köcheln bringen, Schaum abschöpfen und bei locker aufgelegtem Deckel 75 Minuten sanft garen. Die Brühe riecht fleischig und eine Gabel lässt sich allmählich in größere Fleischstücke drücken. Rohes oder noch nicht vollständig gegartes Fleisch nicht probieren.

  4. Weizen, Chuño und Kartoffeln garen.180 g gekochten Weizen, 400 g Kartoffeln, 110 g eingeweichte Chuño und 220 g Kürbiswürfel in die sanft köchelnde Brühe geben. 25 Minuten weitergaren. Die Kartoffel lässt sich mit einer Gabel zerdrücken, Chuño ist auch innen weich.

  5. Letztes Gemüse zugeben.200 g ausgelöste Dicke Bohnen und sämtliche 300 g bereits gegarte weiße Mote-Maiskörner in die Suppe geben. 10 Minuten sanft köcheln, damit die Maiskörner ganz bleiben. Die Bohnen sind zart, und die dicke, noch flüssige Brühe rinnt von der Kelle.

  6. Würzen und Kerntemperatur messen.6 g Salz, 15 g frische Minze und 3 g getrockneter Oregano einrühren und 4 Minuten erwärmen. Vor dem heißen Servieren am größten Fleischstück mindestens 74 °C im Kern messen, dabei Knochenkontakt vermeiden. Ein Löffel Suppe enthält zartes Fleisch, Weizen, Kartoffeln und Chuño; die Kerntemperatur muss den vorsichtigen Richtwert von 74 °C erreichen.

Praxis

Praxis

Servieren, Aufbewahren und Abwandlungen

Die Menge ergibt acht kräftige Portionen. Schüsseln und große Schöpfkelle vor dem letzten Erwärmen bereitlegen, damit alles heiß an den Tisch kommt. Bei kurzem Warmhalten über 60 °C bleiben oder die Suppe rasch in mehrere flache Behälter verteilen; keinen tiefen vollen Topf auf dem Herd auskühlen lassen. Innerhalb von 2 Stunden auf höchstens 4 °C kühlen und Reste auf 74 °C erwärmen. Weißer Mote muss bereits weich gekocht sein, denn trockener Mais würde einen erheblich längeren Garplan brauchen.

Kontrollpunkte

Kontrollpunkte

  • Körner sinken ab und kleben anDie Suppe wurde bei starker Hitze nicht umgerührt. Sanft köcheln und den Topfboden regelmäßig mit der Kelle abstreichen.
  • Mote bleibt zähDer Mais wurde trocken zugefügt. Nur bereits vollständig weich gegarte Körner verwenden.
Nährwerte pro 1 von 8 Portionen (Näherungswerte)

Nährwerte pro 1 von 8 Portionen (Näherungswerte)

  • Portionsgröße1 von 8 Portionen
  • Kalorien445 kcal
  • Kohlenhydrate45 g
  • Eiweiß35 g
  • Fett16 g
  • Ballaststoffe8 g
  • Natrium390 mg
Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Trockene Chuño 480 Minuten mit sauberem Wasser bei höchstens 4 °C im Kühlschrank einweichen; Einweichwasser wegschütten. Für die gemeinsame Mahlzeit größere Suppenmengen auf mehrere kleine flache Kühlgefäße verteilen. Mit einem Küchenthermometer im dicksten Fleischstück mindestens 74 °C messen, als vorsichtige Grenze für die gemischte Suppe. Die Suppe zügig in kleinen flachen Behältern abkühlen, innerhalb von 2 Stunden bei höchstens 4 °C lagern und binnen 3–4 Tagen verbrauchen. Reste auf 74 °C wiedererhitzen. Enthält Weizen (Gluten). Bei verpacktem vorgekochtem Weizen und Würzmitteln weitere Allergenhinweise prüfen.

Abschluss

Abschluss

  • Auf dem Teller: Großer Topf Chairo mit Rind, Lamm, Chuño, Weizen und weißem Mote-Mais.
  • Entscheidend: Die letzten Bohnen sind zart; der vorgekochte Mote behält ganze Körner und die Brühe bleibt schöpfbar.