Chairo cusqueño mit Chuño, Weizen und Rindfleisch
Chairo cusqueño ist eine sättigende Suppe aus der Andenregion um Cusco. Neben Rindfleisch und frischen Kartoffeln gehören Chuño und ganze Weizenkörner zum Kern dieser Zubereitung. Schwarzer Chuño sind durch traditionelle Gefrier- und Trocknungsverfahren haltbar gemachte Andenkartoffeln mit einer eigenen, deutlich anderen Beschaffenheit als frische Kartoffeln.
Die getrockneten Zutaten benötigen einen langen Vorlauf. Schwarzer Chuño und ganze Weizenkörner werden getrennt zwölf Stunden in exakt zugeteiltem Wasser im Kühlschrank eingeweicht. Das Einweichwasser wird entsorgt, und der Chuño wird nochmals sorgfältig gespült. Erst dann kommen beide in die langsam kochende Fleischbrühe.
Durch die lange Garzeit werden die Rindfleischwürfel weich und die Körner bissfest. Kartoffel und Kürbis binden die Brühe leicht, ohne dass eine zusätzliche Mehlschwitze nötig wäre. Der Chuño soll innen vollständig durchfeuchtet sein und nicht hart bleiben; die Suppe wird heiß mit gehackter Petersilie gegessen.


