Ají de gallina mit gezupftem Hähnchen, Brot, Milch und Pecannüssen
Ají de gallina ist ein cremiges Gericht der peruanischen Küche. Trotz seines Namens wird es heute auch mit Hähnchen zubereitet. Die charakteristische gelbe Sauce erhält ihre Würze aus Ají amarillo und ihre Bindung aus in Milch eingeweichtem Brot; Pecannüsse und Hartkäse ergänzen das Aroma.
Die Hähnchenbrust zunächst sanft gar ziehen lassen und das aufgefangene Kochwasser für die Sauce abmessen. Währenddessen Kartoffeln und Eier separat kochen. Die Brotmischung wird püriert und erst nach dem Anschwitzen von Zwiebel, Knoblauch und Ají zugegeben. Die Flüssigkeit portionsweise einarbeiten, damit die Sauce dicklich und dennoch löffelbar bleibt.
Das gegarte Hähnchen in Fasern zupfen, damit die Sauce daran haftet, ohne eine homogene Paste zu bilden. Auf Kartoffelscheiben anrichten und mit fest gegarten Eiern und schwarzen Oliven abschließen. Entscheidend ist eine sanfte Hitze: Die Sauce soll nicht anbrennen und das Geflügel muss im dicksten Teil mindestens 74 °C erreicht haben.


