Erzurum Kadayıf Dolması ohne Aufweichen rollen
Kadayıf Dolması sind eine Spezialität aus Erzurum aus frischem Tel Kadayıf, den feinen vorgegarten Teigsträngen türkischer Süßwaren. Hier liegen sie nicht im Backblech, sondern werden als handgroße Matten angehoben, mit Walnuss gefüllt, gerollt, in ganzem Ei gewendet und frittiert. Die heiße Rolle kommt danach in kalten Sirup und erhält krosse verschlungene Oberfläche und feuchten Nusskern.
Frische entscheidet über den Halt. Geschmeidiger, kürzlich hergestellter Tel Kadayıf trennt sich zu Lagen, ohne zu zerbrechen; alte trockene Stränge schnappen kurz und hinterlassen Lücken. Packung während der Arbeit abdecken. Pro Rolle 20–25 g als intakte Matte heben, rechteckig legen und 7–9 g grobe Walnüsse nahe einer kurzen Kante platzieren.
Walnüsse bleiben bewusst grob. Pulver verdichtet sich nach Sirup zu Paste, sehr große Stücke durchstechen die Hülle. In linsen- bis erbsengroße Bruchstücke zerdrücken und nicht überfüllen. Zu viel kann beim Frittieren bitter werden, zu wenig ergibt flache Mitte. Abgemessener Löffel hält alle sechzehn Stücke gleich.
Ei ist Überzug, keine Einweichflüssigkeit. Jede Rolle durch gleichmäßig geschlagenes Vollei drehen und auf schrägem Blech eine oder zwei Minuten abtropfen. Eingeschlossenes Ei macht die Mitte teigig, riecht stark gekocht und hinterlässt blasse weiße Stellen. Vor Öl sollen Rollen nur glänzen und nicht tropfen.
Für 16 Rollen und acht Portionen 35 Minuten Vorbereitung, 35 Minuten Garzeit und 1 Stunde Abkühlung einplanen. Mäßig konzentrierter Sirup bleibt vollständig kalt; heiße krosse Rollen liegen 3–5 Minuten darin. Eine Testrolle zeigt, ob Sirup bis zur Mitte gelangt, während äußere Stränge sichtbar bleiben. Am Frittiertag mit Pistazie nur oben servieren.
35 Minuten Vorbereitung, 35 Minuten Garzeit und 1 Stunde Abkühlzeit für 8 Portionen.
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