Pasztet z karpia z żurawiną z Bełżca: polnische Karpfenterrine mit Cranberrys
Diese gebackene Karpfenterrine wird in einer kleinen rechteckigen Form gegart. Die Oberfläche bräunt leicht, und im Anschnitt sind dunkelrote Cranberrys zu sehen. Der Fisch bleibt zart und herzhaft, während die Beeren eine milde Süße beisteuern. Kichererbsen und hart gekochte Eier binden die Masse zu einer weichen, aber schnittfesten Terrine.
Das polnische Landwirtschaftsministerium führt Pasztet z karpia z żurawiną z Bełżca auf der Liste traditioneller Produkte für die Gegend um Bełżec in der Woiwodschaft Lublin. Der registrierte Eintrag beschreibt eine rechteckige Terrine, je nach Form meist etwa 400 g schwer, mit leicht gebräunter Oberfläche, dunkelbeiger Schnittfläche, sichtbaren Cranberry-Stücken und einem Fisch-Kräuter-Aroma. Das Gericht wird mit den örtlichen Fischteichen und Familientreffen verbunden. Der Eintrag nennt weder genaue Mengen noch die Dauer des ersten Fischgarens.
Die dokumentierte Zubereitung bäckt den Karpfen zunächst mit Zwiebel, Knoblauch und Kräutern. Danach wird das gegarte Fleisch mit Kichererbsen, hart gekochten Eiern und Cranberrys gemischt, gewürzt und 30 Minuten bei 190°C gebacken. Diese abgewogene Hausversion ergibt zwei kleine Terrinen und verwendet grätenfreie Filets, damit sie leichter zuzubereiten ist. Sie folgt der beschriebenen Reihenfolge, erhebt aber keinen Anspruch auf die einzig historische Rezeptur. Eine frische selbstgemachte Terrine ist nicht bei Raumtemperatur haltbar und muss nach dem Servieren gekühlt werden.


