Über Genovese napoletana
Trotz ihres Namens beschreibt La Cucina Italiana die Genovese als eindeutig neapolitanisch: ein weißes Ragù aus Rindfleisch und sehr großen Mengen Zwiebeln, langsam gegart, bis sich das Fleisch zerrupfen lässt und die Zwiebeln eine intensive Sauce bilden.
Das Verhältnis von Zwiebeln zu Fleisch ist bewusst hoch. Ein Kilogramm Zwiebeln auf ungefähr 800 g Rindfleisch ist kein Tippfehler; die Zwiebeln sind die Sauce und nicht nur aromatische Garnitur.
Der Topf beginnt mit einem zurückhaltenden Soffritto aus Sellerie und Karotte, danach folgen Rindfleisch, Wein und Zwiebeln. Die lange zugedeckte Phase macht alles weich; späteres offenes Garen lässt Wasser verdampfen und die natürlichen Zwiebelzucker dunkler werden.
Mit zunehmender Dicke muss die Sauce immer häufiger gerührt werden. Wenn wenig Feuchtigkeit übrig ist, kann die süße Zwiebelbasis rasch ansetzen und bitter werden.
Ziti sind ein klassischer Begleiter, die verifizierten Bilder zeigen jedoch geriffelte kurze Pasta. Deshalb erlaubt das Rezept Ziti, Rigatoni oder Paccheri-artige Röhren und hält gleichzeitig die Rindfleisch-Zwiebel-Sauce traditionell.
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