Über Brasato al Barolo
La Cucina Italiana beschreibt Brasato al Barolo als repräsentatives Gericht des Piemont, dessen Grundstruktur aus langer Weinmarinade, anschließendem Anbraten und langsamem zugedecktem Schmoren besteht. Cappello del prete, ein bindegewebsreiches Schulterstück, eignet sich besonders gut.
Die 12-stündige Marinade würzt die Oberfläche und aromatisiert den Wein mit Zwiebel, Karotte, Sellerie und Kräutern. Anschließend wird das Rindfleisch herausgenommen und gründlich getrocknet; nasses Fleisch dämpft, während eine trockene Oberfläche die braune Kruste bildet, die der Sauce Tiefe gibt.
Die Marinade wird nicht weggegossen. Nachdem Fleisch und Gemüse gebräunt sind, kommt der gefilterte Wein zurück in den Schmortopf und wird zur Schmorflüssigkeit.
Die Flüssigkeit darf niemals stark kochen. Sanftes Köcheln über ungefähr 2½–3 Stunden wandelt Bindegewebe in Gelatine um, während der Braten stabil genug bleibt, um kurz abzukühlen und in Scheiben geschnitten zu werden.
Das Schmorgemüse kann püriert oder passiert werden, um die auf den verifizierten Bildern sichtbare glänzende Sauce zu erhalten. Reduziert wird erst, nachdem das Rindfleisch zart ist, damit der Wein nicht hart oder übermäßig salzig wird.
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