Über Tonnarelli cacio e pepe
Cacio e pepe ist eine römische Pasta, bei der die kurze Zutatenliste keine versteckte Sauce zulässt. Pecorino Romano, schwarzer Pfeffer und stärkehaltiges Pastawasser müssen selbst die Umhüllung bilden. Turismo Roma beschreibt die entscheidende Technik klar: Käse wird mit Kochwasser zu einer Creme verrührt und anschließend rasch durch die heiße Pasta gearbeitet.
Das Referenzrezept der Stadt ist für Spaghetti geschrieben, erkennt Tonnarelli aber ausdrücklich als geläufige Variante an. Dicke, kantige Tonnarelli tragen die Käse-Pfeffer-Emulsion besonders gut; deshalb werden sie hier verwendet, während die gleiche römische Technik erhalten bleibt.
Das größte Risiko ist Hitze. Pecorino, der in eine noch sehr heiße Pfanne gelangt, kann sich zu fädigen oder körnigen Klumpen zusammenziehen. Deshalb den Käse außerhalb direkter Hitze mit warmem, stärkehaltigem Kochwasser zu einer dicken Creme verrühren und erst dann die abgetropften Tonnarelli darin schwenken.
Schwarzer Pfeffer ist mehr als Garnitur. Frisch gebrochenen Pfeffer kurz trocken anrösten, um sein Aroma zu aktivieren; anschließend etwas Pastawasser zugeben, damit sich die aromatischen Öle lösen und gleichmäßig im Gericht verteilen.
Die Sauce soll am Ende glänzen und noch fließfähig sein, nicht fest wie geschmolzener Käse. Vorgewärmte Teller sind wichtig, weil die Emulsion beim Abkühlen schnell eindickt. Sofort servieren.
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