Über Risi e bisi
Risi e bisi ist eng mit Venedig und dem Fest des heiligen Markus am 25. April verbunden. Visit Venezia beschreibt es als traditionelles Frühlingsgericht des Dogen aus Reis und frischen Erbsen, das weder als trockenes Risotto noch als wässrige Suppe vollendet wird.
Frische Erbsen leisten einen doppelten Beitrag: die Erbsen selbst und eine Brühe aus den gewaschenen Schoten. Die Schoten zu verwenden vertieft das Erbsenaroma und gibt einem Bestandteil einen praktischen Zweck, der sonst entsorgt würde.
Der Tourismusverband Venetien dokumentiert ältere Versionen mit Schmalz oder Pancetta, merkt aber an, dass viele moderne Köche darauf verzichten. Die verifizierten Fotos zeigen kleine rosa-braune Stücke zwischen Erbsen und Reis, deshalb enthält diese ausgewählte Version eine moderate Menge Pancetta, während die Erbsen dominieren.
Vialone Nano eignet sich besonders gut, weil er bereitwillig Stärke abgibt und in einer lockeren Zubereitung dennoch zart bleibt. Der Reis gart direkt mit Erbsen und Brühe und wird häufig gerührt, doch im fertigen Topf soll mehr freie Flüssigkeit vorhanden sein als bei einem klassischen Risotto all’onda.
Butter und Grana werden abseits der Hitze untergehoben. Das fertige Gericht soll sich in einer flachen Schale setzen, mit sichtbar freier Bewegung um den Reis, vielen leuchtenden Erbsen und ohne steifen Hügel in der Mitte.
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