Über Ribollita
Der Name Ribollita verweist direkt auf die Methode: erneut aufgekocht oder wieder erhitzt. Die toskanische cucina povera verbindet dabei Gemüse und Bohnen mit altbackenem Brot; nach dem Ruhen wird die Suppe am nächsten Tag wieder erhitzt, bis sie dicht und sättigend ist.
Cannellini-Bohnen erfüllen zwei Aufgaben. Ein Teil wird in die Brühe püriert und gibt Körper, während ganze Bohnen für erkennbare Textur erhalten bleiben. Cavolo nero und Wirsing liefern den dunklen Blattgemüsecharakter typischer toskanischer Winterversionen.
Altbackenes toskanisches Brot dickt die Suppe ohne Mehl oder Milchprodukte an. Erst zugeben, wenn Gemüse und Bohnen weich sind, damit es die Brühe aufnehmen kann, ohne das gleichmäßige Garen des Gemüses zu behindern.
Die Suppe kann am ersten Tag gegessen werden, doch das zweite Erhitzen gibt dem Gericht seinen Namen und seine charakteristischste Textur. Nach einer Nacht im Kühlschrank hat das Brot die Bohnenbrühe vollständig aufgenommen und der wieder erhitzte Topf wird gebunden statt suppig.
Das letzte native Olivenöl extra erst am Tisch zugeben. Sein frisches Aroma würde verloren gehen, wenn die gesamte Ölmenge während des langen Köchelns mitgekocht würde.
.webp)
.webp)
.webp)
.webp)