Über Gulasch triestino
Die Accademia Italiana della Cucina dokumentiert eine Triestiner Methode, bei der geschnittene Zwiebeln langsam weich gegart, Rindfleisch gebräunt, Tomatenkonserve und Paprika zugegeben und alles anschließend sehr zart geschmort wird.
Anders als die ungarische Gulyás-Suppe werden Triestiner Versionen üblicherweise als dichter zweiter Gang und nicht als brühige Suppe serviert.
Zwiebel ist hier eine strukturgebende Zutat und keine Garnitur. Langes moderates Garen lässt sie in der Sauce zerfallen und liefert Süße sowie Körper.
Paprika soll nur kurz im Fett aufblühen und darf nicht verbrennen; verbrannter Paprika wird bitter und lässt sich durch längeres Garen nicht reparieren.
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