Über Casoncelli alla bergamasca
Visit Bergamo beschreibt Casoncelli als den berühmtesten ersten Gang der Stadt und als Symbol der lokalen Gastronomiekultur. Die Füllung spiegelt ein Gericht wider, das als sparsame Hausmannskost begann und später als reichere Mischung aus Fleisch, Brot, Grana, Birne, Amaretti, Rosinen, Gewürzen, Zitrone, Knoblauch und Petersilie festgeschrieben wurde.
Die Pasta enthält relativ wenig Ei und ist deshalb rustikaler als eine reichhaltige reine Eiernudel. Visit Bergamo nennt eine Mischung aus Mehl Tipo 00 und Hartweizenmehl mit nur zwei Eiern auf 500 g Mehl; Wasser liefert die restliche Feuchtigkeit. Eine Ruhezeit von 30 Minuten macht diesen festen Teig leichter ausrollbar.
Die Füllung wird kalt gemischt, nachdem die Bestandteile fein zerkleinert wurden. Birne und Rosinen bringen Süße, während Amaretti und Zitrone eine aromatische Note geben, die dezent bleiben und die Füllung nicht in eine Süßspeise verwandeln soll. Genügend Brot bindet die Masse, ohne sie trocken zu machen.
Die übliche Form basiert auf 6–8 cm großen Scheiben, die zu Halbkreisen gefaltet und anschließend zur charakteristischen Boots- oder Vogelflügelform gedrückt werden. Zu Hause ist ein sicher verschlossener Halbmond mit leichter Einwärtsfalte besser, als eine dekorative Form zu erzwingen, die sich im Topf öffnet.
Butter, Salbei und Pancetta bilden laut der Quelle aus Bergamo den prägenden Abschluss. Die verifizierten Fotos zeigen goldene gefüllte Pasta mit gebräunter fleischiger Garnitur, Salbei und geriebenem Käse; deshalb bleibt das Dressing großzügig, aber nicht suppig.
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