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Italien · Bergamo / Lombardei

Casoncelli alla bergamasca

Casoncelli alla bergamasca sind die berühmten gefüllten Teigtaschen aus Bergamo, mit Fleisch, Brot, Birne, Amaretti und Rosinen gefüllt und mit Butter, Salbei und knuspriger Pancetta vollendet.

Traditionelles italienisches RezeptErster Gang / gefüllte Pasta
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Casoncelli alla bergamasca: weite Ansicht goldener gefüllter Casoncelli mit gebräunter Butter, Salbei, knuspriger Pancetta und geriebenem Käse
Vorbereitung1 Std. 30 Min.
Garzeit35 Min.
Gesamtzeit2 Std. 35 Min.
Ergibt6 Portionen
Das Gericht

Über Casoncelli alla bergamasca

Visit Bergamo beschreibt Casoncelli als den berühmtesten ersten Gang der Stadt und als Symbol der lokalen Gastronomiekultur. Die Füllung spiegelt ein Gericht wider, das als sparsame Hausmannskost begann und später als reichere Mischung aus Fleisch, Brot, Grana, Birne, Amaretti, Rosinen, Gewürzen, Zitrone, Knoblauch und Petersilie festgeschrieben wurde.

Die Pasta enthält relativ wenig Ei und ist deshalb rustikaler als eine reichhaltige reine Eiernudel. Visit Bergamo nennt eine Mischung aus Mehl Tipo 00 und Hartweizenmehl mit nur zwei Eiern auf 500 g Mehl; Wasser liefert die restliche Feuchtigkeit. Eine Ruhezeit von 30 Minuten macht diesen festen Teig leichter ausrollbar.

Die Füllung wird kalt gemischt, nachdem die Bestandteile fein zerkleinert wurden. Birne und Rosinen bringen Süße, während Amaretti und Zitrone eine aromatische Note geben, die dezent bleiben und die Füllung nicht in eine Süßspeise verwandeln soll. Genügend Brot bindet die Masse, ohne sie trocken zu machen.

Die übliche Form basiert auf 6–8 cm großen Scheiben, die zu Halbkreisen gefaltet und anschließend zur charakteristischen Boots- oder Vogelflügelform gedrückt werden. Zu Hause ist ein sicher verschlossener Halbmond mit leichter Einwärtsfalte besser, als eine dekorative Form zu erzwingen, die sich im Topf öffnet.

Butter, Salbei und Pancetta bilden laut der Quelle aus Bergamo den prägenden Abschluss. Die verifizierten Fotos zeigen goldene gefüllte Pasta mit gebräunter fleischiger Garnitur, Salbei und geriebenem Käse; deshalb bleibt das Dressing großzügig, aber nicht suppig.

Technik

Drei Dinge, auf die es ankommt

  • Füllung zusammenhängend, nicht nass halten. Birne und Fleisch müssen sich mit Brot und Käse binden, ohne Flüssigkeit in die Pasta abzugeben.
  • Auf etwa 0,6 mm ausrollen. Die traditionelle Teigbahn ist dünn genug für saubere Faltungen, aber kräftiger als ultrafeine Ravioli-Pasta.
  • Pancetta vor dem Anmachen bräunen. Ausgelassenes Pancetta-Fett und Salbei aromatisieren die Butter, während die Stücke auf dem Teller knusprig bleiben.
Gericht zubereiten

Zutaten

Alles, was für das Gericht benötigt wird, übersichtlich vor dem Kochen angeordnet.

Pastateig

  • 320 gitalienisches Mehl Tipo 00
  • 80 gfeines Hartweizenmehl
  • 2große Eier
  • 120–150 mlWasserschrittweise zugeben
  • 4 gfeines Meersalz

Füllung

  • 100 gtrockene Brotkrume
  • 1großes Ei
  • 60 gGrana Padanofein gerieben
  • 120 gmilde frische SchweinswurstHülle entfernt
  • 80 gRoastbeeffein gehackt
  • 5 gAmarettifein zerbröselt
  • 10 gRosineneingeweicht und getrocknet
  • 80 gfeste Birnegeschält und fein gewürfelt
  • 1 gMuskatnuss und Zimt zusammen
  • 1Knoblauchzehefein gerieben
  • 12 gglatte Petersiliefein gehackt
  • 1 TLfein geriebene Zitronenschale
  • 2 gfeines Meersalz
  • 1 gschwarzer Pfeffer

Butter, Salbei und Pancetta

  • 120 gungesalzene Butter
  • 60 gPancettain kleine Streifen geschnitten
  • 12Salbeiblätter
  • 40 gGrana Padanozum Servieren
Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig und Füllung vorbereiten

  1. Rustikalen Pastateig kneten. Mehle und Salz mit Eiern und so viel Wasser vermischen, dass ein fester glatter Teig entsteht. 8–10 Minuten kneten und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    Der Teig soll fest sein, sich nach der Ruhezeit aber ohne Risse ausrollen lassen.
  2. Füllung kalt mischen. Brotkrume, Ei, Grana, Wurst, Roastbeef, Amaretti, Rosinen, Birne, Gewürze, Knoblauch, Petersilie, Zitronenschale, Salz und Pfeffer gleichmäßig vermengen.

    Eine angedrückte Löffelportion soll zusammenhalten, ohne dass Flüssigkeit austritt.

Ausrollen und formen

  1. Auf etwa 0,6 mm ausrollen. Abschnittsweise arbeiten und 6–8 cm große Scheiben ausstechen; den übrigen Teig abgedeckt halten.

    Die Teigbahn soll dünn und flexibel sein, aber stabil genug, um an einer Kante angehoben zu werden.
  2. Casoncelli füllen und formen. Auf jede Scheibe eine kleine Menge Füllung geben, zu einem Halbmond falten, gut verschließen, dann die Kante leicht falten und die Mitte für die typische Form nach innen drücken.

    In der Naht dürfen weder Füllung noch eingeschlossene Luft sitzen.

Garen und vollenden

  1. Pancetta und Salbei auslassen. Pancetta in einer weiten Pfanne an den Rändern knusprig braten, Butter und Salbei zugeben und die Butter schäumen und hell haselnussbraun werden lassen.

    Der Salbei soll duften und die Milchbestandteile goldbraun, nicht schwarz sein.
  2. Casoncelli kochen. Wie im Rezept aus Bergamo etwa 7–8 Minuten in sanft kochendem Salzwasser garen; eine Tasche auf zarte Pasta und heiße Füllung prüfen.

    Die Nähte sollen geschlossen bleiben und die Pasta durchgehend zart sein.
  3. Sofort anmachen. Casoncelli mit etwas Pastawasser in die Salbei-Pancetta-Butter heben, vorsichtig wenden und mit Grana vollenden.

    Die Butter soll die Pasta glasieren, während die Pancetta sichtbar und leicht knusprig bleibt.
Praktische Hinweise

Praktische Hinweise

Füllungsvarianten

Familienrezepte unterscheiden sich, doch das Tourismusrezept aus Bergamo nennt ausdrücklich Birne, Amaretti und Rosinen im lokalen Füllungsprofil.

Form

Ein sicher verschlossener Halbmond ist wichtiger als eine übertriebene Zierfalte. Die Pasta muss das Kochen intakt überstehen.

Pancetta

Vor der Pasta garen, damit ihr Fett in die Butter übergeht und die Stücke gebräunte Ränder behalten.

Vorbereiten

Casoncelli mehrere Stunden im Voraus formen und in einer einzigen bemehlten Lage gekühlt aufbewahren oder vor dem Kochen einfrieren.

Problemlösung

Problemlösung

  • Die Casoncelli öffnen sich im Wasser. In der Naht war Füllung, die Pasta trocknete vor dem Verschließen aus oder das Wasser kochte zu heftig.
  • Die Füllung ist süß. Es wurde zu viel Birne oder Amaretti verwendet; beides soll nur eine unterstützende Note in einer Fleischfüllung bleiben.
  • Die Pasta ist zäh. Die Teigbahn wurde zu dick ausgerollt oder ruhte vor dem Formen nicht ausreichend.
  • Die Butter schmeckt verbrannt. Milchbestandteile oder Salbei wurden zu dunkel; die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Butter hell haselnussbraun ist.
Nährwertangaben pro Portion

Nährwertangaben pro Portion

  • Portionsgröße: 8–10 Casoncelli
  • Kalorien: etwa 720 kcal
  • Kohlenhydrate: 68 g
  • Eiweiß: 30 g
  • Fett: 36 g
  • Ballaststoffe: 3 g
  • Natrium: etwa 950 mg

Marke und Zusammensetzung von Pancetta, Wurst und Käse beeinflussen Natrium- und Fettgehalt deutlich.

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Enthält Weizen/Gluten, Eier und Milch; Amaretti können je nach Marke Schalenfrüchte enthalten.

Die Fleisch-Ei-Füllung bis zur Verwendung gekühlt halten und während des Formens nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Füllung vollständig durchgaren, Reste innerhalb von 2 Stunden kühlen und beim Aufwärmen 74 °C erreichen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was steckt in Casoncelli aus Bergamo?

Die festgeschriebene Füllung kombiniert Fleisch, Brot, Grana, Birne, Amaretti, Rosinen, Gewürze, Zitrone, Knoblauch und Petersilie.

Wie werden Casoncelli serviert?

Der klassische Abschluss aus Bergamo besteht aus Butter mit Salbei und Pancetta sowie geriebenem Grana.

Wie dick soll die Pasta sein?

Visit Bergamo nennt etwa 0,6 mm: dünn genug zum Falten, aber weiterhin rustikal und belastbar.

Abschluss

Worauf es ankommt

  • Ergebnis: Goldene gefüllte Pasta mit herzhafter Fleischfüllung, dezenter Birnen-Amaretto-Note und glänzendem Salbei-Butter-Überzug mit knuspriger Pancetta.
  • Entscheidend: Füllung ausgewogen und trocken halten, die Teigbahn auf etwa 0,6 mm ausrollen und sanft kochen, bevor die Pasta in frisch gebräunter Salbei-Pancetta-Butter angemacht wird.