Poulet de Bresse à la crème mit Champignons, Weißwein und Sahne
Poulet de Bresse à la crème ist in dieser Fassung kein allgemeines Hähnchen in Sahnesauce. Die benannte Identität hängt von echter Volaille de Bresse AOP ab. Das Hähnchen wird in Stücke geteilt, in Butter gebräunt und anschließend mit Zwiebel, Champignons, Weißwein und reichlich vollfetter Sahne gegart. Ein anderes hochwertiges Freilandhähnchen kann technisch ähnlich verarbeitet werden, ergibt aber eine Anpassung und nicht dieselbe geschützte Produktidentität.
Die Sauce entsteht aus dem Bratensatz. Nach dem Hähnchen werden Zwiebel, Champignons und leicht angedrückter Knoblauch angeschwitzt. Etwas Mehl bindet die Flüssigkeit, bevor der Weißwein reduziert wird. Die Sahne kommt erst danach dazu und darf nur sanft köcheln. Zu starke Hitze kann die Sauce trennen oder sie unnötig stark eindicken, bevor das Geflügel sicher durchgegart ist.
Bei Knochenstücken bleibt die Temperaturkontrolle entscheidend. Jedes Stück muss an seiner kältesten dicken Stelle abseits des Knochens 74 °C erreichen. Danach wird das Hähnchen kurz herausgenommen, damit die Sauce separat in etwa 8 Minuten bis zur löffelrückendeckenden Konsistenz reduziert werden kann. So bleibt das Fleisch saftig und die Sauce glatt. Weißwein kann Restalkohol enthalten; Sulfite bleiben erhalten.


