Sataraš – Paprika, Tomaten und Zwiebeln aus der Pfanne
Sataraš ist ein Gemüsegericht aus Zwiebeln, Paprika und Tomaten, das in mehreren Küchen Mittel- und Südosteuropas vorkommt. Diese Fassung bleibt bewusst bei diesen drei Hauptgemüsen und kommt ohne Ei, Kartoffeln, Fleisch oder Bindemittel aus. Das Ziel ist kein glattes Püree, sondern weiche, noch erkennbare Paprikastreifen in konzentrierten Tomatensäften.
Die Reihenfolge der Gemüse bestimmt die Textur. Zwiebeln brauchen zuerst Zeit, um weich und glasig zu werden. Danach kommt die Paprika in die Pfanne, damit sie ihren rohen Biss verliert, ohne vollständig zu zerfallen. Erst wenn diese beiden Komponenten fast richtig stehen, folgen die Tomaten.
Tomaten bringen viel Wasser mit. Deshalb bleibt die Pfanne in der letzten Phase offen. Die Flüssigkeit soll verdampfen, während die Paprika ihre Form behält. Der Endpunkt ist leicht zu erkennen: Beim Neigen der Pfanne sammelt sich kein wässriger See, sondern dicke Tomatensäfte haften an den Gemüseflächen.
Nach dem Garen wird die Petersilie außerhalb der Hitze untergehoben und das Sataraš fünf Minuten stehen gelassen. Diese kurze Pause lässt die konzentrierten Säfte am Gemüse haften. Das Gericht bleibt saftig, aber nicht suppig, und kann warm oder bei Raumtemperatur serviert werden.