Ruske kape – Kakao-Biskuittörtchen mit Creme und Kokos
Ruske kape sind kleine, aufrecht stehende Schichttörtchen. Zwei runde Stücke Kakao-Biskuit umschließen eine helle Creme; die Seiten werden mit derselben Creme bestrichen und in Kokosraspeln gerollt, während oben eine dunkle Schokoladenkappe sitzt. Die Anordnung erzeugt die namensgebende hutähnliche Form.
Der Biskuit braucht genügend eingeschlagene Luft. Pasteurisierte Eier und Zucker werden dick und hell aufgeschlagen, bevor Mehl, Kakao und Backpulver vorsichtig untergehoben werden. Öl und Wasser kommen zuletzt dazu, ohne die aufgeschlagene Struktur unnötig zu zerstören.
Die Creme wird gekocht, nicht roh angerührt. Ein Teil der kalten Milch bindet die Maisstärke, die restliche Milch wird mit Zucker erhitzt. Nach dem Eindicken kühlt die Creme in einem flachen Behälter schnell ab und wird bei 4 °C vollständig kalt, bevor sie portionsweise unter weiche Butter geschlagen wird.
Erst vollständig kalter Biskuit wird ausgestochen. Je zwei der 40 Kreise ergeben ein Törtchen; Creme verbindet die Scheiben und bedeckt die Seiten, Kokos haftet außen. Zartbitterschokolade mit Butter bildet nur die obere Kappe und soll nicht über den Kokosrand laufen.
Die fertig zusammengesetzten Törtchen brauchen anschließend 90 Minuten Kühlung bei 4 °C. Dadurch werden Creme und Schokolade schnitt- und griffest, zugleich bleibt die Milchfüllung durchgehend gekühlt.