Ruska salata – serbischer Kartoffel-Gemüse-Salat
Ruska salata gehört in Serbien zu den kalten Salaten, die häufig auf festlichen Tafeln oder Buffets stehen. Die Bezeichnung wird hier als serbische Hausvariante innerhalb der größeren Olivier- beziehungsweise „russischen Salat“-Familie verwendet und nicht als Behauptung über den Ursprung des gesamten Gerichtstyps.
Die Textur hängt von sauber gegarten und gleichmäßig gewürfelten Zutaten ab. Kartoffeln werden so gekocht, dass sie nach dem Abkühlen noch einen klaren Würfel halten. Möhren und Erbsen sollen weich genug zum Essen sein, dürfen aber beim Mischen nicht zerfallen.
Vor dem Dressing müssen alle gekochten Komponenten vollständig kalt sein. Warme Kartoffeln oder Möhren verdünnen die Mayonnaise, belasten die Emulsion und verlängern die Zeit außerhalb sicherer Kühlung. Deshalb erfolgt eine eigene Abkühl- und Kühlphase bei 4 °C.
Mayonnaise wird erst mit den kalten Zutaten, gut abgetropften Gewürzgurken, Kochschinken, mildem Senf, Salz und Pfeffer untergehoben. Die Eier sind vollständig durchgegart; die Mayonnaise basiert auf pasteurisierten Eiern. Nach dem Mischen kühlt der Salat weitere 60 Minuten bei 4 °C.