Projara – herzhafter Maisgrießkuchen mit Joghurt, Eiern und Salzlakenkäse
Projara gehört zur reichhaltigeren Familie serbischer Maisgebäcke. Anders als eine sehr schlichte Proja enthält diese Fassung Joghurt, Eier, Sonnenblumenöl und Salzlakenkäse sowie zusätzlich Weizenmehl. Der Maisgrieß liefert den charakteristischen Geschmack und eine leicht körnige Struktur, während Joghurt, Fett und Weizenmehl die Krume zarter und besser schneidbar machen.
Eine vorgeheizte Metallform ist hier funktional wichtig. Sie erhält zusammen mit dem Backofen 200 °C, bevor der Teig eingefüllt wird. So setzt sich die Unterseite rasch, während Backpulver und Eier den Teig im Ofen lockern. Die trockenen Zutaten werden separat verteilt und anschließend nur so kurz unter die flüssige Mischung gehoben, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind.
Der zerbröselte Salzlakenkäse bleibt in kleinen Stücken. Wird er völlig zerdrückt oder der Teig lange geschlagen, verliert Projara einen Teil ihres typischen Kontrasts zwischen weicher Krume und salzigen Käseinseln. Gebacken wird bis die Oberfläche kräftig goldbraun, die Mitte gesetzt und ein Holzstäbchen ohne feuchten Teig herauskommt.
Nach 15 Minuten Abkühlen lässt sich die Projara in zwölf Quadrate schneiden. Sie schmeckt warm und bei Raumtemperatur; zusätzlicher Naturjoghurt kann dazu gereicht werden, gehört aber nicht in die berechnete Portion dieses Rezepts.