Heljdopita mit Buchweizen-Pfannkuchen, Käse und Kajmak
Bei dieser Heljdopita entsteht die Schichtung nicht aus Teigblättern, sondern aus zehn dünnen Pfannkuchen. Buchweizen- und Weizenmehl werden zu gleichen Teilen verwendet; Milch und Mineralwasser mit Kohlensäure geben einen fließenden, aber etwas kräftigeren Teig als für gewöhnliche Crêpes. Zwischen die Pfannkuchen kommt eine dicke Mischung aus frischem Weißkäse, Kajmak und Ei.
Diese Bauart ist besonders mit dem Raum Užice, Zlatar und Zlatibor verbunden. Unter demselben Namen existieren auch Pita-Varianten mit anderen Teigformen, deshalb ist die Pfannkuchenstruktur hier ein wesentlicher Teil der Identität. Kajmak bleibt in der Hauptfassung erhalten; vollfette saure Sahne ist nur eine mögliche Alternative und verändert die Füllung zu einer säuerlicheren, weicheren Masse.
Die Pfannkuchen sollen dünn und vollständig gegart sein, aber keine knusprigen Ränder bekommen. Flexibilität ist entscheidend, weil jede Lage das Gewicht der Füllung tragen und sich sauber an die runde 22-cm-Form anschmiegen muss. Werden die Pfannkuchen zu trocken ausgebacken, reißen sie beim Schichten und nehmen die Füllung schlechter auf.
Beim Aufbau wird die Käsemasse bis zum Rand verteilt, damit der Stapel beim Backen nicht in der Mitte hoch und an den Seiten trocken wird. Die fertig geschichtete Pita wird bereits vor dem Backen in Portionen geschnitten. Im Ofen bei 200 °C setzt das Ei die Füllung; die Mitte muss mindestens 71 °C erreichen und darf nicht mehr feucht wirken.
Nach dem Ofen sind die Schichten noch sehr weich. Zehn Minuten Abkühlen genügen, damit die Füllung etwas anzieht und die Stücke beim Anheben zusammenhalten. Serviert wird die Heljdopita warm. Die Pfannkuchen können am selben Tag früher gebacken werden, sollten aber abgedeckt bleiben und erst kurz vor dem Ofengang mit der eihaltigen Füllung zusammengesetzt werden.