Čupavci – Biskuitwürfel mit Schokolade und Kokos
Čupavci leben vom Kontrast zwischen einem leichten, elastischen Biskuitkern und einer feuchten Schokoladenschicht, an der trockene Kokosraspeln haften. Der Name bezieht sich auf die zottelige Oberfläche, doch technisch ist vor allem wichtig, dass der Kuchen stabil genug bleibt, um einzeln in die Glasur getaucht zu werden. Ein zu trockener Biskuit bricht, ein noch warmer Biskuit saugt die Flüssigkeit zu schnell auf.
Die Grundmasse wird mit Eiern und Zucker luftig geschlagen. Sonnenblumenöl und pasteurisierte Milch sorgen anschließend für Feuchtigkeit, während Weizenmehl und Backpulver die Struktur geben. Das Mehl wird nur so weit eingearbeitet, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Zu kräftiges Rühren nach Zugabe des Mehls verdichtet den Teig und nimmt ihm einen Teil der Luftigkeit.
Nach dem Backen bei 180 °C muss der Biskuit vollständig auskühlen. Erst nach 45 Minuten auf dem Gitter wird er in 20 gleich große Quadrate geschnitten. Gleichmäßige Stücke nehmen ähnlich viel Überzug und Kokos auf; außerdem lassen sie sich mit zwei Gabeln sicherer bewegen.
Der Überzug aus dunkler Kochschokolade, pasteurisierter Milch, Zucker und Butter wird nur so lange erhitzt, bis alles glatt und flüssig ist. Danach folgen 10 Minuten Abkühlzeit. Zu heiß würde die Mischung die Oberfläche des Biskuits sofort aufweichen, zu kalt würde sie dick werden und beim Tauchen an den Kanten ziehen. Die Kokosraspeln müssen direkt nach dem Eintauchen aufgebracht werden, solange die Oberfläche noch klebrig ist.