Über Supplì al telefono
Turismo Roma beschreibt Supplì als einen Grundpfeiler des römischen Streetfoods: längliche rote Reiskroketten mit Mozzarella-Kern, die sich sowohl in Form als auch Füllung von sizilianischen Arancini unterscheiden.
Der Name „al telefono“ bezieht sich auf den heißen Mozzarellafaden, der entsteht, wenn ein frisch frittiertes Supplì in zwei Hälften gezogen wird. Dafür ist Mozzarella mit geringem Feuchtigkeitsgehalt nötig, der vollständig vom Reis umschlossen ist.
Die traditionelle römische Formulierung von La Cucina Italiana verbindet Tomatenreis mit einer herzhaften Fleischmischung, die Kalbfleisch, Leber und Prosciutto enthalten kann. Ältere römische Versionen verwendeten Geflügelinnereien; moderne Varianten vereinfachen das Ragù häufig.
Der Reis muss vor dem Formen vollständig abkühlen. Warmer Reis ist klebrig und instabil, gekühlter Reis lässt sich dagegen dicht um die Füllung pressen, ohne Lücken, durch die Käse austreten kann.
Frittieren bei etwa 175 °C gibt der Panade Zeit zu bräunen, während der Kern heiß genug wird, um die Mozzarella zu schmelzen. Deutlich kühleres Öl ergibt eine fettige Kruste.
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