Über Polenta concia valdostana
Polenta concia gehört zur alpinen Küche des Aostatals. Offizielle Tourismusquellen beschreiben das Gericht als Schichten aus heißer Polenta und Fontina, abgeschlossen mit geschmolzener Butter und kurzer Ofenhitze.
Fontina ist hier keine Garnitur, sondern zentral für die Struktur. Der Käse soll weich werden und in Taschen und Bändern durch die Polenta schmelzen, dabei aber erkennbar Fontina bleiben und nicht in einer homogenen Sauce verschwinden.
Länger kochende Polenta ergibt die traditionellste Textur, doch die genaue Zeit hängt vom verwendeten Maisgrieß ab. Entscheidend ist eine cremige Masse, die vollständig gegart schmeckt und beginnt, sich vom Topfrand zu lösen.
Sofort servieren. Beim Abkühlen werden sowohl die Maisstärke als auch der Käse rasch fest und verändern die beabsichtigte weiche, fließende Textur.
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