Über Coda alla vaccinara
Turismo Roma nennt Coda alla vaccinara die Königin des römischen „fünften Viertels“. Das Gericht basiert auf Rinder- oder Kalbsschwanz mit Gemüse und existiert in zwei seit langem etablierten Versionen, die sich vor allem in der abschließenden Verfeinerung unterscheiden.
Die reichhaltigere Trattoria-Version, die Turismo Roma dokumentiert, verwendet reichlich Sellerie, Tomate, Weißwein, Pinienkerne, Rosinen und eine kleine Menge ungesüßten Kakao. Der Kakao soll die Sauce vertiefen, nicht nach Schokolade schmecken lassen.
Das Blanchieren der Gelenkstücke vor dem Schmoren entfernt Oberflächenverunreinigungen und beginnt überschüssiges Fett auszuschmelzen. Das angebräunte Fleisch gart anschließend stundenlang, bis Kollagen geliert und sich das Fleisch leicht vom Knochen löst.
Sellerie ist mehr als Teil des Soffritto: Größere Stücke kommen später hinzu, damit die fertige Sauce deutlich nach Sellerie schmeckt und dessen Textur behält.
Am Ende soll die Schmorflüssigkeit dick und glänzend sein. Wird das Fleisch zart, bevor die Sauce genügend konzentriert ist, können die Stücke herausgehoben werden, während die Sauce reduziert, und anschließend vorsichtig zurückgegeben werden.
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