Haiti nimmt 27.750 Quadratkilometer im westlichen Drittel der Karibikinsel Hispaniola ein und grenzt im Osten über eine 376 Kilometer lange Landgrenze an die Dominikanische Republik. Im Norden liegt der Atlantik, im Süden und Westen das Karibische Meer; zur Republik gehören außerdem Inseln wie Gonâve, Tortuga, Île-à-Vache und die Cayemites. Der Name Haiti geht auf eine indigene Bezeichnung für gebirgiges Land zurück, und tatsächlich bestimmen Gebirgszüge den größten Teil der Fläche. Das Massif du Nord setzt die Cordillera Central der Nachbarrepublik fort, während im Süden das Massif de la Selle mit dem Pic la Selle auf etwa 2.680 Meter ansteigt. Dazwischen liegen schmale Ebenen und Becken, darunter die fruchtbare Artibonite-Ebene, die Cul-de-Sac-Senke bei Port-au-Prince und das Plateau Central. Der Artibonite ist der längste Fluss Hispaniolas und die wichtigste Bewässerungsader des Landes. Haiti liegt an der Grenze zwischen der Karibischen und der Nordamerikanischen Platte; aktive Störungssysteme verursachten unter anderem das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 und das Beben im Süden vom August 2021.
Das Klima ist überwiegend tropisch, variiert jedoch nach Höhe, Exposition und Regenschatten. Küstenebenen sind heiß, während Bergregionen deutlich mildere Temperaturen aufweisen. Viele Landesteile erleben zwei Regenmaxima, gewöhnlich im Frühjahr und im Herbst, doch der Norden, das zentrale Plateau und die südlichen Halbinseln folgen unterschiedlichen Mustern. Die Cul-de-Sac-Ebene und Teile des Nordwestens sind relativ trocken; Luvhänge erhalten wesentlich mehr Niederschlag. Haiti liegt im atlantischen Hurrikangürtel. Hurrikan Matthew traf 2016 die südliche Halbinsel mit extremer Gewalt, und wiederkehrende tropische Systeme lösen Überschwemmungen, Erdrutsche und Ernteverluste aus. Die Schäden werden durch instabile Hänge, verstopfte Entwässerung, schwache Gebäude und fehlende Raumplanung verstärkt. Längere Trockenperioden beeinträchtigen Landwirtschaft und Trinkwasser, während Meeresspiegelanstieg niedrig gelegene Küstenviertel, Salinen und Grundwasserreserven bedroht. Die Klimakrise ist damit kein isoliertes Umweltproblem, sondern verschärft bereits bestehende soziale und staatliche Verwundbarkeit.
Haitis Ökosysteme reichen von Trockenwald und Dornbusch bis zu Kiefern- und Nebelwäldern in höheren Lagen, Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffen. Der tatsächliche Waldanteil hängt stark davon ab, ob Buschland, Plantagen und degradierte Bestände mitgerechnet werden; pauschale Behauptungen, Haiti besitze nur noch zwei Prozent Wald, vereinfachen eine komplexe Lage. Unstrittig ist, dass ursprüngliche und zusammenhängende Wälder stark fragmentiert sind. Schutzgebiete wie die Nationalparks La Visite, Pic Macaya und Grande Colline bewahren wichtige Hochlandhabitate und endemische Arten, darunter den Hispaniola-Schlitzrüssler und zahlreiche Vögel und Amphibien. Holzkohle bleibt für viele Haushalte eine zentrale Energiequelle und fördert zusammen mit Armut, unsicheren Landrechten und fehlenden Alternativen die Übernutzung. In den Ebenen werden Reis, Mais, Bohnen, Zuckerrohr, Kochbananen und Gemüse angebaut; Kaffee, Kakao, Mango und Vetiver sind wichtige Marktprodukte. Bodenerosion senkt die Fruchtbarkeit, verschlammt Bewässerungssysteme und erhöht Überschwemmungsgefahren. Umweltpolitik kann deshalb nur wirken, wenn sie Energieversorgung, ländliche Einkommen und lokale Landverwaltung zugleich verbessert.
Vor der europäischen Eroberung war Hispaniola von Taíno-Gemeinschaften bewohnt, die Landwirtschaft, Fischerei und regionale Handelsnetze verbanden. Nach der Ankunft von Christoph Kolumbus 1492 führten Gewalt, Zwangsarbeit und eingeschleppte Krankheiten zu einem katastrophalen Zusammenbruch der indigenen Bevölkerung. Spanien konzentrierte sich später stärker auf den Osten der Insel, während französische Siedler im 17. Jahrhundert den Westen besetzten. Spanien erkannte 1697 die französische Kolonie Saint-Domingue an. Sie entwickelte sich im 18. Jahrhundert durch Zucker, Kaffee und Indigo zur profitabelsten Plantagenkolonie der Karibik, basierend auf der massenhaften Versklavung von Afrikanern und einer extrem gewalttätigen Arbeitsordnung. 1791 begann ein großer Sklavenaufstand, der sich mit den Kriegen der Französischen Revolution verband. Unter Führern wie Toussaint Louverture, Jean-Jacques Dessalines und Henri Christophe besiegten ehemals Versklavte französische, britische und spanische Truppen. Am 1. Januar 1804 erklärte Haiti seine Unabhängigkeit und wurde zur ersten aus einer erfolgreichen Sklavenrevolution hervorgegangenen Republik sowie zum ersten unabhängigen Staat Lateinamerikas nach den Vereinigten Staaten.
Die junge Republik war international isoliert, durch Krieg verwüstet und politisch gespalten. Frankreich erkannte die Unabhängigkeit 1825 nur gegen eine enorme Entschädigung an ehemalige Kolonialbesitzer an; die dafür aufgenommenen Kredite belasteten Staatsfinanzen über Generationen. Haiti vereinte 1822 bis 1844 die gesamte Insel unter seiner Herrschaft, bevor sich die Dominikanische Republik abspaltete. Wechselnde Präsidenten, regionale Machtzentren und ausländische wirtschaftliche Kontrolle schwächten den Staat. Die Vereinigten Staaten besetzten Haiti von 1915 bis 1934, zentralisierten Verwaltung und Infrastruktur, setzten aber Zwangsarbeit ein und hinterließen eine Armee, die später häufig in die Politik eingriff. François Duvalier errichtete 1957 eine brutale Diktatur, die sein Sohn Jean-Claude bis 1986 fortführte. Nach dessen Sturz folgten instabile Übergänge, Staatsstreiche und internationale Interventionen. Jean-Bertrand Aristide wurde 1990 gewählt, 1991 gestürzt, 1994 zurückgebracht und 2004 erneut aus dem Amt gedrängt. Das Erdbeben von 2010 tötete nach unterschiedlichen Schätzungen weit über 100.000 Menschen und zerstörte zentrale Institutionen. Seit der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse 2021 verschärften sich Machtvakuum, bewaffnete Gruppengewalt und humanitäre Not; ein Übergangspräsidentenrat endete am 7. Februar 2026, während nationale Wahlen wegen Unsicherheit weiter ausstanden.
Haitis Wirtschaft verbindet kleinbäuerliche Landwirtschaft, informellen Handel, einfache Fertigung, Bauwesen und Dienstleistungen. Textil- und Bekleidungsbetriebe in Exportzonen beliefern vor allem den US-Markt, während Mangos, ätherisches Vetiveröl, Kakao und Kaffee kleinere Exportnischen bilden. Rücküberweisungen der großen Diaspora sind für Haushalte und Devisenversorgung unverzichtbar. Die inländische Produktion deckt den Bedarf an Nahrungsmitteln, Energie und Industrieerzeugnissen jedoch nicht, weshalb Importpreise und Wechselkursschwankungen unmittelbar auf Lebenshaltungskosten wirken. Politische Blockaden, Treibstoffmangel, geschlossene Verkehrsachsen und Erpressung durch bewaffnete Gruppen haben Unternehmen und Landwirtschaft schwer getroffen. Die Weltbank schätzte, dass die reale Wirtschaftsleistung 2025 um etwa 2,7 Prozent schrumpfte und die Inflation rund 28 Prozent erreichte. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebte nach internationaler Armutsschwelle von weniger als drei US-Dollar pro Tag. Wachstum allein würde diese Lage nicht rasch ändern: Eigentumsunsicherheit, geringe Stromversorgung, schwache Steuerverwaltung, fehlender Kreditzugang und eine schlecht finanzierte öffentliche Daseinsvorsorge verhindern, dass produktive Aktivitäten dauerhaft skalieren.
Der Staat gliedert sich in zehn Départements, darunter Ouest mit Port-au-Prince, Artibonite, Nord und die drei südlichen Départements. Darunter bestehen Arrondissements und Kommunen, doch lokale Verwaltungen verfügen meist über geringe Einnahmen und begrenzte technische Kapazität. Die letzte landesweite Volkszählung fand 2003 statt und ermittelte 8.812.245 Einwohner. Spätere Schätzungen liegen deutlich höher und setzten die Bevölkerung Mitte der 2020er Jahre auf rund 11,7 Millionen; wegen langjährig fehlender Zählung, hoher Auswanderung und massiver Binnenvertreibung sind sie mit besonderer Unsicherheit behaftet. Der Ballungsraum Port-au-Prince nahm über Jahrzehnte einen unverhältnismäßig großen Teil des Bevölkerungswachstums auf, vielfach in informellen Siedlungen an Hängen oder in überschwemmungsgefährdeten Ebenen. Seit 2022 trieb Gewalt Menschen aus der Hauptstadt in Provinzstädte und ländliche Gebiete; bis März 2026 wurden etwa 1,4 Millionen Binnenvertriebene gezählt. Cap-Haïtien, Les Cayes, Gonaïves und Jacmel sind wichtige regionale Zentren, können die wirtschaftliche Dominanz der Hauptstadt aber nicht vollständig ausgleichen. Die Bevölkerung ist fast vollständig afrikanischer Abstammung, mit einer kleinen Gruppe gemischter Herkunft und starken regionalen Identitäten.
Haitianisches Kreol und Französisch sind Amtssprachen. Kreol ist die Muttersprache nahezu der gesamten Bevölkerung und das wichtigste Medium des Alltags, während Französisch traditionell in Verwaltung, höherer Bildung, Recht und Teilen der Medien überrepräsentiert ist. Diese sprachliche Hierarchie beeinflusst den Zugang zu staatlichen Leistungen und sozialem Aufstieg. Religiös verbinden viele Menschen katholische oder protestantische Zugehörigkeit mit Elementen des Vodou, einer komplexen Glaubens- und Wissensordnung mit west- und zentralafrikanischen, indigenen und europäischen Wurzeln. Vodou spielte in Gemeinschaftsorganisation, Heilpraxis, Kunst und revolutionärer Erinnerung eine wichtige Rolle und lässt sich nicht auf populäre Darstellungen von Magie reduzieren. Haiti besitzt eine bedeutende literarische Tradition von Jacques Roumain und Marie Vieux-Chauvet bis zu Frankétienne und Edwidge Danticat. Malerei, Metallkunst aus Croix-des-Bouquets, Rara-Musik und Kompa verarbeiten Religion, Politik, Migration und Alltag. Die Diaspora in Nordamerika, Frankreich und der Karibik erweitert diese Kultur über nationale Grenzen hinaus und prägt Sprache, Medien und Familienleben zurück im Land.
Straßen tragen fast den gesamten Binnenverkehr, doch das Netz ist lückenhaft, in schlechtem Zustand und durch Gebirge, Starkregen sowie Sicherheitsblockaden besonders störanfällig. Die wichtigsten Nationalstraßen verbinden Port-au-Prince mit Cap-Haïtien, dem Artibonite-Tal, Jacmel und Les Cayes; viele ländliche Gemeinden bleiben in der Regenzeit schwer erreichbar. Ein landesweites Eisenbahnsystem existiert nicht. Die Häfen von Port-au-Prince und Cap-Haïtien wickeln den Großteil der Importe ab, kleinere Anlagen dienen Küstenschifffahrt und regionaler Versorgung. Der internationale Flughafen Toussaint Louverture ist das zentrale Lufttor, während Cap-Haïtien eine wichtige Alternative darstellt; Flugbetrieb wird jedoch wiederholt durch Sicherheitslagen beeinträchtigt. Nur ein Teil der Bevölkerung erhält verlässlich Elektrizität, und viele Betriebe sowie Haushalte sind auf Dieselgeneratoren, Batterien oder kleine Solarsysteme angewiesen. Wassernetze, Abwasserbehandlung und Müllentsorgung reichen besonders in dicht bebauten Stadtvierteln nicht aus. Der Peligre-Staudamm am Artibonite ist für Strom und Bewässerung wichtig, arbeitet aber unter Wartungs-, Sediment- und Netzproblemen. Dezentralisierte Solarenergie, lokale Wasseranlagen und robuste Straßen könnten schneller Wirkung entfalten als ausschließlich groß dimensionierte Projekte.
Haiti ist Mitglied der Vereinten Nationen, der Organisation Amerikanischer Staaten, der Karibischen Gemeinschaft und der Frankophonie. Seine Geschichte verleiht dem Land weltweit symbolische Bedeutung für Abschaffung, antikoloniale Politik und schwarze Souveränität, während seine aktuelle Krise zunehmend regionale Sicherheits-, Migrations- und humanitäre Politik bestimmt. Internationale Missionen haben seit den 1990er Jahren wiederholt Stabilisierung, Polizeiaufbau und Katastrophenhilfe unterstützt, aber oft nur begrenzte und nicht dauerhafte institutionelle Ergebnisse erzielt. Die zentrale Herausforderung besteht daher nicht lediglich in zusätzlicher Hilfe, sondern in einer legitimen politischen Ordnung, kontrollierbarer Sicherheit, funktionsfähiger Justiz und lokalen Verwaltungen, die öffentliche Mittel transparent einsetzen können. Landwirtschaftliche Vielfalt, eine unternehmerische Diaspora, kulturelle Produktion und Potenziale für erneuerbare Energie bleiben reale Ressourcen. Sie können jedoch erst dann breiter wirken, wenn Gewaltkorridore geöffnet, Schulen und Gesundheitsdienste geschützt und wirtschaftliche Entscheidungen wieder planbar werden. Haitis zukünftige Stellung wird davon abhängen, ob internationale Unterstützung nationale Verantwortlichkeit stärkt, statt erneut parallele Strukturen zu schaffen, die den Staat kurzfristig umgehen und langfristig weiter schwächen.
GEOGRAFIE · GESELLSCHAFT · KONTEXT
Haiti: Fakten, Zahlen und Zusammenhänge
Geografie, Bevölkerung, Wirtschaft, Infrastruktur, Natur, Kultur und wichtige Orte in Haiti sind in 48 eigenständig formulierten deutschen Karten zusammengeführt. Jede Karte ordnet die Information zeitlich ein, erklärt ihren Zusammenhang und führt zu einer überprüfbaren Quelle.
Autor und redaktionelle Prüfung: Redaktion Travel S Helper
Letzte Aktualisierung und Quellenprüfung:
Nachbarn und Lage
Eine knappe räumliche Orientierung, keine politische Grenzkarte.
Ausgewählte Indikatoren
Die jüngsten verfügbaren Werte der verwendeten Reihe.
6 Kernpunkte
Grunddaten
Name, Hauptstadt, Sprachen, Währung und staatliche Ordnung.
Amtlicher Name
Republik Haiti
Republik Haiti ist die Bezeichnung in staatlichen und diplomatischen Dokumenten.
Präzise amtliche Bezeichnungen und Verwaltungsebenen helfen, Karten und Dokumente richtig zu lesen, ohne das Land auf ein einziges Bild zu reduzieren.
CIA World Factbook – HaitiHauptstadt
Port-au-Prince
Port-au-Prince liegt am Golf von Gonâve und ist verfassungsmäßige Hauptstadt sowie größter Wirtschafts- und Bevölkerungsraum, obwohl staatliche Funktionen durch die Krise stark beeinträchtigt sind.
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CIA World Factbook – HaitiSprachen
Haitianisches Kreol und Französisch amtlich
Kreyòl ist die Sprache fast der gesamten Bevölkerung und prägt Alltag, Medien und Kultur. Französisch besitzt weiterhin überproportionales Gewicht in Verwaltung, höherer Bildung und Recht.
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CIA World Factbook – HaitiWährung, Zeit und Vorwahl
Gourde (HTG) · UTC−5; Sommerzeit UTC−4 · +509
Grundangaben für Zahlungen, Terminabsprachen und internationale Kommunikation.
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CIA World Factbook – HaitiTerritoriale Ordnung
10 Departements
Departements gliedern sich in Arrondissements und Gemeinden. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit staatlicher und lokaler Verwaltung unterscheidet sich in der anhaltenden Krise stark.
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CIA World Factbook – HaitiStaatsform
Republik unter Übergangsordnung
Nach dem Zusammenbruch regulärer nationaler Mandate arbeiten Übergangsinstitutionen an Sicherheit, Verfassungsordnung und Wahlen. Staatliche Kontrolle ist territorial stark eingeschränkt.
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CIA World Factbook – Haiti6 Kernpunkte
Geografie
Fläche, Relief, Gewässer, Küsten und regionale Lage.
Fläche
27.750 km²
Die Landesfläche von Haiti beträgt in der verwendeten Referenzreihe 27.750 km².
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Daten zu HaitiGebirgiges Land
Mehrere steile Ketten und dazwischenliegende Becken geben Haiti seinen Namen und erschweren Verkehr sowie Landwirtschaft.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Encyclopaedia Britannica – HaitiPlaine du Cul-de-Sac
Das dicht besiedelte Becken um Port-au-Prince reicht zur dominikanischen Grenze und enthält Brackseen.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Länderüberblick zu HaitiArtibonite-Tal
Der längste Fluss Hispaniolas bewässert Haitis wichtigstes Reisanbaugebiet.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
UNESCO – Welterbe in HaitiNordebene
Fruchtbare Flächen, Cap-Haïtien und historische Plantagenlandschaften liegen zwischen Gebirge und Atlantik.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
CIA World Factbook – HaitiSüdliche Halbinsel
Massif de la Hotte, Küstenstädte und stark endemische Wälder prägen einen langen, abgelegenen Landesteil.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Haiti6 Kernpunkte
Natur und Umwelt
Ökosysteme, Schutzgebiete, Arten und klimatische Belastungen.
Pic Macaya
Nebelwald und Kalkgebirge im Südwesten tragen außergewöhnlich viele endemische Amphibien, Pflanzen und Vögel.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Länderüberblick zu HaitiLa Visite
Kiefern- und Nebelwald nahe der Hauptstadt schützt Böden, Quellen und seltene Arten.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
UNESCO – Welterbe in HaitiÉtang Saumâtre
Der große Bracksee im Grenzbecken beherbergt Wasservögel und Amerikanische Krokodile.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
CIA World Factbook – HaitiMangroven und Riffe
Küstenwälder, Seegras und Korallen sichern Fischerei und dämpfen Wellen, sind jedoch stark degradiert.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in HaitiMassif de la Selle
Der höchste Bergraum des Landes bildet mit der Dominikanischen Republik einen wichtigen grenzüberschreitenden Korridor.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Daten zu HaitiEntwaldung und Erosion
Holzkohle, Armut, Hangbau und Extremregen beschleunigen Bodenverlust, obwohl lokale Wiederaufforstung Erfolge erzielt.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Encyclopaedia Britannica – Haiti6 Kernpunkte
Bevölkerung und Gesellschaft
Demografie, Gesundheit, Städte, Migration und gesellschaftliche Vielfalt.
Bevölkerung
rund 11,8 Mio.
Die verwendete Reihe beziffert die Bevölkerung auf rund 11,8 Mio..
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu HaitiBevölkerungswachstum
1,2 % pro Jahr
Die jährliche Veränderung wirkt sich direkt auf Wohnraum, Schulen, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt und Verkehr aus.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu HaitiLebenserwartung
rund 64 Jahre
Der Wert bündelt Gesundheitsbedingungen und Zugang zu grundlegenden Diensten, bildet interne Unterschiede jedoch nicht vollständig ab.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu HaitiVertreibung und Unsicherheit
Bewaffnete Gruppen, Gewalt und Flucht innerhalb des Landes unterbrechen Schulen, Gesundheitsversorgung und Märkte.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
UNESCO – Welterbe in HaitiDiaspora
Gemeinschaften in den USA, Kanada, Frankreich und der Karibik tragen Überweisungen, Fachwissen und politischen Einfluss.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
CIA World Factbook – HaitiKreyòl und soziale Teilhabe
Die gemeinsame Sprache stärkt Öffentlichkeit, während französisch geprägte Institutionen weiterhin soziale Barrieren schaffen.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Haiti6 Kernpunkte
Wirtschaft
Produktion, Rohstoffe, Landwirtschaft, Handel und strukturelle Risiken.
Bruttoinlandsprodukt
rund 26 Mrd. US-Dollar
Das nominale BIP wurde für das angegebene Jahr auf etwa rund 26 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu HaitiWirtschaftswachstum
rund −4,2 %
Die reale Jahresveränderung des BIP ist zusammen mit Inflation, Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftsstruktur zu lesen.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu HaitiLandwirtschaft
Mango, Kaffee, Kakao, Vetiver, Reis, Mais und Wurzelgemüse ernähren Haushalte und schaffen Exporte trotz kleiner Flächen.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
CIA World Factbook – HaitiTextilindustrie
Montagebetriebe produzieren Bekleidung für Nordamerika, sind aber von Sicherheit, Strom und Handelspolitik abhängig.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in HaitiÜberweisungen
Geld aus der Diaspora ist für Konsum, Bildung und Wohnen zentral und übersteigt viele andere Devisenquellen.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu HaitiInformelle Wirtschaft
Kleinhandel, Transport und Familienbetriebe sichern den Alltag, bleiben jedoch ohne verlässliche Infrastruktur und Sozialschutz.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Encyclopaedia Britannica – Haiti6 Kernpunkte
Infrastruktur und digitale Vernetzung
Strom, Telekommunikation, Häfen, Flughäfen und Binnenverkehr.
Zugang zu Elektrizität
51 % der Bevölkerung
Die internationale Reihe schätzt den Stromzugang auf 51 %; über die Zuverlässigkeit der Versorgung sagt das noch nichts aus.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu HaitiInternetnutzung
39 % der Bevölkerung
Der Anteil der Internetnutzer liegt im jüngsten verfügbaren Jahr bei 39 %.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu HaitiStraßen
Gebirge, Überschwemmungen, Erdbebenschäden und Unsicherheit unterbrechen Verbindungen zwischen Hauptstadt und Regionen.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in HaitiHäfen
Port-au-Prince, Cap-Haïtien und kleinere Häfen sind für Importe und Hilfe entscheidend, arbeiten aber unter wechselnden Einschränkungen.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu HaitiStromversorgung
Netzstrom erreicht nur einen Teil der Bevölkerung und fällt häufig aus; Generatoren und kleine Solarsysteme schließen Lücken.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Encyclopaedia Britannica – HaitiWasser und Abwasser
Quellen, Brunnen und private Lieferungen ersetzen vielerorts fehlende Netze, wodurch Gesundheitsrisiken steigen.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Länderüberblick zu Haiti6 Kernpunkte
Reiseziele und unterwegs
Städte, Landschaften, Kulturerbe und praktische Bedingungen vor Ort.
Citadelle Laferrière
Die Bergfestung ist ein Symbol der Unabhängigkeit und Teil eines einzigartigen historischen Nationalparks.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Daten zu HaitiSans-Souci
Palastruinen bei Milot zeigen den frühen haitianischen Staat, königliche Ambitionen und handwerkliche Leistung.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Encyclopaedia Britannica – HaitiCap-Haïtien
Koloniales Straßenraster, Hafen und nördliche Kulturlandschaft bilden ein wichtiges historisches Zentrum.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Länderüberblick zu HaitiJacmel
Kreolische Häuser, Kunsthandwerk und Karnevalstradition prägen die südliche Küstenstadt.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
UNESCO – Welterbe in HaitiBassin Bleu
Wasserbecken und Wald nahe Jacmel verbinden lokale Führung, Landschaft und ländliche Gemeinden.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
CIA World Factbook – HaitiSüdwesten
Les Cayes, Jérémie, Küsten und Massif de la Hotte zeigen kulturelle und ökologische Vielfalt jenseits der Hauptstadt.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Haiti6 Kernpunkte
Kultur und Alltag
Lebendiges Erbe, Küche, Musik, Wissen und soziale Gewohnheiten.
Haitianisches Kreol
Kreyòl trägt Literatur, Radio, Theater, Religion und Alltagswissen einer sprachlich sehr einheitlichen Bevölkerung.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Encyclopaedia Britannica – HaitiVodou
Religion, Heilwissen, Trommeln, Tanz und Ahnenbezug verbinden west- und zentralafrikanische Wurzeln mit haitianischer Geschichte.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Länderüberblick zu HaitiMalerei und Metallkunst
Leuchtende Bildwelten und ausgeschnittene Metallarbeiten aus Croix-des-Bouquets sind international bekannt.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
UNESCO – Welterbe in HaitiKompa
Gitarren, Bläser und tanzbarer Rhythmus prägen Haiti und die Diaspora neben Rara, Twoubadou und Rap Kreyòl.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
CIA World Factbook – HaitiKüche
Griot, Diri ak Djon Djon, Soup Joumou, Pikliz und Kochbananen verbinden Fest, Erinnerung und regionale Produkte.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in HaitiKarneval und Rara
Umzüge, Bambustrompeten, Kostüme und politische Texte schaffen mobile öffentliche Räume.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Daten zu Haiti6 Etappen
Prägende Stationen der Geschichte
Eine kurze Chronologie der Prozesse, die zum Verständnis des heutigen Landes wichtig sind.
- Taíno-Hispaniola
Kazikate, Landwirtschaft und Inselhandel prägten die Region vor europäischer Eroberung.
- Spanische Eroberung und Entvölkerung
Zwangsarbeit und Krankheiten zerstörten indigene Gesellschaften; westliche Küsten wurden später französisch.
- Saint-Domingue und Revolution
Eine extrem profitable Sklavenkolonie wurde durch den Aufstand Versklavter zur ersten schwarzen Republik.
- Unabhängigkeit und Isolation
Entschädigungszwang, politische Teilungen und ländliche Selbstständigkeit belasteten den jungen Staat.
- US-Besatzung und Duvalier-Diktatur
Zentralisierung, Repression, Migration und wirtschaftliche Abhängigkeit prägten Jahrzehnte.
- Demokratiekrisen und Staatszerfall
Putsche, Naturkatastrophen, internationale Eingriffe und bewaffnete Gruppen schwächten Institutionen massiv.
8 Hauptquellen
Quellen und Grenzen der Daten
Offizielle Datenbanken und etablierte Nachschlagewerke für diesen eigenständig erstellten deutschen Länderblock.
Zahlen können durch Revisionen, nationale Methoden und schnelle Veränderungen voneinander abweichen. Darum ist bei jeder veränderlichen Kennzahl das Bezugsjahr genannt.
- CIA World Factbook – Haiti
- Weltbank – Daten zu Haiti
- Encyclopaedia Britannica – Haiti
- Weltbank – Länderüberblick zu Haiti
- UNESCO – Welterbe in Haiti
- Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Haiti
- UNESCO – Immaterielles Kulturerbe
- FCDO – Reisehinweise für Haiti
Einreise, Sicherheit, Gesundheit, Verkehr und Zugänglichkeit einzelner Orte können sich ändern. Prüfen Sie amtliche Angaben unmittelbar vor der Reise.