Grenada umfasst etwa 344 Quadratkilometer und bildet den südlichsten eigenständigen Inselstaat des inneren Bogens der Kleinen Antillen. Zum Staatsgebiet gehören die Hauptinsel Grenada, die nördlich gelegenen Inseln Carriacou und Petite Martinique sowie zahlreiche kleinere Eilande. Die Hauptinsel ist ungefähr 34 Kilometer lang und bis zu 19 Kilometer breit; ihr vulkanisches Rückgrat steigt im Mount Saint Catherine auf rund 840 Meter an. Von diesem bewaldeten Hochland fließen kurze, wasserreiche Bäche zur Küste, wo sich Buchten, Strände, Mangroven und kleine Schwemmebenen abwechseln. St. George’s, die Hauptstadt, liegt um eine tief eingeschnittene Naturbucht an der Südwestküste, während der größte Teil der Bevölkerung in einem Siedlungsband entlang der Küstenstraßen lebt. Im Inselinneren erschweren steile Hänge eine großflächige Bebauung, schaffen aber die feuchten Bedingungen, auf denen Grenadas Gewürz- und Kakaoproduktion beruht. Carriacou ist trockener, niedriger und stärker von Küstenökosystemen geprägt; Petite Martinique bleibt mit wenigen Quadratkilometern und einer Tradition des Bootsbaus die kleinste dauerhaft bewohnte Hauptinsel des Staates.
Das Klima ist tropisch-maritim und wird durch nordöstliche Passatwinde gemildert. Die Temperaturen bewegen sich an der Küste meist zwischen etwa 24 und 31 Grad Celsius, während die Höhenlagen kühler und wesentlich niederschlagsreicher sind. Eine relativ trockene Jahreszeit reicht gewöhnlich von Januar bis Mai, die feuchtere Phase von Juni bis Dezember. Im gebirgigen Zentrum kann jährlich mehr als doppelt so viel Regen fallen wie auf den trockeneren Inseln der Grenadinen. Grenada liegt am südlichen Rand der atlantischen Hurrikanzone und galt lange als weniger gefährdet als die nördlichen Antillen; die Hurrikane Ivan 2004 und Emily 2005 widerlegten diese Annahme und zerstörten große Teile des Wohnungsbestands, der Landwirtschaft und der Infrastruktur. Im Juli 2024 traf Hurrikan Beryl vor allem Carriacou und Petite Martinique mit verheerender Wirkung. Steigende Meeresspiegel, Küstenerosion, Korallenbleiche und intensivere Starkregen setzen Häfen, Straßen und tourismusabhängige Küstenorte zusätzlich unter Druck. Klimaanpassung umfasst deshalb widerstandsfähigere Dächer und öffentliche Gebäude, verbesserte Entwässerung, Küstenschutz und eine Energiepolitik, die den hohen Importbedarf für fossile Brennstoffe verringern soll.
Das feuchte Hochland trägt Reste tropischen Regen- und Bergwaldes, darunter das Gebiet um den Grand-Etang-Kratersee und den Nationalpark gleichen Namens. Dort leben Mona-Meerkatzen, die einst aus Westafrika eingeführt wurden, sowie zahlreiche Vogel-, Amphibien- und Pflanzenarten. In tieferen Lagen wurde der ursprüngliche Wald weitgehend durch Siedlungen, Weideland und Mischkulturen ersetzt. Muskatnuss, Muskatblüte, Kakao, Zimt, Nelken, Bananen und verschiedene Wurzelpflanzen wachsen auf kleinen, häufig terrassierten Betrieben; die dichte Kombination von Nutz- und Schattenbäumen lässt manche Agrarlandschaften waldähnlich erscheinen. Der Beiname „Gewürzinsel“ spiegelt eine reale historische Spezialisierung, verschleiert aber, wie stark Stürme, Pflanzenkrankheiten, Arbeitskräftemangel und schwankende Weltmarktpreise die Produktion beeinträchtigen. Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffe sind für Fischerei, Küstenschutz und Tourismus ebenso wichtig wie die Wälder. Schutzgebiete an Land und im Meer wurden ausgeweitet, doch Abwasser, Sedimente, nicht geregelte Bebauung und invasive Arten belasten kleinere Ökosysteme schnell. Auf Carriacou erhöht die begrenzte Süßwasserverfügbarkeit den Druck auf Zisternen und Grundwasser.
Die frühesten bekannten Bewohner Grenadas stammten aus indigenen Gesellschaften, die über die Antillen migrierten und maritime Handelsnetze unterhielten. Als Christoph Kolumbus die Insel 1498 für Europa verzeichnete, lebten dort Gemeinschaften, die in europäischen Quellen später pauschal als Kariben bezeichnet wurden. Spanische Mächte errichteten keine dauerhafte Kolonie; Frankreich begann Mitte des 17. Jahrhunderts mit der gewaltsamen Besiedlung und verdrängte die indigene Bevölkerung. Französische Plantagen produzierten zunächst Tabak und Indigo, später Zucker, wobei versklavte Afrikaner die überwiegende Mehrheit der Arbeitskräfte stellten. Großbritannien erlangte Grenada im Frieden von Paris 1763, verlor und gewann die Insel in den folgenden Kriegen jedoch erneut. Der Aufstand des französischsprachigen freien Farbigen Julien Fédon von 1795 bis 1796 verband soziale, politische und revolutionäre Motive und stellte die britische Ordnung zeitweise ernsthaft infrage. Nach der endgültigen Abschaffung der Sklaverei im britischen Empire 1834 wandelte sich das Plantagensystem nur langsam; Vertragsarbeiter aus Indien kamen in kleinerer Zahl hinzu, während viele freigelassene Familien Landparzellen bewirtschafteten.
Im 20. Jahrhundert wuchs der Druck auf die koloniale Verwaltung. Arbeiterproteste unter Eric Gairy in den 1950er Jahren führten zu politischen Reformen und machten ihn zur dominierenden Figur der frühen Selbstregierung. Grenada wurde 1967 ein mit Großbritannien assoziierter Staat und erlangte am 7. Februar 1974 die Unabhängigkeit. Gairys autoritäre Herrschaft, wirtschaftliche Spannungen und Vorwürfe politischer Gewalt begünstigten 1979 den unblutigen Umsturz der marxistisch orientierten New-Jewel-Bewegung unter Maurice Bishop. Die Revolution investierte in Alphabetisierung, Gesundheit und den Bau eines internationalen Flughafens, schränkte zugleich politische Freiheiten ein und band das Land enger an Kuba. Interne Machtkämpfe endeten im Oktober 1983 mit Bishops Sturz und Ermordung. Wenige Tage später intervenierten Streitkräfte der Vereinigten Staaten und mehrerer karibischer Staaten. Nach einer Übergangsphase kehrte Grenada 1984 zu parlamentarischen Wahlen zurück. Seither blieb das politische System im regionalen Vergleich stabil, während die Erinnerung an Revolution und Intervention weiterhin Debatten über Souveränität, soziale Gerechtigkeit und Grenadas Rolle im Kalten Krieg prägt.
Dienstleistungen dominieren heute die Wirtschaft, besonders Tourismus, Handel, Verkehr, Bildung und öffentliche Verwaltung. Der internationale Flughafen Maurice Bishop, Kreuzfahrtschiffe in St. George’s und Hotelanlagen an der Südwestküste verbinden Grenada mit nordamerikanischen, britischen und regionalen Märkten. Die St. George’s University hat sich zu einem bedeutenden Bildungs- und Devisenfaktor entwickelt und zieht vor allem internationale Medizin- und Veterinärstudierende an. Landwirtschaft besitzt einen deutlich kleineren Anteil am Bruttoinlandsprodukt als früher, bleibt für ländliche Einkommen und die Exportidentität aber wichtig; Muskatnuss und Kakao werden zunehmend mit Verarbeitung, Herkunftsmarketing und Agrartourismus verbunden. Bauprojekte, darunter Hotels, Wohnanlagen und Wiederaufbau nach Stürmen, treiben die Konjunktur. Für 2025 wurde ein reales Wachstum von etwa 4,5 Prozent geschätzt, getragen vor allem von der Bautätigkeit, während die Zahl der Übernachtungsgäste zeitweise zurückging. Hohe Importabhängigkeit, eine schmale Produktionsbasis und öffentliche Verschuldung machen das Land empfindlich gegenüber Energiepreisen, Rezessionen in Herkunftsmärkten und Naturkatastrophen. Das Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programm bringt erhebliche Einnahmen, verlangt jedoch transparente Kontrolle und sorgfältigen Umgang mit internationalen Standards.
Grenada ist ein parlamentarischer Staat nach Westminster-Modell mit dem britischen Monarchen als Staatsoberhaupt, vertreten durch einen Generalgouverneur. Das Land ist in sechs Parishes auf der Hauptinsel gegliedert; Carriacou und Petite Martinique bilden eine gesonderte abhängige Verwaltungseinheit. Die lokale Verwaltung ist weniger ausgebaut als in größeren Staaten, sodass Ministerien viele Aufgaben zentral steuern. Die Volkszählung von 2011 erfasste rund 106.700 Einwohner. Die jüngste veröffentlichte vorläufige Zählung des nationalen Statistikamts weist 109.021 Personen aus; die neue Zensusrunde wurde 2022 und 2023 durchgeführt, und endgültige Tabellen wurden nur schrittweise bereitgestellt. Der größte Bevölkerungsschwerpunkt liegt im Südwesten zwischen St. George’s, Grand Anse und dem Flughafen. Carriacou und Petite Martinique sind dünner besiedelt und verlieren regelmäßig junge Erwachsene an die Hauptinsel oder ins Ausland. Die Bevölkerung ist überwiegend afrikanischer Abstammung, mit kleineren Gruppen gemischter, indischer und europäischer Herkunft. Eine große Diaspora im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Staaten, Kanada und anderen Karibikstaaten beeinflusst Familienökonomien, Investitionen und politische Perspektiven.
Englisch ist Amtssprache und die Sprache von Schule, Verwaltung und Medien. Im Alltag wird häufig ein englischbasiertes Kreol gesprochen; Spuren eines französischbasierten Kreols überleben in Ortsnamen, Redewendungen und älteren kulturellen Praktiken. Christliche Konfessionen prägen das religiöse Leben, wobei katholische, anglikanische und verschiedene protestantische Gemeinden nebeneinander bestehen. Grenadas Kultur entstand aus afrikanischen Überlieferungen, europäischer Kolonialgeschichte, indischer Migration und enger karibischer Vernetzung. Beim Karneval Spicemas treten Jab-Jab-Gruppen mit Trommeln, Öl und satirischer Darstellung auf; die Form bewahrt Elemente von Widerstand, Erinnerung und sozialem Kommentar, statt nur ein touristisches Spektakel zu sein. Big Drum auf Carriacou verbindet Tanz, Gesang und genealogische Erinnerung an afrikanische Herkunftsgruppen. Calypso, Soca und Steelpan teilen Grenada mit dem weiteren südlichen Karibikraum, während Autoren wie Merle Collins Revolution, Migration und Geschlechterverhältnisse literarisch verarbeitet haben. Traditioneller Holzbootsbau auf Petite Martinique und Carriacou zeigt zugleich, wie maritime Arbeit, Handwerk und Inselidentität ineinandergreifen.
Die Verkehrsinfrastruktur folgt der zerklüfteten Küste. Eine Ringstraße verbindet die wichtigsten Orte der Hauptinsel, ist jedoch schmal, kurvenreich und an Hängen anfällig für Erdrutsche und Unterspülung. Busse in privatem Betrieb bilden das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs; feste Fahrpläne sind außerhalb der Hauptachsen begrenzt. Der Maurice-Bishop-Flughafen besitzt die einzige Startbahn für größere internationale Flugzeuge, während der Lauriston-Flughafen auf Carriacou regionale Verbindungen bedient. Fähren verbinden St. George’s mit Carriacou und Petite Martinique, und kleinere Häfen sichern Versorgung, Fischerei und innerstaatliche Mobilität. Der Kreuzfahrtterminal und die Frachtanlagen in St. George’s konzentrieren einen Großteil des Seehandels. Elektrizität wird noch überwiegend aus importierten Erdölprodukten erzeugt, obwohl Solarenergie und geothermische Erkundung ausgebaut werden. Mobilfunk ist weit verbreitet, doch Breitbandqualität, Wasserverteilung und Abfallbehandlung unterscheiden sich deutlich zwischen dem dicht besiedelten Südwesten und den kleineren Inseln. Der Wiederaufbau nach Beryl hat gezeigt, dass robuste Stromnetze, dezentrale Energie und sturmsichere Hafenanlagen für wirtschaftliche Kontinuität zentral sind.
Grenada ist Mitglied der Vereinten Nationen, des Commonwealth, der Organisation Amerikanischer Staaten, der Karibischen Gemeinschaft, der Organisation Ostkaribischer Staaten und der Ostkaribischen Währungsunion; der Ostkaribische Dollar bindet seine Geldpolitik an eine regionale Zentralbank. Das Land nutzt seine diplomatische Stimme besonders in Klimafragen, bei der Reform internationaler Finanzierungsregeln für kleine Inselstaaten und beim Schutz mariner Räume. Seine Lage nahe den südlichen Schifffahrtsrouten, die große ausschließliche Wirtschaftszone und die Verbindung von Landwirtschaft, Bildung und Tourismus eröffnen Entwicklungsmöglichkeiten, doch geringe Skaleneffekte bleiben unvermeidlich. Wiederkehrende Sturmschäden können in wenigen Stunden Investitionen vieler Jahre vernichten, während Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und hohe Importkosten den Aufbau neuer Branchen bremsen. Langfristig hängt Grenadas Handlungsfähigkeit davon ab, ob es Katastrophenvorsorge, transparente Investitionseinnahmen, regionale Integration und höherwertige lokale Produktion zu einer belastbareren Inselwirtschaft verbinden kann.
GEOGRAFIE · GESELLSCHAFT · KONTEXT
Grenada: Fakten, Zahlen und Zusammenhänge
Geografie, Bevölkerung, Wirtschaft, Infrastruktur, Natur, Kultur und wichtige Orte in Grenada sind in 48 eigenständig formulierten deutschen Karten zusammengeführt. Jede Karte ordnet die Information zeitlich ein, erklärt ihren Zusammenhang und führt zu einer überprüfbaren Quelle.
Autor und redaktionelle Prüfung: Redaktion Travel S Helper
Letzte Aktualisierung und Quellenprüfung:
Nachbarn und Lage
Eine knappe räumliche Orientierung, keine politische Grenzkarte.
Ausgewählte Indikatoren
Die jüngsten verfügbaren Werte der verwendeten Reihe.
6 Kernpunkte
Grunddaten
Name, Hauptstadt, Sprachen, Währung und staatliche Ordnung.
Amtlicher Name
Grenada
Grenada ist die Bezeichnung in staatlichen und diplomatischen Dokumenten.
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CIA World Factbook – GrenadaHauptstadt
Saint George’s
Saint George’s liegt an einem hufeisenförmigen Naturhafen im Südwesten und ist Regierungssitz, wichtigster Hafen sowie Zentrum für Handel und Dienstleistungen.
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CIA World Factbook – GrenadaSprachen
Englisch amtlich; Grenadian Creole English weit verbreitet
Englisch wird in Verwaltung und Schule verwendet. Im Alltag dominieren kreolische Formen; Reste eines französischbasierten Kreols bestehen in einzelnen kulturellen Zusammenhängen.
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CIA World Factbook – GrenadaWährung, Zeit und Vorwahl
Ostkaribischer Dollar (XCD) · UTC−4 · +1 473
Grundangaben für Zahlungen, Terminabsprachen und internationale Kommunikation.
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CIA World Factbook – GrenadaTerritoriale Ordnung
6 Parishes sowie Carriacou und Petite Martinique
Die sechs Parishes gliedern die Hauptinsel. Carriacou und Petite Martinique bilden gemeinsam eine abhängige Inselverwaltung mit eigenen lokalen Bedürfnissen.
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CIA World Factbook – GrenadaStaatsform
Parlamentarische Monarchie
Der britische Monarch ist durch einen Generalgouverneur vertreten. Der Premierminister führt die vom gewählten Repräsentantenhaus getragene Regierung; der Senat wird ernannt.
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CIA World Factbook – Grenada6 Kernpunkte
Geografie
Fläche, Relief, Gewässer, Küsten und regionale Lage.
Fläche
349 km²
Die Landesfläche von Grenada beträgt in der verwendeten Referenzreihe 349 km².
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Daten zu GrenadaVulkanische Hauptinsel
Ein bewaldeter Gebirgsrücken, Kraterseen und steile Täler prägen Grenada von Norden nach Süden.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Encyclopaedia Britannica – GrenadaSüdwestliche Küste
Geschützte Buchten, Saint George’s und der größte Tourismuskorridor liegen an der ruhigeren Karibikseite.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Länderüberblick zu GrenadaAtlantikseite
Stärkere Brandung, offene Küsten und landwirtschaftliche Dörfer kennzeichnen den Osten.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
UNESCO – Welterbe in GrenadaCarriacou
Die trockenere, niedrigere Insel besitzt Hügel, Buchten und eine ausgeprägte Bootsbautradition.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
CIA World Factbook – GrenadaPetite Martinique
Die kleine vulkanische Insel lebt eng mit Fischerei, Seefahrt und den Nachbargrenadinen.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Grenada6 Kernpunkte
Natur und Umwelt
Ökosysteme, Schutzgebiete, Arten und klimatische Belastungen.
Grand Étang
Kratersee und Regenwald im Inselinneren schützen Mona-Meerkatzen, Vögel und wichtige Wassereinzugsgebiete.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Länderüberblick zu GrenadaLevera
Mangroven, Lagune, Strände und vorgelagerte Inseln im Norden sind bedeutend für Meeresschildkröten.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
UNESCO – Welterbe in GrenadaMolinière-Unterwasserpark
Korallen, Skulpturen und Seegras verbinden Meeresschutz, Kunst und Tauchtourismus nahe Saint George’s.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
CIA World Factbook – GrenadaMount Hartman
Trockener Küstenwald ist der wichtigste Lebensraum der stark bedrohten Grenadataube.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GrenadaGewürzgärten
Muskat, Kakao, Zimt und tropische Bäume schaffen artenreiche Kulturlandschaften unter Schatten.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Daten zu GrenadaSturm- und Küstendruck
Wirbelstürme, Erosion, Korallenbleiche und Hangrutsche verlangen robuste Gebäude und Ökosystemschutz.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Encyclopaedia Britannica – Grenada6 Kernpunkte
Bevölkerung und Gesellschaft
Demografie, Gesundheit, Städte, Migration und gesellschaftliche Vielfalt.
Bevölkerung
rund 117.000
Die verwendete Reihe beziffert die Bevölkerung auf rund 117.000.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GrenadaBevölkerungswachstum
0,6 % pro Jahr
Die jährliche Veränderung wirkt sich direkt auf Wohnraum, Schulen, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt und Verkehr aus.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GrenadaLebenserwartung
rund 75 Jahre
Der Wert bündelt Gesundheitsbedingungen und Zugang zu grundlegenden Diensten, bildet interne Unterschiede jedoch nicht vollständig ab.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GrenadaMehrinselstaat
Carriacou und Petite Martinique haben kleinere Märkte und längere Wege zu spezialisierten Diensten auf der Hauptinsel.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
UNESCO – Welterbe in GrenadaDiaspora
Migration nach Großbritannien, Nordamerika und andere Karibikstaaten prägt Familien, Überweisungen und Rückkehrinvestitionen.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
CIA World Factbook – GrenadaBildung und Arbeitsmarkt
Hohe Bildungsambitionen treffen auf einen kleinen Arbeitsmarkt, weshalb viele Fachkräfte zeitweise oder dauerhaft auswandern.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Grenada6 Kernpunkte
Wirtschaft
Produktion, Rohstoffe, Landwirtschaft, Handel und strukturelle Risiken.
Bruttoinlandsprodukt
rund 1,4 Mrd. US-Dollar
Das nominale BIP wurde für das angegebene Jahr auf etwa rund 1,4 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GrenadaWirtschaftswachstum
rund 3,8 %
Die reale Jahresveränderung des BIP ist zusammen mit Inflation, Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftsstruktur zu lesen.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GrenadaTourismus
Hotels, Yachten, Kreuzfahrten, Tauchen und kleine Gästehäuser sind wichtige Devisen- und Beschäftigungsquellen.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
CIA World Factbook – GrenadaGewürze und Kakao
Muskat, Macis, Kakao und verarbeitete Produkte tragen Grenadas Ruf als Spice Isle.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GrenadaBildungsdienste
Eine große internationale medizinische Universität zieht Studierende, Vermietung und Dienstleistungen an.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GrenadaBau und Wiederaufbau
Infrastruktur, Ferienimmobilien und sturmsichere Erneuerung treiben Aktivität, erhöhen aber Import- und Flächendruck.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Encyclopaedia Britannica – Grenada6 Kernpunkte
Infrastruktur und digitale Vernetzung
Strom, Telekommunikation, Häfen, Flughäfen und Binnenverkehr.
Zugang zu Elektrizität
96 % der Bevölkerung
Die internationale Reihe schätzt den Stromzugang auf 96 %; über die Zuverlässigkeit der Versorgung sagt das noch nichts aus.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GrenadaInternetnutzung
74 % der Bevölkerung
Der Anteil der Internetnutzer liegt im jüngsten verfügbaren Jahr bei 74 %.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GrenadaMaurice Bishop Airport
Der internationale Flughafen im Südwesten verbindet Grenada mit Karibik, Nordamerika und Europa.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GrenadaHäfen und Fähren
Saint George’s trägt Fracht und Kreuzfahrten; Fähren und kleine Schiffe verbinden die nördlichen Inseln.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GrenadaStraßen
Küsten- und Bergstraßen erreichen fast alle Gemeinden, sind jedoch kurvenreich und nach Starkregen wartungsintensiv.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Encyclopaedia Britannica – GrenadaEnergie und Wasser
Importierte Brennstoffe dominieren, während Solarenergie, Regenwasser und Schutz von Quellgebieten an Bedeutung gewinnen.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Länderüberblick zu Grenada6 Kernpunkte
Reiseziele und unterwegs
Städte, Landschaften, Kulturerbe und praktische Bedingungen vor Ort.
Saint George’s
Carenage, Fort George, Markt und steile Straßen zeigen Hafenstadt, Kolonialgeschichte und heutigen Alltag.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Daten zu GrenadaGrand Étang
See, Regenwaldwege und Aussichtspunkte erschließen das feuchte vulkanische Inselinnere.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Encyclopaedia Britannica – GrenadaGrand Anse
Der lange Strand ist gut erschlossen; benachbarte Buchten und Gemeinden bieten ruhigere Perspektiven.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Länderüberblick zu GrenadaGouyave und Nordwesten
Fischerei, Gewürzverarbeitung und Küstendörfer erklären lokale Wirtschaft jenseits der Resorts.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
UNESCO – Welterbe in GrenadaCarriacou
Hillsborough, Strände, Bootsbau und Regatten prägen eine eigenständige kleinere Inselkultur.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
CIA World Factbook – GrenadaPetite Martinique
Fischerei, Bootswerften und kurze Wege vermitteln den Alltag einer sehr kleinen Seegemeinschaft.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Grenada6 Kernpunkte
Kultur und Alltag
Lebendiges Erbe, Küche, Musik, Wissen und soziale Gewohnheiten.
Spice Mas
Karneval, Jab Jab, Kostüme, Steelpan und Soca verbinden Emanzipation, Satire und moderne Musikindustrie.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Encyclopaedia Britannica – GrenadaBig Drum
Auf Carriacou bewahren Trommel-, Tanz- und Ahnenrituale westafrikanische Bezüge in einer kreolischen Form.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Länderüberblick zu GrenadaBootsbau
Handgebaute Holzboote und Regatten verbinden Fischerei, Handwerk und Inselstolz.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
UNESCO – Welterbe in GrenadaKüche
Oil Down, Lambi, Callaloo, Brotfrucht, Muskat und Kakao bilden eine markante Gewürz- und Gemeinschaftsküche.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
CIA World Factbook – GrenadaShakespeare Mas
Auf Carriacou rezitieren maskierte Gruppen Texte in kämpferischen Wettbewerben und lokaler Aussprache.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GrenadaMusik
Calypso, Soca, Reggae und Steelpan kommentieren Politik, Alltag, Migration und Festkultur.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Daten zu Grenada6 Etappen
Prägende Stationen der Geschichte
Eine kurze Chronologie der Prozesse, die zum Verständnis des heutigen Landes wichtig sind.
- Indigene Antillen
Arawak- und Kalinago-Gemeinschaften verbanden Inseln durch Fischerei, Landwirtschaft und Seefahrt.
- Kalinago-Widerstand und Frankreich
Indigener Widerstand wich französischer Kolonie, Plantagen und Versklavung.
- Britische Herrschaft
Kolonialkriege, Fedons Aufstand und Zuckerwirtschaft prägten eine gewaltsame Übergangszeit.
- Emanzipation und Kleinbauern
Arbeitskämpfe, Gewürzanbau, Migration und neue Dörfer veränderten die Gesellschaft.
- Föderation, Unabhängigkeit und Revolution
Unabhängigkeit 1974, New Jewel Movement und innerer Machtkampf führten zur Krise.
- Intervention und demokratische Konsolidierung
US-geführte Intervention, Wahlpolitik, Tourismus und Sturmerholung prägen die Gegenwart.
8 Hauptquellen
Quellen und Grenzen der Daten
Offizielle Datenbanken und etablierte Nachschlagewerke für diesen eigenständig erstellten deutschen Länderblock.
Zahlen können durch Revisionen, nationale Methoden und schnelle Veränderungen voneinander abweichen. Darum ist bei jeder veränderlichen Kennzahl das Bezugsjahr genannt.
- CIA World Factbook – Grenada
- Weltbank – Daten zu Grenada
- Encyclopaedia Britannica – Grenada
- Weltbank – Länderüberblick zu Grenada
- UNESCO – Welterbe in Grenada
- Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Grenada
- UNESCO – Immaterielles Kulturerbe
- FCDO – Reisehinweise für Grenada
Einreise, Sicherheit, Gesundheit, Verkehr und Zugänglichkeit einzelner Orte können sich ändern. Prüfen Sie amtliche Angaben unmittelbar vor der Reise.