Guinea nimmt 245.857 Quadratkilometer an der westafrikanischen Atlantikküste ein. Es grenzt an Guinea-Bissau, Senegal und Mali im Norden, Côte d’Ivoire im Osten sowie Liberia und Sierra Leone im Süden; die stark gegliederte Küste ist ungefähr 320 Kilometer lang. Das Land besteht aus vier deutlich unterschiedlichen Naturräumen. Niederguinea umfasst Mangroven, Ästuare und die feuchte Küstenebene um Conakry. Dahinter erhebt sich das Fouta-Djallon-Hochland mit Plateaus, Schluchten und Höhen von mehr als 1.000 Metern. Oberguinea ist eine trockenere Savannenregion im Nigerbecken, während Waldguinea im Südosten aus Hügeln, verbliebenen Regenwäldern und Bergmassiven besteht. Am Mount Nimba erreicht das Relief etwa 1.752 Meter. Die Quellgebiete des Niger, des Gambia und wichtiger Zuflüsse des Senegal liegen im guineischen Hochland, weshalb das Land als hydrologischer Knotenpunkt weit über seine Grenzen hinaus Bedeutung besitzt.
Die Niederschläge nehmen von der Küste zum nordöstlichen Binnenland stark ab. Conakry erhält in manchen Jahren etwa 4.000 Millimeter Regen und gehört damit zu den niederschlagsreichsten Hauptstädten Afrikas. Die Hauptregenzeit dauert an der Küste gewöhnlich von Mai bis November, mit besonders intensiven Güssen im Juli und August. Im Fouta Djallon sind die Temperaturen wegen der Höhe niedriger, während Oberguinea eine längere Trockenzeit und deutlich heißere Tage erlebt. Von Dezember bis März bringt der Harmattan trockene Luft und Staub aus der Sahara. Starkregen verursacht in Conakry Überschwemmungen und Erdrutsche, zugleich führen Entwaldung und Bodenerosion dazu, dass Wasser schneller abfließt und Quellen in der Trockenzeit unregelmäßiger werden. Im Nordosten bedrohen häufigere Hitzeperioden und Dürre die Landwirtschaft. An der Küste wirken Meeresspiegelanstieg, Versalzung und Erosion auf niedrig gelegene Dörfer und Reisfelder, ohne dass die Belastungen in allen Regionen gleich stark ausfallen.
Mangroven säumen Flussmündungen und Inseln der Küstenzone, während das Fouta Djallon aus Grasland, Galeriewäldern und feuchten Talhängen besteht. In Oberguinea dominieren baumreiche Savannen; Waldguinea bewahrt Reste des Oberguinea-Regenwalds, eines global bedeutenden Biodiversitätszentrums. Der Waldanteil lag nach Weltbankdaten 2023 bei ungefähr 25 Prozent, doch Zustand und Schutzgrad variieren erheblich. Das Mount-Nimba-Naturreservat, das Guinea mit Côte d’Ivoire teilt, und das Ziama-Massiv beherbergen seltene Primaten, Amphibien und Pflanzen. Landwirtschaft, Brennholznutzung, Buschfeuer und neue Bergbaustraßen zerschneiden Lebensräume. Zugleich werden Tieflandflächen für Reis, Maniok und Ölpalmen genutzt, während im Hochland Viehhaltung und Feldbau eng miteinander verbunden sind. Besonders folgenreich ist der Bergbau: Bauxitgruben verändern ganze Plateaus, belasten Wasserläufe mit Sedimenten und erhöhen den Druck auf Dörfer, deren Landrechte oft nur schwach dokumentiert sind. Umweltpolitik muss daher Schutz, Entschädigung und lokale Erwerbsgrundlagen gemeinsam behandeln.
Archäologische und sprachliche Befunde weisen auf lange Siedlungskontinuität sowie wiederholte Wanderungen von Mande-, Atlantik- und Waldvölkern hin. Teile Oberguineas standen zeitweise unter dem Einfluss der Reiche Mali und Songhai. Im Fouta Djallon gründeten muslimische Fulbe-Eliten im 18. Jahrhundert ein Imamat, das Bildung, Handel und eine hierarchische Agrargesellschaft verband. Im Südosten und Osten entstanden Mande-Handelsnetze, aus denen im späten 19. Jahrhundert Samori Tourés Wassoulou-Reich hervorging. Europäische Kontakte konzentrierten sich zunächst auf die Küste und den Handel, bevor Frankreich seine militärische Expansion ins Landesinnere verstärkte. Samori leistete bis zu seiner Gefangennahme 1898 Widerstand; auch andere Gemeinschaften widersetzten sich Steuern, Zwangsarbeit und kolonialer Rekrutierung. Das Gebiet wurde Teil Französisch-Westafrikas. Infrastruktur und Verwaltung dienten vor allem der Kontrolle und dem Export von Erzeugnissen, während Bildungs- und Gesundheitsangebote außerhalb weniger Zentren begrenzt blieben.
Beim französischen Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 stimmte Guinea als einzige Kolonie südlich der Sahara für den sofortigen Austritt aus der Französischen Gemeinschaft. Am 2. Oktober erklärte es unter Ahmed Sékou Touré die Unabhängigkeit. Frankreich zog Personal und Material abrupt ab, worauf die neue Regierung einen zentralisierten sozialistischen Staat aufbaute und Unterstützung im Ostblock sowie bei blockfreien Partnern suchte. Tourés Herrschaft schuf staatliche Einrichtungen, wurde aber durch Repression, politische Haft und große Fluchtbewegungen geprägt. Nach seinem Tod 1984 übernahm Lansana Conté durch einen Militärputsch und regierte bis 2008. Ein weiterer Umsturz, Gewalt gegen Demonstrierende und eine schwierige Übergangsphase führten 2010 zur ersten wettbewerblichen Präsidentschaftswahl. Alpha Condé gewann, änderte jedoch 2020 die Verfassung für eine weitere Amtszeit. Im September 2021 setzte ihn das Militär unter Mamadi Doumbouya ab; die seitherige Transition bleibt von institutionellem Umbau, eingeschränktem politischen Wettbewerb und verzögerten Zeitplänen bestimmt.
Guinea verfügt über einige der größten bekannten Bauxitreserven der Welt und ist ein führender Exporteur des Aluminiumerzes. Gold, Diamanten und das Eisenerzlager Simandou ergänzen den Rohstoffreichtum. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2025 nach Weltbankangaben bei ungefähr 28,4 Milliarden US-Dollar und wuchs real um rund 7,4 Prozent, vor allem durch Bergbau und Bauinvestitionen. Der Simandou-Komplex mit Minen, einer mehrere hundert Kilometer langen Schwerlastbahn und einem neuen Hafen könnte die Exportkapazität grundlegend verändern. Seine gesamtwirtschaftliche Wirkung hängt jedoch davon ab, wie Verträge, Steuern, Stromversorgung und lokale Zulieferung gestaltet werden. Außerhalb des Bergbaus leben viele Haushalte von Reis, Maniok, Erdnüssen, Viehhaltung, Fischerei und informellem Handel. Stromzugang, Kredite und verlässliche Straßen fehlen besonders außerhalb Conakrys. Das Wachstum spiegelt sich daher nur teilweise in Einkommen und öffentlichen Diensten wider; hohe Lebensmittelpreise, Jugendarbeitslosigkeit und eine schmale Steuerbasis bleiben zentrale Belastungen.
Administrativ besteht Guinea aus der Sonderzone Conakry und sieben weiteren Regionen, die in 33 Präfekturen sowie Gemeinden gegliedert sind. Der vierte allgemeine Bevölkerungs- und Wohnungszensus wurde 2025 durchgeführt; im Februar 2026 veröffentlichte vorläufige Ergebnisse nannten 17.521.167 Einwohner. Der vorherige Zensus von 2014 hatte rund 10,5 Millionen Menschen erfasst, wobei ein Teil des starken Anstiegs auf vollständigere Erhebung, hohe Geburtenraten und veränderte Datengrundlagen zurückgeht. Etwa 61 Prozent der Bevölkerung lebten 2025 in ländlichen Gebieten, knapp 39 Prozent in Städten; das Durchschnittsalter lag nur etwas über 22 Jahren. Conakry wächst auf einer schmalen Halbinsel und dehnt sich in die Präfektur Coyah aus, was Verkehrs- und Wohnungsprobleme verschärft. Weitere Zentren sind Kankan, Nzérékoré, Kindia und Labé. Fulbe, Malinke, Susu, Kissi, Kpelle, Toma und zahlreiche kleinere Gemeinschaften prägen unterschiedliche Regionen, ohne dass administrative Grenzen ihren Siedlungsräumen exakt folgen.
Französisch ist Amtssprache und wird in Verwaltung und formaler Bildung verwendet, erreicht im Alltag jedoch nicht alle Menschen gleichermaßen. Pular dominiert große Teile des Fouta Djallon, Maninka ist in Oberguinea verbreitet, Susu in der Küstenzone; in Waldguinea werden unter anderem Kpelle, Kissi und Toma gesprochen. Der Islam ist die Mehrheitsreligion, daneben bestehen christliche und indigene Traditionen, besonders im Südosten. Religiöse Zugehörigkeit und lokale Bräuche überlagern sich häufig, statt klar getrennte kulturelle Blöcke zu bilden. Mündliche Historiker und Musiker, oft als Griots oder Jeli bezeichnet, bewahren Genealogien und politische Erinnerung. Instrumente wie Kora, Balafon und Djembe stehen in regionalen Ensembles, deren Formen durch Radio, Migration und urbane Popmusik weiterentwickelt wurden. Guineas nationale Ballette machten seit der Unabhängigkeit choreografierte Traditionen international bekannt, waren zugleich Teil staatlicher Kulturpolitik. Gegenwärtige Literatur, Theater und Musik behandeln Migration, Autorität, soziale Ungleichheit und die Folgen des Rohstoffbooms.
Die Hauptstadt ist über den Hafen von Conakry, den internationalen Flughafen und mehrere Straßenkorridore mit dem Hinterland verbunden, doch ihre Halbinsellage erzeugt chronische Engpässe. Ein großer Teil des nationalen Straßennetzes ist unbefestigt; in der Regenzeit können Brücken, Fähren und Erdstraßen lange Umwege erzwingen. Historische Personenbahnverbindungen sind weitgehend verschwunden. Stattdessen betreiben Bergbauunternehmen separate Eisenbahnlinien von Bauxitgebieten zu den Häfen Kamsar, Dapilon und Conakry. Die geplante und teilweise fertiggestellte Simandou-Bahn soll künftig den Südosten mit einem Tiefwasserhafen an der Küste verbinden und könnte auch begrenzte Mehrzwecknutzung ermöglichen. In Städten übernehmen Minibusse, Sammeltaxis und Motorradtaxis den öffentlichen Verkehr. Der Ausbau der Wasserkraft, darunter Kaléta und Souapiti, hat die Stromerzeugung erhöht, doch Verteilungsnetze und Versorgungssicherheit bleiben ungleich. Infrastrukturinvestitionen schaffen somit neue nationale Achsen, laufen aber Gefahr, vor allem Rohstoffkorridore statt flächendeckender Verbindungen zu stärken.
Guinea ist Mitglied der Afrikanischen Union, von ECOWAS, der Mano-River-Union, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Frankophonie. Seine Wasserquellen, Bauxitvorkommen und die Lage zwischen Sahel, Atlantik und Oberguinea-Wald geben dem Land erhebliche regionale Bedeutung. Zugleich verknüpfen sich politische Unsicherheit, schneller Bevölkerungszuwachs und der Druck großer Bergbauprojekte zu einer anspruchsvollen Transformationsphase. Eine Rückkehr zu dauerhaft legitimierten zivilen Institutionen ist ebenso wichtig wie transparente Rohstoffverwaltung und Schutz der Quellgebiete. Gelingt es, Bahn-, Hafen- und Energieprojekte für lokale Unternehmen, Landwirtschaft und soziale Dienste zu öffnen, könnte der Bergbauboom eine breitere wirtschaftliche Basis schaffen. Bleiben Entscheidungsprozesse hingegen zentralisiert und Umweltkosten lokalisiert, würden hohe Exportzahlen die strukturellen Unterschiede nur verstärken. Guineas künftige Stellung wird deshalb weniger von der Menge seiner Erze als von der Fähigkeit bestimmt, natürliche und demografische Ressourcen in verlässliche öffentliche Institutionen umzusetzen.
GEOGRAFIE · GESELLSCHAFT · KONTEXT
Guinea: Fakten, Zahlen und Zusammenhänge
Geografie, Bevölkerung, Wirtschaft, Infrastruktur, Natur, Kultur und wichtige Orte in Guinea sind in 48 eigenständig formulierten deutschen Karten zusammengeführt. Jede Karte ordnet die Information zeitlich ein, erklärt ihren Zusammenhang und führt zu einer überprüfbaren Quelle.
Autor und redaktionelle Prüfung: Redaktion Travel S Helper
Letzte Aktualisierung und Quellenprüfung:
Nachbarn und Lage
Eine knappe räumliche Orientierung, keine politische Grenzkarte.
Ausgewählte Indikatoren
Die jüngsten verfügbaren Werte der verwendeten Reihe.
6 Kernpunkte
Grunddaten
Name, Hauptstadt, Sprachen, Währung und staatliche Ordnung.
Amtlicher Name
Republik Guinea
Republik Guinea ist die Bezeichnung in staatlichen und diplomatischen Dokumenten.
Präzise amtliche Bezeichnungen und Verwaltungsebenen helfen, Karten und Dokumente richtig zu lesen, ohne das Land auf ein einziges Bild zu reduzieren.
CIA World Factbook – GuineaHauptstadt
Conakry
Conakry zieht sich über die Halbinsel Kaloum und vorgelagerte Inseln. Hauptstadt, Hafen, Regierung und ein großer Teil der formellen Wirtschaft konzentrieren sich hier.
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CIA World Factbook – GuineaSprachen
Französisch amtlich; Pular, Malinke, Susu und zahlreiche weitere Sprachen
Französisch dient Verwaltung und Schule. Regionale Sprachen dominieren jedoch Familie, Märkte, Musik und lokale Öffentlichkeit.
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CIA World Factbook – GuineaWährung, Zeit und Vorwahl
Guinea-Franc (GNF) · UTC+0 · +224
Grundangaben für Zahlungen, Terminabsprachen und internationale Kommunikation.
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CIA World Factbook – GuineaTerritoriale Ordnung
7 Regionen plus Hauptstadtzone Conakry
Verwaltung und Landschaft gliedern sich in Küste, Fouta Djallon, Oberguinea und Waldguinea mit sehr unterschiedlichen Verkehrs- und Wirtschaftsbedingungen.
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CIA World Factbook – GuineaStaatsform
Präsidialrepublik in politischem Übergang
Nach dem Umsturz von 2021 wurde die staatliche Ordnung durch Übergangsprozesse geprägt. Verfassungs- und Wahlfragen bleiben für Institutionen und politische Teilhabe zentral.
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CIA World Factbook – Guinea6 Kernpunkte
Geografie
Fläche, Relief, Gewässer, Küsten und regionale Lage.
Fläche
245.857 km²
Die Landesfläche von Guinea beträgt in der verwendeten Referenzreihe 245.857 km².
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Daten zu GuineaKüsten-Guinea
Mangroven, Reisfelder und eine stark gegliederte Atlantikküste umgeben Conakry.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Encyclopaedia Britannica – GuineaFouta Djallon
Das Hochland ist Quellgebiet von Senegal, Gambia und wichtigen Niger-Zuflüssen.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Weltbank – Länderüberblick zu GuineaOberguinea
Trockenere Savannen und der Niger prägen den Nordosten.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
UNESCO – Welterbe in GuineaWaldguinea
Feuchte Berge und Wälder im Südosten gehören zur oberguineischen Biodiversitätsregion.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
CIA World Factbook – GuineaNimba-Berge
Das Grenzgebirge erhebt sich über Wald- und Savannenlandschaften.
Die räumliche Struktur erklärt viele Unterschiede bei Besiedlung, Verkehr, Landwirtschaft und regionaler Entwicklung.
Für reale Wege sind Relief, Niederschlag und Straßenzustand häufig wichtiger als die Luftlinie auf der Karte.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Guinea6 Kernpunkte
Natur und Umwelt
Ökosysteme, Schutzgebiete, Arten und klimatische Belastungen.
Mont Nimba
Das UNESCO-Gebiet schützt endemische Arten in einem erzreichen Bergmassiv.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Länderüberblick zu GuineaZiama-Wald
Ein großes Biosphärenreservat bewahrt Tiefland- und Bergwald.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
UNESCO – Welterbe in GuineaMangroven
Küstenwälder unterstützen Reisbau, Fischerei und natürlichen Hochwasserschutz.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
CIA World Factbook – GuineaFlussquellen
Das Fouta Djallon versorgt mehrere westafrikanische Staaten mit Wasser.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GuineaSchimpansen
Waldguinea beherbergt wichtige Populationen des Westafrikanischen Schimpansen.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Weltbank – Daten zu GuineaBergbaudruck
Bauxit- und Eisenprojekte verändern Böden, Wasserläufe, Wälder und Dorflandschaften.
Schutzstatus allein genügt nicht; entscheidend sind langfristiges Management, Klima und lokale Nutzung der Ressourcen.
Rechtlicher Schutz garantiert weder den Erhalt noch freien Zugang; Saison, Genehmigungen und lokale Regeln bleiben entscheidend.
Encyclopaedia Britannica – Guinea6 Kernpunkte
Bevölkerung und Gesellschaft
Demografie, Gesundheit, Städte, Migration und gesellschaftliche Vielfalt.
Bevölkerung
rund 15,1 Mio.
Die verwendete Reihe beziffert die Bevölkerung auf rund 15,1 Mio..
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GuineaBevölkerungswachstum
2,3 % pro Jahr
Die jährliche Veränderung wirkt sich direkt auf Wohnraum, Schulen, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt und Verkehr aus.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GuineaLebenserwartung
rund 60 Jahre
Der Wert bündelt Gesundheitsbedingungen und Zugang zu grundlegenden Diensten, bildet interne Unterschiede jedoch nicht vollständig ab.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Weltbank – Daten zu GuineaRegionale Sprachenräume
Pular, Malinke und Susu strukturieren große, aber keineswegs homogene Regionen.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
UNESCO – Welterbe in GuineaJunge Bevölkerung
Bildung, Gesundheit und Arbeitsplätze müssen mit raschem Bevölkerungswachstum Schritt halten.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
CIA World Factbook – GuineaConakrys Wachstum
Die schmale Halbinsel verstärkt Staus, Flächenknappheit und ungleiche Versorgung.
Landesweite Mittelwerte verdecken oft große Unterschiede zwischen Regionen, Generationen, sozialen Gruppen sowie Stadt und Land.
Ein Landesdurchschnitt kann große Unterschiede zwischen Hauptstadt, Regionalstädten, ländlichen Räumen und sozialen Gruppen verdecken.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Guinea6 Kernpunkte
Wirtschaft
Produktion, Rohstoffe, Landwirtschaft, Handel und strukturelle Risiken.
Bruttoinlandsprodukt
rund 26 Mrd. US-Dollar
Das nominale BIP wurde für das angegebene Jahr auf etwa rund 26 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GuineaWirtschaftswachstum
rund 5,0 %
Die reale Jahresveränderung des BIP ist zusammen mit Inflation, Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftsstruktur zu lesen.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GuineaBauxit
Guinea besitzt einige der größten Reserven und zählt zu den wichtigsten Exporteuren.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
CIA World Factbook – GuineaGold
Industrielle und handwerkliche Förderung schafft Einkommen und erhebliche Umweltprobleme.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GuineaEisenerz
Simandou gehört zu den größten unerschlossenen hochwertigen Lagerstätten weltweit.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Weltbank – Daten zu GuineaLandwirtschaft
Reis, Maniok, Erdnüsse, Kaffee, Palmprodukte und Vieh sichern vielen Haushalten den Lebensunterhalt.
Produktionszahlen sollten zusammen mit Beschäftigung, Einkommensverteilung, Importabhängigkeit und Umweltfolgen gelesen werden.
Die Größe eines Sektors sollte zusammen mit Beschäftigung, Preisen, Importen, lokaler Verarbeitung und Einkommensverteilung betrachtet werden.
Encyclopaedia Britannica – Guinea6 Kernpunkte
Infrastruktur und digitale Vernetzung
Strom, Telekommunikation, Häfen, Flughäfen und Binnenverkehr.
Zugang zu Elektrizität
49 % der Bevölkerung
Die internationale Reihe schätzt den Stromzugang auf 49 %; über die Zuverlässigkeit der Versorgung sagt das noch nichts aus.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GuineaInternetnutzung
35 % der Bevölkerung
Der Anteil der Internetnutzer liegt im jüngsten verfügbaren Jahr bei 35 %.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GuineaHafen von Conakry
Container, Treibstoff, Bauxit und Versorgung passieren einen räumlich engen Hafenraum.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GuineaBergbaukorridore
Eigene Bahnen und Häfen verbinden Minen mit der Küste, oft nur begrenzt mit dem restlichen Land.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Daten zu GuineaWasserkraft
Staudämme nutzen Flüsse des Hochlands für Strom und regionale Netze.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Encyclopaedia Britannica – GuineaStraßen in der Regenzeit
Starke Niederschläge und schwere Lastwagen belasten viele Verbindungen.
Eine vorhandene Leitung oder Straße bedeutet noch nicht, dass die Leistung überall zuverlässig, bezahlbar und ganzjährig verfügbar ist.
Ein vorhandenes Netz bedeutet noch keine unterbrechungsfreie, bezahlbare und regional gleich verteilte Versorgung.
Weltbank – Länderüberblick zu Guinea6 Kernpunkte
Reiseziele und unterwegs
Städte, Landschaften, Kulturerbe und praktische Bedingungen vor Ort.
Conakry
Märkte, Musik, Museen und die Îles de Los zeigen die maritime Hauptstadt.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Daten zu GuineaFouta Djallon
Wasserfälle, Plateaus und Wanderwege erschließen das Quellhochland.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Encyclopaedia Britannica – GuineaKindia
Obstbau, Felsen und Wasserfälle liegen relativ nah an Conakry.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Weltbank – Länderüberblick zu GuineaKankan
Die Stadt am Milo ist ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Oberguineas.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
UNESCO – Welterbe in GuineaNimba-Region
Berge und Wälder sind ökologisch bedeutend, aber Zugänge und Bergbauaktivitäten erfordern Planung.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
CIA World Factbook – GuineaKüstenmangroven
Bootsfahrten und Dörfer zeigen Fischerei und salzwasserangepassten Reisanbau.
Eine Reise wird verständlicher, wenn bekannte Orte mit ihrer Geschichte und dem heutigen Leben der lokalen Gemeinschaften verbunden werden.
Verkehr, Genehmigungen, Wetter und offizielle Reisehinweise sollten unmittelbar vor der Abfahrt erneut geprüft werden.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Guinea6 Kernpunkte
Kultur und Alltag
Lebendiges Erbe, Küche, Musik, Wissen und soziale Gewohnheiten.
Guineische Musik
Große Orchester verbanden traditionelle Melodien mit Bläsern, Gitarren und staatlicher Kulturpolitik.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Encyclopaedia Britannica – GuineaMande-Griot-Tradition
Jeli bewahren Genealogie, Geschichte, Lobgesang und musikalisches Wissen.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Länderüberblick zu GuineaFouta-Erbe
Islamische Gelehrsamkeit, Pular-Literatur und pastorale Traditionen prägen das Hochland.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
UNESCO – Welterbe in GuineaKüche
Reis, Erdnusssoßen, Maniok, Fisch und Blattgemüse variieren nach Region.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
CIA World Factbook – GuineaTanz und Trommeln
Djembe- und Dunun-Ensembles wurden international bekannt, bleiben aber lokal vielfältig.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in GuineaTextil und Handwerk
Indigo, Leder, Holz und Metall verbinden regionale Techniken mit städtischen Märkten.
Kultur ist keine unveränderte Kulisse, sondern eine lebendige Praxis, die Gemeinschaften fortlaufend gestalten und weitergeben.
Lebendige Kultur gehört zuerst den Gemeinschaften, die sie bewahren und verändern, nicht der touristischen Vermarktung.
Weltbank – Daten zu Guinea6 Etappen
Prägende Stationen der Geschichte
Eine kurze Chronologie der Prozesse, die zum Verständnis des heutigen Landes wichtig sind.
- Mande- und Küstengesellschaften
Handelsnetze verbanden Savanne, Wald und Atlantik.
- Imamat Fouta Djallon
Ein muslimischer Staat prägte Hochland, Bildung und regionale Politik.
- Französische Kolonie
Widerstand, Zwangssysteme und Exportwirtschaft veränderten Gesellschaft und Raum.
- Sofortige Unabhängigkeit
Guinea lehnte die Französische Gemeinschaft ab und wurde unter Sékou Touré souverän.
- Militärherrschaft und Öffnung
Nach Tourés Tod folgten lange autoritäre Phasen und wirtschaftliche Reformen.
- Wahlen und erneuter Umsturz
Zivile Präsidentschaft endete 2021; ein neuer institutioneller Übergang begann.
8 Hauptquellen
Quellen und Grenzen der Daten
Offizielle Datenbanken und etablierte Nachschlagewerke für diesen eigenständig erstellten deutschen Länderblock.
Zahlen können durch Revisionen, nationale Methoden und schnelle Veränderungen voneinander abweichen. Darum ist bei jeder veränderlichen Kennzahl das Bezugsjahr genannt.
- CIA World Factbook – Guinea
- Weltbank – Daten zu Guinea
- Encyclopaedia Britannica – Guinea
- Weltbank – Länderüberblick zu Guinea
- UNESCO – Welterbe in Guinea
- Ramsar-Konvention – Feuchtgebiete in Guinea
- UNESCO – Immaterielles Kulturerbe
- FCDO – Reisehinweise für Guinea
Einreise, Sicherheit, Gesundheit, Verkehr und Zugänglichkeit einzelner Orte können sich ändern. Prüfen Sie amtliche Angaben unmittelbar vor der Reise.