Paris zählt zu den teureren Städten Europas, doch mit etwas Planung lässt sich hier einiges finden. Unterkunft und Verpflegung machen in der Regel den größten Teil des Reisebudgets aus. Viele Kosten sind im Jahr 2026 inflationsbedingt gestiegen, einige Trends kommen Reisenden jedoch zugute. So liegen die Hotelpreise im Januar und Februar beispielsweise bei etwa [Preisangabe fehlt]. 30–40 % darunter Hochsommerpreise, ein saisonales Schnäppchen. Der öffentliche Nahverkehr ist relativ günstig: Eine einzelne Fahrt mit Métro/RER kostet €2.55Insgesamt bietet Paris viele kostenlose und vergünstigte Angebote, wenn man die Touristenfallen meidet. Dieser Reiseführer zeigt Ihnen die tatsächlichen Kosten und wie Sie durch strategische Entscheidungen – von der Reisezeit bis zur Essensauswahl – Ihre Ausgaben deutlich reduzieren können.
Die Planung der täglichen Ausgaben je nach Reiseart hilft bei der Erstellung realistischer Budgets. Hier erfahren Sie, was Sie für jede Reisendenkategorie erwarten können:
Beispielhafte Wochenbudgets: Multiplizieren Sie das Obige mit 7. Eine 7-tägige Reise könnte sein 560–840 € mit einem sehr knappen Budget 1.050–1.540 € für den mittleren Preisbereich oder darüber hinaus €2,000 Im gehobenen Segment. Selbst bei einem knappen Budget lassen sich die Ausgaben durch Hostel-Frühstück, Supermarkteinkäufe und Museumseintritte am ersten Sonntag im Monat niedrig halten. Wichtig ist, vorausschauend zu planen und kostenlose Erlebnisse (Parks, Spaziergänge) mit notwendigen kostenpflichtigen Aktivitäten zu kombinieren.
Winter (Januar–Februar): Dies ist die absolut günstigste Reisezeit. Viele Hotels bieten an. 30–40 % niedrigere Raten als im Sommer. Flugpreise sind oft ebenfalls auf einem Jahrestief. Die Tage sind kühl (durchschnittlich 5–8 °C) mit nur etwa 8–9 Stunden Tageslicht, dafür gibt es aber weniger Menschenmassen und freitagsabends freien Eintritt in den Louvre oder zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Der Nachteil sind die kurzen Tage und die Regenwahrscheinlichkeit, aber für preisbewusste Reisende überwiegen die Ersparnisse die Kälte.
Frühling (März–Mai) & Herbst (Sept.–Okt.): Die Übergangszeiten bieten ein gutes Verhältnis von Kosten und Komfort. Im frühen Frühling (März–April) herrscht mildes Wetter (ca. 10–18 °C) und die Hotelpreise liegen etwa 20 % niedriger als im Sommer. Auch der Herbst (September–Oktober) bietet angenehmes Wetter und Preise deutlich unter denen von Juli und August. Weniger Touristen an den Sehenswürdigkeiten bedeuten kürzere Wartezeiten. Wenn es zeitlich passt, bieten Ende April oder Anfang Oktober oft tolle Angebote und immer noch gutes Wetter.
Hauptsaison (Juni–August): Rechnen Sie mit hohen Preisen. Hotel- und Flugpreise können 30–50 % über dem Jahresdurchschnitt liegen. Juli und August ziehen große Menschenmengen an (insbesondere um den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli), planen Sie daher bei einer Reise in diesem Zeitraum entsprechend mehr ein. 200 €+ pro TagUm wirklich zu sparen, sollten Sie diese Monate meiden.
Spätherbst/Frühwinter (Nov.–Dez.): Anfang November, vor dem großen Weihnachtstrubel, ist es relativ günstig, aber ab Mitte November (wenn die Touristen mit den Weihnachtseinkäufen und dem Besuch der Weihnachtsmärkte beginnen) steigen die Preise wieder an. Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ist sehr teuer. Zusammenfassend: Januar–Februar sind am günstigstenJuli und August sind am teuersten, während April/Mai und September/Oktober günstigere Angebote bieten. Buchungen in der Übergangszeit ermöglichen oft moderate Temperaturen und attraktive Rabatte.
Die Wahl des richtigen Viertels (Arrondissements) kann die Unterkunftskosten deutlich senken. Sehr zentrale Bezirke (1., 7., 8.) sind touristisch und teuer. Versuchen Sie es mit diesen preisgünstigen Vierteln:
Hostels: Die Betten im Schlafsaal kosten ungefähr 25–50 € pro NachtSie bieten meist WLAN und manchmal auch Frühstück. Viele verfügen über Gemeinschaftsküchen (oder zumindest Mikrowellen), in denen man sich schnell und einfach Fertignudeln oder Essensreste aufwärmen und so eine ganze Mahlzeit sparen kann. Hostels bieten oft kostenlose Stadtführungen oder gemeinsame Abendessen an – ideal, um neue Leute kennenzulernen und günstig satt zu werden.
Budgethotels/Airbnbs: Privatzimmer gibt es ab ca. 80–150 €. Einfache Zimmer (Bett + Gemeinschaftsbad) kosten etwa 60–80 €, während Unterkünfte mit eigenem Bad oder besserer Lage ab 100 € erhältlich sind. Airbnbs können preislich mithalten, insbesondere für Gruppen. Reinigungs- und Servicegebühren sollten immer einkalkuliert werden. Bei einer Buchung mehr als drei Monate im Voraus lassen sich 20–30 % der Preise in der Hochsaison sparen; an Wochenenden und Feiertagen steigen die Preise jedoch weiterhin an.
Außerhalb von Paris übernachten: Hotels in den Vororten (Zone 2–3) in der Nähe von RER-Linien sind oft deutlich günstiger (50–70 €), allerdings kommen pro Flughafentransfer oder RER-Fahrt ins Pariser Zentrum ca. 7–12 € hinzu. Bei einem einwöchigen Aufenthalt sollten Sie abwägen, ob die Ersparnis längere Pendelstrecken rechtfertigt. Wägen Sie in diesem Fall die Hotelersparnis gegen Ihren Zeitaufwand und die Transportkosten ab (eine Navigo-Wochenkarte für RER/Metro kostet nur 32,40 € für unbegrenzte Fahrten und deckt damit die meisten Pendelstrecken ab).
Auch mit kleinem Budget lässt sich in Paris gut essen. Mit diesen Strategien können Sie die Kosten niedrig halten und trotzdem die lokalen Spezialitäten genießen:
Das Pariser Nahverkehrssystem ist erschwinglich und effizient, sobald man die Möglichkeiten kennt:
Der Pariser Museumspass kann ein Schnäppchen sein – aber nur, wenn man ihn auch nutzt. Im Jahr 2026 kostet der Pass … 85 € (2 Tage), 105 € (4 Tage) or 125 € (6 Tage)Mit diesem Pass erhalten Sie einmaligen Eintritt zu über 60 Attraktionen, darunter der Louvre (regulärer Eintritt: 22 €), das Musée d'Orsay (16 €), das Musée Rodin (12 €), die Sainte-Chapelle (10 €), der Arc de Triomphe (17 €), das Panthéon (10 €) und die Türme von Notre-Dame (6 €). Auch das Schloss Versailles (Park und Gärten frei, Schlosseintritt inklusive) ist abgedeckt. Mit dem Pass umgehen Sie alle Warteschlangen an den Kassen und sparen so wertvolle Zeit an stark frequentierten Tagen.
Was NICHT enthalten ist: Der Pass nicht Alles ist abgedeckt. Für den Eiffelturm (ca. 28–30 € Eintritt) oder Disneyland müssen Sie jedoch separat bezahlen. Einige private Museen (z. B. Atelier des Lumières, Musée Picasso) sind nicht inbegriffen. Überprüfen Sie daher immer Ihre Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel das Centre Pompidou. Ist Eingeschlossen sind sie, neuere Ausstellungen oder Sondershows jedoch in der Regel nicht.
Lohnt es sich? Gewinnschwelle: Eine gute Faustregel: Ein 2-Tages-Pass lohnt sich ab etwa vier Sehenswürdigkeiten (d. h. Eintrittsgelder ab ca. 85 €), ein 4-Tages-Pass ab fünf bis sechs und ein 6-Tages-Pass ab sieben oder mehr. Beispielsweise kostet der Besuch von Louvre, Musée d’Orsay, Versailles, Rodin und Arc de Triomphe normalerweise etwa 100 € – ein 4-Tages-Pass für 105 € rechnet sich also fast von selbst, und Sie sparen außerdem Wartezeiten. Planen Sie hingegen nur zwei bis drei Museumsbesuche ein, verzichten Sie auf den Pass und kaufen Sie die Tickets einzeln. Viele Reisende unterschätzen: Ein 2-Tages-Pass (85 €) rechnet sich erst nach vier teuren Besuchen, nicht schon nach zwei.
Paris-Pass vs. Museumspass: Manche Drittanbieterkarten (z. B. der Paris Pass) bieten den Museumspass zusammen mit Stadtrundfahrten und Bootsfahrten für über 200 € an. Für preisbewusste Reisende ist das meist übertrieben. Einfacher ist es, den Museumspass einzeln zu nutzen und Tickets à la carte zu kaufen. Wer viele Museen besuchen möchte, ist mit dem Museumspass am besten beraten. Ansonsten reichen Einzeltickets völlig aus, die sogar am ersten Sonntag im Monat kostenlos sind.
So nutzen Sie Ihren Pass optimal: Nutzen Sie ihn an jedem berechtigten Tag. Reservieren Sie Eintrittszeiten für den Louvre oder das Musée d’Orsay (auch mit dem Pass benötigen Sie ein Zeitfenster). Besuchen Sie vormittags ein großes Museum und nachmittags eine weitere Sehenswürdigkeit (Kathedrale, Palast, Park). Ganz wichtig: Aktivieren Sie den Pass nicht an Tagen mit freiem Eintritt.Da Sie an diesem Tag keinen finanziellen Vorteil hätten, ist der größte Pluspunkt des Museumspasses das Überspringen der Warteschlangen an beliebten Sehenswürdigkeiten – starten Sie also früh am Tag. Mit sorgfältiger Planung können Sie mit dem Pass bei mehreren Besuchen problemlos Dutzende von Euro (und stundenlanges Anstehen) sparen.
Jugend & Familie: Children under 18 and EU residents under 26 enter all included museums free (Paris has many “free for <26” deals), so the pass is usually only needed for adults. In practice, traveling families often have parents use the pass while kids go free. One exception: EU youth at Versailles pay ~€15 (vs €25 for others). Otherwise, kids and students gather huge savings on admissions which the pass doesn’t affect.
Paris bietet unzählige kostenlose Erlebnisse. Nutzen Sie diese, um Ihre Reise spannend und kostengünstig zu gestalten:
In der Praxis kann ein Besucher Paris tagelang genießen mit 0 € Eintrittsgebühren Indem man diese kostenlosen Angebote (Parks, kostenlose Museen, Kirchenbesuche) kombiniert, kann man fast jeden Cent, den man ausgibt, für Essen, Unterkunft oder die Fahrkarte für die U-Bahn verwenden – die Attraktionen selbst bieten viele kostenlose Schätze.
Tag 1: Ankunft am Flughafen Charles de Gaulle und Weiterfahrt mit der RER nach Paris (13 €). Gepäckaufbewahrung in einem Hostel (5 €), anschließend Check-in (40 €/Nacht). Erkunden Sie Montmartre zu Fuß (kostenlos). Picknick-Mittagessen vom Bäcker (6 € für Brot und Käse). Abendessen in einer Crêperie (12 €). Gesamtsumme Tag 1: ~€76.
Tag 2: Mit der Metro zum Louvre (2 € mit dem Carnet) und 17 € Eintritt. Picknick an der Seine (Snacks vom Markt ca. 10 €). Nachmittagsspaziergang durch das Marais (kostenlos) und den Jardin des Tuileries (kostenlos). Abendessen in einem günstigen Bistro (15 €). Übernachtung im selben Hostel (40 €). Gesamtergebnis Tag 2: ~€85.
Tag 3: Mit der RER nach Versailles (7 € Hin- und Rückfahrt). Eintritt ins Schloss (21 €) und Lunchpaket (10 €) für ein Picknick im Garten. Rückfahrt nach Paris: Besichtigung von Notre-Dame (Außenansicht) und der Île Saint-Louis (Eintritt frei). Abendessen: Einfaches Essen im Café (10 €). Anschließend mit der RER zum Flughafen Charles de Gaulle (13 €). Gesamtergebnis Tag 3: ~€51.
Gesamtreiseplan: Etwa 212 € (deutlich unter 300 €). Das zeigt, dass selbst drei volle Tage mit Besichtigungen, Mahlzeiten und Unterkunft bei einer Übernachtung im Hostel und einfacher Verpflegung etwa 240–360 € kosten können.
Tag 1: Ankunft und Fahrt mit der RER (13 €). Einchecken in einem 3-Sterne-Hotel (ca. 100 €). Nachmittag: Spaziergang über die Champs-Élysées und Besuch des Arc de Triomphe (Eintritt: 17 €). Abendessen: Menü (ca. 25 €). Tag 1: ~€155.
Tag 2: Vormittags im Louvre (17 €). Frühstück im Café (5 €) und Sandwich-Mittagessen (15 €). Nachmittags im Musée d’Orsay (16 €). Abends Bootsfahrt auf der Seine (ca. 15 €) und Abendessen in einer Brasserie (30 €). Tag 2: ~€98.
Tag 3: Tagesausflug nach Versailles (RER + Schloss ca. 28 €). Mittagessen im Café Versailles (15 €). Rückfahrt, Abendessen in einem Bistro (25 €). Tag 3: ~€68.
Tag 4: Morgen in Sacré-Cœur (kostenlos). Brunch in einer Crêperie (12 €). Nachmittag im Pompidou (15 €). Abendessen im Le Marais (30 €). Tag 4: ~€57.
Tag 5: Luxemburger Gärten (kostenlos). Mittagessen vom Markt (10 €). Musée Rodin (12 €). Metro zum Flughafen (13 €). Tag 5: ~€35.
Gesamtreiseplan: ~413 € (Aktivitäten) + ~500 € Unterkunft = ~913 €. Dieses Mittelklasse-Paket (3-Sterne-Hotel, zwei Mahlzeiten pro Tag, kostenpflichtige Attraktionen) kostet ~150–180 € pro Tag.
Tag 1: Budget: RER ab CDG (13 €). Hostel (50 €). Picknick-Mittagessen (8 €), Spaziergang im Quartier Latin (kostenlos), Pizza-Abendessen (12 €). Budget für Tag 1: ~€83. Mitte: RER (€13). 3-star hotel (€120). Bistro dinner (€30). Tag 1 Mitte: ~€163.
Tag 2: Budget: Louvre (17 €, Metro 1,70 € ab Carnet), Picknick-Mittagessen (10 €), Notre-Dame (kostenlos), Abendessen im Café (12 €). Budget für Tag 2: ~€40. Mitte: Café-Frühstück (7 €), Louvre (17 €), Brasserie-Mittagessen (20 €), Orsay (16 €), Dinner-Kreuzfahrt mit Wein (ca. 30 €). Tag 2 Mitte: ~€90.
Tag 3: Budget: Champs-Élysées-Spaziergang (kostenlos), Arc de Triomphe (17 €), Falafel-Mittagessen (8 €), Jardin du Luxembourg (kostenlos), Abendessen im Supermarkt (8 €). Budget für Tag 3: ~€33. Mitte: Hop-on-Hop-off-Boot auf der Seine (15 €), Mittagessen in der Nähe der Champs-Élysées (20 €), Eiffelturm vom Trocadéro aus (kostenlose Aussicht), Abendessen in Montmartre (25 €). Tag 3 Mitte: ~€60.
Tag 4: Budget: Carnavalet-Museum (kostenlos), Spaziergang durch das Marais-Viertel, Baguette-Käse-Mittagessen (6 €), Petit Palais (kostenlos), Picknick am Eiffelturm (10 €). Budget für Tag 4: ~€16. Mitte: Centre Pompidou (15 €), Mittagessen auf dem Markt (15 €), Rodin (12 €), Abendessen im Marais (25 €). Tag 4 Mitte: ~€67.
Tag 5: Budget: Versailles (RER + Schloss 28 €), Picknick im Garten (4 €), Abendessen mit Streetfood (8 €). Budget für Tag 5: ~€40. Mitte: RER-Fahrt nach Versailles (7 €) + Eintrittskarten (25 €), Mittagessen in Versailles (15 €), abendliche Flussfahrt mit Weinbegleitung (ca. 40 €). Tag 5 Mitte: ~€87.
Tag 6: Budget: Montmartre und Sacré-Cœur (kostenlos), Crêpe-Brunch (6 €), Buttes-Chaumont-Park (kostenlos), Kebab-Abendessen (6 €). Budget für Tag 6: ~€12. Mitte: Montmartre-Standseilbahn (€1,70) + Café, Mittagessen (€15), Einkaufen (€20), Abendessen am Kanal (€20). Tag 6 Mitte: ~€57.
Tag 7: Budget: Luxemburger Gärten (kostenlos), Marktsandwich (6 €), U-Bahn zum Flughafen (13 €). Budget für Tag 7: ~€19. Mitte: Museum Orangerie (12 €), Mittagessen im Café (15 €), U-Bahn zum Flughafen (13 €). Tag 7 Mitte: ~€40.
Gesamt: Budgetreise: ~250–400 €. Mittelklasse: Etwa 920 €. Je nach Budget können Unterkunft und Verpflegung angepasst werden, aber diese Übersicht zeigt, wie man Paris auch mit kleinem oder großem Budget erkunden kann.
Wie viel Geld benötige ich pro Tag in Paris? Das hängt von Ihrem Stil ab. Budgetreisende kommen mit etwa … aus. 80–120 € pro Tag (Hostel, einfache Mahlzeiten, einige kostenpflichtige Websites). Mittlerer Komfort erfordert typischerweise 150–220 € pro TagDas Budget umfasst ein Hotel der mittleren Preisklasse und zwei Mahlzeiten im Restaurant. Luxusreisende geben mitunter 300 € und mehr aus. Planen Sie bei Ihrer Reiseplanung immer separate Budgets für Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten ein.
Reichen 100 € pro Tag für Paris aus? Möglicherweise, wenn du sehr sparsam bist. Das bedeutet, in Hostels zu übernachten, hauptsächlich Streetfood oder Lebensmittel einzukaufen und vorwiegend kostenlose Aktivitäten zu unternehmen. Reiseführer empfehlen als Faustregel ein Backpacker-Budget von etwa 60–120 € pro Tag. Mit 100 € pro Tag kommt man gerade so über die Runden – aber erwarte keinen Luxus. Wenn du ein Hotel oder mehr Restaurants besuchen möchtest, brauchst du mehr Geld.
Wo kann man in Paris am günstigsten übernachten? Meiden Sie die touristischen Hotspots. Empfehlenswert sind das 10. Arrondissement (Gare du Nord), das 11. (Bastille/Oberkampf), das 18. (außerhalb des Montmartre-Zentrums) oder das 19./20. (Belleville, Père Lachaise). Dort finden Sie Hostels und 2-Sterne-Hotels zwischen 30 und 80 €. Von Vierteln in der Nähe von Metrolinien (z. B. Linie 2 oder 4) erreichen Sie das Pariser Zentrum in etwa 20 Minuten. Die Vororte (Zone 2–3) sind günstiger, allerdings sollten Sie die zusätzlichen Fahrtkosten einkalkulieren.
Sind Hostels in Paris sicher? Im Allgemeinen ja. Die meisten Pariser Hostels verfügen über Sicherheitsvorkehrungen (Schlüsselkarten, Schließfächer) und sind rund um die Uhr besetzt oder videoüberwacht. Wenn Sie in gut beleuchteten Straßen übernachten und die Schließfächer im Hostel nutzen, fühlen Sie sich sicher. Viele Reisende berichten, sich sehr sicher gefühlt zu haben; seien Sie einfach vorsichtig (zeigen Sie keine Wertsachen offen in Zügen usw.). Lesen Sie Bewertungen, um seriöse Hostels auszuwählen. Sicherheit ist bei günstigen Unterkünften in Paris kein großes Problem.
Wie kann ich in Paris günstig essen? Machen Sie es wie die Einheimischen: Besuchen Sie Bäckereien und Märkte. Beginnen Sie den Tag mit einem Frühstück in einer Boulangerie (3–6 €). Ein Picknick zum Mittagessen (Baguette, Käse und Obst, ca. 5–10 €) ist ideal. Nutzen Sie Mittagsmenüs (ca. 15–20 €) statt à la carte. Zum Abendessen bietet sich ein unkompliziertes Essen mit internationaler Küche an (Falafel, ca. 8 €, Pizza, ca. 10 € usw.) oder Gerichte zum Teilen. Wenn Sie eine Küche zur Verfügung haben, können Sie auch selbst kochen. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Ausgaben für Essen im Vergleich zu Touristenrestaurants halbieren.
Sind Restaurants in Paris teuer? Viele sind es. Günstige Gerichte (Sandwiches, Kebabs, Crêpes) kosten 5–12 €. Mittelklasse-Cafés mit Speisekarte bieten Gerichte ab 12–15 € an. Ein durchschnittliches Abendessen mit Vorspeise, Hauptgericht und Getränk kostet oft 25–40 € pro Person. Mittagsmenüs können die Kosten reduzieren. Gehobene Restaurants sind natürlich deutlich teurer. Wenn Sie nicht sehr sparsam sind, rechnen Sie mit etwa 20–30 € pro Person für ein einfaches Abendessen in einem Restaurant der mittleren Preisklasse, zuzüglich 30 € und mehr für ein gehobeneres Essen.
Wie viel kostet die Metro und lohnt sich der Navigo-Pass? Ein Einzelticket (U-Bahn, RER, Bus) €2.55Ein Zehnerkartenheft kostet ca. 16,90 € (also 1,69 € pro Fahrt). Wenn Sie vier oder mehr Tage in Paris sind und mehrmals täglich fahren, lohnt sich die Navigo-Wochenkarte (7 aufeinanderfolgende Tage, Montag bis Sonntag) für 32,40 € (zzgl. 5 € Kartengebühr). Wie bereits erwähnt, ist die Navigo-Karte ab fünf Tagen und etwa vier Fahrten pro Tag günstiger. Ansonsten sind Zehnerkartenhefte empfehlenswert. Es gibt zwar einen Touristenpass „Paris Visite“, aber wenn man ihn nicht jeden Tag voll ausnutzt, ist er in der Regel teurer als Einzeltickets oder die Navigo-Karte.
Lohnt sich der Pariser Museumspass? Nur wenn Sie mehrere Museen besuchen möchten. Planen Sie den Besuch von 3–4 großen Museen innerhalb von 2 Tagen, kann sich der 2-Tages-Pass (85 €) lohnen und Zeit sparen (Sie umgehen die Warteschlangen). Ein 4-Tages-Pass (105 €) rechnet sich bereits nach etwa 5–6 kostenpflichtigen Besuchen. Besuchen Sie nur 1–2 Museen pro Tag, ist der Einzelkauf von Eintrittskarten sinnvoller. An Tagen mit freiem Eintritt (z. B. erster Sonntag im Monat) ist der Pass nicht gültig. Ein Beispiel, das die Kosten deckt, finden Sie weiter oben: Der Besuch von Louvre, Musée d’Orsay, Versailles, Rodin und Arc de Triomphe (ca. 100 €) deckt im Wesentlichen die Kosten eines 4-Tages-Passes.
Welche Museen sind kostenlos? Viele Museen sind immer kostenlos: das Musée Carnavalet (Stadtgeschichte von Paris), das Petit Palais (Kunstmuseum), das Musée d'Art Moderne (ständige Sammlung) und weitere. Auch die großen nationalen Museen (Louvre, Musée d'Orsay, Versailles usw.) sind für EU-Bürger unter 26 Jahren kostenlos. Viele andere Orte sind an bestimmten Tagen (z. B. am ersten Sonntag im Monat) eintrittsfrei. Parks, Kirchen (Notre-Dame innen, Sacré-Cœur), Friedhöfe (Père Lachaise) und sogar einige Galerien sind eintrittsfrei. Eine vollständige Liste finden Sie in unserer Rubrik „Kostenlose Angebote“.
Ist Versailles im Museumspass enthalten? Ja. Der Pass beinhaltet den Eintritt zum Schloss und den Gärten. Sie zeigen ihn am Eingang vor und können die Warteschlange an der Kasse umgehen. Hinweis: Der Pass beinhaltet nicht die Gebühr von 10 € für die sonntägliche Gartenvorstellung (falls diese stattfindet) und auch nicht die Zugfahrt dorthin (RER ca. 7 € für Hin- und Rückfahrt). An regulären Tagen erhalten Sie jedoch freien Eintritt ins Schloss, ohne den regulären Eintrittspreis von 27 € bezahlen zu müssen.
Kann ich in Paris überall zu Fuß hingehen? Paris lässt sich größtenteils zu Fuß erkunden, insbesondere die Altstadt. Viele Top-Sehenswürdigkeiten sind in 30 bis 45 Minuten zu Fuß erreichbar. So lassen sich beispielsweise der Louvre, Notre-Dame und die Sainte-Chapelle bequem zu Fuß erreichen. Um jedoch weiter entfernte Sehenswürdigkeiten (wie Versailles oder den Eiffelturm) zu erreichen, benötigen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Planen Sie daher am besten eine Mischung aus beidem ein: 20- bis 40-minütige Spaziergänge zwischen nahe beieinander liegenden Orten und die Metro für längere Strecken. Zu Fuß zu gehen spart nicht nur Geld, sondern offenbart auch den verborgenen Charme der Stadt.
Welche Kreditkarten eignen sich am besten? Visa und MasterCard werden überall akzeptiert; American Express funktioniert manchmal, ist aber oft mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Nutzen Sie eine keine Auslandstransaktionsgebühr Viele Reisekreditkarten bieten diesen Vorteil. Pariser Geschäfte bieten in der Regel einen guten Euro-Wechselkurs für Kartenzahlung. Achten Sie darauf, dass Ihre Karte einen Chip hat. Heben Sie nach Möglichkeit Bargeld an einem Bankautomaten ab (z. B. bei großen Banken wie BNP Paribas oder Société Générale) und verzichten Sie auf den Währungsumtausch. Nehmen Sie außerdem etwas Bargeld (kleine Scheine/Münzen) für Märkte und Trinkgelder mit (Münzen sind in Cafés praktisch).
Sollte man in Paris Trinkgeld geben? Nein, nicht wie in den USA. In Frankreich ist das Trinkgeld in der Rechnung enthalten. Ein kleines Trinkgeld (1–2 € oder aufgerundet) ist bei gutem Service höflich, wird aber nicht erwartet. In Taxis oder Hotels ist es üblich, den Preis aufzurunden oder 1 € pro Gepäckstück zu geben. Wenn Sie das wissen, geben Sie nicht zu viel Trinkgeld und können das gesparte Geld stattdessen für einen Museumsbesuch ausgeben.
Welcher Monat ist am günstigsten für einen Besuch? Januar und Februar sind die günstigsten Monate für Hotels und Flüge. Auch Ende November (vor Thanksgiving) und Anfang Dezember (vor dem Weihnachtsgeschäft) eignen sich gut. Vermeiden Sie Sommer und Feiertage. Reisen Sie im Winter oder in der Nebensaison, um die besten Preise zu erzielen.
Soll ich vor meiner Reise Geld wechseln? Im Allgemeinen nein. Flughäfen bieten oft sehr schlechte Wechselkurse. Am besten hebt man Euro am Geldautomaten ab oder bezahlt im Land mit Karte. Benötigt man nur einen kleinen Betrag, kann man vorher etwas umtauschen, ansonsten sind Geldautomaten die beste Wahl für den Wechselkurs.
Benötige ich Bargeld in Paris? Nehmen Sie etwas Bargeld mit – etwa 50–100 € – für kleinere Einkäufe, Streetfood und Trinkgelder. Kartenzahlung ist aber fast überall möglich (sogar in manchen Bäckereien). Sie müssen also nicht alle Ausgaben in bar bezahlen.