Saganaki (gebratener griechischer Käse)

2 min gelesen

Nur wenige Vorspeisen fangen die gesellige Atmosphäre griechischer Küche besser ein als Saganaki. Eine dicke Scheibe würzigen Käses, in Mehl gewendet und goldbraun frittiert, kommt brutzelnd auf den Tisch. Die knusprige Kruste weicht einem warmen, schmelzenden Kern. Der erste Bissen entfaltet einen cremigen, würzigen Geschmack, der durch einen Spritzer Zitrone oder eine Prise Pfeffer verfeinert wird. In Tavernen und Privathäusern in ganz Griechenland ist Saganaki oft der Höhepunkt eines Festmahls und schafft die richtige Stimmung für gemeinsame Mahlzeiten und angeregte Gespräche.

Der Name Saganaki bezieht sich auf die kleine Pfanne mit zwei Griffen, in der es zubereitet wird. Das Wort stammt vom türkischen „sahan“ für Pfanne ab und hat die griechische Verkleinerungsform –aki. Traditionell wird Saganaki aus festem, weißem Schafs- oder Ziegenkäse hergestellt, der gut frittiert werden kann. Beliebte Käsesorten sind Kefalograviera und Kefalotyri aus Griechenland oder Kasseri aus Mazedonien. Diese Käsesorten haben einen hohen Schmelzpunkt und einen salzigen, würzigen Geschmack. Manche Köche verwenden sogar Halloumi oder eingelegten Feta; beide Sorten ergeben ein leicht unterschiedliches Aroma. Der frittierte Käse wird heiß serviert, oft mit Olivenöl beträufelt und mit etwas Zitrone beträufelt.

In Griechenland wird Saganaki meist als Vorspeise oder als Teil eines Mezze-Aufstrichs genossen. Für eine frische Note wird es oft mit einer Zitronenscheibe garniert. Für ein festliches Flair geben manche kurz vor dem Servieren einen Schuss Ouzo oder Brandy hinzu. Am Tisch angezündet, wird der Käse zu einem atemberaubenden „flammenden Käse“-Gericht – oft begleitet von „OPA!“-Rufen (diese lebendige Tradition begann in griechisch-amerikanischen Restaurants). In Athen und griechischen Tavernen ist dieser dramatische Schritt optional; viele träufeln einfach Zitrone über den heißen Käse und lassen sein natürliches Aroma erstrahlen.

Mit nur wenigen Zutaten ist Saganaki schnell zubereitet und ein wahrer Genuss. Das Gericht bildet einen würzigen Kontrast zu Oliven und gegrilltem Gemüse. Servieren Sie dazu warmes Pitabrot oder knuspriges Brot, um die klebrige Konsistenz aufzusaugen, und Olivenöl. Obwohl die Idee von frittiertem Käse mit Griechenland in Verbindung gebracht wird, hat sie alte Wurzeln, die bis in die byzantinische Zeit zurückreichen. Auch heute noch ist Saganaki ein beliebtes Gericht – knusprig und wohltuend, einfach und doch kräftig im Geschmack. Die Zubereitung macht genauso viel Spaß wie das Essen und verwandelt einen einfachen Käse in einen unwiderstehlichen Leckerbissen.

Saganaki

Rezept von ReisehelferGang: VorspeisenKüche: Griechisch, MediterranSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

5

Minuten
Kochzeit

5

Minuten
Kalorien

250

kcal

Saganaki, ein griechisches Gericht, ist eine beliebte Vorspeise und ein fester Bestandteil der Speisekarte griechischer Tavernen und Restaurants weltweit. Das aus Griechenland stammende Gericht ist bekannt für seine Einfachheit, seinen vollen Geschmack und seine spektakuläre Präsentation. Saganaki wird oft flambiert serviert und bietet so ein beeindruckendes Schauspiel am Tisch, wenn es mit einem Schuss Ouzo oder Brandy entzündet wird. In der griechischen Küche ist Saganaki mehr als nur ein Gericht; es zelebriert das reiche kulinarische Erbe Griechenlands und verkörpert die griechische Liebe zu gutem Essen, Gastfreundschaft und geselligem Essen. Für ein klassisches Käse-Saganaki schneiden Sie den Käse in 1 cm dicke Scheiben und bestäuben diese leicht mit Mehl. Erhitzen Sie Olivenöl in einer kleinen, schweren Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze und geben Sie die bemehlten Käsescheiben vorsichtig hinein. Braten Sie sie von jeder Seite 2–3 Minuten goldbraun und knusprig. Zum Flambieren geben Sie Ouzo oder Brandy hinzu und entzünden ihn mit einem langen Feuerzeug oder Streichholz. Den Saganaki auf einen Servierteller geben, mit frischem Zitronensaft beträufeln und heiß mit Brot servieren. Beim Flambieren Vorsicht walten lassen, da hohe Flammen entstehen können.

Zutaten

  • 400 g (14 oz) Kefalograviera- oder Halloumi-Käse, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten

  • 2 Esslöffel Allzweckmehl

  • 2 Esslöffel Olivenöl

  • 1 Zitrone, in Spalten geschnitten

  • Optional: 2 Esslöffel Ouzo oder Brandy zum Flambieren

Wegbeschreibung

  • Den Käse in 1 cm dicke rechteckige Scheiben schneiden.
  • Bestäuben Sie jede Käsescheibe leicht mit Mehl und schütteln Sie überschüssiges Mehl ab.
  • Erhitzen Sie das Olivenöl in einer kleinen Bratpfanne mit schwerem Boden (vorzugsweise einer traditionellen Saganaki-Pfanne) bei mittlerer bis hoher Hitze.
  • Sobald das Öl heiß ist, geben Sie die bemehlten Käsescheiben vorsichtig in die Pfanne.
  • Auf jeder Seite etwa 2–3 Minuten braten oder bis sie goldbraun und knusprig sind.
  • Beim Flambieren den Ouzo oder Brandy vorsichtig in die Pfanne geben und mit einem langen Feuerzeug oder Streichholz schnell anzünden. Die Flammen von selbst erlöschen lassen.
  • Geben Sie das Saganaki sofort auf einen Servierteller.
  • Frischen Zitronensaft über den Käse träufeln und heiß mit Brot servieren

Hinweise

  • Seien Sie beim Flambieren vorsichtig, da es zu hohen Flammen kommen kann. Wenn Sie sich mit diesem Schritt nicht wohl fühlen, schmeckt das Gericht auch ohne ihn köstlich.
  • Kefalograviera ist der traditionelle Käse für Saganaki, aber Halloumi ist ein guter Ersatz und behält beim Frittieren gut seine Form.
  • Sofort servieren, solange der Käse innen noch heiß und klebrig ist.
  • Dazu passt knuspriges Brot, das den köstlichen geschmolzenen Käse aufsaugt.
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