Besterhaltene antike Städte: Zeitlose ummauerte Städte
Massive Steinmauern wurden präzise als letzte Schutzlinie für historische Städte und ihre Bewohner errichtet und sind stille Wächter aus einer vergangenen Zeit. …
In kroatischen Haushalten bildet die Suppe den Mittelpunkt jeder Mahlzeit. Eine klare Brühe oder eine reichhaltigere Schüssel Suppe wird fast immer als erstes serviert, besonders sonntags zum Mittagessen und an Festtagen. Pilzsuppe nimmt dabei einen besonderen Platz ein, vor allem Varianten mit Steinpilzen, die von kroatischen Köchen wegen ihres waldigen Aromas und ihres kräftigen, herzhaften Geschmacks sehr geschätzt werden. Nationale Übersichten der kroatischen Küche führen Pilzsuppe – oft mit Steinpilzen – sogar als klassischen ersten Gang an.
Diese Wildpilzsuppe knüpft an diese Tradition an und orientiert sich gleichzeitig an den reichhaltigeren, cremigeren Varianten, die man in kontinentalen Regionen mit dichten Wäldern wie Gorski kotar und Lika findet, wo das Sammeln von Wildpilzen zum Alltag gehört. Lokale Rezepte kombinieren oft getrocknete Steinpilze (vrganj) mit frischen Pilzen, Kartoffeln, Zwiebeln und einer einfachen Mehlschwitze oder Sahnebasis, die manchmal mit Schmalz oder Butter verfeinert wird. Das Ergebnis ist keine fade, unscheinbare Suppe, sondern eine, die den Duft des Waldes direkt auf den Tisch bringt.
Das Geschmacksprofil basiert auf mehreren Schichten. Getrocknete Steinpilze verleihen der Suppe eine konzentrierte, fast nussige Tiefe und liefern eine umami-reiche Einweichflüssigkeit, die die Basis der Brühe bildet. Frische Champignons sorgen für einen milderen, runderen Geschmack und einen zarten Biss. Langsam geschmorte Zwiebeln und eine Prise Knoblauch bilden eine süß-würzige Grundlage, während Kartoffeln der Suppe Substanz verleihen, sodass sie sättigend wirkt, ohne schwer oder klebrig zu werden. Ein dezenter Schuss Weißwein belebt die Basis und verbindet die Pilznoten – eine Technik, die in regionalen kroatischen Rezepten Anwendung findet, wo Wein für Säure und Aroma genutzt wird.
Sahne spielt eine unterstützende Rolle, anstatt die Suppe zu dominieren. Kurzes Köcheln mit Sahne mildert den intensiven Pilzgeschmack und ergibt eine samtige Brühe, die aber dennoch genügend Struktur für einen rustikalen Charakter behält. Das teilweise Pürieren – nur ein Teil der Suppe wird fein püriert – erzeugt einen angenehmen Kontrast zwischen seidiger Flüssigkeit und kleinen, zarten Pilzstückchen. Diese Balance spiegelt viele mitteleuropäische Pilzsuppen wider, die oft Brühe, Gemüse und Sahne kombinieren und dabei die Textur bewahren, anstatt alles zu einem glatten Püree zu verarbeiten.
Diese Variante eignet sich sowohl für den Alltag als auch für festliche Anlässe. Sie verwendet getrocknete Steinpilze und gängige Zuchtpilze, die man üblicherweise im Vorratsschrank findet, sodass man nicht auf frische Pilze aus dem Wald angewiesen ist. Das Rezept ist einfach auf dem Herd zuzubereiten und benötigt nur einen Topf und, falls vorhanden, einen Stabmixer. Es lässt sich gut für ein Familienessen anpassen und passt hervorragend als Vorspeise vor Braten, Schmorgerichten oder einem reichhaltigen Gemüsegericht. Zusammen mit gutem Landbrot ist es auch eine leichte Mahlzeit für sich.
Die Suppe eignet sich gut für verschiedene Ernährungsweisen. Wer Laktose meiden muss, kann Butter durch pflanzliche Sahne und Öl ersetzen. Gäste mit Glutenunverträglichkeit können das Gericht ebenfalls genießen, indem sie die geringe Menge Mehl in der Mehlschwitze durch glutenfreie Stärke ersetzen. Für eine leichtere Suppe lässt sich die Sahne einfach reduzieren oder weglassen, sodass die Kartoffeln die Suppe andicken.
Was dieses Rezept so besonders macht, ist die gelungene Verbindung von Tradition und Praktikabilität. Es respektiert die kroatische Tradition, Suppe zu fast jeder festlichen Mahlzeit zu servieren, behandelt Steinpilze mit der ihnen gebührenden Sorgfalt und orientiert sich an regionalen Rezepten, die Pilze mit Kartoffeln, Sahne und einem Hauch Wein kombinieren. Gleichzeitig passt es perfekt in moderne Küchen: Die Zutaten sind leicht erhältlich, die Zubereitungszeit ist realistisch für einen Wochentag, und die Methode wurde optimiert, sodass jeder Schritt den Geschmack deutlich verbessert. Die fertige Suppe wirkt erdig, duftet nach Wald und ist von dezenter Eleganz – und gleichzeitig alltagstauglich.
4
Portionen20
Minuten35
Minuten320
kcalDiese kroatische Wildpilzsuppe mit Steinpilzen als Hauptzutat wird durch eine Mischung aus frischen Pilzen, Kartoffeln und einer cremigen Basis abgerundet. Getrocknete Steinpilze und ihr Einweichwasser verleihen ihr ein tiefes, waldiges Aroma, während Zwiebeln, Knoblauch und ein Schuss Weißwein die Brühe verfeinern. Etwas Mehl und Kartoffeln sorgen für die natürliche Bindung, sodass die Suppe reichhaltig schmeckt, ohne schwer zu sein. Durch das Pürieren entsteht eine seidige Textur mit zarten Pilzscheiben. Das Rezept eignet sich für vier großzügige Vorspeisen oder leichtere Hauptgerichte und lässt sich gut in etwa einer Stunde abends zubereiten. Es passt hervorragend zu Herbst- und Wintergerichten, harmoniert wunderbar mit rustikalem Brot und lässt sich leicht in vegetarische, glutenfreie oder leichtere Varianten umwandeln.
25 g getrocknete Steinpilze (ca. 1 oz): Intensiver, konzentrierter Pilzgeschmack; getrocknete Steinpilze sind typisch für Pilzsuppen aus Mittel- und Osteuropa.
500 ml heißes Wasser (2 Tassen) zum Einweichen der Steinpilze
2 EL ungesalzene Butter
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße gelbe Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
400 g frische Champignons, in Scheiben geschnitten (ca. 14 oz; eine Mischung aus braunen Champignons, weißen Champignons oder Shiitake)
1 mittelgroße Karotte, fein gewürfelt (optional, für Süße und Farbe)
200 g festkochende Kartoffeln, geschält und klein gewürfelt (etwa 2 Tassen): Festkochende Kartoffeln behalten ihre Form und sorgen für Cremigkeit, ohne zu zerfallen.
1 Lorbeerblatt
2–3 Zweige frischer Thymian oder ½ TL getrockneter Thymian
80 ml trockener Weißwein (⅓ Tasse)
30 g Allzweckmehl (¼ Tasse, abgemessen und glattgestrichen)
1 Liter Gemüsebrühe oder helle Hühnerbrühe (etwa 4 Tassen)
150 ml Schlagsahne (⅔ Tasse)
1–2 TL feines Meersalz, oder nach Geschmack
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, oder nach Geschmack
2 EL fein gehackte, frische glatte Petersilie
Extra Sahne oder ein Löffel saure Sahne (optional).
Rustikales Brot zum Dippen
Glutenfreie Option: Mehl durch 1½ EL Maisstärke ersetzen. Die Stärke mit etwas kalter Brühe verrühren, dann in die köchelnde Suppe einrühren und einige Minuten köcheln lassen, bis sie leicht angedickt ist.
Milchfreie / leichtere Variante: Verwenden Sie Olivenöl anstelle von Butter und ersetzen Sie Sahne durch ungesüßte Hafer-, Soja- oder Cashewcreme.
Aktienauswahl: Gemüsebrühe macht die Suppe vegetarisch. Leichte Hühnerbrühe sorgt für eine etwas reichhaltigere, herzhaftere Basis.
Aktienauswahl: Gemüsebrühe macht die Suppe vegetarisch. Leichte Hühnerbrühe sorgt für eine etwas reichhaltigere, herzhaftere Basis.
Pilzmischung: Frische Steinpilze können in der Saison einen Teil der Zuchtpilze ersetzen. Austern-, Pfifferlinge oder Trompetenpilze eignen sich gut; sehr milde Pilze wie Champignons profitieren von der zusätzlichen Geschmacksnote getrockneter Steinpilze.
Die getrockneten Steinpilze in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen. 20–30 Minuten einweichen lassen, bis sie weich sind.
Die Steinpilze mit einem Schaumlöffel herausnehmen, leicht ausdrücken und in kleine Stücke hacken.
Die Einweichflüssigkeit durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter in einen Krug abseihen, um eventuell vorhandenen Sand aufzufangen; diese Flüssigkeit aufbewahren.
Einen Topf mit dickem Boden (4–5 Liter) bei mittlerer Hitze erhitzen und Butter und Olivenöl hinzufügen.
Die gehackte Zwiebel dazugeben und unter häufigem Rühren 6–8 Minuten garen, bis sie weich und an den Rändern leicht goldbraun ist.
Knoblauch und Karotten (falls verwendet) unterrühren und 1–2 Minuten kochen lassen, bis es duftet.
Die frischen Champignons und eine Prise Salz hinzufügen; 6–8 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen, bis sie ihre Flüssigkeit abgeben und anfangen, Farbe anzunehmen.
Die gehackten Steinpilze, das Lorbeerblatt und den Thymian unterrühren und 1–2 Minuten köcheln lassen, um die Aromaten zu erwärmen.
Gießen Sie den Weißwein hinzu, schaben Sie dabei den Topfboden ab und lassen Sie ihn 2–3 Minuten köcheln, bis der stechende Alkoholgeruch verflogen ist.
Streuen Sie das Mehl gleichmäßig über das Gemüse und die Pilze und rühren Sie dabei 1–2 Minuten lang ständig um, bis sich eine leichte Mehlschwitze am Boden bildet.
Gießen Sie nach und nach die aufgefangene Steinpilzflüssigkeit und den Fond unter ständigem Rühren hinzu und glätten Sie dabei eventuelle kleine Klümpchen.
Die gewürfelten Kartoffeln, Salz und Pfeffer hinzufügen und die Suppe dann zum leichten Köcheln bringen.
Die Hitze reduzieren, sodass die Flüssigkeit nur noch leicht köchelt, und 20–25 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind und die Brühe etwas eingedickt ist.
Entfernen Sie das Lorbeerblatt und die Thymianzweige.
Die Suppe mit einem Stabmixer direkt im Topf nur teilweise pürieren, dabei einige kurze Impulse setzen, sodass noch viele Pilz- und Kartoffelstücke erhalten bleiben.
Die Sahne einrühren und bei schwacher Hitze 3–5 Minuten köcheln lassen, ohne dass die Suppe kocht, bis sie glänzend und sämig aussieht.
Abschmecken und gegebenenfalls mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nachwürzen.
Die Suppe in vorgewärmte Schüsseln schöpfen.
Mit gehackter Petersilie garnieren und nach Belieben mit einem Klecks Sahne oder einem Löffel saurer Sahne verfeinern.
Sofort mit dicken Scheiben rustikalem Brot zum Dippen servieren.
Ungefähre Nährwerte für eine von vier Portionen, berechnet mit Sahne, Butter und Mehl wie angegeben sowie Gemüsebrühe:
| Nährstoff | Betrag (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | ~320 kcal |
| Kohlenhydrate | ca. 25 g |
| Protein | ~9 g |
| Fett | ~22 g |
| Faser | ~3 g |
| Natrium | ~780 mg |
Wichtigste Allergene
Gluten (Mehl; für eine glutenfreie Variante glutenfreie Stärke verwenden)
Milchprodukte (Butter, Sahne, optional Sauerrahm; für eine milchfreie Variante durch pflanzliche Alternativen ersetzen)
Die Werte dienen als grobe Schätzwerte, die auf Standardreferenzdaten für die aufgeführten Zutaten und typischen, im Haushalt abgemessenen Mengen basieren.
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