Berlin für Anfänger: Wie kann man für wenig Geld Spaß haben?

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Berlin überrascht viele Erstbesucher als eine der günstigsten Hauptstädte Europas. Offiziell heißt es im Tourismusjargon: „Berlin ist nicht teuer … eine der preiswertesten Hauptstädte Europas.“ Eine Städtereise-Umfrage aus dem Jahr 2024 bestätigt dies: Berlin belegte Platz 8 der budgetfreundlichsten europäischen Reiseziele und lag damit vor Paris und London. Dieser Reiseführer erklärt alles, was preisbewusste Reisende wissen müssen: Tagesbudgets, Fahrpreise, Unterkunftsmöglichkeiten und zahlreiche kostenlose oder günstige Attraktionen. Schon mit 50–100 € pro Tag können Sie Berlins reiche Geschichte, pulsierende Kultur und preisgekröntes Nachtleben erleben. Wir nutzen offizielle Daten und Insider-Tipps, damit Sie Ihre Reise entspannt planen können – ohne böse Überraschungen.

Berlins Erschwinglichkeit bedeutet nicht, dass man auf Qualität verzichten muss. Im Gegenteil, die Stadt bietet ein reiches Kulturangebot von Weltrang, und vieles davon kann man kostenlos oder fast umsonst genießen. Ikonische Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und das Holocaust-Mahnmal sind für alle kostenlos zugänglich. Auch die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes kann man (mit vorheriger Online-Buchung) kostenlos besuchen. Darüber hinaus ist eines der besten Schnäppchen Berlins … Gratis MuseumsonntagAm ersten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt in Dutzende staatliche Museen frei. An einem einzigen Vormittag lassen sich so das Alte Museum, das Pergamonmuseum und das Neue Museum kostenlos besuchen – ein Traum für jeden Museumsliebhaber.

Essen und Unterkunft in Berlin sind oft günstiger als in Westeuropa. Ein typisches Streetfood-Gericht – zum Beispiel eine Currywurst – kostet häufig nur 3–5 €, und ein Essen in einem einfachen Restaurant kostet in der Regel 8–14 €. Selbst Berlins berühmter Döner kostet im Schnitt nur etwa 8 € (viele kleine Stände in Vierteln wie Neukölln verkaufen ihn immer noch für 5 € oder weniger). Schlafsäle in zentral gelegenen Hostels gibt es schon ab 15–18 € pro Nacht, weit unter den Hostelpreisen in Städten wie Paris. Kurzum, Berlin fühlt sich für preisbewusste Reisende in vielerlei Hinsicht wie ein wahres Paradies an.

Berlins öffentliche Toiletten kosten in der Regel 0,50 €. Viele Cafés, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen bieten kostenlose Toiletten an – bringen Sie etwas Kleingeld mit oder nutzen Sie die kostenlosen Alternativen, um Wechselgeld zu sparen.

Praktische Informationen

Ist Berlin teuer? Die tatsächlichen Kosten im Überblick

Berlin gilt durchgehend als günstiger als andere westeuropäische Hauptstädte. Im Allgemeinen stellen Reisende fest, dass die Preise in Berlin für vergleichbare Dienstleistungen und Waren etwa 20–30% niedriger sind als in Paris oder London. Eine aktuelle Kostenumfrage von TimeOut setzte Berlin beispielsweise auf Platz 8 der erschwinglichsten europäischen Citytrips, noch vor Paris (#12) und London (#10). Bei Unterkünften zeigen Umfragen etwa, dass ein Bett im Schlafsaal in Berlin <€20 kosten kann, während Schlafsäle in Städten wie London oft €25–€30 oder mehr kosten. Auch einfache Mahlzeiten sind günstiger; lokale Cafés und Imbissstände verlangen nur ein paar Euro für Klassiker wie Currywurst oder Falafel.

Im Großen und Ganzen können Berlin-Reisende mit zwei Ausgabenkategorien rechnen:

  • Budget-Backpacker: 60–80 € pro Tag (Nebensaison)
  • Mittlerer Bereich (komfortabel): ca. 150–190 € pro Tag
  • Luxus: 300 €+ pro Tag
JahreszeitBudget (€)Mittel (€)Luxus (€)
Nebensaison60–80150–190300+
Hauptsaison85–110200–250400+

Diese Spannen (adaptiert aus einer Berliner Budgetstudie 2026) verdeutlichen zwei Dinge: (1) Ihre beiden größten Einflussfaktoren sind Unterkunft und Aktivitäten; (2) selbst die Spalte „Budget“ lässt viel Spielraum, wenn Sie sich auf Hostels, Streetfood und kostenlose Attraktionen beschränken.

  • Unterkunft dominiert. Ein Bett im Hostel-Schlafsaal kostet oft nur 15–20 € pro Nacht, während ein privates Doppelzimmer in einem Budgethotel oder bei Airbnb eher zwischen 40 und 60 € liegt. (Die Angabe von 53 $ ist ein globaler Schätzwert für den durchschnittlichen Preis eines Budgethotels in Berlin.) An Feiertagen und Wochenenden können die Preise stark ansteigen – beispielsweise während des Berlin-Marathons oder auf den Weihnachtsmärkten –, daher empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen oder nach Möglichkeit außerhalb der Stoßzeiten zu reisen.
  • Essen und Trinken können sehr günstig sein. Einfache Mahlzeiten kosten im Durchschnitt nur wenige Euro. Eine typische Currywurst kostet etwa 3–4 €, und ein einfacher Döner (4–5 €) oder Schawarma (5 €) macht satt. Preiswerte Gerichte (wie vietnamesische oder türkische Küche) kosten oft unter 10 € für eine komplette Mahlzeit. Ein Bier im Pub kostet etwa 3–4 €. Im Gegensatz dazu kann ein Essen in einem Restaurant im Zentrum 10–15 € für Hauptgericht und Getränk kosten. Wer selbst kocht und bei Discountern (Lidl, Aldi, Rewe) einkauft, kann die Lebensmittelkosten noch weiter senken. So können beispielsweise die Lebensmittel für einen Tag (Brot, Käse, Obst) insgesamt unter 10 € liegen.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel sind erschwinglich. Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist gut ausgebaut und günstig. Ein Einzelticket für die AB-Zone kostet 4,00 € (gültig für 2 Stunden in U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus im gesamten Berliner Stadtzentrum). Eine 24-Stunden-Karte für die AB-Zone kostet 11,20 € und rechnet sich bereits nach drei Fahrten. (Zum Vergleich: Eine Tageskarte für London kostet ab 14 £.) Für längere Aufenthalte sind Mehrtageskarten kostengünstig: Eine 7-Tage-Karte für die AB-Zone kostet etwa 36 €. Es gibt auch Familien- und Gruppentickets – beispielsweise kostet eine 24-Stunden-Gruppenkarte (für bis zu 5 Personen) 35,30 € (was pro Person günstiger sein kann als Einzelfahrscheine, wenn man zusammen reist).

Selbst im Winter können Berlins Sonderangebote und günstigere Hotelpreise einen Besuch erschwinglicher machen. In der Nebensaison (Frühling, Frühherbst) trifft man oft auf gutes Wetter – ideal für preisbewusste Reisende.

Praktische Informationen
  • Zu beachtende versteckte Kosten: Ein paar Kleinigkeiten können Neulinge überraschen. Öffentliche Toiletten kosten in der Regel 0,50 € (halten Sie Kleingeld bereit). Im Restaurant ist das Service nicht automatisch inklusive – es ist üblich, aufzurunden oder 5–10 % Trinkgeld zu geben. Viele lokale Geschäfte (vor allem Märkte und Kioske) akzeptieren nur Bargeld, daher sollten Sie ein paar Euro in Münzen und Scheinen dabei haben. Und schließlich: Planen Sie flexibel: Kostenlose Attraktionen (wie der Museumssonntag oder Reichstagsführungen) erfordern oft eine Voranmeldung.

Berlins niedrigere Lebenshaltungskosten bedeuten im Allgemeinen, dass Ihr Geld weiter reicht. In den folgenden Abschnitten gehen wir detailliert auf die einzelnen Kategorien ein – Unterkunft, Transport, Sehenswürdigkeiten und mehr –, damit Sie Ihre Reise optimal planen können.

Unterkunft: Wo man günstig übernachten kann

Die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft ist die wichtigste Budgetentscheidung in Berlin. Die Wahl des Viertels und der Unterkunftsart beeinflusst die Kosten erheblich. Im Folgenden stellen wir die günstigsten Viertel und Unterkunftsmöglichkeiten für Einsteiger vor.

Ranking der budgetfreundlichen Viertel

  • Neukölln: Neukölln, einst ein Geheimtipp, ist heute ein Top-Ziel für preisbewusste Reisende. Die Stadt bietet eine lebendige, multikulturelle Szene mit vielen günstigen Hostels und Pensionen. Zahlreiche Streetfood-Stände und kleine Läden sorgen für preiswerte Mahlzeiten. Die Fahrt mit der U-Bahn ins Zentrum von Mitte dauert etwa 20–30 Minuten, aber die Ersparnis lohnt sich.
  • Hochzeit: Ein heruntergekommenes, aber wiederbelebtes ehemaliges Industriegebiet. Hochzeit hat Berlins niedrigste MietenEinige Hostels und Hotels werben mit Betten ab unter 20 €. Es handelt sich überwiegend um ein Wohngebiet, daher ist das Nachtleben und die Gastronomieauswahl etwas eingeschränkt, aber es ist sehr preiswert. (Mit dem Zug erreicht man das Zentrum in 15–20 Minuten.)
  • Kreuzberg: Das trendige und vielfältige Kreuzberg bietet eine gelungene Mischung aus Kultur und Preis. Es gibt zahlreiche Hostels und kleine Hotels, die sich an junge Reisende richten. Das gastronomische Angebot reicht von Ein-Dollar-Läden bis hin zu internationalen Cafés. Kreuzberg liegt zentraler als Neukölln und ist dennoch günstiger als Mitte oder Prenzlauer Berg.
  • Prenzlauer Berg: Einst ein angesagtes Bohème-Viertel, ist es heute gentrifiziert. Prenzlauer Berg besticht durch seinen familienfreundlichen Charme (Kopfsteinpflasterstraßen, Parks), die Unterkünfte sind jedoch teurer – Mittelklassehotels und ansprechendere Airbnbs dominieren. Die Zimmerpreise liegen über denen in Kreuzberg, aber immer noch etwas unter denen im Stadtzentrum.
  • Nicht: Das geografische und historische Zentrum. Straßen wie in Prag führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Der Haken: Diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. Hotels und Hostels in Mitte sind die teuersten in Berlin. Für einen Kurztrip mit kleinem Budget mag es sich lohnen, mehr auszugeben; ansonsten empfiehlt es sich, Mitte eher als Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu nutzen und in einem der günstigeren Bezirke weiter oben zu übernachten.

Diese Beobachtungen decken sich mit den Empfehlungen lokaler Reiseführer. So heißt es beispielsweise auf einer Website: „Prenzlauer Berg – hip, künstlerisch und familienfreundlich mit mittleren Preisen“, wohingegen „Neukölln: aufstrebender Stadtteil mit günstigen Unterkünften“ beschrieben wird. Konkret bedeutet das: Oft findet man in Kreuzberg oder Neukölln statt in Mitte ein Privatzimmer oder ein Hostelbett 10–15 % günstiger.

Unterkunftsarten und Preisklassen

  • Hostels: In Berliner Hostels kosten Schlafsäle oft 15–20 € pro Nacht. (Ein Reiseführer listet beispielsweise einen 10-Bett-Schlafsaal ab 18 € auf.) Mehrbettzimmer sind am günstigsten; Privatzimmer in Hostels sind teurer, aber in der Regel immer noch günstiger als Hotelzimmer. Viele Hostels bieten kostenloses Frühstück oder Gemeinschaftsküchen an, wodurch man beim Essen sparen kann.
  • Budgethotels/Apartments: Einfache Doppelzimmer oder Studio-Apartments in Airbnb-Unterkünften am Stadtrand kosten in der Regel zwischen 40 und 60 € pro Nacht. Laut globalen Preisdaten liegt der durchschnittliche Preis für ein „Budget-Hotel“ in Berlin bei etwa 53 $ (ca. 50 €), was einen guten Richtwert darstellt. In der Nebensaison findet man mitunter sogar Zimmer für 35–45 €; an Wochenenden oder in der Ferienzeit können die Preise für dieselben Unterkünfte jedoch auf über 70 € steigen. Um maximal zu sparen, empfiehlt es sich, verschiedene Anbieter (z. B. booking.com, Hostelworld, Airbnb) zu vergleichen und nach Angeboten mit kostenloser Stornierung Ausschau zu halten.
  • Airbnb & Ferienwohnungen: Die Preise für private Apartments können mit denen von Hotels der Mittelklasse vergleichbar sein. Ein Einzimmerapartment über Airbnb außerhalb von Mitte ist schon ab 50 € erhältlich, während eine Wohnung im Zentrum leicht 80 € und mehr kostet. Bei einem Aufenthalt von mehreren Nächten bietet die Anmietung eines Apartments zwei Vorteile: niedrigere Kosten pro Nacht (im Vergleich zum Hotel) und die Nutzung einer Küche. Selbstverpflegung (siehe Abschnitt „Essen“) kann die Ausgaben deutlich reduzieren.

Viele Berliner Hostels geben die Preise pro Person für einen ganzen Schlafsaal an. Wenn ihr in einer Gruppe reist, fragt unbedingt nach, ob ihr den gesamten Schlafsaal buchen oder die Kosten teilen könnt – manchmal ist ein Mehrbettzimmer günstiger als zwei Doppelzimmer.

Geheimtipp

Hostel vs. Airbnb vs. Budgethotel

Für Alleinreisende mit kleinem Budget sind Hostels oft preislich attraktiv. Wer mit einem Mehrbettzimmer zufrieden ist, bekommt für 15–20 € ein Bett in einem sauberen Hostel. Ein privates Hostelzimmer kostet etwa 30–40 € – immer noch recht günstig. Privatunterkünfte oder Hotels bieten hingegen mehr Privatsphäre. Ein Einzelzimmer der mittleren Preisklasse (ohne Luxus) kostet in der Regel 40–60 € pro Nacht. Wer bereit ist, selbst zu kochen, für den kann eine Airbnb-Wohnung eine gute Alternative sein: Der zusätzliche Komfort gleicht oft den ähnlichen Preis wie ein Hotel aus. Beispielsweise kostet ein Ein-Zimmer-Apartment in Kreuzberg etwa 60 € pro Nacht, inklusive Küche – man könnte also Lebensmittel (ca. 10–15 €) kaufen und so einmal auswärts essen. Wägen Sie diesen Kompromiss bei der Buchung ab.

Buchungstipps für die besten Preise

  • Frühzeitig buchen: Berlin ist angesagt, und günstige Zimmer sind schnell ausgebucht. Wenn Sie im Frühling oder Sommer reisen, sollten Sie mindestens einen Monat im Voraus reservieren.
  • Reisen unter der Woche: Wenn Sie zeitlich flexibel sind, sind Aufenthalte unter der Woche günstiger als von Freitag bis Sonntag. Auch im Januar/Februar (nach den Feiertagen) und Ende Oktober/November sind die Preise oft niedrig (außer um Silvester und Karneval).
  • Bleiben Sie flexibel in Bezug auf den Standort: Wer bereit ist, einen kürzeren Arbeitsweg für niedrigere Kosten in Kauf zu nehmen, kann viel Geld sparen. Schauen Sie sich Hotels in Vierteln an, die ein oder zwei U-Bahn-Stationen außerhalb des touristischen Zentrums liegen.
  • Achten Sie auf versteckte Gebühren: Manche Airbnbs erheben Reinigungs- oder Servicegebühren, wodurch sich der effektive Preis pro Übernachtung erhöht. Lesen Sie das Kleingedruckte, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
  • Nutze Hostels mit Küche: Selbst wenn man die meiste Zeit auswärts isst, kann man durch einen Kühlschrank mit Gefrierfach zum Aufbewahren von Essensresten oder zum Zubereiten von Kaffee 5–10 € pro Tag sparen.

Nachdem die Unterkunft geklärt ist, sind die Transportkosten der nächste große Ausgabenposten. Schauen wir uns an, wie man in Berlin günstig von A nach B kommt.

In Berlin unterwegs sein, ohne zu viel auszugeben

Das Berliner Verkehrsnetz ist umfangreich und preisgünstig. Wer weiß, wie es funktioniert und welche Fahrkarten man kaufen sollte, kann überraschend viel Geld sparen.

Berlins Verkehrszonen verstehen

Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist in drei konzentrische Zonen unterteilt: A, B und C. Zone A umfasst das Stadtzentrum (innerhalb des S-Bahn-Rings), Zone B erstreckt sich bis an die Stadtgrenzen und Zone C deckt die Vororte ab (einschließlich Flughafen und dem nahegelegenen Potsdam). Fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen in den Zonen A oder B, sodass die meisten Besucher nur ein Ticket der Zone AB benötigen. (Für einen Tagesausflug nach Potsdam oder zum neuen Flughafen Berlin-BER benötigen Sie zusätzlich ein Ticket der Zone C – dazu später mehr.)

Die gute Nachricht: Mit einem AB-Ticket sind die meisten Fahrten abgedeckt. Falls Sie in die Zone C (z. B. zum Flughafen BER oder nach Potsdam) müssen, ist es günstiger, ein AB-Ticket mit einer kurzen Verlängerung für 3 € zu kaufen, als ein komplettes ABC-Ticket. Kurz gesagt: Zahlen Sie für die Fahrt mit AB und zahlen Sie den kleinen Aufpreis erst beim Überqueren der Zone C – ein praktischer Tipp für Reisende.

Die Ticketoptionen erklärt: Welches Ticket soll ich kaufen?

Berlin bietet verschiedene Ticketarten an; hier sind die, die preisbewusste Reisende typischerweise nutzen:

  • Einzelticket (AB): 4,00 € – Gültig für 2 Stunden Fahrtzeit in alle Richtungen mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus innerhalb der Zonen A und B. (Sie können innerhalb dieser 2 Stunden beliebig oft umsteigen.) Kurzstreckentickets (2,80 €) sind günstiger, gelten aber nur für die ersten 6 Haltestellen – in der Regel ist der Einzelfahrschein AB einfacher.
  • 24-Stunden-Tageskarte (AB): 11,20 € Mit diesem Ticket können Sie ab der ersten Entwertung 24 Stunden lang unbegrenzt in den Zonen A und B fahren. Wenn Sie drei oder mehr Fahrten an einem Tag unternehmen, lohnt sich der Pass (da 3 × 4 € = 12 €). Nutzen Sie ihn, um während Ihrer Sightseeing-Tour beliebig oft in Busse ein- und auszusteigen – quasi mit einer Tageskarte zum Festpreis.
  • 7-Tage-Pass (AB): ~36 € – Eine Wochenkarte, die ab der ersten Nutzung 7 Tage gültig ist. Ideal für längere Aufenthalte oder alle, die mehrere Fahrten pro Tag planen; bei Nutzung für eine ganze Woche reduziert sich der Tagespreis auf ca. 5,15 €.
  • Tagesticket für kleine Gruppen: 35,30 € – Gilt für bis zu 5 Personen, die gemeinsam an einem Tag reisen. Familien oder Freundesgruppen sollten prüfen, ob sich dies lohnt (oft ist es günstiger als der Kauf einzelner Tageskarten).
  • Short-Trip Ticket (Kurzstrecke): €2.80 – Wenn Sie nur eine kurze Strecke zurücklegen müssen (6 U-Bahn-/S-Bahn-Haltestellen oder 3 Straßenbahn-/Bushaltestellen), kann Ihnen dieses Ticket zum halben Preis bei sehr kurzen Fahrten etwas Geld sparen.

Als Faustregel gilt: Wenn Sie mehr als zwei Fahrten planen, lohnt sich die Tageskarte. Beispielsweise kostet eine Tageskarte (11,20 €) plus eine Einzelfahrkarte (4 €) 15,20 €; eine zweite Tageskarte (für zwei separate Tage) kostet 22,40 €. In beiden Fällen rechnet sich die zweite Tageskarte bereits, wenn Sie am zweiten Tag drei Fahrten unternehmen.

Nutzen Sie die Berliner Buslinien 100 und 200 für eine kostenlose Stadtrundfahrt. Diese Linien fahren an wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei (Reichstag, Bellevue, Siegessäule, Museumsinsel usw.). Für nur 4 € können Sie die Stadt vom Oberdeck aus ohne Aufpreis genießen. Steigen Sie einfach am Alexanderplatz oder am Zoologischen Garten ein und erkunden Sie die Stadt.

Geheimtipp

Berlin WelcomeCard: Lohnt sich die Investition?

Berlin wirbt für die WelcomeCard, eine Kombikarte für Touristen, die unbegrenzte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit Ermäßigungen auf Attraktionen verbindet. Die Preise (für die AB-Zonen) liegen bei etwa: 48 Stunden ca. 28,50 €; 72 Stunden ca. 39,50 €. Theoretisch beinhaltet sie die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie 25–50 % Ermäßigung auf Museen, Stadtführungen und Restaurants.

In der Praxis lohnt sich die WelcomeCard nur bei einem sehr vollen Programm: mehrere Museumsbesuche und viele Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kurzer Zeit. Beispielsweise kostet die dreitägige Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr allein 33,60 € (3 × 11,20 €) – fast so viel wie die 48-Stunden-WelcomeCard. Wer hauptsächlich kostenlose Sehenswürdigkeiten und günstige Restaurants besucht, dessen Kosten decken die Ersparnisse der WelcomeCard möglicherweise nicht ab. Plant man hingegen, viele kostenpflichtige Attraktionen zu besuchen (Potsdamer Schloss, teure Museumstickets, Stadtführungen), kann man damit einige Euro und den Aufwand für den Einzelkauf von Tickets sparen.

Unser Tipp: Überschlagen Sie grob, wie viele Eintrittskarten Sie benötigen. Wenn Sie dadurch mindestens 5–10 € (an Gesamtrabatten) gegenüber dem Preis der WelcomeCard sparen, lohnt sie sich. Ansonsten sind Tageskarten und gelegentliche Einzeltickets die bessere Wahl. (Wir heben unten alle Highlights hervor, damit Sie selbst rechnen können.)

Kostenlose und günstige Transportalternativen

Nicht jede Fortbewegungsart ist teurer als zu Fuß zu gehen. Berlins überwiegend flache Landschaft lädt sogar zu ausgedehnten Spaziergängen ein, insbesondere in den zentralen Bezirken (Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain). Mit guten Schuhen lässt sich oft eine kurze Bus- oder U-Bahnfahrt ersetzen – und so einige Euro sparen.

  • Fahrradverleih: Berlin verfügt über zahlreiche Fahrrad- und E-Scooter-Systeme (Lidl-Bike, Nextbike, Lime usw.). Die meisten verlangen etwa 1 € pro 15 Minuten oder bieten günstige Tageskarten an. Auch längere Radtouren sind auf ruhigen Straßen und Radwegen problemlos möglich. Als Faustregel gilt: Ein Stadtrad kostet etwa 12 € pro Tag, was günstiger sein kann als zwei Tageskarten, wenn man gerne in die Pedale tritt.
  • Malerische Busfahrten: Wie bereits erwähnt, fahren die Busse der Linien M100/M200 eine Rundstrecke zu den zentralen Sehenswürdigkeiten – und das zum Preis eines Einzeltickets. Auch die Straßenbahnlinien M2/12 und der Bus 148 bieten touristische Strecken (Alexanderplatz über den Zoologischen Garten), die Sie günstig nutzen können.
  • Stadtführungen: Mehrere Unternehmen bieten an frei Bei diesen Stadtführungen, die auf Trinkgeld basieren, bestimmen Sie im Prinzip den Preis selbst. Sie führen oft durch bekannte Viertel (Mitte, Kreuzberg, das jüdische Viertel usw.). Obwohl es sich nicht um einen klassischen Transport handelt, werden Sie zu Fuß begleitet und erhalten Erläuterungen – Sie zahlen lediglich ein Trinkgeld (empfohlen werden 5–10 € pro Person).
  • Flughafentransfers: Der neue Flughafen Berlin-BER liegt in Zone C. Statt eines teuren Taxis empfiehlt sich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel: Nehmen Sie die Regionalzüge RE oder RB (FEX) oder die S-Bahnlinie S9. Falls Sie bereits ein AB-Ticket besitzen, können Sie einfach den Anschlussfahrausweis für 3 € dazukaufen. Mit einem AB-Ticket (4 €) plus dem Anschlussfahrausweis kommen Sie beispielsweise bis ins Stadtzentrum, während eine ABC-Tageskarte 13,30 € kostet. Dieser Tipp spart Geld, insbesondere für Alleinreisende.

Die offiziellen Berliner ÖPNV-Apps (BVG/Jelbi, VBB) können kostenlos heruntergeladen werden und beinhalten alle Ticketarten. Sie ermöglichen die Bezahlung von Fahrpreisen direkt in der App (ohne Aufpreis) und die Routenplanung – oft werden die günstigsten Kombinationen aus Bussen, Bahnen oder sogar Leihfahrrädern vorgeschlagen.

Planungshinweis

Über 30 kostenlose Aktivitäten in Berlin

Eine der größten Attraktionen Berlins ist die Fülle an kostenlosen Aktivitäten. Von weltberühmten Denkmälern bis hin zu weitläufigen Parks – preisbewusste Reisende können hier Tage verbringen, ohne einen Cent auszugeben. Wir haben sie hier kategorisiert:

Berühmte Sehenswürdigkeiten, die Sie kostenlos besichtigen können

  • Brandenburger Tor: Berlins Wahrzeichen – ein monumentaler Triumphbogen. Sie können ihn Tag und Nacht kostenlos besichtigen und fotografieren. (Auch der nahegelegene Pariser Platz kann kostenlos erkundet werden.)
  • East Side Gallery: Eine 1,3 km lange Freiluftgalerie mit Wandmalereien an der ehemaligen Berliner Mauer (nahe Ostbahnhof/U-Station Warschauer Straße). Der Spaziergang entlang der Galerie ist kostenlos – Sie sehen über 100 Gemälde mit politischen und künstlerischen Themen.
  • Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas): Dieses eindrucksvolle Feld aus Betonstelen (zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz) kann rund um die Uhr kostenlos besichtigt werden. (Das unterirdische Informationszentrum ist derzeit ebenfalls kostenlos, allerdings können Tickets für einen zeitlich begrenzten Eintritt erforderlich sein).
  • Berlin Wall Memorial (Bernauer Straße): An diesem erhaltenen Mauerabschnitt können Sie entlang eines Teils der Grenze spazieren und die Ausstellungen des Dokumentationszentrums besichtigen (Eintritt frei). Angrenzend befindet sich der reizvolle Mauerpark (siehe Abschnitt „Parks“).
  • Checkpoint Charlie (Außenansicht): Der berühmte Grenzübergang zwischen Ost und West ist mit einer kleinen Glasvitrine und Hinweisschildern versehen. Das Schild „Sie verlassen den amerikanischen Sektor“ darf kostenlos fotografiert werden (die Museumsgebäude selbst sind jedoch eintrittspflichtig und dürfen daher nicht fotografiert werden).
  • Reichstagskuppel: Die moderne Glaskuppel des deutschen Parlaments kann kostenlos besichtigt werden (eine vorherige Online-Registrierung ist erforderlich). Von innen bietet sie einen Panoramablick über die Stadt.
  • Topographie des Terrors: Ein kostenloses Freilicht- und Museumsgebäude in der Niederkirchnerstraße. Das ehemalige Gestapo-Hauptquartier beherbergt umfangreiche (kostenlose) Ausstellungen zur NS-Geschichte.
  • Historic Church (Gedächtniskirche) and German Dom: Beide Kuppelkirchen aus dem 19. Jahrhundert empfangen Besucher kostenlos. (Die Gedächtniskirche am Kurfürstendamm ist ein beeindruckender Turm in Ruinenform. Der Deutsche Dom am Gendarmenmarkt bietet kostenlose Ausstellungen.)
  • Straßenkunst im öffentlichen Raum: Fast jeder Berliner Bezirk hat bemerkenswerte Wandmalereien. In Kreuzberg und Friedrichshain kann man durch die Gassen schlendern und riesige Streetart-Werke bewundern (zum Beispiel das „Currywurst“-Wandbild von Blu in Kreuzberg). Wie ein Reiseführer treffend formulierte: „Ganz Berlin ist eine riesige Open-Air-Galerie.“ Der Eintritt ist frei – einfach durch die Gassen bummeln und die Wände bestaunen.

Kostenlose Museen und Galerien

  • Museumspass für den ersten Sonntag im Monat: As mentioned, on the first Sunday of each month many major museums (Pergamon, Neues, Deutsches Historisches, Bode, Alte Nationalgalerie on Museum Island, plus the Jewish Museum, Museum für Naturkunde, etc.) are free. This is an exzellent Eine Möglichkeit, teure Institutionen kostenlos zu besichtigen – allerdings sollte man im Voraus planen, da beliebte Museen oft kostenlose, zeitgebundene Tickets verlangen, die schnell ausverkauft sind.
  • Kostenlose Ausstellungen: Neben der oben genannten Ausstellung „Topographie des Terrors“ sind mehrere Dauerausstellungen kostenlos zugänglich: das Alliiertenmuseum (Geschichte des Kalten Krieges), das Kommunikationsmuseum (ausgewählte Galerien) und Teile der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Stadtteil Lichtenberg). Es handelt sich dabei nicht um Massenattraktionen, aber sie bieten qualitativ hochwertige Geschichte zum Nulltarif.
  • Galerie im Freien: Manche große Kultureinrichtungen sind per Definition kostenlos – z. B. Tempelhofer Feld (siehe nächster Abschnitt) verfügt über ein Kunstprojekt und eine Ausstellung auf seinem Laufsteg, die kostenlos besichtigt werden können.
  • Flohmarktkultur: Der Besuch der berühmten Berliner Flohmärkte (Mauerpark, Boxhagener Markt usw.) ist kostenlos – man zahlt nur, wenn man etwas kauft. So kann man das lokale Leben hautnah erleben, ohne viel Geld auszugeben.

Wenn Sie an einem Museumssonntag einen Besuch planen, denken Sie daran, dass auch kostenlose Museen in der Regel eine vorherige Buchung eines (ebenfalls kostenlosen) Zeitfensters erfordern. Reservieren Sie Ihren Platz daher immer mindestens eine Woche im Voraus online oder auf der Website des Museums.

Planungshinweis

Parks und Freiflächen

  • Tiergarten: Berlins größter innerstädtischer Park. Er ist komplett kostenlos und ideal zum Picknicken, Joggen oder Radfahren. Im Park befindet sich die Siegessäule, für deren Besteigung eine kleine Gebühr erhoben wird. Man kann sie aber auch kostenlos von den Parkwegen aus bewundern.
  • Tempelhofer Feld: Der stillgelegte Flughafen Tempelhof wurde in einen riesigen Park (Windsheim/Tempelhofer Damm) umgewandelt. Man kann kostenlos über die Start- und Landebahnen und über die Wiesen spazieren oder Rad fahren – ein einzigartiges Berliner Erlebnis.
  • Victoria Park: Ein hügeliger Park in Kreuzberg mit Wasserfall und herrlichem Blick auf die Innenstadt vom Hügelgipfel (besonders schön bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang). Eintritt frei.
  • Spree-Ufer: Entlang der Spree verlaufen viele Fuß- und Radwege. Besonders hervorzuheben ist der Spaziergang entlang der Uferpromenade an der Museumsinsel (mit herrlichem Blick auf den Berliner Dom) oder entlang des Weges an der East Side Gallery.
  • Andere Parks: Kleinere, kostenlose Grünflächen wie Gleisdreieck, der Volkspark Friedrichshain, der Görlitzer Park und der kürzlich eröffnete Nordbahnhofpark sind alle kostenlos zugänglich. Sie eignen sich hervorragend zum Entspannen, für Picknicks mit Streetfood oder kostenlose Open-Air-Veranstaltungen im Sommer.

Kostenlose Stadtführungen

Mehrere Unternehmen (oft von freiberuflichen Guides geleitet) bieten kostenlose Stadtführungen an. Diese basieren auf Trinkgeldern, d. h. Sie können kostenlos teilnehmen und später einen Betrag Ihrer Wahl geben (üblicherweise 5–10 €). Die Touren decken verschiedene Themen ab: Historisches Mitte, Kalter Krieg, Street Art usw. Es handelt sich nicht um einen Transport im eigentlichen Sinne, sondern um Führungen, bei denen Sie zu Fuß von Ort zu Ort gelangen. Da die Teilnahme kostenlos ist, sind diese Touren eine großartige Möglichkeit, lokale Geschichten kennenzulernen, ohne im Voraus Geld auszugeben. (Geben Sie einfach ein großzügiges Trinkgeld, wenn der Guide gut war – davon lebt er.)

Street-Art-Suche

Berlin ist berühmt für seine Streetart. Ganze Stadtteile wie Kreuzberg, Friedrichshain und Wedding sind Open-Air-Galerien. Man kann Tage damit verbringen, einfach herumzulaufen und kostenlos Wandmalereien, Graffiti und Installationen zu entdecken. Zu den Highlights zählen das Kunsthaus Tacheles (heute größtenteils geschlossen, aber historisch bedeutsam) und die Druckereigasse nahe der Oranienstraße. Es gibt offizielle Führungen, aber man kann auch seine eigene Route zusammenstellen. Da Streetart öffentlich ist, ist der Eintritt frei – einfach herumschlendern und die Farben und gesellschaftlichen Kommentare an den Wänden genießen.

Freie Standpunkte

  • Oberbaum-Brücke: Überqueren Sie diese historische Doppelstockbrücke (Grenze Friedrichshain–Kreuzberg) und genießen Sie den Panoramablick auf den Fluss und die Skulptur „Molekülmann“ in der Spree. Außerdem haben Sie von dort aus einen fantastischen Blick auf die Skyline mit dem Fernsehturm und der Mercedes-Benz Arena.
  • Bunker und Hügel: Es gibt frei zugängliche Aussichtspunkte wie den Teufelsberg (ein ehemaliger Radarturm – Hinweis: Nur für geführte Touren wird eine geringe Eintrittsgebühr erhoben, die Umgebung kann aber kostenlos erwandert werden) oder das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park. Auch der Viktoriapark in Kreuzberg bietet eine kostenlose Aussichtsplattform auf dem Wasserturm.
  • Kulturforum Passage: Auf der Südseite des Tiergartens, in der Nähe des Potsdamer Platzes, befindet sich eine transparente Passage (der Bereich „Panoramapunkt“), von der aus man kostenlos Wolkenkratzer sehen kann.
  • Aussichtspunkte des Einkaufszentrums: Einige Kaufhäuser wie das Kaufhof am Alexanderplatz bieten Dachterrassen mit Aussicht (meist gegen eine geringe Gebühr). Nicht kostenlos, aber im Vergleich zu anderen Angeboten günstig.

Der entscheidende Punkt: Man muss nicht für eine Aussichtsplattform bezahlen. Schlendern Sie einfach durch Parks, über Brücken und Plätze und genießen Sie die weiten Ausblicke.

Günstige Aktivitäten in Berlin (unter 15 €)

Auch viele kostenpflichtige Erlebnisse in Berlin bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier ist eine Auswahl der besten Erlebnisse, die Sie für etwa 10–15 € oder weniger erhalten können:

  • Victory Column (Siegessäule): Über die Wendeltreppe (214 Stufen) gelangt man nach oben und genießt den Panoramablick über die Stadt. Der Eintritt kostet nur etwa 4 €. Besonders schön ist es bei Sonnenuntergang oder im Frühlingslicht.
  • Berlin TV Tower (Fernsehturm): Der ikonische Wolkenkratzer verfügt über eine Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant. Der reguläre Eintrittspreis liegt bei etwa 23–25 €, was über unserer Grenze von 15 € liegt. Mit etwas Glück ergattern Sie jedoch ein zeitlich begrenztes Sonderangebot (oder buchen Sie die Tickets im Voraus online), und der Preis kann knapp unter 15 € liegen. (Sollte er darüber liegen, ist der Besuch nicht empfehlenswert, da es in Berlin auch anderswo kostenlose Aussichtspunkte gibt.)
  • Reichstagsführung: Wir haben bereits erwähnt, dass die Kuppel bei Registrierung kostenlos ist. Sie könnten dies als Ihre Chance betrachten. bezahlt (Zeitlich begrenzte) Besichtigungstour: Sie dauert bis zu 2 Stunden, kostet aber nichts und ist somit eine „Budget-Attraktion“, die man unbedingt gesehen haben muss.
  • Museen mit niedrigen Eintrittspreisen: Einige sehenswerte Museen verlangen nur einen moderaten Eintrittspreis. Beispiele hierfür sind das DDR-Museum (ca. 13,50 € für Erwachsene), das Deutsche Spionagemuseum (ca. 12 €) und das Stasi-Museum (ca. 10 €). Diese bieten interaktive Ausstellungen zur deutschen Geschichte und kosten in der Regel unter 15 €. Zum Vergleich: Das Pergamonmuseum oder das Deutsche Historische Museum kosten 14–15 €. Auch mit kleinem Budget muss man nicht unbedingt die großen Museen besuchen – die kleineren thematischen Museen sind für Einsteiger genauso interessant.
  • Bootstouren: Die öffentlichen Fähren auf der Spree sind oft sehr günstig. Mit der Linie F10 (Museumsschiff) können Sie beispielsweise mit einem AB-Ticket in der Nähe der Museumsinsel übersetzen. Einige Sightseeing-Touren kosten weniger als 15 €, wenn Sie online im Voraus buchen (achten Sie auf Kombiangebote mit dem Fußgängerboot). Alternativ können Sie im Tiergartensee im Sommer für etwa 10–12 € pro Stunde ein Ruder- oder Tretboot mieten.
  • Flohmärkte & Vintage-Shopping: Das Stöbern auf Märkten kostet nichts; man gibt nur Geld aus, wenn man ein Schnäppchen macht. Ein Vintage-Kleid kostet vielleicht 10 €, eine Schallplatte 5 €. Der Flohmarkt im Mauerpark (sonntags) und der Flohmarkt am Boxhagener Platz (samstags) sind tolle Orte, um sich die Zeit zu vertreiben und ein paar Euro auszugeben. Selbst wenn man nichts kauft, sind das Beobachten der Leute und die Straßenmusik (Karaoke im Mauerpark) kostenlose Unterhaltung.
  • Preisgünstige Tagesausflüge: Kurztrips von Berlin aus können erstaunlich günstig sein. Zum Beispiel eine Hin- und Rückfahrt mit dem Zug nach Potsdam (Palast Sanssouci) kostet mit einer Tageskarte ungefähr €6.50Der Eintritt zum Schlossgelände und zu vielen Parks in Potsdam ist frei. Ebenso kostet eine Fahrt mit der Regionalbahn zum ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen nur etwa €9 Hin- und Rückfahrt; der Eintritt zur Gedenkstätte selbst ist frei. Mit diesen günstigen Tickets können Sie einen Tag mit vielen Sehenswürdigkeiten verbringen, die bequem mit dem Zug erreichbar sind.

Alle oben genannten Optionen kosten deutlich unter 15 €, bieten aber unvergessliche Erlebnisse. Im nächsten Abschnitt über Essen und Trinken zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Abenteuer auch mit einem ähnlich kleinen Budget kulinarisch gestalten können.

Essen und Trinken mit kleinem Budget

Essen ist eine der größten Freuden Berlins – und gleichzeitig eines der besten Schnäppchen. Man kann sehr gut essen, ohne viel Geld auszugeben, indem man Streetfood, Marktbesuche und sorgfältig ausgewählte Restaurants kombiniert.

Grundausstattung für Streetfood

  • Döner Kebab: Ein türkischer Döner (Fleischspieß-Sandwich) ist Berlins allgegenwärtiges und günstiges Essen. Der Preis variiert je nach Imbiss, aber in der Regel bekommt man einen guten Döner für 3–6 €. (Offizielle Umfragen beziffern den durchschnittlichen Preis für einen Berliner Kebab auf etwa 8 €, was einige trendige Stände in Mitte widerspiegelt. Wer wirklich preiswert essen möchte, sollte die Stände in Neukölln oder Kreuzberg besuchen – in Neukölln zahlt man oft nur 4–5 € für einen großen Döner.) Zu den empfehlenswerten Adressen gehören Mustafa's Gemüse Kebap (berühmt für seine mit Gemüse gefüllten Kebabs) und Doyum (ein Kreuzberger Favorit).
  • Currywurst: Berlins Klassiker: Currywurst auf dem Teller. Rechnen Sie mit etwa 3–4 € für eine Portion Currywurst mit Pommes. Curry 36 (Kreuzberg) und Konnopkes Imbiss (Prenzlauer Berg) sind legendäre Stände – aber an jeder Ecke gibt es sie. Selbst wenn Sie nur Currywurst und Pommes essen, bleiben Sie unter 5 €.
  • Weitere günstige Essensmöglichkeiten: Berlin bietet eine Fülle internationaler und preiswerter Restaurants. Türkische Grillstände (Döner) verkaufen Falafel oft schon für 2–3 € pro Stück. Vietnamesische Pho-Restaurants (z. B. in Lichtenberg) bieten Schüsseln für etwa 6–9 € an. Unbedingt probieren: Der Thai Park Market in Wilmersdorf (an den Wochenenden von April bis Oktober) serviert großzügige, hausgemachte thailändische Portionen für ca. 5–15 €. Und natürlich gibt es in Berlins vielen Dönerständen mittlerweile auch italienische Pizzastücke (ca. 2–3 €) und Gerichte aus dem Nahen Osten (ca. 5 €).

Berliner essen oft üppig auf der Straße. Es ist völlig normal, an einem Abend eine Currywurst, ein Bier und einen Döner zu essen – alles für unter 12 Euro. So wird Essen gehen zum Erlebnis und nicht zum finanziellen Desaster.

Geheimtipp

Die besten Lebensmittelmärkte für preiswertes Essen

  • Markthalle Neun – Street Food Thursday: Jeden Donnerstagabend verwandelt sich die historische Markthalle Neun in einen internationalen Streetfood-Markt. Dutzende Stände bieten Tacos, Falafel, Ramen und vieles mehr an, die meisten Gerichte kosten zwischen 5 und 10 Euro. Bringen Sie Freunde mit, um verschiedene Gerichte zu teilen; für etwa 15 bis 20 Euro können Sie drei oder vier verschiedene Stände besuchen und sind danach immer noch satt. Die Markthalle Neun bietet ein günstiges und geselliges Ambiente – man isst im Stehen, was die Servicekosten senkt.
  • Türkischer Markt (Maybachufer): Dieser lebhafte Markt in Neukölln ist dienstags und freitags geöffnet und bietet unglaublich niedrige Preise für Obst und Gemüse sowie preiswerte Speisen. Ein Reisender bemerkte dazu: „Die Preise sind günstiger als im Supermarkt. Ich habe sogar 10 Avocados für 2 € gesehen.“Entlang des Kanals findet man außerdem zahlreiche Imbissstände und Dürümbuden, wo ein Fischbrötchen oder ein Döner 3–5 € kostet. Es ist einer der besten Orte in Berlin, um wie ein Einheimischer zu Mittag zu essen.
  • Thaiwiese (Thai-Park): Wie bereits erwähnt, verwandelt sich an Sommerwochenenden eine Ecke des Preußenparks in ein thailändisches Buffet unter freiem Himmel. Es gibt keine Speisekarten oder Preise – man folgt einfach den Einheimischen und kauft vor Ort. Hauptgerichte (Currys, Nudelsuppen) kosten üblicherweise 5–15 €, und das Erlebnis ist eher eine Gelegenheit, mit den dort lebenden Auswanderern ins Gespräch zu kommen, als ein luxuriöses Abendessen.
  • Weitere Markthallen: Der türkische Markt am Maybachufer (Di/Fr) und die beliebten türkischen Basare in der Adalbertstraße bieten preiswertes Obst, Nüsse und auch Fertiggerichte (Simit, Börek). Kleine Markthallen in der Nachbarschaft (wie die Marheineke Markthalle in Kreuzberg) haben preiswerte Feinkoststände und Fertiggerichte ab etwa 3–5 €.

Lebensmittelgeschäfte & Tipps zur Selbstverpflegung

Einkaufen und selbst kochen spart eine Menge Geld. Supermarktketten wie Lidl, Aldi, Netto und Penny bieten Grundnahrungsmittel zu extrem günstigen Preisen an. Ein Brot kostet beispielsweise oft nur 1–2 €, Käse 1,50–3 € pro 200 g und ein Liter Milch etwa 0,60 €. Wenn Ihre Unterkunft einen Kühlschrank hat, bereiten Sie sich ein paar Mahlzeiten (Nudeln, Reis, Eier) selbst zu. Kaufen Sie zumindest Brot, Käse und Obst für Frühstück und Mittagessen – so geben Sie problemlos weniger als 10 € pro Tag für Lebensmittel aus. Selbst wenn Sie lieber essen gehen, sparen Sie Geld, wenn Sie Snacks wie Joghurt oder Müsli im Haus haben.

Zum Trinken: Das Berliner Leitungswasser ist bekannt für seine Sauberkeit und absolute Trinksicherheit – viele Berliner greifen deshalb lieber darauf zurück als auf Flaschenwasser. Bringen Sie eine wiederverwendbare Flasche mit und füllen Sie sie kostenlos an öffentlichen Trinkbrunnen oder in Cafés auf (mancherorts ist das sogar gratis). Wer regelmäßig Wasser in Flaschen kauft, verdoppelt schnell sein Getränkebudget; kostenloses Leitungswasser hingegen ist gesund und spart Geld.

Preiswerte Restaurants mit Bedienung nach Stadtteil

Während Streetfood die meisten günstigen Mahlzeiten abdeckt, möchte man sich vielleicht ab und zu einmal hinsetzen. Hier sind Tipps nach Stadtvierteln:

  • Kreuzberg/Neukölln: Dutzende ungezwungene ethnische Restaurants. Hier gibt es große Portionen türkischer, vietnamesischer oder afrikanischer Gerichte für etwa 8–12 €. Zum Beispiel: Ya Hala (Prenzlauer Berg) bietet ein Mittagsmenü für 10 € an, und Mustafa’s Gemüse Kebap (Kreuzberg) verkauft seinen berühmten Kebab für ca. 4–5 €.
  • Hochzeit/Humboldt: Ein aufstrebendes Viertel mit vielfältiger Küche. Halten Sie Ausschau nach den Restaurants des „Treffens der Nationen“ oder nach preiswerten chinesischen Buffets, wo Gerichte etwa 6–8 € kosten. Auch die lokalen Imbissstände sind hier in der Regel günstiger als in touristischen Gegenden.
  • Nicht: Mitte ist zwar teurer, aber man findet dort trotzdem günstige Restaurantketten und Food-Courts. Monsieur Vuong (Vietnamese, Mitte) serviert Pho für etwa 8 €. Rund um den Hackeschen Markt gibt es viele Imbisse mit Döner und Sandwiches, wo man für 5–7 € essen kann. Mit etwas Sparsamkeit ist auch hier ein Mittagessen für 10–12 € machbar.

Günstiger Alkohol: Bier und mehr

Berlins Bierszene ist auch mit kleinem Budget ein Genuss. Ein halber Liter Bier vom Fass („Pils“ oder Berliner Weiße) kostet in der Regel 3–4 € im Pub. Halten Sie Ausschau nach Happy Hours (viele Bars bieten Bier vor 18 Uhr für 2–3 € an). Es gibt zwar auch Craft-Beer-Pubs, aber die sollten Sie meiden, wenn Sie aufs Geld achten müssen (ein Craft-Bier kann 5–6 € und mehr kosten). Für einen noch günstigeren Abend holen Sie sich Bier an einem Späti – eine 0,5-Liter-Flasche kostet dort nur 1–2 € – und genießen Sie es am Kanal oder im Park (in den meisten Parks sind Bier und Picknick erlaubt).

Tipp für alle, die keinen Alkohol trinken: Kaufen Sie in Restaurants kein Wasser oder Limonade in Flaschen – die Preise sind doppelt oder dreifach so hoch. Leitungswasser zum Nachfüllen gibt es kostenlos (einfach nach „Leitungswasser“ fragen). Heiße Getränke wie Kaffee kosten in Bäckereien oder an Kiosken 2–3 €, falls Sie unterwegs einen kleinen Energieschub brauchen.

Nutzen Sie Ihr Budget: Wir schlagen folgende sparsame Verpflegungspläne vor: Ein Abendessen im Schnellimbiss (Döner 5 €, Bier 3 €), ein günstiges Mittagessen (5 €) und Lebensmittel fürs Frühstück (ca. 3 €) ergeben etwa 16 € pro Tag für Essen. Hinzu kommen Transport (11 €) und Unterkunft (20 €), sodass Sie immer noch knapp 50 € ausgeben. Mit einem flexibleren Plan für 75 € pro Tag können Sie beispielsweise ein Streetfood-Essen gegen ein Restaurantessen tauschen (z. B. Mittagessen + Bier ≈ 12 €), eine Museumskarte (ca. 14 €) hinzufügen und in einem Hotel statt in einer Jugendherberge übernachten.

Beispielhafte Budget-Reisepläne

Um das Ganze abzurunden, finden Sie hier beispielhafte Tagespläne für verschiedene Budgets. Sie zeigen, wie man kostenlose Sehenswürdigkeiten, preiswertes Essen und wenige Eintrittskarten mit einem begrenzten Tagesbudget kombinieren kann.

50 €/Tag Berlin-Erlebnis (3 Tage)

Tag 1 (ca. 50 €):Unterkunft: Hostelbett im Schlafsaal ~20 €.
Morgen: Kostenloser Stadtrundgang durch das Berliner Zentrum (Trinkgeld ca. 5 €). Besuch des Brandenburger Tors und des Holocaust-Mahnmals (kostenlos).
Mittagessen: Currywurst und Pommes frites vom Stand (4 €).
Nachmittag: Fahren Sie mit dem Bus M100 (Einzelticket 4 €) und besichtigen Sie den Reichstag und die Siegessäule von außen. Der Eintritt in die Reichstagskuppel ist frei. Reservieren Sie im Voraus!).
Abend: Teilt euch einen Döner (5 €) und ein Bier (3 €). Nutzt heute eine 24-Stunden-Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr (11,20 €) für unbegrenzte Fahrten.

Geschätzter Gesamtbetrag: 20 € (Schlaf) + 5 € (Trinkgeld) + 4 € + 4 € + 11,20 € + 5 € + 3 € = ~52 €. (Etwas über 50 €; Sie können sparen, indem Sie auf das Bier verzichten oder gegebenenfalls nur Einzelportionen verwenden.)

Tag 2 (Freier Museumssonntag):
Morgen: Jeden ersten Sonntag im Monat! Besuchen Sie die Museumsinsel – Altes Museum, Neues Museum und Pergamonmuseum. freiDiesen Sonntag ist der Museumseintritt frei. Packen Sie sich ein kleines Mittagessen ein (Brot + Käse ca. 5 €) oder besorgen Sie sich Snacks auf dem Markt.
Nachmittag: Spazieren Sie durch den Tiergarten (kostenlos) zur Siegessäule (Besteigung optional für 4 €). Besuchen Sie den Prenzlauer Berg; Kinder und Jugendliche können auf dem Kollwitzplatz spielen.
Abend: Essen Sie in einem vietnamesischen Restaurant (8 €). Nehmen Sie (falls nötig) anstelle einer zweiten Tageskarte eine Busfahrt zurück.

Tag 3 (ca. 50 €):
Morgen: Fahrradverleih (ca. 12 € für einen halben Tag), um die East Side Gallery und den Treptower Park zu erkunden.
Mittagessen: Gebratenes Hähnchen oder Falafel (6 €) im Tante-Emma-Laden.
Nachmittag: Besuchen Sie den kostenlosen Volkspark Friedrichshain und das Freiluftkino (im Sommer). Wenn Ihr Budget es zulässt, schauen Sie im … vorbei. DDR-Museum (€13) für 1–2 Stunden.
Abend: Zum Abschluss geht es zum Flohmarkt im Mauerpark (kostenlos) mit Straßenkünstlern; dort kann man sich Marktsnacks holen (ca. 5 €).

Durch geschicktes Kombinieren kostenloser Besichtigungen und kontrolliertes Ausgeben kommen an diesen Tagen jeweils fast 50 € zusammen.

75 €/Tag Komfortbudget (3 Tage)

Mit etwa 75 € pro Tag können Sie sich ein paar Vorteile gönnen: Sie können in einem günstigen Hotel übernachten (etwa 40 € statt in einer Jugendherberge) und einmal richtig gut zu Abend essen.
Zum Beispiel: – Zimmer ca. 40 €. – Tageskarte 11,20 €. – Frühstück im Café 6 €, Mittagessen Streetfood 5 €. – Bezahlter Abend: z. B. Museumsbesuch (12 €) oder Abendessen in einem Restaurant der mittleren Preisklasse (12 € + Bier 3 €). – Weitere Mahlzeiten günstig. Das ergibt insgesamt ca. 75 €. So genießen Sie mehr Komfort, ohne viel Geld auszugeben.

Ein perfekter kostenloser Tag in Berlin Für maximalen Budget-Spaß plane einen Tag nur mit kostenlosen Sehenswürdigkeiten: – Morgen: Kostenlose Walking-Tour + Reichstagskuppel (kostenlos). – Mittagessen: Picknick aus dem Supermarkt (€8) im Tiergarten. – Nachmittag: Brandenburger Tor, Denkmal und Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park) – alles kostenlos. – Abend: Spaziergang Unter den Linden und den beleuchteten Dom sehen (von außen kostenlos zu bewundern). – Abendessen: Zum Schluss an einem günstigen Street-Food-Stand (€5) essen.

An diesem Tag könnten Sie mit nur 20 € auskommen (hauptsächlich für eine Mahlzeit und Transport). Das zeigt, dass man mit etwas Kreativität die Kosten für Besichtigungen fast vollständig eliminieren kann.

Geldspartipps & Tricks

Hier sind fortgeschrittene Strategien – einige Insider-Tipps, andere einfache –, um Ihr Euro-Guthaben noch weiter zu optimieren:

  • Buchen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Voraus: Beliebte Attraktionen erfordern eine vorherige Reservierung, auch wenn sie kostenlos sind. Tickets für die Reichstagskuppel und das Museum (Sonntag) müssen im Voraus online reserviert werden. Buchen Sie am besten schon Wochen vorher.
  • Apps nutzen: Laden Sie die BVG-App (Jelbi) herunter, um Fahrkarten auf Ihrem Smartphone zu kaufen (oft der schnellste Weg, und Sie vermeiden Gebühren an Automaten oder Kassen). Google Maps und Moovit funktionieren offline und helfen Ihnen bei der Navigation im öffentlichen Nahverkehr. Für günstige Essensangebote empfiehlt sich die App „TooGoodToGo“ – viele Bäckereien und Supermärkte verkaufen Restposten preiswert (allerdings ist das nicht immer der Fall).
  • Gruppen- und Familientickets: Bei Reisen mit Freunden oder Familie können Gruppentickets sparen. Beispielsweise ist ein 24-Stunden-Ticket für bis zu 5 Personen (35,30 €) günstiger als der Kauf von Einzeltickets (5 × 4 € = 20 €), sobald mindestens 3 Personen zusammen reisen. Viele Attraktionen bieten außerdem Familientarife oder Jugendermäßigungen an – fragen Sie einfach am Ticketschalter nach.
  • Berlin Museumspass: Für Museumsliebhaber ist der 3-Tage-Museumspass Berlin (ca. 29 €, Studenten ca. 14 €) ein echtes Schnäppchen. Er bietet 72 Stunden lang freien Eintritt in über 30 staatliche Museen. Plant man, mehr als drei oder vier kostenpflichtige Museen zu besuchen (z. B. Pergamonmuseum, Neues Museum, Jüdisches Museum, DDR-Museum), rechnet sich der Pass schnell.
  • Studenten- und Jugendrabatte: Deutsche Museen, Kinos und sogar einige Restaurants bieten Ermäßigungen für Studierende und junge Erwachsene unter 26 Jahren an. Bringen Sie Ihren Ausweis mit. Auch die BVG bietet vergünstigte Fahrpreise für Kinder und Jugendliche. Nutzen Sie diese Angebote: Ein Ticket für 2 € statt 3 € spart Ihnen 33 % pro Fahrt.
  • Vermeiden Sie Touristenfallen: In manchen Gegenden (z. B. Unter den Linden nahe der Museumsinsel) gibt es überteuerte Cafés, die sich an Touristen richten. Holen Sie sich stattdessen einen Kaffee in einer lokalen Bäckerei oder an einem Späti-Stand – dort kostet er nur die Hälfte. Ähnlich verhält es sich mit Souvenirständen am Checkpoint Charlie: Dort kosten die gleichen Schlüsselanhänger und Magnete doppelt so viel wie in Geschäften nur einen Block weiter. (Du wirst nie brauchen (Man kann dort nichts kaufen – selbst die historische Ausstellung vor Ort ist für den Preis qualitativ eher dürftig.)
  • Nachtleben für wenig Geld: Wer günstig trinken und Spaß haben will, sollte eher lokale Kneipen in der Nachbarschaft als große Touristenclubs aufsuchen. Viele Pubs bieten Happy Hour oder Bierkrüge (8–10 € für einen großen Krug) an. Halten Sie Ausschau nach Flyern mit der Aufschrift „Abendkasse 5 €“ (Eintritt frei bis 5 Uhr morgens!). Oft ist es unterhaltsamer und günstiger, einen Club mit Livemusik (Eintritt frei) zu besuchen und dort ein paar Biere zu trinken, als Eintritt in einen Nachtclub zu zahlen.
  • Bargeld vs. Karte: Berlin ist zwar recht technikfreundlich, aber kleine Händler und Straßenstände nehmen fast immer Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kunden. nur BargeldFühren Sie immer mindestens 20–30 € in kleinen Scheinen und Münzen mit sich. Vorteilhaft ist, dass Sie so Gebühren an Geldautomaten in Touristengebieten vermeiden – nutzen Sie stattdessen Bankautomaten (z. B. Sparkasse) für günstigere Wechselkurse.
  • Zeiten außerhalb der Stoßzeiten: Wenn Sie Ihre Reise zeitlich planen können, besuchen Sie das Land in der Nebensaison (Ende März bis Mai oder September bis Oktober), da Flüge und Hotels dann günstiger sind. Achten Sie auch auf Festivaltermine: Rund um die Loveparade (Sommer), das Filmfestival (Februar) usw. schnellen die Hotelpreise in die Höhe. Der Winter kann zwar kalt sein, aber gerade dann gibt es oft die günstigsten Angebote (und wenn Sie Weihnachtsmärkte besuchen, wärmt Sie ein heißer Glühwein (3 €) günstig auf).

Laden Sie sich vor Ihrer Ankunft die offizielle BVG-App (die Jelbi-App) herunter. Mit ihr können Sie alle Berlin-Tickets zum günstigsten Preis (ohne Aufpreis) kaufen und bei Bedarf auch Leihfahrräder oder -roller mieten. Dank der App zahlen Sie nie zu viel für den öffentlichen Nahverkehr und verlaufen sich auch nicht.

Geheimtipp

Praktische Informationen für Erstbesucher

Abgesehen von den Budgetdetails finden Sie hier einige wichtige Tipps und Hintergrundinformationen, die jeder Neuling kennen sollte:

  • Beste Reisezeit für Sparfüchse: Spätfrühling (April–Juni) und Frühherbst (September–Oktober) bieten ideale Bedingungen mit gutem Wetter und moderaten Preisen. Sie genießen lange Tage und weniger Trubel als im Hochsommer sowie günstigere Flug- und Hotelpreise. Wenn Sie Winterreisen bevorzugen (Weihnachtsmärkte!), beachten Sie, dass es im Januar und Februar oft Hotelangebote gibt (außer um Neujahr). Vermeiden Sie nach Möglichkeit die späten Sommerferienwochen, da Flüge und Unterkünfte dann stark nach oben streben.
  • Sprache: In Berlins Tourismus- und Dienstleistungsbranche ist Englisch weit verbreitet. Junge Leute und das Personal im Gastgewerbe sprechen in der Regel gut Englisch. Es ist zwar höflich, ein paar deutsche Grundkenntnisse zu haben (bitte, danke, guter Tag), aber fließende Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Schilder in öffentlichen Verkehrsmitteln, Museen und Restaurants sind zweisprachig oder standardmäßig auf Englisch.
  • Sicherheit: Berlin ist im Allgemeinen sehr sicher. Gewaltverbrechen sind selten, und in Touristengebieten ist die Polizei stark präsent. Die größte Gefahr besteht in belebten Gegenden (U-Bahn, Alexanderplatz, Touristenmassen). Achten Sie auf Ihre Wertsachen und tragen Sie Ihre Taschen in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln vor sich. Ansonsten können Sie sich sicher fühlen: Es ist üblich, nachts auf beleuchteten Straßen allein unterwegs zu sein. Radwege und Fußgängerampeln sorgen für Ordnung, auch für Radfahrer und Autofahrer.
  • Währung & Zahlungen: In Deutschland zahlt man mit dem Euro. Kreditkarten (Visa/Mastercard) werden in den meisten großen Geschäften und Hotels akzeptiert, kleinere Cafés, Imbissstände und Fahrkartenautomaten im öffentlichen Nahverkehr hingegen oft nur Bargeld oder die Eurokarte. Es empfiehlt sich, für solche Fälle etwas Bargeld (20–50 €) dabei zu haben. An Geldautomaten (Sparkasse, Deutsche Bank) kann man günstig Geld wechseln, falls man mehr benötigt.
  • Trinkgeld & Etikette: In Restaurants sind 5–10 % Trinkgeld üblich, das man dem Kellner direkt gibt („Stimmt so“ bedeutet „das Wechselgeld behalten“). Auch Taxifahrer sollten den Fahrpreis auf den nächsten Euro aufrunden. Berliner sind in der Regel höflich und direkt. Gehen Sie nicht bei Rot über die Straße, denn die Deutschen nehmen Fußgängerampeln sehr ernst. In öffentlichen Verkehrsmitteln spricht man leise.
  • Wichtige Packgegenstände: Das Wetter kann umschlagen; daher ist Kleidung im Zwiebellook wichtig. Selbst Sommerabende können kühl werden (besonders an der Spree). Packen Sie einen kleinen Regenschirm oder eine Regenjacke ein – plötzliche Schauer sind keine Seltenheit. Bequeme Wanderschuhe sind ein Muss: Kopfsteinpflaster und Parks erfordern festes Schuhwerk. Steckdosen verwenden den Standard-EU-Stecker (Typ C/E); für die meisten Geräte benötigen Sie als Europäer keinen Adapter.
  • Kulturelle Einblicke: Berliner schätzen Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Wenn auf einem Schild oder in einer App steht, dass eine Sehenswürdigkeit um 18 Uhr schließt, schließt sie auch um 18 Uhr. Antworten Sie bitte umgehend auf Reservierungs-E-Mails (selbst wenn es nur ein kurzes „Danke“ ist). In kleinen Läden ist es üblich, beim Verlassen „Tschüss“ zu sagen. Und bitte respektieren Sie Berlins Geschichte: An Gedenkstätten (wie dem Jüdischen Mahnmal oder dem Holocaust-Mahnmal) verhalten Sie sich bitte würdevoll.

Viele Berliner sagen, die Stadt wirke „arm, aber sexy“ – eine Anspielung auf ihre kreative, raue Energie und die überraschend günstigen Lebenshaltungskosten. Als Besucher spürt man diese einzigartige Atmosphäre: Weltklasse-Kultur ohne die hohen Preise.

Lokale Perspektive

Häufig gestellte Fragen zu Berlin fürs Budget

F: Wie viel Geld benötige ich für 3 Tage in Berlin?
A: Planen Sie für eine einfache 3-tägige Reise etwa 150–200 € ein. Laut einer aktuellen Aufschlüsselung geben Besucher außerhalb der Saison etwa 60–80 € pro Tag für das Nötigste aus. Das entspricht insgesamt ca. 180–240 €. Darin enthalten sind Hostelbetten (ca. 20 €/Nacht), Streetfood-Mahlzeiten (ca. 4–8 € pro Mahlzeit), Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr (ca. 11 €/Tag) und einige kostenlose Attraktionen. Natürlich können Sie weniger ausgeben (indem Sie günstiger essen oder in Schlafsälen übernachten) oder mehr (für schönere Hotels oder Restaurants). Ein komfortables Budget von etwa 75–100 € pro Tag (also insgesamt 225–300 €) für eine Mischung aus kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten und Restaurantbesuchen ist empfehlenswert.

F: Ist Berlin günstiger als Paris oder London?
A: Ja. Alles deutet darauf hin, dass Berlin deutlich günstiger ist. Beispielsweise platzierte ein TimeOut-Ranking zur Erschwinglichkeit Berlin mehrere Plätze vor Paris und London. Im Durchschnitt kosten Unterkunft, Essen und Trinken in Berlin etwa 20–30 % weniger als in diesen Städten. Ein typisches europäisches Essen kostet in Paris oder London etwa 15–20 €, während man in Berlin für 8–12 € gut essen kann. Auch der öffentliche Nahverkehr ist in Berlin günstiger (die meisten Touristen zahlen ca. 4–12 € pro Tag im Vergleich zu ca. 15–20 £ in London). Allerdings ist Berlin nicht äußerst Günstig wie einige Reiseziele in Osteuropa, aber definitiv eine der preiswertesten Hauptstädte der westlichen Welt.

F: Sind die Berliner Museen an bestimmten Tagen wirklich kostenlos?
A: Ja. Viele Berliner Museen nehmen daran teil. „Freier Museumssonntag“ Am ersten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt in zahlreiche staatliche Museen und größere Ausstellungen frei (eine vorherige Reservierung ist jedoch in der Regel erforderlich). Beispiele hierfür sind das Pergamonmuseum, die Dauerausstellung des Jüdischen Museums, die Ausstellung „Topographie des Terrors“ und viele weitere. Da dieses Programm sehr beliebt ist, empfehlen wir dringend eine Voranmeldung. Abgesehen von diesem besonderen Tag erheben fast alle Museen den regulären Eintrittspreis (oft 8–14 €). Überlegen Sie sich daher gut, welche Besuche sich lohnen.

F: Wie kann man sich in Berlin am günstigsten fortbewegen?
A: Zu Fuß gehen und Rad fahren sind die absolut günstigsten (kostenlosen) Möglichkeiten, die Gegend zu erkunden. Für längere Strecken empfiehlt sich der öffentliche Nahverkehr. Nutzen Sie für einzelne Fahrten ein AB-Einzelticket (4 €) oder eine 24-Stunden-Karte (11,20 €), wenn Sie häufig fahren. Touristen sollten Taxis (auch Uber) möglichst vermeiden, außer im Notfall – der öffentliche Nahverkehr ist so gut und günstig. Ein Geheimtipp: Mit der Buslinie 100/200 erhalten Sie eine kostenlose Stadtrundfahrt zum Preis eines Tickets. Wenn Sie außerhalb der AB-Zonen fahren (z. B. nach Potsdam oder zum Flughafen), nehmen Sie den Regionalzug und zahlen Sie den geringen Zuschlag (3 €) anstatt ein teures ABC-Ticket zu kaufen.

F: Welche preiswerten kulinarischen Spezialitäten sollte man probieren?
A: Verpassen Sie nicht Berlins Fast-Food-Klassiker. Currywurst (Wurstscheiben in Curryketchup) und Döner Kebab (türkisches Gyros-Sandwich) sind lokale Spezialitäten, die nur 3–5 € kosten. Sie machen satt und sind dabei sehr günstig. Mustafas und Curry 36 sind bekannte Adressen dafür. Halten Sie auch Ausschau nach internationalen Schnäppchen: Vietnamesische Pho oder Thai-Currys gibt es oft schon für 5–10 €, und an günstigen Pizza- oder Falafelständen erhalten Sie komplette Gerichte unter 6 €. Heben Sie sich das Essen in einem Restaurant für einen besonderen Anlass auf; der Großteil Ihrer täglichen Ernährung kann aus Streetfood und Snacks vom Markt bestehen.

F: Wo kann man in Berlin am günstigsten übernachten?
A: Was die Stadtteile angeht, sind Neukölln und Wedding die günstigsten, da man dort die niedrigsten Hotel- und Hostelpreise findet. Auch Kreuzberg bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit vielen preiswerten Hostels und Restaurants. Meiden Sie Mitte (sehr teuer) und Prenzy (mittlere Preise), wenn Sie aufs Budget achten müssen. Die günstigsten Unterkünfte liegen tendenziell etwas weiter außerhalb des Stadtzentrums – achten Sie aber darauf, dass Ihre Unterkunft in der Nähe einer S-Bahn- oder U-Bahn-Station liegt, um eine gute Anbindung zu gewährleisten.

F: Muss ich in Berlin Deutsch sprechen?
A: Nein, nicht wirklich. Englisch wird in touristischen Einrichtungen fast überall gesprochen – von Museen über Hotels bis hin zu Kneipen. Die meisten Deutschen unter 40 sprechen gut Englisch, und auch viele ältere Berliner können genug, um zu helfen. Alle Schilder in Bahnhöfen und an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gibt es auch auf Englisch. Natürlich ist es höflich und kann Spaß machen, ein paar deutsche Begrüßungen zu lernen (Hallo, Danke, Bitte), aber man kommt mit Englisch bestens zurecht.

F: Ist es in Berlin nachts sicher, spazieren zu gehen?
A: Ja, Berlin ist im Allgemeinen auch nach Einbruch der Dunkelheit sehr sicher. Die Stadt hat eine niedrige Rate an Gewaltverbrechen, und belebte Gegenden (Alexanderplatz, Friedrichstraße, Ausgehviertel) sind gut beleuchtet und werden von Sicherheitskräften überwacht. Wie in jeder Großstadt sollten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen: Bewahren Sie Wertsachen sicher auf (Taschendiebe sind an belebten Bahnhöfen aktiv) und behalten Sie Ihre Getränke in Bars im Auge. Berlin ist bekannt für seine Offenheit gegenüber Gruppen und der LGBTQ+-Community. Alleinreisende Frauen finden Berlin nicht gefährlicher als andere Großstädte – viele fühlen sich auch spät abends in Mitte oder Prenzlauer Berg sicher. Auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (U-Bahn, Nachtbusse) gilt nach Mitternacht als sicher.

F: Wie komme ich am günstigsten vom Flughafen in die Stadt?
A: Vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nehmen Sie die S-Bahn oder den Regionalzug (S9 oder RB14) in die Stadt. Sie benötigen lediglich ein AB-Ticket (4 €) plus eine Zone-C-Erweiterung für 3 €. Konkret bedeutet das, dass Sie ein AB-Einzelticket für 4 € kaufen und am Flughafen ein Kurzstreckenticket für 3 € dazukaufen. Das ist deutlich günstiger als ein Taxi (das ab ca. 4 € Grundgebühr plus 1,50 €/km kostet) und nur geringfügig teurer als ein normales U-Bahn-Ticket. Die Züge fahren alle 15–30 Minuten zum Hauptbahnhof oder Ostbahnhof, wo Sie in die Berliner Innenstadt umsteigen können.

F: Sind Berliner Brauereien oder Schankstuben preisgünstig?
A: Im Vergleich zu gehobenen Weinbars, ja. Pubs und viele Craft-Beer-Lokale verlangen etwa 3–4 € für einen halben Liter lokales Lager- oder Weizenbier. Selbst einige Biergärten servieren Liter für 6–8 €. In den wirklich angesagten Craft-Brauereien kann ein Glas 4–5 € kosten, aber man findet immer ein gutes deutsches Pils oder Hefeweizen günstiger. Hinweis: Einige Lokale schlagen einen Aufschlag auf. Mehrwegpfand Zusätzlich fällt ein Glaspfand von etwa 1 € an – ein Pint kostet also beispielsweise 4 € + 1 € Pfand. Das Pfand erhält man aber zurück, wenn man das Glas zurückgibt, was im Vergleich zu Einwegbechern sogar Geld spart. Insgesamt hält man seine Getränkekosten niedrig, wenn man sich an klassische Bierhallen und Spätkäufe hält.

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