Neubauwunder als Touristenattraktion

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Besuchen Sie vier architektonische Meisterwerke der Extraklasse: das Capital Gate in Abu Dhabi, den pilzförmigen Metropol Parasol in Sevilla, den spiralförmigen ArcelorMittal Orbit in London und das von Steven Holl entworfene Sifang Art Museum in Nanjing. Dieser umfassende Reiseführer beleuchtet die bewegte Geschichte, die innovative Ingenieurskunst und den kulturellen Kontext jedes dieser Wahrzeichen. Besucher finden hier praktische Informationen – aktuelle Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Tipps zur Anreise und die besten Aussichtspunkte. Vergleichstabellen verdeutlichen die Unterschiede hinsichtlich Kosten, Zugänglichkeit und Erlebnis.

Architekturtourismus hat sich rasant zu einer dynamischen Nische im globalen Reiseverkehr entwickelt. Heutige Touristen suchen vermehrt nach zeitgenössischen Wahrzeichen, so wie sie einst antike Monumente bewunderten. Diese „modernen Bauwunder“ verbinden Spitzentechnik mit kultureller Erzählung und schaffen so Attraktionen, die Architekturinteressierte unbedingt besuchen sollten. Moderne Architekten betrachten Gebäude oft als Kunstwerke im öffentlichen Raum, und soziale Medien haben das Interesse an beeindruckenden neuen Formen noch verstärkt. Eine gängige Definition besagt, dass Architekturtourismus die Reise zu ikonischen modernen Bauwerken umfasst, um deren Design und Geschichte zu würdigen. Dank der Globalisierung nach 2000 und der einfachen Reisemöglichkeiten per Flugzeug kann der Ruhm eines Gebäudes weltweit verbreitet werden – selbst weit entfernte Wunderwerke aus Glas, Stahl und Holz werden so zu bekannten Namen.

Nicht jeder Wolkenkratzer oder Pavillon ist jedoch ein „Wunder“. Um diesen Titel zu verdienen, muss ein Gebäude kühnes Design mit technischer Innovation und kultureller Bedeutung vereinen. Dieser Leitfaden stellt vier solcher Meisterwerke vor: Capital Gate (Abu Dhabi), Metropol Parasol (Sevilla), ArcelorMittal Orbit (London) und das Sifang Art Museum (Nanjing). Jedes dieser Bauwerke setzte in Form oder Funktion neue Maßstäbe. Alle sind relativ neu – fertiggestellt in den 2010er-Jahren – und ziehen heute Besucher aus aller Welt an. Indem wir ihre Geschichte, ihre Struktur und die Besucherlogistik beleuchten, zeigen wir, warum diese Gebäude sowohl architektonisch als auch als touristische Ziele von Bedeutung sind. Diese Einleitung skizziert die Entwicklung des Architekturtourismus und die Merkmale eines wirklich außergewöhnlichen modernen Gebäudes und bereitet so den Boden für die folgenden detaillierten Analysen.

Der Begriff „Wunder“ ist in diesem Kontext metaphorisch zu verstehen und weckt Bewunderung für scheinbar unmögliche Bauwerke. Technisch gesehen bedeutet er, dass das Design große Herausforderungen gemeistert hat. Eine Neigung, ein Kragarm oder eine ungewöhnliche, verdrehte Form können Anlass für dieses Wort geben. Experten führen oft Faktoren wie rekordverdächtige Dimensionen oder bahnbrechende Ingenieursleistungen an. So wurde beispielsweise das Capital Gate vom Guinness-Buch der Rekorde als „am stärksten geneigter, von Menschenhand geschaffener Turm“ anerkannt (18° Neigung, das Vierfache der Neigung von Pisa). Ebenso war der Metropol Parasol mit seinen 150 × 70 m Spannweite bei seiner Fertigstellung die „größte Holzkonstruktion“. Mit einer Höhe von 114,5 m und einer 178 m langen Wendelrutsche war Orbit die höchste Skulptur Großbritanniens und die längste Tunnelrutsche der Welt. Das Sifang Art Museum wurde für sein schwebendes Kubusdesign und die verwendeten innovativen Materialien gelobt. Diese Superlative unterstreichen Innovation: parametrisches Design, neue Materialien (wie Konstruktionsholz) und kühne Tragwerksysteme.

Jedes der vorgestellten Gebäude repräsentiert eine andere architektonische Grenze:

  • Capital Gate, Abu Dhabi (2010–11): Ein 35-stöckiger Büro-/Hotel-Wolkenkratzer mit einer Neigung von 18° nach Westen. Er symbolisiert Abu Dhabis futuristische Vision und beherbergt ein luxuriöses Hyatt-Hotel, das kommerzielle Nutzung mit einer kühnen Neigung verbindet.
  • Metropol Parasol (Las Setas), Sevilla (2011): Eine hölzerne Megakonstruktion aus sechs schirmförmigen Dächern über einem Platz. Sie hat ein brachliegendes Grundstück zurückgewonnen und römische Archäologie (ein unterirdisches Antiquarium) mit einem modernen Markt und einer Dachterrasse verbunden.
  • ArcelorMittal Orbit, London (2012): Eine 114,5 Meter hohe, sich windende Skulptur aus rotem Stahl mit Aussichtsturm, die zum Vermächtnis der Olympischen Spiele 2012 gehört. Entworfen von Anish Kapoor und Cecil Balmond, dient sie sowohl als Kunstwerk im öffentlichen Raum als auch als Nervenkitzel-Attraktion (mit Carsten Höllers 178 Meter langer Helix-Rutsche).
  • Sifang Art Museum, Nanjing (2013): Steven Holls „schwebender“ Pavillon aus sich überschneidenden Volumen erhebt sich über einem See in einer Parklandschaft. Er präsentiert zeitgenössische Kunst und experimentelle Architektur und betont die räumliche Wahrnehmung und „parallele Perspektiven“.

Diese Gebäude erstrecken sich über vier Kontinente (Asien, Europa, Naher Osten) und verdeutlichen die vielfältige Anziehungskraft des modernen Architekturtourismus. Jedes einzelne zieht Besucher aus unterschiedlichen Gründen an: ingenieurtechnische Meisterleistungen, kulturelle Programme oder einzigartige Besuchererlebnisse. In späteren Abschnitten werden ihre Entstehungsgeschichten detailliert beschrieben, sodass die Leser hinter die Fotos blicken und die technische Brillanz sowie die kulturellen Erzählungen im Inneren entdecken können.

Inhaltsverzeichnis

Moderne architektonische Innovation verstehen

Moderne, ikonische Gebäude entstehen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Drei zentrale Themen helfen, ihre Entstehung zu erklären:

Parametrisches Design erklärt

Parametrisches Design nutzt algorithmengesteuerte Werkzeuge zur Formgebung. Architekten legen Parameter (Abmessungen, Winkel, Kurven) fest und lassen die Software komplexe Variationen generieren. So lässt sich die Geometrie eines Gebäudes einfach anpassen, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Jürgen Mayers Parasol in Sevilla beispielsweise folgt geschwungenen, von der Natur inspirierten Formen; solche fließenden Kurven lassen sich mit parametrischer Modellierungssoftware deutlich einfacher verfeinern als von Hand. Auch Steven Holls Konzept für das Sifang Art Museum – ein Feld paralleler Galerien – nutzte 3D-Modellierung, um Sichtachsen und die Tragwerkskonstruktion zu testen und so die an chinesische Malerei erinnernden „wechselnden Blickwinkel“ widerzuspiegeln.

Kurz gesagt, parametrische Methoden ermöglichen es Architekten und Ingenieuren, die Grenzen des Machbaren im Bauwesen auszuloten. Sie können Lasten simulieren und beobachten, wie sich die Änderung eines Winkels auf die gesamte Struktur auswirkt. Ohne diese Werkzeuge wäre der Entwurf eines schiefen Wolkenkratzers oder einer Looping-Rutsche mit deutlich mehr Ausprobieren verbunden. Dieser computergestützte Ansatz ist heute Standard bei diesen modernen Wahrzeichen.

Materialrevolution: Stahl, Glas und Holzwerkstoffe

Die modernen Denkmäler verwenden fortschrittliche Materialien. Hochfester Baustahl und Brettschichtholz haben Maßstab und Nachhaltigkeit neu definiert:

  • Konstruktionsholz (Brettschichtholz/Holz): Der Metropol Parasol nutzte bekanntermaßen 3.400 m³ verleimte finnische Kiefernholzbalken. Diese Brettschichtholzträger sind leicht und dennoch stabil. Gestützt durch verdeckte Stahlarmierung und Spannseile, erreicht das Holzdach des Parasols Spannweiten, die mit traditionellen Zimmermannskonstruktionen unmöglich gewesen wären. Dieses Konstruktionsholz spiegelt eine „Materialrevolution“ in der Architektur wider und bietet für bestimmte Bauteile eine erneuerbare Alternative zu Stahl. Auch das Sifang Art Museum verwendet Bambusfasern im Beton (Holl spricht von „Bambusbeton“), um Bauteile leichter zu machen.
  • Hochfester Stahl und Legierungen: Das gesamte Exoskelett des Orbit (2.000 Tonnen Stahl) und das Stahlrohr-Diagrid (600 × 600 mm Hohlprofile) des Capital Gate sind beispielhaft für modernen Stahl. Diese Materialien tragen enorme Lasten und ermöglichen gleichzeitig geschwungene Formen. Die Stahlrutsche (die Helix des Orbit) und die stahlgerahmten Ausstellungsräume (die unteren Bereiche des Sifang) sind dank Fortschritten in der Stahlproduktion und bei witterungsbeständigen Legierungen möglich.
  • Glas und Verbundwerkstoffe: Die raumhohen Glasfronten der Plattformen von ArcelorOrbit bieten Panoramablicke, und transparente Segmente der Orbit-Rutsche begeistern die Besucher mit atemberaubenden Ausblicken auf die Stadt. Am Capital Gate sorgt ein maßgefertigtes Fassadendach aus Edelstahl sowohl für ästhetisches Flair als auch für Sonnenschutz.

Diese Materialien ermöglichen es, in Kombination mit CNC-Fertigung und Vorfertigung, komplexe Kurven und Paneele außerhalb der Baustelle herzustellen und anschließend präzise zu montieren. Kurz gesagt: Moderne Wahrzeichen verdanken ihre Formen modernster Materialtechnologie.

Wie Ingenieure der Schwerkraft trotzen

Ingenieure verbinden Kreativität mit physikalischen Prinzipien, um diese Konstruktionen zu realisieren. Zu den wichtigsten Techniken gehören:

  • Lastverteilung: Komplexe Formen erzeugen ungewöhnliche Spannungen. Der Spannbetonkern von Capital Gate war vorgewölbt (mit einer leichten Gegenneigung konstruiert), sodass die Schwerkraft den Kern beim Hinzufügen jedes Stockwerks in die richtige Position brachte.
  • Diagrid-Frameworks: Viele moderne Wahrzeichen nutzen diagonale Gitterstrukturen („Diagridstrukturen“) anstelle vertikaler Säulen. So verwendet beispielsweise das Capital Gate ein stählernes Diagrid-Exoskelett (600 × 600 mm große Träger unterschiedlicher Stärke), um seine auskragende Masse zu stützen. Dieses Gitter leitet die Kräfte effizient entlang schräger Träger. Das Holzgitter des Metropol Parasol funktioniert ähnlich: Verdeckte Stahlseile verbinden die Holzpaneele.
  • Tiefe Fundamente: Capitol Gate ruht auf 490 Pfählen, die bis zu 30 m tief im Boden verankert sind. Die Hälfte der Pfähle trägt Drucklasten, die andere Hälfte Zugkräfte aufgrund der Neigung. ArcelorOrbit steht auf einem massiven Fundament aus Stahlbeton, das die über 35.000 Bolzenverbindungen des Tragwerks stabilisiert.
  • Redundanz- und Sicherheitsfaktoren: Konstrukteure sichern Konstruktionen oft zusätzlich ab, indem sie zusätzliche Festigkeitsreserven einbauen oder alternative Lastpfade schaffen, sodass sich die Belastung bei Verformung eines Bauteils auf die anderen verteilt. Moderne Bauwerke werden routinemäßig Windkanal- und Erdbebensimulationen unterzogen, bevor der Beton gegossen wird.

Computermodellierung verbindet diese Innovationen. Mithilfe von BIM und Finite-Elemente-Analyse können Ingenieure simulieren, wie ein Gebäude auf Wind, Gewicht und Verschiebungen reagiert. Dieses virtuelle „Sicherheitsnetz“ ermöglicht es, Grenzen auszuloten (wie beispielsweise eine Neigung von 18°), ohne auf Spekulationen angewiesen zu sein. Ein Ingenieur formulierte es so: „Die fortschrittliche BIM-Modellierung war für Capital Gate von entscheidender Bedeutung, da sie Wind- und Erdbebenkräfte simulierte, um die Sicherheit zu gewährleisten.“

Moderne Architektur scheint oft die Schwerkraft zu überwinden, doch tatsächlich stellt sie sie in den Vordergrund: durch geschickte Umlenkung von Kräften, präzise Lastverteilung und durchdachte Planung jeder einzelnen Verbindung. Diese Bauwerke sind wahre Wunderwerke der Balance – vollendet durch menschlichen Erfindungsgeist und präzise Berechnung.

Capital Gate, Abu Dhabi – Das am weitesten schiefe Gebäude der Welt

Capital Gate Abu Dhabi

Designvision und Inspiration

Capital Gate wurde als Tor zum Hauptstadtzentrum von Abu Dhabi konzipiert. Der von ADNEC in Auftrag gegebene und 2011 fertiggestellte 160 Meter hohe Glas-Stahl-Turm erstreckt sich über 35 Stockwerke. Entworfen vom Architekturbüro RMJM, ist seine Form von den natürlichen Elementen der Region inspiriert: dem wirbelnden Wüstensand und den Wellen des Arabischen Golfs. Architektonisch neigt sich das Gebäude bewusst um 18° nach Westen (was ihm einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde einbrachte) und verfügt über ein wellenförmiges Edelstahlvordach, das sich bis zum Hoteleingang erstreckt.

Auch der lokale Kontext beeinflusste das Design. Capital Gate erweitert das Auditorium der National Day Grandstand um eine futuristische, vertikale Form, die Fortschritt symbolisiert. Die Glasfassade spiegelt Himmel und Meer wider und verbindet das Gebäude so mit seiner Lage auf der einsamen Insel Yas Island. Im Inneren integrierten die Designer emiratische Kulturmotive in Details, von den Mosaiken in der Lobby bis hin zu den Kunstausstellungen. definierendes Merkmal Das Besondere ist seine dramatische Kragarmkonstruktion. Indem Capital Gate einen sich windenden Turm visualisiert, der selbst fließend wirkt, verbindet es lokales Flair mit einem kühnen internationalen Statement.

Die 18-Grad-Neigung: Wie sie sich mit Pisa vergleichen lässt

Die Neigung des Capital Gate ist kein Zufall: Sie war von Anfang an so geplant. Mit 18° ist es viermal so stark geneigt wie der Schiefe Turm von Pisa (derzeit etwa 3,97°). Anders als der Bogen von Pisa, der sich aufgrund von Setzungen im Fundament neigt, ist die Neigung des Capital Gate beabsichtigt. Guinness World Records hat es als das größte Bauwerk seiner Art zertifiziert. „Der am stärksten geneigte von Menschenhand geschaffene Turm der Welt“ im Januar 2010. Für den Laien scheint die Neigung von 18° der Schwerkraft zu trotzen; tatsächlich stellte sie die größte strukturelle Herausforderung dar.

Ein historischer Hinweis: Im Vergleich zum Schiefen Turm von Pisa (der als Touristenattraktion gilt) verdeutlicht das Capital Gate die Unterschiede in der Designphilosophie. Der Schiefe Turm von Pisa ist ein Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert, der aufgrund von Bodensenkungen geneigt ist, während das Capital Gate ein Bürogebäude des 21. Jahrhunderts ist, dessen Neigung die Ingenieurskunst zelebriert. Die beiden Gebäude werden oft gegenübergestellt: Der Schiefe Turm von Pisa hält bei etwa 4° und benötigte Jahrhunderte, um sich zu stabilisieren, während beim Capital Gate mithilfe fortschrittlicher Modellierung eine Neigung von exakt 18° berechnet wurde.

Technische Innovationen, die es ermöglichen

Um eine 18°-Neigung sicher und stabil zu gestalten, waren bahnbrechende Techniken erforderlich. Drei Schlüsselinnovationen liegen der Neigung der Capital Gate zugrunde:

Die vorgewölbte Kerntechnik

Der vorgewölbter Kern Das Herzstück der Lösung ist die Neigung des zentralen Betonkerns. Die Ingenieure errichteten ihn mit einer leichten Neigung entgegen der späteren 18°-Neigung. Konkret wurde der Kern so gebaut, dass er vom späteren Überhang weg geneigt war. Mit jedem aufgesetzten Geschoss zog das Gewicht der neuen Decke und der Gebäudehülle den Kern allmählich in die Höhe. Dieser Vorspanneffekt richtete den Kern bis zur Fertigstellung perfekt aus. Der Kern „wollte“ also von Natur aus vertikal sein; indem er absichtlich in die entgegengesetzte Richtung um 18° geneigt wurde, stellten die Bauarbeiter sicher, dass das Gewicht des Gebäudes ihn im Gleichgewicht hielt.

Dieser kontraintuitive Ansatz ist in dieser Größenordnung einzigartig. Das bedeutete, dass der Turm im Wesentlichen schräg gebaut wurde, wobei die Schwerkraft selbst die endgültige Neigung vorgab. Laut RMJM „besteht der Kern aus 15.000 m³ Beton und 10.000 Tonnen Stahl“ und verwendet vertikaler Vorsturz Um die Neigung zu erreichen, wurden laut einer späteren Analyse 146 Spannkabel (je 20 m) eingebaut, um die Ausrichtung während des Baus feinabzustimmen. Das Ergebnis: ein Wolkenkratzer, dessen Rückgrat buchstäblich unter Last optimiert ist.

Diagrid-Tragsystem

Um den Kern herum ist ein Stahl-Diagrid – ein rautenförmiges Gitter aus Rohrträgern – angeordnet. Dieses Exoskelett nimmt den Großteil der seitlichen und durch die Schwerkraft wirkenden Kräfte des Überhangs auf. Jedes Diagrid-Element besteht aus einem 600 × 600 mm großen Stahlhohlrohr, das im unteren Bereich (80 mm) dicker ist und sich nach oben auf 40 mm verjüngt. Diese Verjüngung gleicht die höheren Lasten im unteren Bereich aus. Das Diagrid ist durch Ausleger verbunden: horizontale Fachwerkträger, die den Kern mit dem umlaufenden Rahmen verbinden und so die Lasten zusätzlich verteilen.

Vereinfacht gesagt, fungiert das Diagrid wie ein stabilisierender Käfig. Es stützt die unebenen Geschossdecken und verhindert, dass diese den Kern aus dem Gleichgewicht bringen. Alle Knotenpunkte des Stahlnetzwerks sind vorgefertigt und werden vor Ort verschraubt, wodurch eine extrem steife Konstruktion entsteht. Insgesamt wurden für den Bau von Capital Gate über 35.000 Schrauben verwendet, um 600 individuell angefertigte Stahlknotenpunkte zu verbinden, deren exakte Ausrichtung mithilfe von 3D-Modellen berechnet wurde.

Gründungs- und Pfahlbau

Ein stabiles Fundament war ebenfalls unerlässlich. Capital Gate ruht auf 490 Bohrpfählen, die 20–30 m tief verankert sind. Laut Ingenieurquellen nimmt die Hälfte der Pfähle (20 m tief) die Drucklast auf, während die andere Hälfte (30 m tief) die Zugkräfte des Überhangs aufnimmt. Alle Pfähle sind in einer 2 m dicken Fundamentplatte unter dem Kern verankert. Dieses Fundament verhindert, dass der Turm durch die Neigung bei Wind oder Erdbeben umkippt. Wie eine Studie feststellt, wirken die Pfähle den durch die Neigung verursachten Schwerkraftkräften entgegen.

Kurz gesagt, das Fundament ist ein Balanceakt im umgekehrten Sinne: Es hält die geneigte Masse im Gleichgewicht mit dem Untergrund. Die Planung begann mit Windkanaltests und detaillierten Analysen, um die genaue Anzahl und Tiefe der Pfähle zu bestimmen. Letztendlich steht Capital Gate nicht zufällig, sondern dank akribischer Ausbalancierung – vom Kern bis zur Spitze.

Architektonische Merkmale und Ästhetik

Abgesehen von seiner schlanken Form ist Capital Gate ein elegantes Symbol futuristischer Architektur. Dank der Westausrichtung benötigt diese Fassade keinen Sonnenschutz – die Sonneneinstrahlung wird teilweise durch das perforierte Vordach am Sockel reguliert. Dieses Vordach selbst ist ein architektonisches Highlight: eine geschwungene Metallhülle, die sich vom Gebäude erstreckt und den Eingangsplatz beschattet. Es erinnert an Sanddünen, die sich bis in die Stadt erstrecken.

Die Fassade aus getöntem Glas und Stahl verleiht dem Turm ein schimmerndes, modernes Aussehen. Die einzelnen Geschossdecken sind nach oben hin leicht versetzt, sodass keine der anderen exakt gleicht. Dadurch entsteht im Inneren ein spiralförmiger Effekt, der sich im diagonalen Raster der Außenfassade widerspiegelt, das durch das Glas sichtbar ist. Die Lobby im Erdgeschoss und die öffentlichen Bereiche im 18. Stock präsentieren orientalische Motive in zeitgenössischem Stil. Kunstwerke lokaler Künstler und ein lichtdurchflutetes Atrium mit Teelounge verbinden das Interieur mit der Kulturszene Abu Dhabis.

Aus der Ferne ist der Effekt auffällig: eine schiefe Nadel, die die Skyline durchbricht. Aus der Nähe fallen die feinen Details auf, wie die horizontalen LED-Lichtbänder, die die Neigung im Dunkeln hervorheben. Insgesamt verkörpert Capital Gate den Dekonstruktivismus (wie er in Wikipedia definiert wird), indem es seine Struktur sichtbar macht und mit Asymmetrie spielt. Es ist sowohl ein funktionales Büro-/Hotelgebäude als auch ein skulpturales Kunstwerk.

Besuch des Capital Gate: Ein umfassender praktischer Leitfaden

Lage und Anreise

Capital Gate ist Teil des Capital Centre-Komplexes in Abu Dhabi und liegt direkt neben den ADNEC-Messehallen. Die offizielle Adresse lautet Khalifa Avenue (Khaleej Al Arabi Straße), etwa 15 Autominuten vom internationalen Flughafen Abu Dhabi entfernt. Durch seine markante Schieflage ist das Gebäude schon von Weitem sichtbar, doch die beste Aussicht haben Fotografen von der angrenzenden Straße oder der Nordseite des Turms.

Mit dem Auto oder Taxi: Am einfachsten erreichen Sie Ihr Ziel mit dem Taxi oder einem Fahrdienst. Sagen Sie dem Fahrer „Capital Gate/ADNEC-Bereich“, dann werden Sie am Haupteingang abgesetzt. Parkplätze stehen am ADNEC/Capital Gate-Komplex zur Verfügung. Mit dem Bus: Einige Stadtbusse fahren das ADNEC-Gelände an; fragen Sie nach einer Haltestelle in der Nähe des National Exhibitions Centre. Von den meisten Haltestellen in der Umgebung ist es nur ein kurzer Fußweg zum Turm. Nahegelegene Sehenswürdigkeiten: Der Turm ist direkt mit dem ADNEC Convention Centre verbunden und kann daher auch über die Eingänge des ADNEC erreicht werden. Die Abu Dhabi Corniche und der Qatar Highway befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Was es im Inneren zu sehen gibt

Capital Gate is primarily a hotel and office building, so public access is limited. There is no general admission ticket to tour the tower’s interior top-to-bottom. Instead, visitors can enter via the Andaz Capital Gate Abu Dhabi (a Hyatt luxury hotel occupying floors 18–33) or by visiting ADNEC events. The hotel’s public areas include: – Lobby und Galerien: At ground level, the Andaz hotel lobby is open to guests and visitors. It features contemporary Emirati art and design. The curved central atrium (with a tea lounge) allows views straight up through the core. – Restaurants und Bars: Im 18. Stock, auf dem Dach des Hotels Him Bar Und Die Cantina restaurant extend over the Grandstand, providing diners panoramic skyline views. (Note: a reservation may be needed.) – Sky Pool Deck: The Andaz’s infinity pool spans floors 17–18, cantilevered 80 m above the ground. While access is restricted to hotel guests and spa visitors, it offers dramatic photos (from below) of people “floating” over the city. – Hotelzimmer: Selbst ohne zu übernachten, kann man durch die Fenster im Flur einen Blick in die Räume werfen und dabei deren schräge Anordnung erkennen, die die Neigung des Turms widerspiegelt.

Hyatt Capital Gate Hotel-Erlebnis

2011 eröffnete in Abu Dhabi das Andaz Capital Gate, Abu Dhabi – das erste Hyatt-Hotel im Nahen Osten – in diesem Gebäude. Schon beim Betreten des Hotels entsteht ein surreales Gefühl: Die Lobby neigt sich beim Aufstieg allmählich und spiegelt so die ungewöhnliche Geometrie des Gebäudes wider. Gäste und Besucher bemerken, dass kein Fenster der anderen gleicht, sodass selbst ein Standardzimmer einzigartige Ausblicke bietet. Die Fünf-Sterne-Unterkünfte bestechen durch modernes Dekor mit orientalischen Akzenten.

Aus Sicht der Besucherlogistik haben Nicht-Hotelgäste während der Öffnungszeiten Zugang zu den Hoteleinrichtungen: Lobby (1. Etage), Dachterrassenbars (18. Etage) und sogar Spa/Fitnessstudio gegen Tagesgebühr oder Mitgliedschaft. Die darüber liegenden Etagen sind jedoch privat, und die Flure ab der 18. Etage sind verschlossen. Bitte beachten Sie: Bei den Sicherheitskontrollen am Hoteleingang (wie in jedem Luxushotel üblich) werden Ihre Taschen möglicherweise durchsucht. Anders als bei einer klassischen Aussichtsplattform gibt es keinen öffentlichen Aufzug zur Turmspitze. Buchen Sie daher im Voraus, wenn Sie die „Sky Lounge“ in der 18. Etage nutzen möchten.

Beste Reisezeit

Da man die Außenansicht jederzeit bewundern kann, fotografieren viele Besucher den Turm einfach von außen. Um das Innere (über das Hotel) zu erkunden, sollte man den Besuch am besten während folgender Zeit planen: ÖffnungszeitenIm Allgemeinen sind die Hotellobby und die Restaurants täglich geöffnet. 10:00–22:00 UhrFür das Beste Ansichten und Fotos, consider: – Tageszeit: Morning light from the east illuminates the glass façade beautifully. Midday (11 AM–2 PM) tends to be less photogenic due to harsh light and fewer clouds. – Sonnenuntergang: As the sun dips, the glass reflects colorful skies. However, direct sun at sunset can glare off the west façade. – Nacht: Das Capital Gate wird nachts angestrahlt, was seine Schieflage betont. Von den umliegenden Straßen aus bietet sich ein ganz anderer Eindruck, wenn der Turm vor dem dunklen Himmel leuchtet.

Beachten Sie die offiziellen Schließzeiten: Lobby und Bars schließen möglicherweise bereits um 22:00 Uhr. Bitte beachten Sie außerdem, dass der Gebetsruf (gegen 18:00 Uhr im Winter, 19:00 Uhr im Sommer) Besucher vorübergehend zu den Moscheen locken und so die Besucherzahlen am Turm kurzzeitig reduzieren kann.

Fotografie-Tipps

Um die Neigung von Capital Gate zu erfassen:

  • Bester Winkel: Stellen Sie sich an die Nord- oder Südseite des Turms entlang der Khaleej Al Arabi Straße. Von dort aus ist der gesamte 18°-Ausleger über dem Horizont gut zu erkennen. Mit einem Zoomobjektiv lässt sich der Turm ohne die umliegenden Gebäude abbilden.
  • Linse: A Weitwinkelobjektiv Die Neigung kann aus der Nähe betrachtet dramatischer wirken. Ein TeleobjektivS Eignet sich gut, um die Szene aus der Ferne zu komprimieren, insbesondere wenn man von der Esplanade des ADNEC in Richtung des Turms filmt.
  • Spiegelungsaufnahmen: Das Glas des Turms kann den Himmel reflektieren. Besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag bieten sich oft beeindruckende Spiegelungen der Wolken an der Fassade.
  • Insider-Perspektive: Vom ADNEC-Platz (direkt nördlich des Turms) aus kann man nach oben in die Krümmung des Exoskeletts blicken und den Pool im 18. Stock herausragen sehen.
  • Vermeiden: Es wird nicht empfohlen, nachts mit teurer Kameraausrüstung durch die belebten Straßen zu laufen. Auch Drohnenaufnahmen sind im Zentrum von Abu Dhabi ohne Sondergenehmigung verboten.

Metropol Parasol (Las Setas), Sevilla – Größte Holzkonstruktion der Welt

Metropol-Parasol-Sevilla-Spanien

Geschichte der Plaza de la Encarnación

Die Plaza de la Encarnación ist ein lange vernachlässigter Platz im Herzen der Altstadt von Sevilla. Jahrhundertelang beherbergte sie den zentralen Markt der Stadt, bis dieser 1973 abgerissen wurde. Das nun leere Gelände wurde zu einem weitläufigen Parkplatz und einem Symbol für städtischen Verfall. Ende der 1990er-Jahre schrieb Sevilla einen Designwettbewerb zur Revitalisierung des Platzes aus. Der Siegerentwurf des deutschen Architekten Jürgen Mayer H. sah ein riesiges, pilzförmiges Holzdach vor, das den offenen Platz überspannen sollte.

Die Bauarbeiten begannen 2005, gerieten aber bald in Schwierigkeiten. Während der Aushubarbeiten stießen die Arbeiter auf umfangreiche römische und maurische Überreste Unterhalb der Ausgrabungsstätte verzögerte sich das Projekt um zwei Jahre und erforderte Planungsänderungen zum Schutz der archäologischen Funde. Die Kosten explodierten von ursprünglich geschätzten 50 Millionen Euro auf über 102 Millionen Euro bis zur Fertigstellung im Jahr 2011. Die Meinungen der Anwohner waren geteilt; einige nannten das Bauwerk „Giralda invertida“ (umgedrehte Giralda) oder spöttisch „Setas de Salón“ (Salamipilze). Trotz der Kontroverse setzte sich das Projekt lokal als „Las Setas de la Encarnación“ (Setas = Pilze) durch.

Der Designwettbewerb und Jürgen Mayers Vision

Jürgen Mayer H. ließ sich bei seinem Entwurf von Sevillas historischen und natürlichen Formen inspirieren. Die geschwungenen Sonnenschirme erinnern an die Gewölbe der Kathedrale (La Giralda) und die schirmförmigen Feigenbäume (Ficus) der nahegelegenen Parks. Sechs riesige Sonnenschirmdächer verschlingen sich zu einem schattigen Platz, der an einen Wald erinnert. Mayer strebte eine skulpturale Form an: einen neutralen und zugleich futuristischen Anbau, der Platz für einen Markt, ein Museum und eine Aussichtsplattform bieten könnte.

Der Entwurf ist parametrisch; Mayer nutzte Computermodelle, um die komplexen Kurvenübergänge zu verfeinern. Er entwarf eine Struktur, die sowohl organisch als auch geometrisch ist: dreieckige Hyperboloiden, die sich jeweils subtil in ihrer Form unterscheiden. Das Projekt war für die Holzarchitektur beispiellos. Laut Wikipedia wurden 3.500 m³ verleimtes Kiefernholz verwendet, was es zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung zum größten Holzbauwerk der Welt machte. Um diese Dimension mit Holz zu erreichen, war eine enge Zusammenarbeit zwischen Mayer und den Ingenieuren hinsichtlich der Planung und der Verbindungen erforderlich. Das sich überlappende Balkengitter (von unten sichtbar) verleiht dem Dach seine charakteristische rötliche Unterseite.

Herausforderungen und Lösungen im Bauwesen

Der Bau des Sonnenschirms war eine ingenieurtechnische Meisterleistung aus verleimtem Holz. Zu den wichtigsten Herausforderungen zählten:

Komplexe Geometrie: Für die sechs Sonnenschirme wurden Hunderte von individuell gefertigten Holzteilen benötigt, die jeweils einzigartig gebogen und zugeschnitten wurden. Mayers Team nutzte CNC-Bearbeitung, um höchste Präzision zu gewährleisten.

Material und Verbindungen: Die vor Ort montierte Überdachung besteht aus mikrolaminiertem Holz, das mit Stahldübeln und -platten verbunden ist. Zusätzlich wurden im Inneren verdeckte Stahlseile und -stangen angebracht, um das Netzwerk zu stabilisieren. Dieses Hybridsystem kommt ohne einzelne Stützen aus; die Lasten werden über das Gitterwerk abgeleitet.

Wetterschutz: Das Holz ist beschichtet und versiegelt, um Feuchtigkeit abzuweisen. Darunter schützen Dichtungsbahnen die Fugen und somit das Holz vor Regen.

Diese Lösungen haben sich bewährt. Trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich der Statik hat sich der Parasol als stabil erwiesen. Er ist sogar zu Sevillas meistbesuchter neuer Sehenswürdigkeit geworden (und war 2011 angeblich die drittmeistbesuchte Sehenswürdigkeit im Stadtgebiet). Seine Beständigkeit beweist, dass Holz mit moderner Ingenieurskunst enorme Spannweiten sicher überbrücken kann. Das Projektteam wurde für seine Innovationskraft ausgezeichnet und hat damit bewiesen, dass die heutigen Materialien und Methoden den Begriff „Holzbau“ neu definiert haben.

Strukturbauteile und Werkstoffe

Der Parasol besteht aus einem Fundament, einem unterirdischen Museumsgehäuse und dem hölzernen Baldachin:

  • Fundament und Basis: Unter dem Platz befindet sich ein großes Stahlbetonpodium, das das Gewicht der Holzkonstruktion trägt. Das Fundament beherbergt außerdem Antiquarium (Stufe 0), Erhaltung der archäologischen Funde.
  • Rahmen der Stufen 1-3: Im ersten Obergeschoss befindet sich der Mercado de la Encarnación (ein Feinkostmarkt). Das zweite und dritte Obergeschoss bestehen aus erhöhten Holzstegen und einer Panoramaterrasse. Diese Etagen sind aus robustem Beton gefertigt und mit hölzernen Abschlüssen versehen.
  • Sonnenschirmdach: Das Herzstück bilden 3.400 m³ finnisches Kiefernholz. Die Holzbalken bilden ein komplexes Gitter, wobei jedes Segment präzise zugeschnitten ist. Stahlarmierungsstäbe und -kabel durchziehen das Ganze und verbinden es.
  • Ansatz ohne Spalten: Insbesondere hat das Blätterdach keine zentralen StützenStattdessen dienen vier V-förmige Betongewölbe im Erdgeschoss als Verankerung für die Holzrippen. Diese Gewölbe dienen gleichzeitig als Zugangsrampen zu den oberen Geschossen. Durch diese Konstruktion verhält sich das gesamte Dach wie eine einzige, selbsttragende Schale.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Konstruktion des Metropol Parasol ein wegweisendes Beispiel für Holzkonstruktionen darstellt. Dank sorgfältiger Materialforschung – verleimtes Holz plus Stahlverstärkung – gilt sie als Weltrekord-Holzbauwerk und beweist, dass Holzkonstruktionen … kühn und monumental.

Das mehrstufige Erlebnis

Metropol Parasol ist nicht nur ein Dach; es ist ein vielschichtiges Erlebnis:

  • Ebene 0 – Antiquarium und römische Ruinen: Dieses unterirdische Museum präsentiert die beim Bau freigelegten Ruinen (römische Bäder, maurische Wohnhäuser usw.). Besucher können zwischen antiken Mosaiken und Mauern wandeln und sich an Informationstafeln orientieren. Der kleine archäologische Park ist täglich gegen eine geringe Gebühr (2 €) geöffnet und bietet einen reichen historischen Kontext für den Besuch.
  • Ebene 1 – Mercado de la Encarnación: Im Erdgeschoss ersetzte ein moderner Lebensmittelmarkt den alten. In einem lebhaften Innenraum werden dort regionale Produkte, Tapas und Kunsthandwerk angeboten. Diese Ebene gewährt inmitten der imposanten Architektur einen Einblick in das lokale Leben.
  • Ebenen 2-3 – El Mirador-Fußgängerweg und Panoramablick: Von Ebene 1 führen Rolltreppen oder Rampen zu den oberen Stegen. Diese geschwungenen Wege (zwei Schleifen, daher „Ebenen 2-3“) schlängeln sich über die Spitze der Pilze, 26 m über dem Boden. Der Ausblick von hier ist spektakulär: 360° über Sevilla. An klaren Tagen sieht man den Alcázar, die Giralda und sogar die andalusische Landschaft in der Ferne. Besonders beliebt ist der Sonnenuntergang hier oben; viele sichern sich das Premium-Ticket zur goldenen Stunde. Das Gitterwerk unter den Füßen (und die offenen Lamellen im Dach) vermitteln das abenteuerliche Gefühl, über der Stadt zu schweben.

Auf allen Ebenen erläutern Informationstafeln das Design. Bänke und Aussichtspunkte sind reichlich vorhanden. Die Wege sind breit und mit Geländern versehen, allerdings kann der Wind oben stark wehen. Insgesamt verkörpert der Übergang vom antiken Antiquarium zum modernen Spazierweg Sevillas gelungene Verbindung von Geschichte und Innovation – alles unter einem Dach.

Besuch im Metropol Parasol: Ein umfassender praktischer Leitfaden

Tickets, Preise und Öffnungszeiten

Der Zugang zum Metropol Parasol erfolgt über kostenpflichtige Tickets für die Dachterrasse (Ebenen 2–3). Ab Ende 2025 kosten Standardtickets für Erwachsene ca. 15 €, für Studierende und Senioren 12 €; Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Ein erweitertes „Sunset“-Ticket kostet ca. 18 € (gültig ca. 90 Minuten vor und nach Sonnenuntergang). Für das Antiquarium (Ebene 0) wird ein separater Eintrittspreis von 2 € erhoben. Tickets sind vor Ort erhältlich (bar oder mit Karte), eine Online-Buchung im Voraus wird jedoch empfohlen, insbesondere für die Sonnenuntergangszeiten.

Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison: in der Regel 9:30–23:00 Uhr (April–September) und 22:00–22:30 Uhr (Oktober–März). Letzter Einlass ist ca. 30 Minuten vor Schließung. Bitte beachten Sie, dass Teile des Gebäudes an manchen Tagen aufgrund von privaten Veranstaltungen früher schließen können (selten) – entsprechende Hinweisschilder und lokale Tourismus-Websites informieren Sie darüber. An den Drehkreuzen finden Sicherheitskontrollen statt; große Taschen sind auf dem Gehweg nicht erlaubt.

Das Aurora-Nachterlebnis

Ein besonderes Highlight ist die nächtliche Beleuchtung. Nach Sonnenuntergang erstrahlen das Dach und der Vorplatz des Metropol Parasol in farbenfrohen Mustern. Das Leuchten auf dem Dach ist dezent (hauptsächlich durch die Stadtlichter darunter), doch die Sonnenschirme selbst sind mit programmierbaren LED-Strahlern ausgestattet. Diese tanzen über die Holzkonstruktion und verleihen dem Ganzen einen noch magischeren Zauber. Dieser Effekt, oft als „Aurora“-Show bezeichnet, ist in der Regel in der Abenddämmerung und für kurze Zeit danach zu sehen (den genauen Zeitplan finden Sie auf der offiziellen Website). Wenn Sie das Metropol Parasol besuchen, sollten Sie unbedingt auf den Vorplatz oder ins Untergeschoss gehen und das Spektakel genießen.

Beste Zeiten für Sonnenuntergänge

To time a sunset visit: – Arrive at least 90 minutes before sunset with a standard ticket. This lets you start on the upper walkway to snap the daylight panorama. Then, as the sun goes down, watch the sky change hue. The rooftop bar (on Level 3) sells drinks – another vantage point. – Alternatively, buy the dedicated sunset ticket (€18). This grants entry 90 min pre- and post-sunset, giving you extra viewing time (though it’s more crowded). – In July–August, it’s very hot until late. Early evening (8–9 PM) is bright; true sunset in Andalusia is closer to 9 PM. Check local sunset times and plan accordingly.

Fotografieren bei Sonnenuntergang ist lohnend, aber denken Sie daran: Die besten Aufnahmen gelingen mit Blickrichtung Süden (um die untergehende Sonne hinter dem Domturm und dem Fluss einzufangen). Ein Weitwinkelobjektiv ist hier ideal, und die Bänke auf der Brüstung eignen sich hervorragend als Stative für Aufnahmen bei schwachem Licht.

Anreise mit U-Bahn und Bus

Metropol Parasol befindet sich bei Plaza de la Encarnación Im Stadtzentrum von Sevilla. Es liegt etwa 5 Gehminuten nördlich der Kathedrale von Sevilla.

  • Metro: Die nächstgelegene Metro-Haltestelle ist Puerta de Jerez (Linien 1 oder 3); von dort sind es 10 Minuten Fußweg in östlicher Richtung (folgen Sie den Schildern zur Plaza del Salvador, dann nach Norden).
  • Bus: Mehrere Stadtbuslinien halten an der Encarnación Plaza oder in umliegenden Straßen (z. B. Linien 21, 22, 27). Schilder an den örtlichen Bussen weisen auf wichtige Haltestellen hin; Fragen Sie nach „Setas de la Encarnación“.
  • Gehen: Wenn Sie sich bereits in der Nähe der Kathedrale oder des Alcázar befinden, können Sie bequem durch die Gassen der Altstadt spazieren.
  • Mit dem Auto: Die Parkmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Nutzen Sie die nahegelegenen öffentlichen Parkhäuser (z. B. Alameda oder Santa María la Blanca) und gehen Sie zu Fuß. Es gibt keine ausgewiesenen Parkplätze von Setas; die Gegend ist größtenteils Fußgängerzone.

Das Gebäude ist schon von weitem sichtbar, daher ist es unwahrscheinlich, dass man sich in der Innenstadt verläuft. Halten Sie Ausschau nach den großen Holzkappen auf dem Platz!

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Metropol Parasol ist barrierefrei zugänglich. Es gibt Aufzüge vom Erdgeschoss bis zum Dachterrassensteg sowie Rampen auf dem Gelände. Die Wege sind eben und breit genug für Gehhilfen. Bitte beachten Sie jedoch, dass es zu Stoßzeiten aufgrund des Andrangs etwas länger dauern kann. Kinderwagen sind erlaubt, manche Besucher tragen jedoch aufgrund des Andrangs lieber ihre Babys. Toiletten befinden sich im 1. Stock und im Erdgeschoss.

Einige Hinweise: Ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Besucher sollten die Mittagshitze meiden (die Temperaturen können im Sommer über 40 °C steigen); die Dachterrasse ist Sonne und Wind ausgesetzt. Obwohl die Sicherheitsgeländer hoch sind, ermöglicht der perforierte Boden einen direkten Blick nach unten – seien Sie daher mit kleinen Kindern besonders vorsichtig. Der Sicherheitsdienst ist wachsam, und Hilfe ist auf Anfrage verfügbar.

ArcelorMittal Orbit, London – Großbritanniens höchste Skulptur

Orbit-Tower-London-England

Olympisches Erbe: Von den Spielen 2012 zur dauerhaften Attraktion

Der ArcelorMittal Orbit ist ein bleibendes Symbol der Olympischen Spiele 2012 in London. Ursprünglich als temporäres Kunstwerk für die Spiele konzipiert, wurde der 114,5 Meter hohe Turm als dauerhaftes Bauwerk beibehalten, als London beschloss, dem Park ein ikonisches Erbe zu verleihen. Entworfen vom Bildhauer Anish Kapoor und dem Ingenieur Cecil Balmond, vereint der Orbit künstlerische Vision mit öffentlicher Nutzung. Sein spiralförmiges Stahlgitter (2.000 Tonnen Stahl) windet sich um einen Betonkern und verleiht ihm eine spiralförmige Silhouette.

Benannt nach dem Stahlsponsor ArcelorMittal, wurde der Turm 2012 im Queen Elizabeth Olympic Park in Stratford fertiggestellt. Er sollte die Stadterneuerung symbolisieren und ersetzte das ehemalige Gaswerk und die Lagerhallen. Heute dient er sowohl als monumentale Skulptur als auch als Aussichtsplattform. 2016 wurde mit der Eröffnung von „The Slide“ (einer 178 Meter langen Tunnelrutsche von Carsten Höller) ein interaktives Highlight hinzugefügt. Die leuchtend rote Farbe und die ungewöhnliche Form des Orbit machen ihn zum höchsten Kunstwerk Londons und bilden einen reizvollen Kontrast zur historischen Skyline der City of London.

Die Zusammenarbeit von Anish Kapoor und Cecil Balmond

Die Partnerschaft zwischen Kapoor und Balmond vereinte Kunst und Ingenieurskunst. Balmond, bekannt für seine innovativen Konstruktionsentwürfe, setzte Kapoors künstlerische Schleifen in realisierbare Segmente um. Das Ergebnis: eine Reihe verdrehter roter Träger, die von 35.000 Bolzen zu einem 115 Meter hohen Turm zusammengehalten werden. Kapoors künstlerische Vision umfasst zwei riesige Hohlspiegel nahe der Spitze, die den Horizont verzerren und die Besucher zu einem Spiel mit der Perspektive einladen. Durch diese Spiegel können die Gäste „in“ die Skyline hineingehen und Park und Stadt gespiegelt sehen.

Kapoors Ziel war es, einen „Sichtgenerator“ zu schaffen: Durch den Blick durch oder um die Spiegel herum werden die Londoner Wahrzeichen immer wieder neu wahrgenommen. Balmond hingegen konzentrierte sich auf strukturelle Innovation. Er nutzte einen computergestützten Ansatz, um den Stahl zu verweben: Die diagonalen Träger bilden über 250 „Knotenpunkte“, die in unterschiedlichen Winkeln miteinander verbunden sind. Diese nicht-repetitive Geometrie bedeutet, dass jeder der 600 vorgefertigten Knotenpunkte einzigartig ist und vor Ort wie ein 3D-Puzzle zusammengesetzt wird.

Diese Zusammenarbeit ist ein Paradebeispiel für moderne Kunst im öffentlichen Raum: eine lebendige Skulptur, die zugleich funktional ist. Nach den Spielen war die Orbit bei Londonern und Touristen so beliebt, dass sie Budgetkürzungen überstand. Heute symbolisiert sie ein kreatives Erbe: einen Ort, an dem die Vision des Künstlers durch präzise Ingenieurskunst verwirklicht wurde.

Tragwerksplanung und Konstruktion

Eine der Hauptattraktionen im Orbit ist „The Slide“ – eine 178 Meter lange Tunnelrutsche, die sich spiralförmig um den Turm windet. Entworfen vom belgischen Künstler Carsten Höller auf Einladung von Kapoor, wurde „Helix“ 2016 hinzugefügt. Sie hält den Weltrekord als längste und höchste Tunnelrutsche. Die Fahrgäste sausen in etwa 40 Sekunden aus 76 Metern Höhe zwölf Loopings hinab und erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 24 km/h. Die Rutsche besteht aus Edelstahl mit transparenten Abschnitten, die kurze Ausblicke auf London freigeben.

Praktische Hinweise: Die Rutsche ist für alle ab 8 Jahren (Mindestgröße 1,30 m) zugänglich. Sie wird auf einer bereitgestellten Matte benutzt und führt zurück zum Fuß des Turms auf demselben Platz. Viele Abenteuerlustige beschreiben das Erlebnis als gleichermaßen aufregend und surreal. Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 8 Jahren nicht mitrutschen dürfen und zusätzlich zum Eintrittspreis eine Gebühr (ca. 6–7 £) anfällt.

Besuch im ArcelorMittal Orbit: Ein vollständiger praktischer Leitfaden

Tickets und Buchung

Der Besuch des Orbits umfasst zwei Aktivitäten: die Aussichtsplattform und die Helix-Rutsche. Diese können einzeln oder zusammen gebucht werden.

  • Aussichtsplattform: Tickets für Erwachsene (mit Zip World London) kosten ab ca. 11,50 £ (ca. 13 €) nur für die Aussichtsplattformen. Damit erhält man Zugang zu den beiden Decks (76 m und 80 m über dem Boden) mit einem Hochgeschwindigkeitsaufzug.
  • Gleiten (Helix): Hierfür wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. In der Regel kostet das Hinzufügen der Folie zu einer Eintrittskarte etwa 5–7 £ Mehr. Manche Pakete bieten den kombinierten Eintritt an (ca. 17–21 £ für Plattform und Rutsche). Eine frühzeitige Online-Buchung wird dringend empfohlen, da die Plätze für die Rutsche schnell ausgebucht sind.
  • Rabatte: Der London Pass und ähnliche Karten, die mehrere Attraktionen abdecken, beinhalten oft den Eintritt zum Orbit kostenlos oder zu einem ermäßigten Preis, die Rutsche selbst ist jedoch in der Regel ein Aufpreis.
  • Buchung: Die offizielle Orbit-Website leitet Buchungen für die Rutsche auf die Plattform von Zip World London weiter. Alle Zeiten und Preise können saisonal variieren, daher sollten Sie sich vor Ihrem Besuch unbedingt informieren (auf der Orbit-Website selbst wird auf „Änderungen vorbehalten“ hingewiesen).

Tickets, die vor Ort gekauft werden, können teurer sein. Beachten Sie außerdem, dass Sie im Gegensatz zu Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr für den Eintritt in Orbit einen Lichtbildausweis benötigen, der mit dem Ticket übereinstimmt (insbesondere für die Rutsche aufgrund der Sicherheitsbestimmungen). Die Bezahlung erfolgt per Karte; es gibt keine Kasse.

Aussichtsplattform-Erlebnis

Nach der 34-sekündigen Aufzugfahrt bietet der Orbit ein 360°-Panorama. Die verglaste Aussichtsplattform (80 m) ist mit Markierungen versehen, die auf Sehenswürdigkeiten hinweisen, und in 76 m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform im Freien. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu 32 km über die Londoner Skyline. Zu den sichtbaren Wahrzeichen gehören The Shard, St. Paul's Cathedral, The Gherkin und bei guter Sicht sogar die Türme von Windsor Castle. Im Osten sieht man Stratford City und den Olympiapark, im Süden die Themse und Canary Wharf und im Westen die hohen Türme des West End.

Ausstattung: Die Plattform verfügt über Informationstafeln zur Geografie Londons. Nach der Abfahrt befindet sich im Erdgeschoss eine Snackbar (Podium Kitchen & Bar). Kostenloses WLAN steht auf dem Oberdeck zum Hochladen von Fotos zur Verfügung. Toiletten befinden sich am Fuße des Berges. Der Gehweg im Außenbereich ist mit Sicherheitsglas versehen; bitte lehnen Sie sich nicht an und lassen Sie nichts fallen. Die Guides (per App oder in gedruckten Broschüren) weisen darauf hin, dass das Licht am Morgen und späten Nachmittag oft die beste Aussicht auf die Stadt bietet.

Die Rutsche: Was Sie erwartet

Having secured a slide timeslot, visitors queue near the tower base. Gear up: you’ll be given a crash mat to lie on. The safety briefing is simple: cross arms, lie on the mat. Then it’s a 34-second high-speed ride down Helix. The experience: dark twisting turns with brief flashes through translucent panels. It can reach ~15 mph, creating thrilling moments of weightlessness in the drops.

Eine überraschende Besonderheit: Die Rutsche verfügt über integrierte Lichter, die optische Illusionen erzeugen (rote Stroboskoplichter sorgen für einen kurzen Moment der Desorientierung), und Spiegelpaneele, die die Loopings optisch verlängern. Nach der Rutschpartie wird jeder Nutzer von Mitarbeitern kontrolliert. Sie landen auf einer dafür vorgesehenen Matte am Fuß der Rutsche und werden dabei von Jubelrufen empfangen.

Einschränkungen: Mindestalter 8 Jahre, Mindestgröße 130 cm. Das Personal misst oder wiegt die Kinder vor dem Rutschen (maximal 130 kg). Lose Gegenstände (Handys, Hüte, Brillen) müssen zurückgelassen werden. Kleiderordnung: Aus Sicherheitsgründen sind Turnschuhe oder geschlossene Schuhe (keine Absätze oder Flip-Flops) erforderlich. Es wird empfohlen, lange Ärmel und Hosen zu tragen, um Reibungsverbrennungen an Ellbogen und Beinen zu vermeiden.

Nutzer berichten, dass sich die Rutsche lohnt, wenn man den Adrenalinkick sucht. Bei längeren Wartezeiten kann man sich die Zeit vertreiben, indem man auf einem Bildschirm an der Seite Live-Bilder von schreienden Rutschbegeisterten sieht. Nach der Rutschpartie kann man entweder mit dem Lift wieder nach oben fahren (sofern die Ticketzeit es zulässt) oder die Treppe benutzen.

Anreise zum Queen Elizabeth Olympic Park

The Orbit ist Teil des Queen Elizabeth Olympic Park in Stratford, Ostlondon. Adresse: 5 Thornton Street, E20 2AD (nördlich des Stadions).

  • Mit der U-Bahn: Der nächstgelegene Bahnhof ist Stratford (Central, Jubilee, DLR, Overground). Von dort sind es etwa 5–10 Gehminuten in südlicher Richtung durch den Park entlang des Flusses Lea. Schilder auf dem Parkweg weisen Ihnen den Weg zu „ArcelorMittal Orbit / Queen Elizabeth Olympic Park“. Alternativ können Sie auch den Bus 158 von Stratford nach Pudding Mill Lane (Haltestelle „ArcelorMittal Orbit“) nehmen.
  • Mit dem Zug: Der Bahnhof London Stratford Regional ist 15 Gehminuten entfernt. Hier bestehen Anschlussmöglichkeiten für Züge nach Liverpool Street oder London Bridge.
  • Mit dem Bus: Mehrere Londoner Buslinien halten in Stratford (Linien 308, 339 usw.). Für einige Busse gibt es außerdem eine spezielle Haltestelle im Olympiapark.
  • Mit dem Auto: Der Park bietet einige gebührenpflichtige Parkplätze, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jedoch einfacher. Wenn Sie mit dem Auto fahren, folgen Sie der Beschilderung zum Olympic Park und zum Orbit (Postleitzahl E20 3AB).
  • Zugänglichkeit: The park paths are wide and flat. The Orbit entrance and facilities are wheelchair-friendly (see [68†L334-L342]).

Das Orbit teilt sich einen Komplex mit dem Einkaufszentrum Westfield Stratford City, sodass Sie Ihren Besuch mit Shopping oder Essen verbinden können. Die nahegelegene, von ArcelorMittal gesponserte Podiumsbar (siehe ArcelorMittal Orbit-Erfahrung Auf dem Gelände von Orbit befindet sich ein guter Ort, um nach der Rutschpartie zu entspannen und den Blick auf den Park zu genießen.

Kombinierte Attraktionspakete

Aufgrund seines olympischen Ursprungs kombinieren viele Besucher den Orbit mit nahegelegenen Attraktionen:

  • Arsenal-Dachrundgang: Ehemalige Lyle TURRETS & London Felder.
  • Olympiastadion-Touren: Das London Stadium (Heimspielstätte von West Ham) befindet sich in unmittelbarer Nähe; Führungen werden regelmäßig angeboten.
  • VeloPark: Radsportarena mit Tourenangebot und Museum.
  • Schwimmzentrum: Architektonisches Wahrzeichen mit einer Fassade aus wellenförmigem Glas; bietet Bademöglichkeiten.
  • Velodrom & Madison Road: Besuchen Sie die berühmte Bahnradrennstrecke (in der Regel nur von außen oder im Rahmen einer speziellen Führung).
  • Radfahren/Fahrradverleih: Im Park gibt es eine CitiBike-Station, falls Sie eine kurze Runde durch die Parkanlage drehen möchten.

Besucher kaufen oft Kombitickets (z. B. mit der London Tourist Card oder im Rahmen von Gruppenreisen), um den Orbit und andere Attraktionen des Parks zu besuchen. Mit etwas Glück kann man sogar ein Ticket für denselben Tag nutzen: zum Beispiel eine frühe Fahrt mit der Orbit-Rutsche und anschließend eine Stadiontour am Nachmittag. Beachten Sie jedoch, dass die Öffnungszeiten des Orbit (Öffnung um 10 oder 11 Uhr) und der Tourplan des Stadions an Wochenenden abweichen können.

Sifang Kunstmuseum, Nanjing — Steven Holls schwebendes Meisterwerk

Sifang-Kunstmuseum-China

Kontext des Kunstprojekts im Sifang Parkland

Das Sifang-Kunstmuseum entstand im Rahmen des Sifang-Parkland-Projekts (ehemals CIPEA) an der Perlenquelle in Nanjing. Das von dem chinesischen Sammler Lu Xun initiierte Projekt Sifang Parkland lud Architekten ein, in einer bewaldeten Seelandschaft diskrete Pavillons zu entwerfen. Steven Holl erhielt 2003 den Auftrag für das Museum; das rund 2.800 m² große Gebäude wurde 2013 fertiggestellt und eröffnet. Es liegt inmitten von Grünanlagen und in der Nähe des berühmten Perlenquellsees.

Holls Konzept zielte darauf ab, die Grundfläche zu minimieren und die Leichtigkeit zu maximieren. Die gesamte Struktur ist über dem Bodenniveau „angehoben“. Im Park erscheint sie als vier helle Kuben (oder Parallelepipede), die über einem Wasserbecken zu schweben scheinen und durch ein lichtdurchlässiges Verbindungsstück miteinander verbunden sind. Der Architekt beschrieb sie als „ein Feld paralleler Perspektivräume und Gartenmauern“. Jeder Korridor und jede Galerie ist auf eine Öffnung ausgerichtet, die einen bestimmten Blick nach draußen einrahmt. Dies spiegelt die Kunst Nanjings wider, mit wechselnden Perspektiven zu arbeiten (ähnlich den Techniken der Gongbi-Malerei).

Sifangs Kontext ist somit ein Zusammenspiel von Natur und minimalistischer Geometrie. Die Architektur ermöglicht eine ständige Interaktion zwischen der Kunst im Inneren und der umgebenden Landschaft. Es ist ein Ort der Kontemplation, der sich deutlich vom urbanen Treiben der anderen drei Standorte unterscheidet. Auch die Kunst ist Teil des Gesamtbildes: Sifang präsentiert überwiegend zeitgenössische Werke (Skulpturen, Installationen), die mit der abstrakten Form des Gebäudes in Dialog treten.

Steven Holls Architekturphilosophie

Steven Holl ist bekannt für seine Erlebnisräume. Er legt Wert auf Licht, Kontext und sich entfaltende Formen. In Sifang erklärt Holl, dass wechselnde Blickwinkel entscheidend waren: Die Neigung und der Lichteinfall in jeder Galerie korrespondieren mit einer Außenszene. Konkret besteht die Struktur aus vier geneigten Pavillons. Diese sind miteinander verbunden, befinden sich aber auf leicht unterschiedlichen Höhen; aus bestimmten Blickwinkeln fluchten sie perfekt (eine Art Spiegelbild paralleler Perspektiven).

Dieses Design entspricht Holls Ethos von „Feldbedingungen“ – Ein Ensemble von Elementen, die zusammen ein Ganzes bilden. Die Pavillonwände sind mit hellen Betonplatten verkleidet (die aus lokalen Bambus-Schalungsformen gefertigt wurden und so eine rhythmische Textur erzeugen). Oberlichter und Lichtschächte durchbrechen das Dach und lassen Tageslicht herein. So ist das Museum eher Architektur als bloßer Behälter: Einem Bericht zufolge schweben die Galerien „hoch in der Luft“, und der Blick auf Nanjing bildet den krönenden Abschluss.

Holls Verwendung von „schwebenden“ Baukörpern (seine Formulierung wurde von den lokalen Medien aufgegriffen) war sowohl ästhetisch als auch funktional. Indem der Großteil des Galerieraums vom Boden abgehoben wurde, bleibt die Landschaft erhalten. Zudem werden die technischen Anlagen verborgen (im Sockel befinden sich Lager, Büros und ein kleines Theater). Die darüber liegenden weißen Kuben wirken im Gegensatz dazu beinahe ätherisch über dem Wasser – ein Effekt, der sich nachts verstärkt, wenn das Innenlicht durch die mattierten Wände fällt.

Das „schwebende“ Design: Parallele Perspektiven

Strukturell gesehen ist Sifang ein Netzwerk aus weißen Betonschalen und Glasverbindungen:

  • Grundlagen: Ein zentraler vertikaler Kern beherbergt Treppenhaus und Versorgungsleitungen. Periphere Säulen (im Landschaftsbild verborgen) tragen die angehobenen Pavillons. Dadurch entsteht ein Doppeldach – eine flache Basis und ein darüberliegendes, zickzackförmiges Vordach.
  • Pavillons: Vier Hauptgalerieflügel ragen über den spiegelnden Teich hinaus. Sie neigen sich leicht (keine zwei verlaufen parallel), sodass sie vom Innenhof aus in einer Linie stehen, vom See aus jedoch als versetzte Reihe erscheinen.
  • Materialien: Für die meisten Wände wurde Bambusfaserbeton verwendet (die Lamellen in den Formen erzeugten eine bambusartige Oberfläche). Die Unterseiten der Schwimmkörper sind mit lichtdurchlässigen Glasfaserplatten verkleidet; nachts leuchten diese wie Laternen.
  • Verbindungen: Glasbrücken und Treppen verbinden die einzelnen Ebenen und gewährleisten so barrierefreien Zugang. Glas- und Steinböden spiegeln durch darüberliegende Glaspaneele den Himmel wider.

Die geschickte Neigung der einzelnen Pavillons erzeugt den Effekt der „Parallelperspektive“. Man kann in einem Innenhof stehen und zwei Pavillons hintereinander sehen oder um den Hof herumgehen und sie getrennt voneinander betrachten. In der chinesischen Architektursprache wird dies als Spiel mit … bezeichnet. Shi Jie (Perspektive/Vision)Die technische Meisterleistung des Gebäudes liegt in seiner Asymmetrie: Präzise Anpassungen vor Ort waren nötig, um die Perspektiven exakt so auszurichten, wie Holl es sich vorgestellt hatte. Es wirkt, als sei jede Galerie bewusst leicht aus dem Gleichgewicht geraten, um diese perfekte Ausrichtung zu erzielen.

Kunstsammlung und Ausstellungen

Sifangs Identität beschränkt sich nicht allein auf die Architektur; sein umfangreiches Kunstprogramm spiegelt Lu Xuns kuratorische Vision wider. Das Museum besitzt keine ständige Sammlung im herkömmlichen Sinne, sondern präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Lu Xun war bekannt für seine Sammlung internationaler Künstler, die Sifang neben asiatischer Kunst ausstellt. So zeigten vergangene Ausstellungen beispielsweise Werke chinesischer Tuschemaler, westlicher Nachkriegskünstler und Multimedia-Installationen. Ziel ist es, die chinesische Moderne Kunst in einen globalen Kontext zu stellen.

Der Ausgewählte Kollektion Die Webseite präsentiert eine vielfältige Auswahl an Künstlern: Olafur Eliasson, Takashi Murakami, Yoshitomo Nara, Anish Kapoor, Anselm Kiefer und viele mehr. Besucher können sich also auf großformatige Installationen oder Gemälde dieser Künstler freuen, sobald die Galerie geöffnet ist. Darüber hinaus zeigt Sifang Gruppenausstellungen und ortsspezifische Auftragsarbeiten. Architektonisch sind viele Wände weiß und schlicht gehalten und dienen als Leinwand für Projektionen oder wechselnde Ausstellungswände – ganz im Sinne von Steven Holls Philosophie der „Architektur als Kunst“. Kurz gesagt: Die Galerieräume von Sifang sind neutrale Gefäße, gefüllt mit bedeutenden Werken. Erfahrung statt Sammlung – Das Gebäude und die Kunstwerke bilden zusammen die Ausstellung.

Besuch des Sifang-Kunstmuseums: Ein vollständiger praktischer Leitfaden

Lage im Landschaftsschutzgebiet Pearl Spring

Das Sifang-Kunstmuseum befindet sich in Nanjings Pearl Spring Park Das Museum befindet sich im Bezirk Pukou, genauer gesagt in der Zhenqi-Straße 9. Die Gegend ist bekannt für ihre natürlichen Quellen, Gärten und Kunsträume. Der moderne Bau des Museums bildet einen Kontrast zu den traditionellen Pavillons im Qingtian-Stil des Parks.

  • Mit U-Bahn/Bus: Nehmen Sie die U-Bahnlinie 3 bis zur Station Xinghuo Road. Steigen Sie dort in den Bus 694 oder D58 nach „Zhenzhuquan Terminal (Perlenquelle)“ um. Von dort sind es ca. 1,5 km (15–20 Minuten) Fußweg bis Sifang. Alternativ können Sie die Linie 10 bis Wende Road nehmen und anschließend den Bus 607 nach „Zhenzhuquan West“ steigen. Da die Beschilderung vor Ort nur eingeschränkt auf Englisch ist, fragen Sie die Fahrer nach „Sifang Art Museum“.
  • Mit dem Auto: Das Museum verfügt über Besucherparkplätze. Folgen Sie der Beschilderung zum Pearl Spring Park (das Kunstmuseum ist auf der Touristenkarte von Nanjing eingezeichnet). GPS-Koordinaten: 32,1171° N, 118,7602° O.
  • Nahe: Die malerische Perlenquelle (Pearl Spring Resort) und der Laoshan-Nationalwald liegen direkt nebeneinander. Viele Besucher kombinieren beides im Rahmen einer Reise (Wanderwege verbinden die Orte, allerdings ist der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt).

Eintritt und Öffnungszeiten

Das Sifang Kunstmuseum erhebt Eintritt. Ab Ende 2025 kostet die Standardkarte wochentags 20 Yen (ca. 3 US-Dollar) und an Wochenenden/Feiertagen 40 Yen. Laut Museumsangaben kann der Eintritt im Voraus online oder vor Ort bezahlt werden (die Preise vor Ort können höher sein, daher wird eine Online-Buchung empfohlen). Bei Sonderausstellungen gelten oft abweichende Preise, aber in der Regel deckt der Eintrittspreis von 20 Yen die meisten laufenden Ausstellungen ab.

  • Std: Offen Dienstag bis Sonntag, 10:00–17:00 Uhr (Letzter Eintrag 16:30 Uhr). Montags geschlossenDer Park und der Platz sind täglich zugänglich, die Galerien bleiben jedoch montags geschlossen. Es empfiehlt sich, frühzeitig anzureisen (insbesondere im Sommer), um den Andrang zur Mittagszeit zu vermeiden. Informationen zu Feiertagsschließungen oder Terminen von Sonderveranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Website des Museums oder den lokalen Tourismusseiten.

Geführte Touren und Programme

Das Museum bietet gelegentlich englischsprachige Führungen und Bildungsprogramme an, ist aber hauptsächlich als Selbstführung konzipiert. Neben den Ausstellungsstücken befinden sich Informationstafeln (in Chinesisch). Audioguides (zum Ausleihen oder als App) sind für die Hauptausstellungen möglicherweise verfügbar – bitte fragen Sie am Empfang nach. An Wochenenden finden gegebenenfalls Sonderveranstaltungen oder geführte Rundgänge statt; Besucher sollten sich an der Kasse erkundigen.

Für Studierende und Forschende verfügt Sifang über ein kleines Forschungszentrum. Wissenschaftler, die sich für zeitgenössische Architektur oder Kunst interessieren, vereinbaren dort oft im Voraus Termine. Chinesische Reiseführer bezeichnen den Park häufig als „Architekturausstellungspark“, daher kombinieren lokale Reiseführer Sifang oft mit den Kunstwerken im Freien, wenn sie die Gegend besichtigen.

Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten in Nanjing

Sifang liegt etwas abseits der typischen Touristenrouten, lässt sich aber gut mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten kombinieren:

  • Pearl Spring und Laoshan-Wald: Das Museum liegt innerhalb des weitläufigen Landschaftsschutzgebiets „Perlenquelle“. Besuchen Sie die legendäre Perlenquelle (bekannt für ihr „Klangblasenwasser“) und besteigen Sie den Berg Laoshan, um historische Tempel und eine grandiose Aussicht zu genießen. Der Eintritt in den Perlenquellenpark ist separat zu entrichten (an manchen Tagen ist er jedoch frei).
  • Kunstmuseum Nanjing (Lu Xun Kunstschule): Eine kurze Autofahrt entfernt befindet sich Lu Xuns früheres Kunstmuseum in Jinling.
  • Jiangsu Kunstmuseum: Im Stadtzentrum von Nanjing findet man weitere traditionelle chinesische Kunst.
  • Mochou Lake Park: Ein weiterer malerischer Park in Pukou.
  • Stadtzentrum von Nanjing: Bei einer Rückkehr ins Zentrum von Nanjing könnte man an historischen Stätten wie den Ming-Gräbern, dem Konfuziustempel oder dem Xuanwu-See Halt machen, um eine Mischung aus Alt und Neu zu erleben.

Eine typische Kunstreiseroute könnte so aussehen: Vormittags Besuch in Sifang, Mittagessen im Pearl Spring Resort und nachmittags Besuch der Kunstmuseen in Nanjing. Mit etwas Glück bringen Sie Busse vom Park zurück ins Stadtzentrum. Für die Rückfahrt sind Taxis oder DiDi ebenfalls zuverlässige Optionen.

Vergleichende Analyse: Wie schneiden diese vier Gebäude im Vergleich ab?

Aspekt

Capital Gate (Abu Dhabi)

Metropol Parasol (Sevilla)

ArcelorMittal Orbit (London)

Sifang-Kunstmuseum (Nanjing)

Standort

Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate

Sevilla, Spanien

London, Großbritannien

Nanjing, China

Höhe/Größe

160 m hoch

26 m hoch, Fläche 150×70 m

114,5 m hoch

~20–25 m (schwimmende Volumina)

Fertigstellung

2011

2011

2012

2013

Architekt(en)

RMJM Architekten

Jürgen Mayer H.

Anish Kapoor & Cecil Balmond

Steven Holl

Herausragende Leistungen

Das am stärksten geneigte Gebäude der Welt (18°)

World’s largest timber structure (3,400 m³ pine)

Höchste Skulptur Großbritanniens; längste Rutsche der Welt (178 m)

Innovative schwimmende Galerien; Standort des Parklandprojekts Cai Yuan Pan (Lu Xun).

Hauptmaterial

Betonkern + Stahl-Diagonalgitter

Brettschichtholz + Stahl

Stahl (rote Patina) + Betonkern

Bambusfarben gefärbter Beton + Glas

Technische Komplexität

Extrem hoch: vorgewölbter Kern, Diagrid, 490 Pfähle

Hoch: komplexes Holzgitter mit verdeckter Stahlspannung

Hoch: Verdrehter Stahl mit 35.000 Bolzen und Gleitkonstruktion

Hochwertig: schwebende Boxen, präzise Ausrichtungen (BIM verwendet)

Eintrittsgebühr (Erwachsene)

Kostenlos (nur Außenbereich; Innenbereich über das Hotel)

15 € (Standard), 18 € (Sunset)

~11,50 £ (Aussichtsplattformen) + 5–7 £ (Rutsche)

20 Yen (werktags), 40 Yen (Wochenende)

Besuchsdauer

~30–60 min (Außenansichten)

1–2 Stunden (für Antiquariat, Markt und Dach)

1–1,5 Stunden (Plattform + optionale Rutsche)

1–2 Stunden (plus Gelände von Pearl Spring)

Am besten für

Technikbegeisterte; Gäste des Hyatt-Hotels

Familien, Fotografen (Sonnenuntergangsansichten)

Abenteuerlustige; Familien; Panoramaliebhaber

Kunst- und Architekturbegeisterte

Familienfreundlich

★★★★☆ (offener Platz; Innenbereich nur über das Restaurant zugänglich)

★★★★★ (Aufzug, Markt, Museum)

★★★★☆ (Diese Folie ist ab 8 Jahren freigegeben)

★★★☆☆ (interaktive Exponate; ruhige Galerien)

Vergleich der technischen Komplexität

Alle vier Bauwerke verschoben die Grenzen des Ingenieurwesens, jedoch auf unterschiedliche Weise. Capital Gate verfügt wohl über das innovativste Tragwerk: einen vorgewölbten Kern und ein massives Diagrid, um eine Neigung von 18° zu erreichen. Es kombiniert Betonvorspannung und Stahl wie kein anderer Wolkenkratzer zuvor. Metropol Parasol revolutionierte den Holzbau: Sein Dach aus Konstruktionsholz wird von vorgespannten Stahlseilen getragen – eine bis dahin unbekannte Hybridkonstruktion. Die Komplexität des Orbit liegt in seiner enormen Stahlmasse und seiner verdrehten Form: 2.000 Tonnen Stahlrohre, die zu einem Freiformgitter zusammengefügt sind, plus eine rekordverdächtige Rutschenkonstruktion. Sifangs Innovation ist subtiler: Durch präzise Versätze und leichte Materialien (Bambusbeton) entstehen schwebende Galerien.

Fortschrittliche Modellierung war entscheidend: Die BIM-Simulation war für die Planung von Capital Gate von zentraler Bedeutung und dürfte auch für Sifangs abgestimmte Perspektiven unerlässlich gewesen sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jedes Projekt eine individuelle Lösung erforderte – keines folgte einem herkömmlichen Bauplan. So verwendet beispielsweise Orbit vor Ort verschraubte, geschweißte Stahlknoten, während Parasol verleimte Holzbalken mit verdeckten Verankerungen nutzt. Alle Projekte verlangten nach neuen Berechnungsmethoden (und mutigen Bauarbeitern).

Besuchererlebnis

Der Zugang und die Erlebnisse der Besucher variieren stark:

  • Capital Gate: Weitgehend AußenansichtEs gibt keine öffentliche Aussichtsplattform außer der des Andaz Hotels. Besucher können die Neigung des Gebäudes von den angrenzenden Straßen und den Stufen des ADNEC aus gut erkennen. Manche nutzen die Restaurant- oder Spa-Besuche des Hotels, um einen Blick ins Innere zu werfen. Das Erlebnis besteht jedoch eher darin, die Form des Gebäudes von außen zu bewundern und die Stadt zu sehen (die Aussicht ist von den nahegelegenen Parks/der Grandstand-Tribüne aus besser).
  • Metropol Sonnenschirm: A gemischt genutzter öffentlicher RaumTouristen verbringen üblicherweise ein bis zwei Stunden dort. Sie können das unterirdische Museum (Archäologie) erkunden, über den Lebensmittelmarkt schlendern und anschließend mit dem Aufzug aufs Dach fahren. Der Dachbalkon selbst ist eine Attraktion mit Ständen und Bars. Er ist kinder- und familienfreundlich und bietet, besonders bei Sonnenuntergang, einen atemberaubenden Blick auf die Stadt.
  • ArcelorMittal Orbit: Vorwiegend ein Aussichtsplattform und NervenkitzelDer Besucherweg ist einfach: Ticket kaufen, hochfahren, den 360°-Panoramablick auf London genießen und anschließend optional die Helix hinunterrutschen. Die Warteschlange für die Rutsche kann lang sein, daher verzichten manche darauf. Auch ohne Rutschen bietet die zweistöckige Aussichtsplattform faszinierende Ausblicke. Viele Familien schätzen den Orbit wegen seiner Einzigartigkeit, allerdings dürfen Kleinkinder (unter 8 Jahren) nicht rutschen.
  • Sifang-Kunstmuseum: In erster Linie eine Kunstgalerie, die zusätzlich architektonische Highlights bietet. Besucher kommen üblicherweise wegen der Ausstellungen; ein Rundgang dauert oft ein bis zwei Stunden. Das schwebende Gebäude selbst ist Teil der Ausstellung. Es herrscht eine sehr ruhige und besinnliche Atmosphäre, die sich für Erwachsene und Jugendliche eignet. Die wenigen Besucher und die idyllische Gartenanlage sorgen für Entspannung, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Galerie ist familienfreundlich, da sie kinderwagenfreundlich ist (Aufzüge fahren alle Etagen an), allerdings sollten kleine Kinder bedenken, dass sie von den farbenfrohen Ausstellungsstücken möglicherweise weniger fasziniert sind.

Ideal für: Die Abstimmung von Gebäuden auf verschiedene Reisendentypen

  • Architecture Enthusiasts: Alle vier erfüllen die Kriterien, doch Capital Gate und Parasol zeichnen sich durch architektonische Kühnheit aus. Sifang bietet mit seinem subtilen Design akademisches Interesse.
  • Technikbegeisterte: Capital Gate gewinnt (Konstruktion des schiefen Turms) und Orbit (Stahlkonstruktion).
  • Familien und allgemeine Touristen: Metropol Parasol und Orbit, aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit und der unterhaltsamen Elemente (Markt, Rutsche).
  • Fotografen: Parasol (besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Lichter der Dämmerung erstrahlen) und Orbit (die Londoner Skyline bei Tag und Nacht) sind beeindruckende Motive. Auch das Capital Gate bietet dramatische Ausblicke, und Sifangs Blütenpracht und spiegelnde Oberflächen ermöglichen künstlerische Aufnahmen.
  • Kunstliebhaber: Sifang (zeitgenössische Ausstellungen) und Parasol (Marktkunst).
  • Luxusreisende: Capital Gate (Hyatt Hotel, opulente Gastronomie) und Orbit (Speisemöglichkeit auf dem Podium).
  • Budgetreisende: Parasol (größtenteils frei zugänglich) und Orbit (vergleichsweise günstige Stadtattraktion). Sifang ist preiswert (20 Yen), allerdings ist eine Anreise erforderlich.

Kostenvergleich: Eintrittspreise und Gesamtkosten des Besuchs

Gebäude

Eintrittsgebühr (Erwachsene)

Zusätzliche Kosten

Capital Gate

Kostenlos (nur Außenbereich)

Kein öffentlicher Zugang zum Deck; interner Zugang über Restaurant- oder Hotelbuchung.

Metropol Sonnenschirm

15 € (Standardticket)

18 € (Ticket für Sonnenuntergang); 2 € für das Antiquarium-Museum

ArcelorMittal Orbit

~11,50 £ (Plattformen ansehen)

+5–7 £ für Helix-Gleitgel

Sifang-Kunstmuseum

20 Yen (werktags) / 40 Yen (Wochenende)

Vereinzelt Premium-Ausstellungen; in der Regel kein Aufpreis

Praktisch gesehen ist der Besuch des Capital Gate (der einfache Teil) kostenlos – man kann es von außen ohne Ticket besichtigen. Um es von innen zu erleben, gibt man üblicherweise Geld für ein Essen oder eine Hotelübernachtung aus (zum Beispiel in der Leaning Lobby Bar). Die Dachterrasse des Parasol kostet 15 €, was angesichts ihrer Neuheit günstig ist, obwohl Einheimische anmerken, dass sie teuer im Vergleich zu Aussichten auf KathedralenDer Grundpreis für Orbit ist ähnlich wie bei vielen britischen Sehenswürdigkeiten (z. B. London Eye), die Rutsche kostet jedoch extra. Viele Rutschfans finden den Gesamtpreis (17–21 £) für den Adrenalinrausch lohnenswert. Sifang ist mit etwa 3 $ an Wochentagen am günstigsten. Wenn Sie alle vier Attraktionen besuchen möchten, sollten Sie Flüge/Unterkunft und Transportkosten einplanen. In London lässt sich Orbit mit einer U-Bahn-Fahrt kombinieren. In Abu Dhabi kann Capital Gate im Rahmen eines Besuchs des ADNEC (African Digital Express Centre) besucht werden (kostenlose U-Bahn, eventuell Straßenbahn). Der Parasol in Sevilla befindet sich in der Innenstadt (Straßenbahn-/Busfahrkarte) und wird oft mit einem Besuch der Kathedrale kombiniert (für die ein separater Eintrittspreis anfällt). Für das Museum in Nanjing benötigen Sie eine U-Bahn-Fahrt (5 ¥) plus den Eintritt von 20 ¥.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kosten zwischen null (Außenbereich des Capital Gate) und etwa zehn Euro/Pfund liegen. Planer sollten berücksichtigen, dass die kombinierten Logistikkosten (Transport) oft höher sind als der Ticketpreis.

Die Ingenieurskunst hinter architektonischen Wundern

Wie kann Capital Gate stehen bleiben?

Wie bereits erwähnt, basiert Capital Gate auf scheinbar unkonventionellen physikalischen Prinzipien. Die Schwerkraft spielt hier eine entscheidende Rolle: Der vorgespannte, vorgewölbte Kern richtet sich durch das Gewicht der einzelnen Stockwerke selbst auf. Das massive Stahlgitter umschließt die Außenfassade und verbindet jedes Stockwerk mit dem Kern. Horizontale Ausleger sorgen für die nötige Stabilität. Gleichzeitig verhindert ein Raster aus 490 tiefen Pfählen ein Umkippen des Gebäudes.

Falls die Ingenieure befragt würden, würden sie betonen: Lasten und GleichgewichtDie Neigung verlagert lediglich die Lastverteilung. Bei einer Neigung von 18° kann man sich vorstellen, dass der Turm wie ein umgekehrter Kran an seinem Fundament zieht. Indem die Hälfte der Pfähle als Zugglieder dient, gewährleistet die Konstruktion die Stabilität der schweren Turmspitze. Die wichtigste Erkenntnis: Die Stabilität wird durch die präzise Steuerung jeder Zug- und Druckkraft erreicht – eine Leistung, die nur mit modernen Analysemethoden und Materialien möglich ist.

Was macht Holz so robust, dass es für den Metropol-Sonnenschirm geeignet ist?

Auf den ersten Blick erscheint ein 150 × 70 m großes Holzdach unrealistisch. Doch das Geheimnis liegt im verwendeten Konstruktionsholz. Parasol nutzt Brettschichtholz (BSH), das deutlich fester und formstabiler als herkömmliches Holz ist. Jeder Balken besteht aus mehreren Brettern mit ausgerichteter Maserung, was eine hohe, gleichmäßige Festigkeit gewährleistet. Zusätzlich ist das Holz beschichtet, versiegelt und kreuzverleimt, um Verformungen zu verhindern.

Doch Holz allein reicht für solche Spannweiten nicht aus. Eingebettete Stahlstäbe und Zugseile verstärken das Gitterwerk. Im Wesentlichen tragen die Holzbalken Druck- und Biegekräfte, während die Stahlseile die Zugkräfte aufnehmen (ähnlich einer Hängebrücke). Durch diesen Hybridansatz wirkt das Dach wie eine ... Regenschirm mit Stahlrahmen und HolzrippenRegelmäßige Inspektionen und Schutzbehandlungen gewährleisten, dass der Sonnenschirm Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung standhält. Kurz gesagt: Moderne Holzverbundwerkstoffe können, bei sachgemäßer Behandlung, in puncto Tragfähigkeit mit Beton mithalten, wodurch die angestrebte Größe des Sonnenschirms realisierbar wird.

Strukturelle Redundanz und Sicherheit verstehen

Alle vier Konstruktionen verfügen aus Sicherheitsgründen über Redundanz. Das bedeutet, dass mehrere Bauteile die Last teilen, sodass kein einzelnes Versagen katastrophale Folgen hat:

  • Die Kombination aus Kern und Diagonalstreben bei Capital Gate ermöglicht es, dass im Falle einer Beschädigung des Kerns oder einer Säule die Diagonalen und Ausleger das Gewicht vorübergehend aufnehmen können (und umgekehrt). Die 490 Pfähle verteilen die Belastung des Fundaments so, dass kein einzelner Pfahl überlastet wird.
  • Das Gitterwerk von Parasol verteilt die Lasten auf viele Verbindungsstellen. Sollte ein Holzbalken beschädigt werden (was bei modernem Holz unwahrscheinlich ist), würden die Stahlseile und die benachbarten Balken die Last neu verteilen.
  • Orbits Konstruktion ist von Natur aus hochgradig redundant: Die gewundenen Schlaufen überlagern sich. Selbst wenn ein diagonaler Träger durchtrennt würde, bliebe die Stabilität der sich kreuzenden Träger erhalten. Die 35.000 Bolzen gewährleisten, dass keine einzelne Verbindung als entscheidend angesehen wird.
  • Die Kuben von Sifang sind steife Betonschalen. Sie werden von mehreren Säulen und Kernen getragen; Tageslichtspalten bedeuten, dass einige Träger als Verstärkung dienen, falls eine Fassadenplatte reißen sollte.

In allen Fällen fordern Bauvorschriften einen Sicherheitsfaktor. Die Planungen berücksichtigen Erdbeben (in Abu Dhabi und London ein gewisses Maß), Wind, Temperaturschwankungen und sogar möglichen Missbrauch (z. B. Hunderte von Touristen, die sich an ein Geländer lehnen). Ingenieure installieren während der Tests Sensoren (für Windschwingungen und Vibrationen), um die Modelle zu überprüfen. Redundanz- und Sicherheitssysteme verwandeln diese riskanten Visionen in widerstandsfähige Bauwerke.

Die Rolle der Computermodellierung im modernen Bauwesen

Hinter jeder Konstruktion steht eine Reihe von Computermodellen. BIM und 3D-Finite-Elemente-Analysen ermöglichten die Realisierung dieser Projekte. Die Ingenieure von Capital Gate simulierten Wind- und Erdbebenszenarien an ihrem Modell, um die Stabilität zu gewährleisten. Auch für Metropol Parasol wurde parametrische Modellierung eingesetzt, um die perfekte Passform aller Holzelemente sicherzustellen. Bei Orbit wurde jeder Knotenpunkt digital konstruiert und vor der Fertigung getestet.

Das bedeutet: Versuch und Irrtum fanden größtenteils virtuell statt. Probleme ließen sich am Bildschirm lösen: Hier die Balkendicke anpassen, dort die Neigung korrigieren. Fehler konnten erkannt werden, bevor Holz geschnitten oder Stahl gefertigt wurde. Unternehmen betrachten die Modellierung heute als eine Form der Versicherung. As one engineer said of Capital Gate: “BIM allowed… precise adjustments to the tower’s lean angle”, ensuring art and physics aligned.

Bei diesen Gebäuden ist die Computermodellierung genauso wichtig wie Beton oder Holz. Sie macht den Unterschied zwischen einer plausiblen Skizze und einem realisierbaren Plan aus. Dank ihr existieren Entwürfe, die einst nur in der Fantasie existierten, heute als Touristenattraktionen.

Planung von Architekturreisen mit mehreren Zielen

Europäische Architekturroute: Von London nach Sevilla

Die Planung einer Tour, die London (Orbit) und Sevilla (Parasol) umfasst, kann effizient sein.

  • Start in London: Fliegen Sie nach Heathrow/Gatwick und fahren Sie mit der U-Bahn nach Stratford zum Orbit. Verbringen Sie dort einen Tag: Orbit + Olympiapark (siehe oben). Erkunden Sie am nächsten Tag die Londoner Architektur (Tower Bridge, The Shard, Tate Modern), bevor Sie nach Spanien fliegen.
  • Flug London–Sevilla: Etwa 2,5 Stunden. British Airways, Ryanair und Vueling fliegen alle nonstop nach Sevilla. Buchen Sie frühzeitig, um Kosten zu sparen.
  • Reiseverlauf Sevilla: Übernachten Sie in der Nähe des historischen Zentrums. Besuchen Sie vormittags die Kathedrale und den Alcázar und entspannen Sie sich mittags in einer Tapas-Bar. Am späten Nachmittag empfiehlt sich ein Besuch im Metropol Parasol (besonders schön ist das Licht bei Sonnenuntergang) und auf der Dachterrasse.
  • Fortbewegung: Beide Städte verfügen über ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In London ist die U-Bahn-Linie Zone 2/3 (Station Stratford) gut geeignet. In Sevilla bringen Busse und einige U-Bahn-Linien einen schnell zu jeder Sehenswürdigkeit.
  • Jahreszeit/Zeitpunkt: Der Londoner Sommer (Juni–September) bietet lange Tage zum Rodeln. Sevilla ist im Sommer extrem heiß; Frühling (März–Mai) oder Herbst (September–Oktober) bieten milderes Wetter. Vermeiden Sie die Sommerhitze in Sevilla, wenn Sie den Parasol tagsüber besteigen möchten. Bei straffer Planung könnte man London (2 Tage) und anschließend Sevilla (3 Tage) in einer Woche besuchen.

Abu Dhabi in eine Nahost-Reiseroute aufnehmen

Capital Gate lässt sich gut in eine umfassendere VAE- oder Nahost-Rundreise einbinden:

  • Direktflüge: London–Abu Dhabi dauert ca. 7 Stunden (Etihad) oder über Istanbul/Doha. Sevilla–Abu Dhabi dauert ca. 9 Stunden (über Madrid/Istanbul).
  • Regionaler Kontext: Abu Dhabi lässt sich oft mit Dubai kombinieren. Beispielsweise kann man von London nach Dubai fliegen, von dort mit dem Auto oder Zug in etwa 1,5 Stunden nach Abu Dhabi (Capital Gate) fahren und anschließend zum Flughafen Abu Dhabi zurückkehren. Alternativ kann man Abu Dhabi als Drehkreuz (Basis von Etihad) nutzen, bevor man weiter nach Asien reist.
  • Weitere Attraktionen: Kombinieren Sie Capital Gate mit anderen Sehenswürdigkeiten der VAE: der Scheich-Zayid-Moschee, dem Louvre Abu Dhabi (Kunst) und Yas Island (Ferrari World, Formel-1-Rennstrecke). Die Yas Marina (bekannt für ihre nächtlichen Autorennen) befindet sich in der Nähe.
  • Reisevorschlag: London→Abu Dhabi (3 Tage für Gate, Moschee, Ferrari World)→Weiterreise nach Nanjing oder zurück nach Europa.
  • Tipps: Museen und Architektur im Nahen Osten profitieren von klimatisierten Touren. Selbst im Winter kann die Sonne hell scheinen (Sonnenbrille also empfehlenswert!). Arabische Begrüßungen und dezente Kleidung werden an religiösen und kulturellen Stätten geschätzt.

Asiatische Gegenwartsarchitektur: Nanjing und darüber hinaus

Sifang in Nanjing liegt in Ostchina. Zur Erweiterung einer Architekturreise in Asien:

  • Angrenzende Städte: Peking und Shanghai sind von Nanjing aus direkt per Flug erreichbar (ca. 1–2 Stunden). Beide Städte verfügen über moderne Weltklasse-Architektur (Pekings Nationalstadion und CCTV-Turm; Shanghais Wolkenkratzer und das neue Designmuseum M+ Shanghai).
  • Südchina: Architekturinteressierte sollten Shenzhen (Canton Tower, Kunstviertel OCT-LOFT) oder die Wolkenkratzer Hongkongs in Betracht ziehen. Diese sind in 2–3 Stunden mit dem Flugzeug oder Zug zu erreichen.
  • Reisevorschlag: Beginnen Sie in Nanjing (2 Tage: Sifang, Ming-Gräber, Nanjing-Museum). Anschließend mit dem Hochgeschwindigkeitszug (ca. 1,5 Std.) nach Shanghai für 2–3 Tage. Danach Flug nach Japan oder Thailand für eine Pause von der Architektur oder Heimreise.
  • Jahreszeit: Der Frühling (März–April) in Nanjing ist fantastisch (Kirschblüte in Sifang!). Im Spätsommer regnet es (Monsun), aber der Herbst ist angenehm. Peking/Shanghai können im Winter sehr kalt sein.

Empfohlene 14-tägige Weltreise „Wunder bauen“

Für eine ambitionierte Welttournee:

  1. Tag 1–3: London. Orbit (mit Rutsche), Architektur in Großbritannien (London Eye, St. Paul's).
  2. Tag 4–6: Reise nach Sevilla. Besuchen Sie den Parasol (Sonnenuntergang) und die historischen Stätten Sevillas (Kathedrale, Alcázar, Plaza España).
  3. Tag 7: Flug nach Abu Dhabi. Je nach Verbindungen sollte man am Abend ankommen.
  4. Tag 8–9: Abu Dhabi. Sehenswürdigkeiten: Capital Gate (von außen), Louvre Abu Dhabi, Große Moschee.
  5. Tag 10: Flug nach Nanjing. (wahrscheinlich über Istanbul/Doha).
  6. Tag 11–13: Nanjing. Perlenquellpark & ​​Sifang-Kunstmuseum; Ming-Xiaoling-Mausoleum; Qinhuai-Fluss.
  7. Tag 14: Nach Hause fliegen (oder je nach Budget bis Peking/Shanghai verlängern).

Logistik: Diese Reise umfasst vier Flüge (EU–Asien über ein Drehkreuz im Nahen Osten). Der Zeitplan ist sehr eng, daher sollten alle Flüge frühzeitig gebucht und so getaktet werden, dass Jetlag minimiert wird (Reisetage sind jeweils auf dem Hin- und Rückweg). Beispiel: London → Dubai (mit einem Zwischenstopp) → Nanjing. Alternativ können Sie zuerst die Europa-Strecke, dann den Nahen Osten und anschließend Asien bereisen oder umgekehrt. Visabestimmungen: Prüfen Sie, ob Sie ein Visum für die VAE und China benötigen (viele Staatsangehörige der VAE können ein Visum bei Ankunft erhalten; für China ist für die meisten westlichen Touristen ein Visum im Voraus erforderlich).

Dieser 14-tägige Plan zeigt, wie die vier Wahrzeichen die ganze Welt umspannen. Passen Sie ihn Ihrem persönlichen Tempo an (lassen Sie vielleicht eine Stadt für eine entspanntere Reise weg oder fügen Sie bei ausreichend Zeit eine zusätzliche Stadt wie Barcelona oder Peking hinzu).

Barrierefreiheit und familienfreundliche Aspekte

Rollstuhlgerechter Zugang an jedem Standort

  • Capital Gate: Der öffentliche Zugang erfolgt größtenteils im Freien auf ebener Fläche. Die Lobby des ADNEC (am Fuße des Turms) ist barrierefrei. Führungen durch das Hotel und den Poolbereich sind jedoch nicht für Besucher ohne Reservierung möglich. Das Hyatt verfügt über Aufzüge und Rampen zur Poolterrasse im 18. Stock, die jedoch nur Hotelgästen und Besuchern der öffentlichen Restaurants vorbehalten sind. Familien mit Kinderwagen können sich zumindest im Außenbereich frei bewegen.
  • Metropol Sonnenschirm: Vollständig barrierefrei. Ein Aufzug bringt Besucher vom Vorplatz bis zum Dach. Alle Wege sind barrierefrei. Auch das Antiquarium verfügt über einen Aufzug. Ruhezonen und Toiletten befinden sich auf jeder Ebene. Der Holzsteg ist sanft geschwungen und stufenlos.
  • ArcelorMittal Orbit: Die Aufzüge fahren bis zum obersten Deck und ermöglichen so den Zugang für Rollstuhlfahrer. Auf dem Oberdeck befinden sich Rampen. (Für alle, die nicht rutschen: Der Ausstiegsbereich der Rutsche ist stufenförmig, die Rutsche selbst hat jedoch einen Rampenzugang.) Die Parkwege, die zum Orbit führen, sind gepflastert.
  • Sifang-Kunstmuseum: Das Museum ist nach höchsten Standards gestaltet und verfügt über Aufzüge und Rampen zu den Galerien. Breite Gänge ermöglichen die Nutzung mit dem Rollstuhl. Die Bereiche um die Wasserbecken sind barrierefrei zugänglich. Einziger Wermutstropfen: Die Busfahrt vom Bahnhof Nanjing dauert 30–40 Minuten. Planen Sie daher barrierefreie Transportmittel (Taxis oder barrierefreie Busse) ein.

An allen Standorten gibt es barrierefreie Toiletten. Ältere Kinder benötigen jedoch an den Aussichtspunkten Orbit und Parasol aufgrund von Lücken im Geländer möglicherweise die Aufsicht eines Erwachsenen. Eltern sollten die Sicherheit an der Rutsche von Orbit (Größen- und Altersbeschränkungen) und auf dem Dach von Parasol gewährleisten (Kleinkinder sollten sich von den Rändern fernhalten).

Besuche mit Kindern: Altersempfehlungen

  • Capital Gate: Ideal für ältere Kinder (ab 12 Jahren), die Architektur zu schätzen wissen oder ein gehobenes Hotelessen genießen. Jüngere Kinder können die Schieflage von außen bestaunen, aber es gibt hier keine speziellen Einrichtungen für Kinder.
  • Metropol Sonnenschirm: Sehr familienfreundlich. Kinder lieben das Holzdach als Spielplatz (glatter, breiter Boden). Das Antiquarium (römische Statuen) ist für Kinder interessant, aber recht klein. Auf der Marktebene gibt es kinderfreundliche Essensstände. Der Sonnenuntergang auf dem Dach ist wunderschön.
  • ArcelorMittal Orbit: Geeignet für Kinder ab 8 Jahren (aufgrund der eingeschränkten Rutschmöglichkeiten). Auch jüngere Kinder (ab 3 Jahren) können die Aufzugfahrt und die Aussicht genießen, aber nur Kinder ab 8 Jahren dürfen rutschen. Besuchen Sie die Anlage am besten am Nachmittag, um den Nachmittagstrubel zu vermeiden.
  • Sifang-Kunstmuseum: Familien mit Kindern im Schulalter können es genießen, obwohl die ausgestellten Werke zeitgenössische Kunst zeigen, die Kleinkinder möglicherweise nicht fesselt. Empfohlen ab ca. 8 Jahren. Die Parkanlage lädt zum Picknicken oder Spielen am See ein, falls die Kinder unruhig werden.

Sensorische Aspekte: Alle Attraktionen sind größtenteils im Freien oder nur schwach beleuchtet; keine ist besonders dunkel oder laut (abgesehen von gelegentlichen Schreien auf der Rutsche). Das Parasol-Dach kann sehr sonnig und windig sein. Die Orbit-Rutsche kann sehr laut sein (Schreie hallen wider) und der Fall kann heftig sein. Wenn jemand in Ihrer Familie Höhenangst oder Angst vor geschlossenen Rutschen hat, sollten Sie Helix meiden.

Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen zum Architekturtourismus

F: Was ist „Architekturtourismus“?
A: Architekturtourismus bedeutet, gezielt zu reisen, um bemerkenswerte Gebäude und Bauwerke zu besichtigen und zu bewundern. Ähnlich wie bei Museumsbesuchen geht es darum, architektonische Wahrzeichen zu sehen und oft auch etwas über deren Geschichte und Architektur zu lernen.

F: Benötige ich einen Führer, um diese Bauwerke richtig würdigen zu können?
A: Offizielle Reiseführer können zwar zusätzlichen Kontext bieten, aber alle vier Sehenswürdigkeiten verfügen über Beschilderung und Informationen für einen Besuch auf eigene Faust. Für Capital Gate steht Ihnen das Hotelpersonal für Fragen zur Verfügung. Für die anderen Sehenswürdigkeiten bieten Reiseblogs und offizielle Websites ausreichend Hintergrundinformationen.

F: Gehören diese Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe?
A: Nein, keines dieser vier Gebäude gehört zum UNESCO-Welterbe. Es handelt sich um moderne Bauwerke, die nach 2000 errichtet wurden. Sie befinden sich jedoch in der Nähe von Weltkulturerbestätten: So liegt beispielsweise der Parasol in Sevilla in der Nähe der UNESCO-geschützten Altstadt (Kathedrale). Ein Besuch dieser Gebäude ist eine sinnvolle Ergänzung zu Stadtführungen.

F: Kann ich alle vier im Rahmen einer Reise besuchen?
A: Es ist logistisch anspruchsvoll, aber möglich. Die beiden Orte liegen auf verschiedenen Kontinenten. Eine Weltreise oder mehrere Reisen wären nötig. Viele Reisende konzentrieren sich auf regionale Ziele (z. B. Orbit mit Großbritannien, Gate mit den VAE usw.).

Häufig gestellte Fragen zu Capital Gate

F: Warum tendiert Capital Gate zu Capital Gate?
A: Die Länge war Zweckmäßig gebaut Um Rekorde zu brechen und eine ikonische Silhouette zu schaffen, verwendeten Statiker einen vorgeformten Kern, um dies sicher zu erreichen.

F: Ist der Zugang zum Inneren des Kapitols für die Öffentlichkeit möglich?
A: Es gibt keine öffentliche Aussichtsplattform. Besucher können jedoch das Andaz Capital Gate Hotel im 18. Stock betreten, um etwas zu trinken oder zu speisen. Die Lobby ist für Tagesgäste ganztägig geöffnet und bietet einen Blick ins Innere des Gebäudes. Eine Übernachtung ist eine gute Möglichkeit, das Innere in seiner ganzen Pracht zu erleben.

F: Wie lässt sich Capital Gate mit dem Schiefen Turm von Pisa vergleichen?
A: Die 18°-Neigung von Capital Gate beträgt weit steiler als die ~3,9° von Pisa. Entscheidend ist, dass die Neigung des Capital Gate geplant war (ein Konstruktionsmerkmal), während die Neigung des Pisa-Tors zufällig durch Bodenbewegungen entstand.

F: Ist Capital Gate sicher?
A: Ja. Trotz des äußeren Anscheins erfüllt es alle Sicherheitsstandards. Die Stahlbetonkonstruktion ist überdimensioniert und verfügt über mehrfache Redundanzen (490 Pfähle, Stahlverstrebungen usw.).

Metropol Sonnenschirm – Häufig gestellte Fragen

F: Was ist das Antigua (Antiquarium)?
A: Das Antiquarium ist ein unterirdisches Museum im Erdgeschoss (Ebene 0) der Setas. Es zeigt römische und maurische Überreste, die während der Bauarbeiten vor Ort gefunden wurden. Der Eintritt kostet etwa 2 € und das Museum kann unabhängig vom Dach besichtigt werden.

F: Wie komme ich an Tickets und wie viel kosten sie?
A: Standardtickets für die Besteigung des Sonnenschirms kosten ca. 15 € für Erwachsene und 12 € für Studenten/Senioren. Diese können vor Ort oder online erworben werden. Es gibt auch ein Ticket für den Sonnenuntergang für 18 €. Der Eintritt ins Antiquarium kostet zusätzlich 2 €. Bei einem Besuch zu Stoßzeiten empfiehlt sich eine Vorabreservierung.

F: Kann ich jederzeit aufs Dach?
A: Die Dachterrasse des Parasol ist täglich von ca. 9:30 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet (die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit). Wenn Sie das Licht des Sonnenuntergangs genießen möchten, sollten Sie etwa 90 Minuten vor Sonnenuntergang dort sein.

F: Dürfen Kinder auf dem Sonnenschirm mitfahren?
A: Ja, Kinder jeden Alters sind willkommen, und Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Aufzug und Dachterrasse sind mit Geländern ausgestattet, dennoch sollten kleine Kinder in der Nähe der Ränder beaufsichtigt werden. Der Gehweg ist im Allgemeinen sicher und familienfreundlich.

ArcelorMittal Orbit – Häufig gestellte Fragen

F: Wie hoch ist die Orbit-Skulptur und warum wird sie als Skulptur bezeichnet?
A: Mit 114,5 Metern ist es offiziell die höchste Skulptur Großbritanniens. Es handelt sich um eine Skulptur, da sie von einem Künstler (Kapoor) als öffentliches Kunstwerk und nicht nur als Gebäude geschaffen wurde. Sie sieht weniger wie ein Turm aus, sondern eher wie ein riesiges, verdrehtes Kunstwerk.

F: Wann sind die Öffnungszeiten?
A: In der Regel Montag bis Donnerstag 11:00–16:00 Uhr, Freitag bis Sonntag 10:00–18:00 Uhr. Die Öffnungszeiten können je nach Saison variieren. Die Öffnungszeiten der Rutsche und der Plattform können leicht abweichen. Bitte informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch auf der Orbit-Website oder in den örtlichen Anzeigen.

F: Muss ich rutschen, um nach oben zu gelangen?
A: Nein. Die Aussichtsplattformen sind per Aufzug erreichbar, eine Rutsche ist nicht nötig. Die Rutsche ist optional, aber beliebt (ab 8 Jahren). Wenn Sie nicht rutschen möchten, kaufen Sie einfach ein Standardticket und fahren Sie mit dem Aufzug nach oben.

F: Gibt es eine Alters-/Größenbeschränkung für die Rutsche?
A: Ja, die Kinder müssen mindestens 8 Jahre alt und 130 cm groß sein. Dies dient der Sicherheit, da die Rutsche sehr schnell ist.

Häufig gestellte Fragen zum Sifang Kunstmuseum

F: Wer ist der Architekt, und was ist an dem Objekt „schwebend“?
A: Das Museum wurde von Steven Holl entworfen. Es wird als „schwebend“ bezeichnet, weil seine Galerien auf Säulen über dem Boden und dem Wasser errichtet sind, wodurch die weißen Kubusstrukturen zu schweben scheinen. Der Entwurf legt Wert auf parallele Perspektiven und Licht.

F: Wie hoch sind die Eintrittspreise und welche Öffnungszeiten gibt es?
A: Der Eintritt kostet wochentags 20 Yen und am Wochenende 40 Yen. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr), montags geschlossen. Es empfiehlt sich, Tickets möglichst im Voraus online zu kaufen.

F: Wie komme ich von der Innenstadt Nanjings nach Sifang?
A: Am einfachsten geht es mit der U-Bahn: Linie 3 bis Xinghuo-StraßeVon dort aus erreichen Sie das Museum mit einer kurzen Busfahrt (Linie 694) oder einem Taxi. Alternativ können Sie die Linie 10 nehmen. Wende RoadDann Bus 607. Die Anreise mit dem Auto oder Taxi über GPS mit dem Ziel „Sifang Art Museum“ ist ebenfalls unkompliziert.

F: Was gibt es sonst noch in der Nähe zu sehen?
A: Ganz in der Nähe befinden sich die Perlenquelle (Nanjings berühmter Kurgarten) und die malerische Berglandschaft von Laoshan. Auch in Pukou sind der Mochou-See und das Sun-Yat-sen-Mausoleum mit einer längeren Autofahrt erreichbar. In der Umgebung des Museums laden Parks mit Skulpturen im Freien zum Flanieren ein.

Praktische Ressourcen und Kurzübersicht

Kurzübersicht der Öffnungszeiten

Website

Öffnungszeiten (Normalsaison)

Hinweise

Capital Gate (Außenbereich)

Rund um die Uhr (Außenbereich); Hotel 10:00–22:00 Uhr

Die Hoteleinrichtungen richten sich nach dem Andaz-Zeitplan

Metropol Sonnenschirm

9:30–23:00 Uhr (Apr.–Sep.); 10:00–22:30 Uhr (Okt.–März)

Mit den Sunset-Tickets verlängern sich die Öffnungszeiten um ca. 30 Minuten.

ArcelorMittal Orbit

Mo–Do 11–16 Uhr; Fr–So 10–18 Uhr

Geschlossen vom 24. bis 26. Dezember, abweichende Sommeröffnungszeiten

Sifang-Kunstmuseum

Di.–So. 10:00–17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)

Montags geschlossen; kann an Winterfeiertagen geschlossen sein

Vergleich der Ticketpreise

Website

Erwachsenenticket (Bereich)

Kinderticket

Hinweise

Capital Gate

Frei (nur Außenbereich)

N / A

Kein allgemeiner Eintritt; nur Hotelbesuch

Metropol Sonnenschirm

15–18 €

12 € (≤25 Jahre)

Kinder bis 6 Jahre frei; Antiquariat 2 €

ArcelorMittal Orbit

~11,50 £ (Plattform)

9–12 £

+5–7 £ für die Rutsche

Sifang-Museum

20–40 ¥ (≈ 3–6 $)

Kostenlos für alle unter 18 Jahren

Online-Kauf empfohlen

Notfallkontakte und Besucherdienste

  • Capital Gate, Abu Dhabi: Notruf (VAE) 112Der ADNEC-Sicherheitsschalter im Komplex hilft Besuchern gerne weiter. Im gesamten Capital Centre ist eine englischsprachige Beschilderung vorhanden.
  • Metropol Parasol, Sevilla: Spanischer Notstand 112 oder örtliche Touristenpolizei (Policía Local) 092Erste Hilfe ist auf dem Platz verfügbar. Mehrsprachige Schilder weisen auf die Ausgänge hin. Hinweis: Es können Einschränkungen aufgrund von Covid-19 gelten (bitte informieren Sie sich über die örtlichen Gesundheitsbehörden).
  • ArcelorMittal Orbit, London: Notstand im Vereinigten Königreich 999Vor Ort: Wenden Sie sich an die Mitarbeiter (mit Orbit-Mitarbeiterausweis), wenn Sie Hilfe benötigen. Rollstuhlfahrer: Die Parkleitung bietet auf Anfrage Unterstützung an (über den AccessAble-Leitfaden oder den Orbit-Kontakt).
  • Sifang-Kunstmuseum, Nanjing: China-Notstand 110 (Polizei) oder 119 (Feuer) oder 120 (Ambulanz). Das Sicherheitspersonal am Eingang kann Erste Hilfe leisten. Die englische Beschilderung ist minimal; für Anfragen ist eine offizielle WeChat- oder Telefonnummer (+86 25 5865 6360) angegeben.

Allgemeine Hinweise: Führen Sie Ihren Reisepass/Personalausweis mit sich und schließen Sie eine Reiseversicherung mit Krankenversicherung ab. Alle Sehenswürdigkeiten verfügen über Restaurants und Toiletten; benötigte Währungen sind AED, EUR, GBP und CNY (Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert, aber kleine Trinkgelder sind üblich).

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