Taschendiebstahl ist nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem für Reisende in Europa. Trotz moderner Sicherheitsvorkehrungen ziehen historische Stadtzentren und stark frequentierte Touristenattraktionen weiterhin geschickte Diebe an. Aktuelle Daten verdeutlichen das Ausmaß: So berichten Besucher italienischer Sehenswürdigkeiten von rund 478 Taschendiebstählen pro Million Besuche – die höchste Rate in Europa –, gefolgt von Frankreich mit etwa 251 pro Million. Diese Zahlen machen deutlich, dass Wahrzeichen wie der Eiffelturm und der Trevi-Brunnen zwar berühmt sind, aber auch Magneten für Diebe darstellen. Anhand von Augenzeugenberichten und Expertenanalysen untersucht dieser Reiseführer die tatsächliche Natur des Taschendiebstahls in europäischen Städten.
Europäische Statistiken zeigen, dass Taschendiebstähle sich stark auf touristische Gebiete konzentrieren. 2024 Taschendiebstahlindex Analysten von Reiseversicherungen zählen, wie oft Besucher pro Million Einträge Diebstahl melden. Italien liegt in dieser Hinsicht europaweit an der Spitze: Touristen meldeten rund 478 Diebstähle pro Million Besuche an Italiens berühmten Sehenswürdigkeiten. Frankreich folgt mit 251 Fällen pro Million, obwohl Paris deutlich mehr Besucher anzieht. Spanien belegt den dritten Platz, wobei Barcelonas pulsierende Ramblas maßgeblich zu diesen Zahlen beiträgt. Schlusslicht ist Irland, wo nur 7 Fälle pro Million Bewertungen einen Diebstahl erwähnen. Diese Zahlen verdeutlichen ein Paradoxon: Die beliebtesten Attraktionen können wahre Jagdgründe für Taschendiebe sein. Wahrzeichen wie der Eiffelturm, das Kolosseum und die Sagrada Familia ziehen nicht nur Touristen, sondern auch Diebe magisch an. Weitere Studien beleuchten dieses Thema Stadt für Stadt. Eine Rangliste, basierend auf den Vorfällen pro Tourist, führt Barcelona an (etwa 1 zu 70 Diebstahlwahrscheinlichkeit), gefolgt von Madrid (1 zu 104) und Mailand (1 zu 162). In Rom liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 1 zu 250, und selbst in London wird ungefähr einer von 361 Besuchern Opfer eines Verbrechens. Kurz gesagt: Keine Großstadt ist immun, und das Risiko korreliert eher mit Menschenmengen und Unruhen als mit der nationalen Kriminalitätsrate.
Stadt | Taschendiebstahlrisiko (1 zu X) | Bemerkenswerte Hotspots |
Barcelona | 1 von 70 (höchste) | La Rambla, Sagrada Familia |
Madrid | 1 von 104 | Puerta del Sol, Metro |
Mailand | 1 von 162 | Mailänder Dom, Galleria Vittorio Emanuele |
Copenhagen | 1 von 214 | Stadtzentrum, Hauptbahnhof |
Rom | 1 von 250 | Kolosseum, Trevi-Brunnen |
Stockholm | 1 von 322 | Hauptbahnhof, Stadtzentrum |
These figures come from a combination of travel websites, insurance reports, and police logs. They serve to guide planning (e.g. “expect extra vigilance near the Trevi Fountain”) rather than to scare travelers. Indeed, official advice emphasizes caution not panic: “It is essential always to remain vigilant, leave valuables… travel with a secure cross-body bag or even a money belt,” notes insurance analysts.
Taschendiebstahl ist ebenso sehr Psychologie wie Technik. Diebe warten oft auf den Moment, in dem ein Tourist unaufmerksam ist. Vielbeschäftigte Reisende mit Händen voller Kameras, Karten oder Einkaufstüten sind ideale Ziele. Diebe agieren häufig im Team. Einer erzeugt möglicherweise eine Störung – eine fallengelassene Handtasche, ein verschüttetes Getränk oder einen vorgetäuschten Streit –, um Aufmerksamkeit zu erregen. Ein anderer Dieb schlägt dann zu. In Sekundenbruchteilen – oft in weniger als fünf Sekunden – verschwindet eine Geldbörse oder ein Handy in einer versteckten Hand. Einzelne Taschendiebe wenden Taktiken wie die folgenden an: 'Anrempeln und Greifen'Ein vorgetäuschter Zusammenstoß oder ein leichtes Antippen lenkt die Opfer ab, während der Dieb Wertsachen aus einer Tasche oder einem Portemonnaie stiehlt. Manchmal sind sogar Kinder beteiligt; junge Komplizen erwecken Mitleid oder Neugier, während ein Erwachsener in einen Rucksack greift.
Diebe nutzen den Instinkt von Touristen aus, sich an Sehenswürdigkeiten und Verkehrsknotenpunkten zu versammeln. Menschenmengen in der Nähe von Straßenkünstlern oder in überfüllten U-Bahnen bieten Deckung und schnelle Fluchtwege. Wie Rick Steves bemerkt, sind chaotische Szenen in Zügen oder Bussen ein ideales Ziel für Diebe. Erfahrene Taschendiebe analysieren die Körpersprache, um Schwachstellen zu erkennen – eine entspannte Haltung, ein lockerer Taschenriemen oder auch nur sichtbare Ablenkung signalisieren ein leichtes Opfer. Indem Reisende diese Methoden – Ablenkung, Heimlichkeit und Schnelligkeit – verstehen, können sie den Dieben immer einen Schritt voraus sein.
Betrug | So funktioniert es |
Petition (Zwischenablage) | Eine Person mit einem Klemmbrett bittet Sie, eine Petition zu unterschreiben; ein Komplize entwendet Ihre Wertsachen, während Sie sich auf das Formular konzentrieren. |
Freundschaftsarmband | Ein Fremder bindet Ihnen ein „Geschenk“-Armband um das Handgelenk; sobald es angelegt ist, verlangt er Geld für die Entfernung, während Ihre Aufmerksamkeit geteilt ist. |
Ketchup/Verschüttetes | Eine Flüssigkeit (Ketchup, Senf) wird „versehentlich“ auf Sie verschüttet; ein Helfer wischt sie ab und ein anderer Dieb schnappt sich, was freigelegt wurde (Geldbörse, Handy). |
Vorgetäuschter Kampf/Aufruhr | In der Nähe bricht scheinbar eine Schlägerei oder ein inszeniertes Chaos aus; während sich Schaulustige um sie drängen, schlüpft ein Taschendieb in die Menge und stiehlt Ihre Sachen. |
Hilfsbereiter Fremder | Ein Fremder gibt vor, Ihnen zu helfen (z. B. mit einer Karte oder einem heruntergefallenen Gegenstand) und während Sie abgelenkt sind, greift er in Ihre Tasche oder öffnet Ihren Rucksack. |
Geldautomaten-/Kartenbeleg | Ein Dieb rempelt Sie an einem Geldautomaten oder Zahlungsterminal an oder lenkt Sie ab; er kann Ihre PIN abgreifen oder schnell Ihre Karte greifen, bevor Sie es bemerken. |
Moped-Grab-and-Run | Diebe auf Motorrollern entreißen Fußgängern oder Passanten Handys oder Taschen und rasen davon, bevor man reagieren kann. |
Das Erkennen dieser Betrugsmaschen ist der erste Schritt. Wenn Ihnen beispielsweise jemand anbietet, Ihnen ein Armband anzulegen, lehnen Sie höflich ab und gehen Sie weg. Seien Sie misstrauisch gegenüber Helfern, falls Flüssigkeiten verschüttet werden. Jede verdächtige Aktion auf der Straße sollte als Warnsignal betrachtet werden. Wenn Sie sich in Europas Menschenmengen mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen, verringern Sie Ihr Risiko deutlich.
Barcelona gilt oft als Europas Hauptstadt der Taschendiebstähle. Laut einer aktuellen Analyse liegt das Diebstahlrisiko dort bei etwa 1 zu 70. Besonders gefährdet ist die Las Ramblas – eine Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften und Straßenkünstlern –, wo Touristen mit Kameras und Taschen ständig ins Visier von Dieben geraten. Auch die Fußgängerzone um die Ramblas ist ein gefährliches Gebiet. Platz von Katalonien und die gewundenen Straßen der Gotisches Viertel Es kommt dort häufig zu Vorfällen, da die Menschenmassen Dieben Deckung bieten. Auch die Hauptattraktionen sind problematisch. Taschendiebe suchen gezielt nach Ansammlungen von Touristen. Heilige Familie Und Park GüellDiebe entwenden Handys oder Geldbörsen, wenn ihre Opfer durch die Architektur abgelenkt sind. Öffentliche Verkehrsmittel und überfüllte Gehwege stellen weitere Risiken dar. Die Metrolinie L3 (die die Altstadt mit den Strandvierteln verbindet) ist als Gefahrenzone bekannt. Nachts treiben sich Diebe auf den belebten Gehwegen herum. Barcelona Auch Strandpromenaden werden gelegentlich von Spaziergängern ins Visier genommen. Stadtdetails sind wichtig: In engen, belebten Gassen nahe Touristenattraktionen kann sich ein Dieb verstecken. Die örtliche Polizei rät Reisenden, an U-Bahn-Ausgängen und auf belebten Plätzen besonders wachsam zu sein.
Barcelona Präventionstipps:
– Carry only necessary cash and one card on you. Spread funds in different pockets.
– Keep purses or wallets in front pockets or inside a zipped bag.
– Watch crosswalks: petty thieves often work while tourists pause at traffic lights.
– Use pickpocket-resistant backpacks or theft-deterrent purses in crowded spots.
– Be cautious after dark, especially near nightlife areas. (Note: the cruise port terminal is also known for occasional bag snatches.)
Paris wird oft als Europas Hauptstadt der Taschendiebe bezeichnet. Die Zahlen zeigen ungefähr 251 Vorfälle pro Million BesucherDie belebte Metro der Stadt ist ein ideales Jagdrevier – Diebe treiben sich auf den Linien 1 und 4 herum, und die überfüllten Umsteigebahnhöfe ermöglichen es ihnen, unbemerkt zuzuschlagen. Touristenstarke Plätze wie Place de la Concorde und Viertel wie Montmartre auch Zuchtdiebstahl.
Rom ist ein weiterer Hotspot: ungefähr 1 von 250 Touristen Sie könnten Diebstahl ausgesetzt sein. Die engen, überfüllten Gassen des historischen Zentrums begünstigen Diebe.
Wer sich klug ausrüstet, kann selbst geübte Diebe frustrieren. Erfahrene Reisende und Experten sind sich einig, dass eine diskrete Ausrüstung Geldgürtel Der Geldgürtel ist eines der zuverlässigsten Hilfsmittel. Rick Steves nennt ihn seinen „tragbaren Tresor“ – er reist nie ohne ihn. Er wird unter der Kleidung getragen und bewahrt Reisepass, Bargeldreserven und wichtige Dokumente außer Sichtweite auf. (Wenn Sie Bargeld abheben oder ausgeben müssen, tragen Sie nur einen kleinen Tagesbetrag in der Tasche.)
Neben Gürteln, ein sicherer Umhängetasche Eine Umhängetasche ist empfehlenswert. Wählen Sie eine mit abschließbaren Reißverschlüssen und strapazierfähigem Material; sie sollte quer über dem Körper getragen werden, sodass sie immer im Blickfeld ist. Rucksäcke sind anfälliger: Taschendiebe können sie unbemerkt aufschlitzen oder von hinten öffnen. Rick Steves rät daher, alle mitgeführten Gegenstände stets vor dem Körper zu tragen.
Auch die Technologie bietet einige Hilfe. RFID-blockierende Geldbörsen Kartenhüllen können das drahtlose Auslesen von Kreditkarten erschweren; ihr Nutzen ist eher psychologischer Natur als wissenschaftlich belegt, aber viele Reisende nutzen sie für ein beruhigendes Gefühl. Weitere Hilfsmittel sind versteckte Taschen, die in Kleidung eingenäht sind, oder Reisejacken mit Innentaschen. Egal, welche Ausrüstung Sie verwenden, integrieren Sie sie unauffällig: Eine sichtbare Geldtasche kann Sie ungewollt ins Visier von Betrügern rücken.
Gang | Vorteile | Nachteile |
Geldgürtel | Unsichtbarer Speicher; schwer zu greifen | Muss nach Gebrauch wieder verstaut werden. |
Umhängetasche | Leichter Zugang; ausgewogenes Gewicht | Kann gegriffen oder aufgeschlitzt werden, wenn es nicht gesichert ist. |
Diebstahlsicherer Rucksack | Schnittfestes Material; abschließbare Reißverschlüsse | Sperrig; kann Aufmerksamkeit erregen |
RFID-Geldbörse/Hülle | Blockiert das Scannen kontaktloser Karten. | Fügt zusätzliches Volumen hinzu; schützt nur RFID-Karten |
Wachsamkeit kann viele Angriffe vereiteln. Wichtige Maßnahmen sind: 1. Führen Sie nur das Nötigste an Wertgegenständen mit sich. Bewahren Sie nur das Nötigste für den Tag auf. Verteilen Sie Bargeld und Karten auf mehrere versteckte Orte, damit der Verlust einer Tasche nicht Ihre Reise ruiniert. Bewahren Sie niemals Ihr gesamtes Geld in einer einzigen Tasche oder Hosentasche auf.
2. Nutzen Sie die Vordertaschen und sichern Sie Ihre Taschen. Bewahren Sie Geldbörse, Handy und Reisepass immer in den Vorder- oder Innentaschen auf. Wenn Sie in einem Café sitzen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, können Sie die Riemen Ihrer Tasche um Ihren Stuhl oder Ihr Bein legen. Rick Steves empfiehlt sogar, die Tasche beim Schlafen im Zug am Körper zu befestigen.
3. Bleiben Sie während der Übergänge wachsam. Volle Bahnhöfe, Umsteigebereiche und überfüllte Ausgänge bieten ideale Bedingungen für Diebstähle. Wenn Menschen ein- oder aussteigen, treten Sie einen Schritt zurück und überprüfen Sie Ihre Wertsachen. Diebe rempeln oft Fahrgäste an, um sie zu schubsen, oder schlüpfen unbemerkt in volle Waggons.
4. Passe dich den Einheimischen an. Kleiden Sie sich unauffällig, um nicht wie ein Tourist zu wirken. Laute Kameras, Reiseführer oder offene Landkarten ziehen Aufmerksamkeit auf sich; gehen Sie stattdessen selbstbewusst und nutzen Sie die Karte diskret (oder telefonieren Sie schnell und außer Sichtweite). Denken Sie daran, dass Touristen auch als „wandelnde Geldbörsen“ bezeichnet werden, also vermeiden Sie offensichtliche Statussymbole.
5. Ablenkungen minimieren. Vermeiden Sie es, beim Gehen exzessiv in sozialen Medien zu scrollen oder zu simsen. Halten Sie eine Hand frei, um zu prüfen, ob an Ihrer Tasche oder Ihrem Rucksack gezogen wird. Aktive Beobachtung ist Ihr bester Schutz. Sollte sich etwas ungewöhnlich anfühlen (ein plötzliches Drücken oder Ziehen), verändern Sie sofort Ihre Position.
6. Folge dem Beispiel anderer. Die Einheimischen wissen, dass man sich nicht unnötig lange aufhalten sollte. Wenn eine Menschenmenge wegen eines Straßenkünstlers oder eines Verkaufsstandes stehen bleibt, suchen Sie sich einen Platz, von dem aus Sie alle sehen können und niemand direkt hinter Ihnen steht. Schützen Sie Ihren persönlichen Freiraum – schaffen Sie sich selbst in dichten Menschenmengen eine Art „Blase“ um sich herum.
Protecting your identity and accounts is as crucial as guarding cash: – Kopieren und sichern Sie Ihre Ausweise. Fertigen Sie vor Ihrer Reise Kopien oder Fotos Ihres Reisepasses, Führerscheins und wichtiger Dokumente an. Senden Sie sich selbst Kopien per E-Mail und deponieren Sie einen zusätzlichen Satz im Hotelsafe. Erwägen Sie, für den täglichen Gebrauch einen laminierten Personalausweis oder einen nationalen Führerschein mitzuführen und den Reisepass sicher zu verwahren.
– Mitgeführtes Bargeld/Karten sind begrenzt. Führen Sie nur ein kleines Tagesbudget an Bargeld mit sich (viele Botschaften empfehlen maximal 40–50 €) und zwei Kredit-/Debitkarten – idealerweise von verschiedenen Anbietern. Bewahren Sie zusätzliche Karten oder Bargeld in Ihrem verschlossenen Hotelsafe oder Geldgürtel auf.
– Aktivieren Sie digitale Datensicherungen. Nutzen Sie Cloud-Dienste, um Reisedokumente, Reservierungsbestätigungen und Kartenkopien zu sichern. Laden Sie Karten oder Apps vorab herunter, um in unbekannten Gegenden auf das Internet verzichten zu können.
– Sichern Sie Ihr Telefon. Verwenden Sie eine sichere PIN oder eine biometrische Sperre. Installieren Sie eine „Mein iPhone suchen“-App, um Ihr Gerät im Falle eines Diebstahls orten oder die Daten darauf löschen zu können. Verbinden Sie sich nach Möglichkeit nur mit passwortgeschützten WLAN-Netzwerken und vermeiden Sie es, sensible Daten in öffentlichen Hotspots preiszugeben.
– Dokumentenschutzmaßnahmen. Im Falle eines Raubüberfalls beschleunigt das Vorhandensein mehrerer Ausweisdokumente und Kontaktinformationen den Besuch von Polizei oder Botschaft. Erstellen Sie eine Liste mit Notfalltelefonnummern (Kreditkarten, Banken, Botschaft, Versicherungen) und bewahren Sie diese sowohl physisch als auch auf Ihrem Handy auf.
Zeit ist entscheidend, wenn Sie ins Visier genommen wurden. Befolgen Sie diese Schritte in der angegebenen Reihenfolge: 1. Bringen Sie sich in Sicherheit. Verlassen Sie ruhig den belebten Bereich und suchen Sie sich einen sicheren Ort. Überprüfen Sie all Ihre Wertsachen und Taschen, um festzustellen, was gestohlen wurde. Vergewissern Sie sich, dass nichts anderes gefährdet ist.
2. Behörden alarmieren. Suchen Sie die nächste Polizeistation oder einen Polizeibeamten auf und melden Sie den Diebstahl. In den meisten europäischen Ländern wählen Sie in Notfällen die 112. Eine sofortige Anzeige bei der Polizei ist unerlässlich – sie wird in der Regel für Versicherungsansprüche benötigt. Geben Sie Details wie Uhrzeit, Ort und eine Beschreibung der Diebe an.
3. Karten sofort stornieren. Sperren Sie gestohlene Kredit-/Debitkarten über die App Ihrer Bank oder die Telefon-Hotline. Handeln Sie innerhalb weniger Minuten, um unberechtigte Abbuchungen zu verhindern. Falls Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich an das Hotelpersonal oder besuchen Sie eine Bankfiliale in Ihrer Nähe.
4. Kontaktieren Sie Ihre Botschaft. Wurde Ihr Reisepass gestohlen, rufen Sie umgehend die Botschaft oder das Konsulat Ihres Landes an. Oft können Notfallpässe oder -visa ausgestellt werden, Sie benötigen dafür jedoch bestimmte Dokumente (und möglicherweise eine polizeiliche Anzeige). Notieren Sie sich die 24-Stunden-Hotline Ihrer Botschaft und deren Adresse.
5. Gelder sichern. Holen Sie Bargeld und Karten aus Ihrem Hotelzimmer oder Geldgürtel. Wenn Sie Ihre Wertgegenstände getrennt aufbewahrt haben, verfügen Sie über genügend Geld, um sicher weiterzukommen. Veranlassen Sie gegebenenfalls eine Überweisung oder nutzen Sie mobile Zahlungs-Apps, um von zu Hause aus auf Ihr Geld zuzugreifen.
6. Dokumentieren Sie den Vorfall. Fotografieren Sie den Tatort und Zeugen und notieren Sie alle Details (Taschen, Kleidung), die später zur Identifizierung der Diebe beitragen könnten. Notieren Sie sich die Namen oder Dienstnummern der beteiligten Beamten. All dies unterstützt die Ermittlungen von Polizei und Versicherung.
7. Benachrichtigen Sie Ihren Versicherer. Rufen Sie so schnell wie möglich die Hotline Ihrer Reiseversicherung an. Befolgen Sie deren Anweisungen – in der Regel benötigen Sie die polizeiliche Anzeige und Quittungen für gestohlene Gegenstände. Fragen Sie nach einer vorläufigen Deckung (einige Versicherer bieten kleine Bargeldvorschüsse für das Nötigste an).
Understanding your insurance coverage beforehand can ease stress if theft occurs. Key points: – Was ist abgedeckt? Die meisten umfassenden Reiseversicherungen erstatten gestohlenes Gepäck und persönliche Gegenstände (Kleidung, Elektronik usw.), sofern Sie nicht fahrlässig gehandelt haben. Allerdings setzen die Versicherungen in der Regel eine Entschädigung voraus. Bargeldlimit (oft unter 150 € insgesamt) und Wertgegenstände wie Handys oder Schmuck sind auf einen festgelegten Wert begrenzt, sofern sie nicht deklariert werden. Prüfen Sie, ob Ihre wertvollen Gegenstände eine separate Versicherung benötigen.
– Anforderung der „angemessenen Sorgfalt“. Versicherer erwarten von Ihnen, dass Sie sorgsam mit Ihren Wertsachen umgehen (z. B. indem Sie Ihre Wertsachen bei sich tragen). Sollte ein Schadenfall dadurch entstehen, dass Sie Ihre Tasche unbeaufsichtigt gelassen oder offensichtliche Gefahren (wie etwa ein belebtes Gebiet mit vielen Taschendieben) ignoriert haben, kann die Entschädigung gekürzt oder verweigert werden. Begleiten Sie Ihre Wertsachen daher immer oder sichern Sie sie.
– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Die meisten Versicherungen verlangen bei Diebstahlsmeldungen eine offizielle Anzeige. In vielen europäischen Ländern stellt die Polizei standardisierte Diebstahlsbescheinigungen aus, die Sie benötigen (beispielsweise in Frankreich eine). “const de vol”Bewahren Sie alle Kopien des Berichts auf.
– Dokumentverluste genau. Erstellen Sie umgehend eine detaillierte Liste der gestohlenen Gegenstände: Marke, Modell, Seriennummern und, falls bekannt, der Originalpreis. Quittungen oder Fotos von Wertgegenständen beschleunigen die Schadensregulierung erheblich. Falls Sie keine Belege haben, versuchen Sie, den aktuellen Wert zu schätzen.
– Häufige Fehler bei der Schadensregulierung. Beachten Sie, dass viele Schadensfälle aus vermeidbaren Gründen teilweise abgelehnt werden: Diebstahl aus einem Hotelsafe (wenn Versicherer argumentieren, Sie hätten die Gegenstände eingeschlossen lassen können) oder der Diebstahl eines auf dem Tisch liegengelassenen Handys. Das Kleingedruckte der Versicherungsbedingungen schließt oft unbeaufsichtigte Gegenstände aus. Lesen Sie Ihre Versicherungsbedingungen daher sorgfältig durch, damit Sie wissen, welche Unterlagen (Quittungen, Polizeibericht, Fotos) Sie benötigen.
– Notfallhilfe. Gute Versicherer bieten rund um die Uhr erreichbare Hotlines an. Kontaktieren Sie sie umgehend – sie können Sie zu Ersatzmedikamenten, zur Kontaktaufnahme mit Botschaften oder zur Beschleunigung von Reparaturen beraten.
Bewahren Sie eine Kopie dieser Zahlen griffbereit auf. 112 Die 112 ist die EU-weite Notrufnummer (Polizei/Rettungsdienst). Nachfolgend finden Sie länderspezifische Kontaktdaten von Polizei und Botschaften (nutzen Sie diese, wenn Sie die 112 nicht wählen können):
Land | Notruf (Polizei) | US-Botschaft (Telefon) | Britische Botschaft (Telefon) |
Frankreich | 112 (Polizei 17) | Paris: +33 1-43-12-22-22 | Paris: +33 1 44 51 31 00 |
Spanien | 112 (Polizei 091) | Madrid: +34 91-587-2200 | Madrid: +34 91-787-1447 |
Italy | 112 (Polizei 113) | Rom: +39 06-4674-1 | Rom: +39 06-4220-4000 |
Portugal | 112 (Polizei 112) | Lissabon: +351 21-727-3300 | Lissabon: +351 21-362-0014 |
Niederlande | 112 (Polizei 0900-8844) | Den Haag: +31 70-310-2200 | Amsterdam: +31 20-575-5300 |
Griechenland | 112 (Polizei 100) | Athen: +30 210-720-2000 | Athen: +30 210-729-7555 |
Vereinigtes Königreich | 999 (Polizei) | (N/A) – call local 999 instead | (N/A) – UK home (use 999 in UK) |
Speichern Sie unbedingt auch die Konsularnummer Ihres eigenen Landes.
Bereiten Sie sich im Voraus vor, um Risiken zu minimieren und maximale Sicherheit zu gewährleisten:
A: Laut aktuellen Studien Barcelona steht oft ganz oben auf Risikolisten. Eine Analyse ergab, dass etwa 1 von 70 Dort besteht ein erhöhtes Diebstahlrisiko. Zu den weiteren risikoreichen Städten zählen Madrid und Mailand. (Ein Versicherungsindex wies Italien insgesamt als das Land mit den meisten Vorfällen pro Besucher aus, was vor allem auf Diebstähle an stark frequentierten Sehenswürdigkeiten in Rom wie dem Trevi-Brunnen zurückzuführen ist.)
A: Taschendiebstähle variieren stark je nach Ort und Jahreszeit. In großen Touristenzentren werden Hunderte von Vorfällen pro Million Besucher gemeldet. Für einzelne Reisende ist das Risiko jedoch relativ gering. Die Gewaltkriminalität in Europa ist niedrig, und praktisch alle Taschendiebstähle verlaufen ohne Gewalt. Entscheidend ist die Wachsamkeit. Einige wenige, in den Medien präsente Diebstähle können das Ausmaß der Gefahr verzerren.
A: Begeben Sie sich zunächst an einen sicheren Ort und prüfen Sie, was fehlt. Benachrichtigen Sie dann die örtliche Polizei und lassen Sie eine offizielle Anzeige erstatten (die meisten Versicherer verlangen dies). Lassen Sie anschließend alle gestohlenen Kredit- und Debitkarten sperren. Kontaktieren Sie Ihre Botschaft, falls Ihr Reisepass verloren gegangen ist. Kurz gesagt: Befolgen Sie die Anweisungen. Sofortmaßnahmen bei Taschendiebstahl Nutzen Sie die obige Checkliste, um Ihre Sicherheit und Ihr Eigentum zu gewährleisten.
A: Taschendiebe achten auf jedes Anzeichen eines Fremden, doch manche Nationalitäten fallen besonders auf. Rick Steves witzelte: „Wenn ich ein europäischer Straßendieb wäre, würde ich mich auf Amerikaner spezialisieren – auf meiner Karte stünde ‚Yanks R Us‘.“ In der Praxis … beliebig Wer wie ein Tourist aussieht (beispielsweise durch teure Geräte oder eine Bauchtasche), kann Aufmerksamkeit erregen. Unauffälliges Verhalten, das Verstecken von Wertsachen und ein selbstbewusstes Auftreten tragen gleichermaßen zum Schutz aller Reisenden bei.
A: RFID-blockierende Geldbörsen sollen das elektronische Auslesen kontaktloser Karten verhindern. In Europa ist RFID-Skimming jedoch selten. Diese Geldbörsen bieten zwar ein beruhigendes Gefühl, aber der wichtigste Schutz ist die sichere Aufbewahrung Ihrer Karten (z. B. in einem Reißverschluss oder Schloss). Viele Experten betonen, dass Wachsamkeit und das Nicht-Offenlegen von Karten nach wie vor der beste Diebstahlschutz sind.
A: Die meisten Reiseversicherungen erstatten den Verlust von persönlichen Gegenständen, die Ihnen unter sorgsamer Aufsicht gestohlen wurden. In der Regel benötigen Sie hierfür eine polizeiliche Anzeige und einen Eigentumsnachweis. Oftmals sind unbeaufsichtigte Gegenstände (z. B. eine auf dem Restauranttisch vergessene Kamera) nicht oder nur eingeschränkt versichert, und die Entschädigung ist auf Bargeld begrenzt. Lesen Sie daher immer die genauen Versicherungsbedingungen. Je früher Sie den Diebstahl melden und einen Schadensfall melden, desto höher sind Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Erstattung.