Insel Kos – Partyinsel und Paradies für Surfer

Insel Kos – Partyinsel und Surferparadies
Die Insel Kos bietet eine faszinierende Mischung aus Energie und Geschichte. Tagsüber weht an der Nordküste ein beständiger Ägäiswind, und türkisfarbene Buchten laden zum Wind- und Kitesurfen ein. Nachts erwachen die „Barstraße“ von Kos-Stadt und die Clubmeile Kardamena mit ihren pulsierenden Sommerpartys zum Leben. Doch die Insel ist auch reich an Geschichte – sie ist die legendäre Heimat des Hippokrates und beherbergt die antiken Ruinen des Asklepion. Dieser umfassende Reiseführer erkundet die zwei Gesichter von Kos: von Top-Surfspots und Sunset-Bars bis hin zu mittelalterlichen Burgen und praktischen Reisetipps. Leser erhalten Insider-Informationen zu Ausgehvierteln, Wind- und Wassersportbedingungen und erfahren, wie sich Kos im Vergleich zu anderen griechischen Partyinseln schlägt.

Eingebettet in die östliche Ägäis gegenüber der türkischen Küste liegt Kos, die drittgrößte Insel des Dodekanes. Ihre 42 × 11 km lange Küste besticht durch üppige Hügel, jahrhundertealte Olivenhaine und Dutzende von Sandbuchten mit türkisfarbenem Wasser. Die Insel ist reich an Geschichte – einst Sitz des Hippokrates, birgt sie noch heute antike Monumente und mittelalterliche Burgen – und ist in der heutigen Zeit gleichermaßen für ihre Vielseitigkeit bekannt. Im Sommer strömen Tausende von Besuchern wegen des pulsierenden Nachtlebens hierher, was dem offiziellen Tourismusverband den Ruf eingebracht hat, Kos sei „eine der feierfreudigsten Inseln im östlichen Mittelmeer“. Und tagsüber locken die Strände von Kos Wind- und Kitesurfer aus ganz Europa an, dank der beständigen Sommerbrisen, die von der Ägäis herüberwehen.

Kos hat sich über Jahrzehnte einen Ruf als Partyinsel erworben, ohne dabei seinen authentischen Charme zu verlieren. In den kompakten Orten laden lebhafte Tavernen und Cafés zum Verweilen ein, die sich abends in pulsierende Clubs und Cocktailbars verwandeln. Außerhalb der Städte weht fast das ganze Jahr über die ägäische Brise. „Windsurfen und Kitesurfen sind zwei sehr beliebte Aktivitäten auf Kos“, dank des berühmten Meltemi-Windes. Besonders die Nordküste – von Tigaki bis Mastichari – profitiert von beständigen Seitenwinden. Am Strand von Marmari beispielsweise wirkt die schmale Meerenge zwischen Kos, Kalymnos und Pserimos wie ein Windkanal und sorgt für optimale Bedingungen. ideale Bedingungen auch für Anfänger.

Das Ergebnis ist eine Insel der Kontraste. Besucher können um Mitternacht in einer Rooftop-Bar in Kos-Stadt Cocktails schlürfen und am nächsten Morgen vor dem Frühstück mit dem Kajak über die ruhige See paddeln. Kos' Motto könnte genauso gut lauten: „Genieße das Leben unter der griechischen Sonne, Tag und Nacht.“ In diesem Reiseführer tauchen wir tief in beide Seiten von Kos ein: die pulsierenden Nachtclubs und Strandbars sowie die Surfspots und Küstenorte, wo Windsurfer ihre Boards wachsen. Nebenbei verweben wir die kulturellen Hintergründe – von Hippokrates' Platane bis zur Kreuzritterburg – damit die Leser ein umfassendes Bild von Kos' vielfältigen Erlebnissen erhalten.

Auf einen Blick: Fakten, Geografie und Zugang

Kos erstreckt sich über eine Fläche von etwa 290 km² und hat rund 37.000 Einwohner (sie ist nach Rhodos die zweitbevölkerungsreichste Insel des Dodekanes). Die Hauptstadt und der Hafen (ebenfalls Kos oder Koζ genannt) liegen an der Nordostküste und beherbergen die meisten Hotels und das pulsierende Nachtleben der Insel. Zu den weiteren Orten zählen Kardamena an der Südküste (ein beliebter Ferienort für Partytouristen), Tigaki und Marmari an der Nordküste sowie Kefalos an der Südwestspitze. Das Inselinnere ist größtenteils ländlich geprägt: Olivenhaine, Zitrusplantagen und Mandelfarmen füllen sanfte, von Wäldern umgebene Täler. Der höchste Punkt ist der Berg Dikeos (846 m) im Zentrum von Kos, doch selbst die Hügelkuppen sind mit Olivenbäumen bewachsen und lassen sich gut besteigen.

  • Standort: Kos liegt in der Ägäis zwischen Bodrum (Türkei) und Rhodos. Ihre lange Küstenlinie (112 km) verläuft in etwa in Ost-West-Richtung.
  • Klima: Kos hat ein heißes Mittelmeerklima. Der Sommer (Juni bis August) ist sehr trocken und sonnig, mit Höchsttemperaturen von oft 30–34 °C und fast keinem Regen. Der Winter bringt milderes, feuchteres Wetter (Tiefsttemperaturen in der Nacht um 10–12 °C). Meltemi Die Sommerwinde wehen typischerweise von Ende Mai bis September, am stärksten im Juli und August.
  • Bevölkerung und Kultur: Die Insel hat rund 37.000 ständige Einwohner, hauptsächlich Griechen, aber auch eine kleine türkische und internationale Gemeinschaft. Trotz des Nachtlebens sind die Inselbewohner stolz auf ihre Geschichte: Klassische Ruinen und byzantinische Burgen werden erhalten, und die Dorfbewohner feiern nach wie vor orthodoxe Feste und griechische Musikabende. Englisch ist in den Touristengebieten weit verbreitet, aber Kenntnisse einiger griechischer Ausdrücke (wie „ya mas“ – Prost, „efharisto“ – Danke) werden geschätzt.
  • Anreise: Kos verfügt über einen internationalen Flughafen (KGS) mit Flügen aus Athen, vielen europäischen Städten und den benachbarten Ägäischen Inseln (insbesondere von April bis Oktober). In Kos-Stadt befindet sich außerdem ein Autofährhafen mit regelmäßigen Verbindungen nach Athen (Piräus), Rhodos, Kalymnos und im Sommer in die Türkei (Bodrum). Zahlreiche kleinere Fähren und Tragflügelboote verbinden Kos zudem mit anderen Dodekanes-Inseln wie Leros, Patmos und Rhodos.
  • Fortbewegung vor Ort: Mieten Sie sich ein Auto oder einen Roller für mehr Flexibilität – die Entfernungen sind kurz, aber die öffentlichen Busse fahren nicht immer. Kos-Stadt und Kardamena haben kompakte Zentren, die man bequem zu Fuß (oder mit dem Fahrrad) erkunden kann. Ein Netz von KTEL-Bussen verbindet die wichtigsten Ferienorte (Kos–Kardamena, Kos–Zia usw.). Lokale Taxis sind verfügbar, aber nach Mitternacht teuer.

Die Partyszene: Kos-Stadt nach Einbruch der Dunkelheit

Wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich Kos-Stadt. Die Uferpromenaden und engen Gassen erstrahlen im Licht von Neonlichtern, Musik und Stimmengewirr. Das pulsierende Zentrum des Nachtlebens von Kos ist die Promenade Akti Kountouriotou (oft auch „Barstraße“ genannt) mit ihren Abzweigungen in den Straßen Diakon, Nafklirou und Platia Kalinchou. Hier reihen sich trendige Cocktailbars an Tavernen und Nachtclubs und bilden eine kompakte Partyzone, in der Touristen bequem von Bar zu Bar ziehen können. Die Atmosphäre ist lebhaft, international und jung: Ein australischer Backpacker nippt vielleicht neben einem schwedischen Studenten an einem Mojito, während sich griechische Inselbummler und türkische Fährpassagiere unter die Menge mischen. Der alte Hafen von Kos-Stadt verleiht der Stadt ein kosmopolitisches Flair, wo sich DJ-Beats mit dem Klirren von Gläsern am mondbeschienenen Meer vermischen.

Lokale Reiseführer betonen, dass Kos-Stadt für ihr pulsierendes Nachtleben mit einer Fülle an Möglichkeiten bekannt ist. An jedem Sommerabend reihen sich die Bars aneinander und bieten alles von Hip-Hop bis Deep House. Eine offizielle Quelle schwärmt, dass Kos allen Besuchern ermöglicht, das lebendige und abwechslungsreiche Nachtleben zu erleben und dabei den Sonnenuntergang – oder vielleicht sogar den Sonnenaufgang – zu genießen. In der Praxis bedeutet das, dass im Juli und August fast jede Nacht Festivals und Clubnächte stattfinden und selbst traditionelle Tavernen manchmal bis 2 Uhr morgens Popmusik oder Live-DJs auflegen.

Bemerkenswerte Bars in der „Barstraße“

  • Sitar Cocktail Bar: Eine Institution auf Kos, unweit der Nafklirou-Straße. Bekannt für seine kreativen Cocktails, bequemen Sofas und die Cocktailbar im Pavillon-Stil. Beliebt als erster Anlaufpunkt, mit Live-DJs, die abwechslungsreiche Sets auflegen.
  • Hamam Cocktail Lounge: Das Hamam befindet sich in einem Badehaus aus osmanischer Zeit (einem weißkuppeligen Gebäude in Hafennähe) und serviert exotische Cocktails und Shisha. Es ist trendiger und hat eine entspanntere Lounge-Atmosphäre als Tavernen – perfekt, um den Abend einzuläuten.
  • Diamantis Cocktailbar: Eine winzige Taverne, die sich in eine Bar für handgemachte Cocktails in einem Innenhof verwandelt hat. Sie mixen klassische und hauseigene Cocktails – probieren Sie ihre einzigartigen Interpretationen lokaler Aromen (Retsina- oder Mastixlikör).
  • Electra Club: Großer Club unweit der Uferpromenade mit Themenabenden (80er-Jahre-Retro, Schaumpartys usw.) und einer lebhaften Tanzfläche. An den Wochenenden legen oft Gast-DJs auf.
  • Legends Sports Bar & Grill: Ein Pub im britischen Stil direkt am Strip. Ein beliebter Treffpunkt für Expats und Sportfans, mit Großbildleinwänden für Live-Übertragungen. Ideal, um sich vor dem großen Ansturm im benachbarten Pub mit Burgern und Pints ​​einzustimmen.
  • Tribeca Café: Trendiger Treffpunkt am Yachthafen mit Panoramablick. Die Themenabende reichen von Karaoke bis zu Retro-R&B.

Zahlreiche kleinere Cocktailbars und Lounges säumen die Barstraße; jede mit ihrer eigenen Spezialität (Weinbars, Rumbars usw.). Beim Bummeln durch die Gegend hört man immer wieder griechische Tanzmusik aus den Tavernen – an manchen Abenden taucht spontan eine Bouzouki-Band oder eine traditionelle Tanzgruppe auf. Da die Straße kurz ist, kann man problemlos zwischen zwei oder drei Lokalen hin und her wechseln und so noch am selben Abend hier tanzen und dort in einer ruhigen Ecke einen Kaffee genießen.

Clubs und Nachtlokale

Nach Mitternacht erreicht die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Bars in Kos-Stadt verwandeln sich in einige Open-Air-Clubs: Mylos (untergebracht in einer umgebauten Mühle) ist berühmt für House- und kommerzielle Tanzmusik, Str8 Und Zweite Der Club Kalua, außerhalb der Stadt am Strand von Psalidi gelegen, ist der größte Nachtclub der Insel (Kapazität ca. 2000 Personen) und wurde in einen Steinbruch am Hang hineingebaut.Es ist ein Stück vom Zentrum von Kos entfernt, allerdings fahren in den Nächten mit besonders hohem Besucheraufkommen „Partybusse“ zum Treffpunkt.Viele Clubs veranstalten Themenpartys (Schaumpartys, Neon-/UV-Nächte, Reggae-/Dancehall-Abende), die viele Besucher anlocken. An Sommerwochenenden können Clubgänger unter Stroboskoplichtern und Palmen bis zum Morgengrauen tanzen; die Musik verstummt erst mit dem Sonnenaufgang.

In der Stadt selbst, Bar 55 (ehemals Revolution) und Str8 Diese Clubs sind beliebte After-Party-Locations. Sie öffnen in der Regel gegen Mitternacht mit Live-DJs und haben bis 6 oder 7 Uhr morgens geöffnet. Dank der vielen Bars und Clubs findet man in Kos-Stadt bis zum Morgengrauen immer etwas, das man unternehmen kann.

Kardamena – Junge und ausgelassene Strandpartys

Nur 13 km südwestlich von Kos-Stadt hat sich das Dorf Kardamena einen Namen als Partyhochburg der Insel gemacht. Einst ein beschaulicher Fischerhafen, ist die Uferpromenade heute gesäumt von Bars und kleinen Clubs, die sich an junge Touristen richten. Hier findet man Open-Air-Musikbars, in denen die ganze Nacht Pop, EDM und griechische Dance-Hits laufen, sowie günstige Bierstände und Dönerbuden. Viele Ausländer buchen All-inclusive-Hotels in Kardamena, um nach dem Baden im Pool nachmittags ausgelassene Schaumpartys zu feiern.

Ein paar Dinge, die man über Kardamena wissen sollte:
– The scene here is largely British and Scandinavian. Numerous pubs in town cater to UK tastes (karaoke nights, football games, rubber-boot races). Brits joke that in summer, nearly every visitor is holidaying with a group from Britain!.
– The main strip (Dimokratias Street) hosts dozens of bars within a few hundred meters. Notable names include Die Kapelle von St. Anthony (beliebtes Pub im irischen Stil), Crossroads Bar (Billardtische, Tanzfläche) und SternenlichtclubEin großer Veranstaltungsort, der für seine nächtlichen Schaum- und Farbpartys bekannt ist. Der Eintritt in die Clubs hier kostet üblicherweise 5–8 €, oft inklusive eines Freigetränks.
Strandclubs und Poolpartys: Manche Resorts und Strandbars veranstalten Nachmittagspartys. Zum Beispiel: Café del Mar Die Strandbar im Ort bietet an ausgewählten Nachmittagen DJs und Schaumkanonen. Hotels in der Nähe des Strandes, wie das Casa Cook oder die Argiri Beach Hostels, werben oft mit abendlicher Unterhaltung.

Club-Highlight – Starlight Club (Kardamena): Der größte Club der Insel, ausgestattet mit Neonlichtern und Lasershows. Hier erwarten Sie Schaumpartys und Sets internationaler DJs. (Wochentags ist es ruhiger; die Hauptsaison ist Donnerstag bis Samstag.)

Trotz des Trubels lädt Kardamena mit seinem dörflichen Charakter (fußgängerfreundlich, schachbrettartig angelegt) und den vielen günstigen Bars zum Kneipenbummel ein. Die Happy Hour findet von 17 bis 20 Uhr statt, und ab 22 Uhr herrscht reges Treiben auf den Straßen. Die Stimmung ist ganz klar: „Party von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang“. Ein Einheimischer witzelte auf TripAdvisor: „Kardamena ist der richtige Ort für alle, die ein lebhaftes, lautes Nachtleben suchen – ideal für Rucksacktouristen und junge Leute.“ (Diese Anekdote spiegelt den bodenständigen Ton der meisten Reiseführer für die Stadt wider.) Merke: Kardamena ist ideal für ausgelassenes Clubleben und Strandpartys. Zwar fehlen hier die schicken Cocktailbars von Kos-Stadt, dafür bietet der Ort aber eine endlose, unbeschwerte Kneipentour.

Sunset-Bars und Chill-out-Spots

Nicht jede Nacht auf Kos ist eine Partynacht. Wer es lieber etwas ruhiger mag, findet auf der Insel auch malerische Sunset-Bars und gemütliche Tavernen. Diese Orte sind besonders bei Paaren, älteren Reisenden oder allen, die einen leichten Kater auskurieren, beliebt. Beispiele gefällig?

  • Dorf Zia (Zentralgebirge): Obwohl Zia 20 km von der Küste entfernt liegt, ist der Ort berühmt für seine atemberaubenden Sonnenuntergänge über Kos. Unter der Platane reihen sich Tavernen am Platz aneinander und servieren Wein oder Pliggereda-Likör. Einheimische und Touristen versammeln sich gleichermaßen auf Holzbänken, um den orangefarbenen Sonnenuntergang hinter dem Berg Dikaios zu beobachten. (Geheimtipp: Probieren Sie das lokale Honigeis von einem der Stände.) Zia ist heiterEine Welt entfernt von den Strandpartys. Es wird oft für einen ruhigen Halbtagesausflug oder einen Zwischenstopp zum Abendessen empfohlen.
  • Thermische heiße Quellen (Ostküste): An der südöstlichen Spitze befindet sich eine kleine Bucht mit einer natürlichen heißen Quelle. Obwohl es dort keine Bar gibt, ist sie ein beliebter Ort zum Schwimmen bei Sonnenuntergang. Besucher genießen oft das warme Wasser, während die Sonne über den türkischen Hügeln untergeht. Nahegelegene Strandcafés (wie die Palatia Beach Bar) bieten nach dem Baden kalten Ouzo und Snacks an.
  • Psalidi Beach Bars: Zurück in der Nähe von Kos-Stadt bietet der lange Strand von Psalidi Strandbars wie Barbarossa Beach Club Und Mamila BeachDiese Orte sind beliebt für Cocktails bei Sonnenuntergang auf Liegestühlen. Live-Musik (Akustikgitarre, Saxophon) ist in der Abenddämmerung üblich und geht später in DJ-Beats über.
  • Iris Seaside Lounge: Direkt am Haupthafen gelegen, befindet sich diese Lounge-Bar auf einem kleinen Pier. Sie besticht durch schickes Ambiente, einen atemberaubenden Blick auf die Skyline der Türkei und Rhodos sowie entspannte Lounge-Musik bis spät in die Nacht. Der perfekte Ort für einen Sundowner-Cocktail, bevor die größeren Clubs zum Leben erwachen.

Kos bietet auch Lokale, die beide Welten miteinander verbinden: Strandbars, die tagsüber und abends geöffnet sind. Zum Beispiel Iguana Beach Bar (Psalidi) Hier finden wöchentliche Strandpartys statt (oft mittwochs oder freitags), bei denen die Gäste vom Sonnenuntergang bis in die Dunkelheit am Strand tanzen. Bei diesen Veranstaltungen legen mitunter Gast-DJs auf und Besucher aus Kos-Stadt kommen zusammen, wodurch die Grenzen zwischen entspannter Strandatmosphäre und Club-Nachtclub verschwimmen.

Hotels und Resorts mit Partycharakter

Kos bietet Unterkünfte für jeden Geschmack, darunter viele, die sich an ein Partypublikum richten. Im Allgemeinen:

  • Übernachten Sie in Kos-Stadt Wenn Sie abends Komfort und Abwechslung suchen (Publikum jeden Alters, kurze Wege zurück nach Hause), bietet Kos-Stadt Boutique-Hotels und Hotels der Mittelklasse, in denen an den Poolbars gelegentlich Live-Musik oder DJs auftreten. Halten Sie Ausschau nach Unterkünften in der Nähe von… Lampe Und Psalidi Viertel, die nur einen kurzen Spaziergang von der Barstraße entfernt liegen. Beispiele: Boutique Xenia (trendiges Design), Kosta Palace (Pool mit DJ-Sets tagsüber).
  • Übernachten Sie in Kardamena Für ausgelassene Partys und preisgünstige All-inclusive-Angebote sind diese Hotels ideal. Viele All-inclusive-Resorts (z. B. Lindos Princess, Oceanis) setzen bewusst auf ein jüngeres Publikum und bieten hoteleigene Diskotheken und abendliche Shows. Apartmenthotels (Origin, Cleopatra usw.) werben mit „Karaoke jeden Abend“. Oft sind Mitternachtssnacks und kostenlose Transfers zum Club inklusive. Allerdings sollten Sie mit dünnen Wänden rechnen: Zimmer in der Nähe des Pools oder der Bar können bis zum Morgengrauen laut sein.
  • Beispiele für partyfreundliche Resorts (nur zur Information, keine Empfehlung beabsichtigt): Mitsis Norida (Kardamena) – veranstaltet täglich Poolpartys; Casa Cook Kos (Psalidi) – Boho-Chic-Atmosphäre nur für Erwachsene mit DJs; Astron Hotel (Kardamena) – All-inclusive-Hotel nur für Erwachsene mit Disco-Nächten.

Surfen und Segeln: Windsurfen & Kitesurfen in Kos

Tagsüber verlagert sich das Geschehen auf Kos vom Essen zum Segeln. Windsurfen und Kitesurfen sind fast schon fester Bestandteil der lokalen Kultur. Die Geografie der Insel schafft einen effektiven Windkorridor: Jeden Sommer weht der nördliche Meltemi vom griechischen Festland herab und wird von den Buchten und Nachbarinseln gebündelt. Daher ist Kos sehr beliebt für Wassersportarten in der Ägäis. Mehrere Clubs und Schulen (z. B. Anemos Windsurfing in Mastichari, Kos Windsurfing Pro) sind auf der ganzen Insel aktiv.

Die besten Windsurfstrände (Kos)

  • Mastichari-Bucht: Mastichari gilt oft als das Kronjuwel des Windsurfens auf Kos. Die weite Bucht ist nach Norden ausgerichtet und bietet einen Sandstrand zum Einstieg sowie flaches Wasser – ideal für Anfänger. Der Wind weht sanft und recht konstant gegen den Wind (seitenablandig). Mehrere Windsurfschulen säumen die Küste. Bedingungen: Von Juni bis September weht der Wind nachmittags mit 15–25+ Knoten. (Mastichari ist auch Ausgangspunkt für Bootsausflüge nach Pserimos.)
  • Strand von Tigaki: Ein langer, flacher Strand, 10 km nordwestlich von Kos-Stadt. Tigaki bietet mehrere Einstiegsstellen, sodass Windsurfer (und Kiter) genügend Abstand halten können. Der Wind weht hier seitlich vom Land und ist etwas schwächer als in Mastichari, aber immer noch stark genug, selbst für fortgeschrittene Fahrer (NW 10–20 Knoten). Die flach abfallende Wasserfläche macht das Surfen auch für Anfänger sicher. An sehr windigen Tagen können sich nahe der Buchtmündung kleine Wellen bilden.
  • Marble Beach: Östlich von Tigaki liegt Marmari, ein ruhigerer Surfspot. Die Bedingungen ähneln denen von Tigaki, das Wasser ist aber oft noch spiegelglatt. Da selten Boote in Ufernähe fischen, bleibt der Badebereich für Windsurfer frei. Der Strand von Marmari fällt zudem über viele Meter sanft ab, was die Sicherheit für Anfänger erhöht. Windsurf-Lehrer berichten von einem konstanten Wind von 12–22 Knoten, sodass alle – vom Kind bis zum Profi – komfortabel surfen können.
  • Psalidi-Strand (Kos-Stadt): Der nach Nordosten ausgerichtete Strand von Psalidi profitiert von einem thermischen Windeffekt. Der Wind setzt meist am späten Vormittag ein und weht bis zum späten Nachmittag. Segler schätzen den Strand, da er stadtnah und in der Regel weniger überlaufen ist. (Er ist auch ein beliebter Kitespot auf Kos – die Winde sind oft …) am stärksten (Hier ist es der Kanalisierung durch das nahegelegene Türkei zu verdanken.) Der Eingang ist kieselig, daher sind Matten oder Überschuhe ratsam.
  • Kefalos/Ps. Paradise Beach: An der Südwestspitze (Kefalos) ist die Bucht nach Westen offen. Hier können Surfer an Tagen mit sehr starkem Meltemi welligere Wellen erwischen. Nur für fortgeschrittene Segler: An diesem Spot gibt es Wellen von bis zu 2–3 m Höhe, wenn der Wind am stärksten ist, aber die Bedingungen können unruhig sein.

Kitesurfstrände (Kos)

Kos ist auch für seine Kitesurf-Begeisterung bekannt. Die wichtigsten Kitespots überschneiden sich mit Windsurfstränden, mit Flachwasserabschnitten zum Üben und einigen Wellenbereichen zum Freeriden. Top-Kitespots sind Psalidi (beste Windrichtung), Tigaki (langer Startstrand), Marmari und sogar Mastichari. Jeder dieser Spots verfügt über Kiteschulen und Ausrüstungsverleih. Besonderheiten der Spots: In Psalidi weht der stärkste Wind (Kite-Hersteller geben für Juli/August eine durchschnittliche Kitegröße von 11 m² an). Tigaki und Marmari sind aufgrund des ablandigen Windes und der vielen flachen Bereiche sicherer für Anfänger. Ein Kitesurfer auf Kos bemerkte, dass der Wind in Psalidi „normalerweise gegen 11 Uhr weht“ und es dort nur wenige Leute gibt, was den Spot ideal zum Trainieren macht.

Schulen, Mietwohnungen und Kosten

Fast jeder Badeort hat mindestens eine Windsurf-/Kiteschule mit Kursen und Ausrüstungsverleih. Beliebte Zentren (Mastichari Windsurf, Marmari Windsurf Center, Windsurf Pro Kos) bieten zertifizierten Unterricht an. Mietpreise (Beispiele von 2025): Ein komplettes Windsurf-Set für Anfänger kostet ca. 25–35 €/Tag, ein High-Performance-Set 35–50 €/Tag. (Wir haben veröffentlichte Preislisten gesehen, die Tagesmieten je nach Boardgröße für ca. 30–45 € ausweisen.) Ein Standard-Anfängerkurs (2 Stunden) kostet etwa 40–50 €, ein 5-Tages-Kurs 150–220 €. Die meisten Schulen vermieten auch Kitesurf-Ausrüstung zu ähnlichen Preisen. Helme und Westen sind optional (Windsurf-Neoprenanzüge sind in der Regel ab Juni nicht mehr nötig, da die Wassertemperaturen dann ca. 25 °C erreichen).

Jenseits von Brett und Flasche: Strände & Natur

Kos' Strände bieten für jeden Geschmack etwas, von ausgelassenen Partyzonen bis hin zu einsamen Buchten. Neben den bereits erwähnten Windsurf-/Kite-Stränden zählen folgende Strände zu den Highlights:

  • Kardamena Beach: Eine weite Sandbucht direkt am Resort, gesäumt von Liegen und Bars. Kein Surfspot (der Wind weht oft seitlich oder ablandig), aber perfekt zum Entspannen tagsüber. An manchen Abenden legen DJs unter freiem Himmel auf.
  • Kefalos & Paradise Beach: An der Südwestküste liegt die unberührte Halbinsel Kefalos mit dem Paradiesstrand. Diese flache Bucht ist von einer Sandbank und einer Ansammlung lebhafter Strandbars umgeben. Im Juli und August finden hier gelegentlich wilde Partys mit Feuershows und Schaumpartys statt, oft synchronisiert mit dem Vollmond. Sie sind kleiner und lokaler als die Partys in Kos-Stadt, aber durchaus unterhaltsam, wenn man ohnehin einen Tagesausflug nach Kefalos unternimmt.
  • Lambi Beach (Küstenstadt): Ein Strandabschnitt westlich des Stadtzentrums. Tagsüber ist er familienfreundlich (klares Wasser, Spielplätze), und abends verwandeln sich die Strandbars (Kuba Club, Swing Club) in kleinere Tanzlokale. Die Gegend wirkt eher wie eine gemütliche Nachbarschaftsparty als touristisch.
  • Therma & Kamari (Ost-Kos): An der Südostküste befinden sich geschützte Buchten mit vulkanischem Sand und natürlichen Quellen. Hier herrscht kein Partytrubel – die Gegend ist bekannt für ihre wohltuenden Bäder und die Möglichkeit zum ruhigen Schwimmen. Der Sonnenuntergang ist hier besonders friedlich. Einige Tavernen mit Blick auf die Bucht mit den heißen Quellen laden zu einem entspannten Abendgetränk nach einem Tag auf dem Wasser ein.
  • Lagune von Agios Stefanos (Südosten): Eine Salzwasserlagune nahe Kefalos ist bei Vogelbeobachtern beliebt (Flamingos während des Vogelzugs). Hier herrscht meist schwacher Wind. In der Nähe gibt es urige Tavernen mit frischem Fisch.

Kos' natürliche Schönheit ist auch außerhalb der Partyzeiten ein großer Anziehungspunkt. Viele Besucher verbringen die Nachmittage mit Erkundungen im Landesinneren: Sie wandern auf den Gipfel des Zia, radeln durch terrassenförmig angelegte Olivenhaine oder besuchen das kleine Bergkloster Agios Georgios, um den Panoramablick zu genießen. Skala-Wanderweg Die Gegend um Zia bietet sowohl malerische Ausblicke als auch eine Auszeit vom Trubel, lediglich ab und zu hört man das Blöken von Ziegen. An all diesen Orten sorgt der Wind selbst in der Sommerhitze für angenehme Kühle.

Erbe und Kultur

Auch für Partygänger ist die Geschichte von Kos allgegenwärtig. Einige kulturelle Sehenswürdigkeiten sind ein absolutes Muss:

  • Asklepion von Kos: Zweifellos das archäologische Prunkstück von Kos. Dies war ein antikes Heiligtum, das dem Asklepios (dem Gott der Heilkunst) geweiht war. In einen Hügel nahe des antiken Kos eingebettet, umfasste es Tempel, ein Theater und Thermalbäder. Es war im Grunde das erste Krankenhaus und die erste medizinische Fakultät der Welt. Heute kann man durch die Ruinen unter Pinien wandern. Ein kleines Museum am Eingang zeigt römische Statuen und medizinische Instrumente. (Für Ruhe und Entspannung empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen.) „Das Asklepieion von Kos gilt heute als die bedeutendste archäologische Stätte der Insel.“, ursprünglich ein Kur- und Klinikkomplex, der Besucher aus der gesamten römischen Welt anzog.
  • Hippokrates' Platane (Platía Platanou): Auf dem Hauptplatz von Kos-Stadt steht eine große Platane. Der Legende nach lehrte Hippokrates vor über 2000 Jahren unter diesem Baum Medizin. Der heutige Baum ist erst etwa 500 Jahre alt, wird aber von den Einheimischen als „Hippokrates-Baum“ verehrt. Ganz in der Nähe befindet sich das moderne Hippokratische Museum (ein ehrwürdiges weißes Gebäude mit Säulen) mit Ausstellungen zur antiken Medizin. Selbst Gelegenheitsbesucher erkennen die eingravierte Inschrift neben dem Baum: „Hier versammelte Hippokrates seine Jünger im Schatten der Platane.“ (auf Griechisch). Es ist ein beliebter Fotostopp zwischen Kneipentouren.
  • Burg der Ritter (Neratzia): Am Eingang des Hafens von Kos-Stadt erhebt sich eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, erbaut vom Johanniterorden. Massive Steinmauern, Rundtürme und eine Zugbrücke sind erhalten geblieben. Heute dient die Burg teils als Museum, teils als frei zugängliche Ruinenstätte. Von den Wehrmauern bietet sich ein weiter Blick auf den Yachthafen und die Türkei auf der anderen Seite des Wassers. Einst war sie eine Kreuzfahrerfestung (Spuren lassen sich sogar bis in die mykenische Zeit zurückverfolgen), heute ist sie ein malerisches Zeugnis von Kos' mittelalterlicher Vergangenheit.
  • Küstendorf Kefalos: Obwohl etwas abgelegener, ist dieses Dorf mit seinem griechischen Flair einen Tagesausflug wert. Kopfsteinpflastergassen und eine byzantinische Kirche thronen auf einer Klippe. Ganz in der Nähe befinden sich Überreste eines Mosaiks aus dem 3. Jahrhundert (die Ruinen einer Villa mit einem detailreichen Bodengemälde). Besuchen Sie das kleine Windmühlenmuseum oder entspannen Sie in einem Café in Petra, einer ikonischen Felseninsel direkt vor der Küste. Die ruhige Atmosphäre von Kefalos bildet einen Kontrast zum lebhaften Treiben im darunterliegenden Kardamena.

Kos' moderne Kultur vereint griechische Tradition mit dem Zustrom von Touristen. Traditionelle Musikcafés bieten gelegentlich bis spät in die Nacht Auftritte von einheimischen Bouzouki-Spielern; religiöse Feste (wie die Verklärung Christi im August oder die winterliche Segnung des Meeres zu Epiphanias) ziehen nach wie vor Scharen von Inselbewohnern an. Auch Segelregatten und Sportwettkämpfe stehen im Sommer auf dem Programm. Doch um Mitternacht weicht all diese Geschichte stillschweigend einem pulsierenden Nachtleben und Wassersport – ein weiterer Beweis dafür, dass Kos ebenso sehr Gegenwart wie Vergangenheit verkörpert.

Kos im Vergleich zu anderen griechischen Partyinseln

Wie schlägt sich Kos im Vergleich zu bekannteren Partyinseln? Die Insel nimmt eine Mittelstellung zwischen dem glamourösen Mykonos, dem hedonistischen Ios und dem familienfreundlichen Santorini ein:

  • Im Vergleich zu Mykonos: Mykonos ist berühmt für seine exklusiven Clubs, namhaften DJs und das Yacht-Publikum. vornehm Mykonos hat ein Party-Image. Kos hingegen ist bodenständiger und erschwinglicher. In Kos-Stadt findet man keine Luxusjachten, dafür aber ein bunt gemischtes Publikum (Familien, Rucksacktouristen, Erasmus-Studenten und Clubgänger). Hotels und Essen sind auf Kos tendenziell günstiger. Mykonos wirkt im Sommer selten leer, während es auf Kos außerhalb der Stoßzeiten deutlich ruhiger wird.
  • Im Vergleich zu iOS: Ios (in den Kykladen) ist berüchtigt für sein nächtliches Nachtleben (Bars haben bis zum Morgengrauen geöffnet) und war historisch gesehen die beliebteste Insel für 18- bis 25-Jährige. Kos steht Ios in Sachen Energie in nichts nach, ist aber tagsüber am Strand deutlich ruhiger (auf Ios werden die Strände oft rund um die Uhr mit Sandkanonen trockengelegt! Auf Kos war das nie nötig). Das Partypublikum auf Kos ist im Durchschnitt etwas älter, und es sind mehr Paare dabei. Außerdem ist die Geschichte des Festlandes von Kos (Hippokrates, Römer, Osmanen) reicher als die von Ios, sodass die Zeit abseits der Partys kulturell interessanter sein kann.
  • Im Vergleich zu Santorini oder Paros: Diese Inseln ziehen mehr Paare und Restaurantbesucher an. Ihr Nachtleben ist trendig, aber etwas kleiner. Das Nachtleben auf Kos ist deutlich lebhafter als die entspannte Atmosphäre der Klippenbars auf Santorin. Auf Paros gibt es in Naoussa einige Clubs, aber auch dort ist es im Sommer ruhiger, um der Hitze zu entfliehen. Kos übertrifft sie alle in der schieren Vielfalt an Bars/Clubs und Sportmöglichkeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Kos vs. Mykonos/Ios: Wer ausgelassen feiern möchte, ohne viel Geld auszugeben, ist auf Kos genau richtig. Die Insel ist in der Regel günstiger als Mykonos (weniger Luxusaufschlag) und weniger auf ein junges Publikum ausgerichtet als Ios. Laut einer Reiseumfrage zieht Kardamena hauptsächlich Urlauber aus Großbritannien und Skandinavien an – also Touristen, die unkompliziert feiern wollen. (Auf Kos gibt es zwar keinen Gastauftritt von Kylie Minogue, aber …) Wille (Günstiges Bier und Karaoke.)

Reisevorbereitung: Tipps für Reisende

  • Beste Reisezeit: Die Hauptsaison erstreckt sich von Ende Juni bis August. Juli und August bieten die zuverlässigsten Winde und ein abwechslungsreiches Nachtleben, allerdings erreichen dann auch die Preise und der Andrang ihren Höhepunkt. Eine gute Alternative ist Ende Mai/Anfang Juni oder September (der Meltemi weht dann noch fast täglich, Strände und Clubs sind geöffnet, aber es sind weniger Touristen unterwegs). Im Oktober schließen viele Hotels und einige Bars. Wenn Sie außerhalb des Zeitraums von Mitte Juni bis Mitte September reisen, planen Sie Ihre Reise sorgfältig, um sicherzustellen, dass der gewünschte Club oder die Surfschule geöffnet ist.
  • Budget: Kos ist im Vergleich zu Mykonos oder Santorini generell budgetfreundlich. Eine Übernachtung in einem Mittelklassehotel kostet im Sommer nur 60–80 €, Bier etwa 3–5 €. Ein Abendessen in einer netten Taverne kostet 15–20 € pro Person (ohne Getränke). All-inclusive-Angebote in Resorts wie Kardamena können die Preise in die Höhe treiben, aber Essen und Trinken auf eigene Faust bleibt erschwinglich. Nutzen Sie die lokalen Busse (wenige Euro pro Fahrt) oder Leihfahrräder, um Transportkosten zu sparen.
  • Gesundheit und Sicherheit: Das Leitungswasser auf Kos ist trinkbar, die meisten Besucher bevorzugen jedoch Wasser in Flaschen. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung ist Sonnenschutzmittel (mindestens Lichtschutzfaktor 30) unerlässlich. Quallen sind auf Kos selten. Abends gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Lassen Sie Ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt und behalten Sie Ihre Wertsachen in vollen Bars im Auge. Die Straßenkriminalität ist sehr gering. Notrufe sind zuverlässig (in Griechenland: 112).
  • Kleidung und Bräuche: Tagsüber ist überall legere Strandkleidung üblich. Abends gilt in vielen Clubs ein „Smart Casual“-Dresscode (in den großen Clubs sind Flip-Flops nicht erlaubt). Griechisch-orthodoxe Kirchen haben konservative Kleiderordnungen (Schultern und Knie müssen bedeckt sein), wenn Sie sie betreten möchten. Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gern gesehen (10 % sind in Restaurants üblich; 1–2 € für Barkeeper oder Taxifahrer sind angemessen).
  • Währung & Zahlungen: In Griechenland zahlt man mit dem Euro. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften weitgehend akzeptiert; kleinere Kioske und Strandbars akzeptieren möglicherweise nur Bargeld (Geldautomaten sind in Kos-Stadt und Kardamena weit verbreitet). Informieren Sie Ihre Bank über Ihre Reise nach Griechenland, um Probleme mit Ihrer Karte zu vermeiden.
  • Konnektivität: Kostenloses WLAN ist in Hotels, Cafés und Clubs weit verbreitet. Lokale SIM-Karten sind bei Bedarf günstig erhältlich. Beachten Sie bei der Anreise mit dem Auto, dass die Wegweiser griechische Umschrift verwenden (z. B. „Kefalos“ oder „Kardamena“ in lateinischen Buchstaben).

Häufig gestellte Fragen: Was Reisende fragen

  • F: Ist Kos gut zum Feiern?
    A: Absolut. Kos bietet ein pulsierendes Nachtleben im Sommer. Das Hafenviertel von Kos-Stadt und die Clubmeile von Kardamena sind berühmt für ihre Bars und DJs. In den Sommermonaten öffnen täglich Hunderte von Bars und Clubs, und die Touristenzahlen steigen rasant an. Ein Reiseführer brachte es auf den Punkt: „Kos-Stadt (rund um den Hafen, Psalidi und Lambi) sowie Kardamena und Tigaki gehören zu den angesagtesten Partyvierteln der Insel.“
  • F: Was ist besser – Kos-Stadt oder Kardamena?
    A: Es kommt ganz auf Ihren Geschmack an. Kos-Stadt bietet eine Mischung aus griechischen Tavernen, schicken Cocktailbars und großen Clubs – sie ist kosmopolitisch und zentral gelegen. Kardamena hingegen ist ein kleineres Stranddorf, in dem fast jede Bar auf junge Touristen ausgerichtet ist und die Atmosphäre sehr entspannt und feierfreudig ist. Wenn Sie gehobene Drinks und Abwechslung suchen, ist Kos-Stadt die richtige Wahl. Wenn Sie hingegen bis spät in die Nacht in Clubs gehen möchten, ohne auf Autos oder Taxis angewiesen zu sein, ist Kardamena die bessere Option.
  • F: Wie schneidet Kos im Vergleich zu Mykonos oder Ios ab?
    A: Kos ist budgetfreundlicher und etwas weniger bekannt als Mykonos; hier findet man günstigere Getränke und Unterkünfte. Auf Kos trifft man auch Familien und ältere Reisende, während Ios fast ausschließlich als Party-Hotspot für Backpacker bekannt ist. Wer nur feiern möchte, findet auf Ios möglicherweise mehr Trubel, während Kos ein ausgewogeneres Angebot bietet (tagsüber Strandsport, abends Bars). Weitere Details finden Sie im Abschnitt „Kos vs. andere griechische Partyinseln“.
  • F: Was sind die besten Strände zum Windsurfen?
    A: Mastichari, Tigaki und Marmari (Nordküste) sind Top-Spots zum Windsurfen. Auch Psalidi (nahe Kos-Stadt) ist hervorragend, insbesondere zum Kitesurfen. An diesen Stränden gibt es Windsurfzentren, und sie sind wegen ihrer beständigen Seitenwinde beliebt. Die geschützteren Buchten (wie der Strand von Kardamena oder Kamari) sind weniger windig und eignen sich besser zum Schwimmen.
  • F: Ist es einfach, Ausrüstung zu mieten oder Unterricht zu nehmen?
    A: Ja. Fast jeder größere Strand hat mindestens eine Windsurf- oder Kiteschule. Die Mietpreise (Stand 2025) liegen bei etwa 25–40 € pro Tag für eine komplette Windsurfausrüstung. Anfängerkurse (5 Tage) kosten 180–220 €. Es gibt keine Wartezeiten für die Zertifizierung – Sie können einfach vorbeikommen und die Ausrüstung vor Ort mieten. Helme sind verfügbar, aber nicht vorgeschrieben (für Kite-Anfänger empfohlen).
  • F: Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
    A: Von Ende Juni bis August herrscht garantiert Wind und ein volles Partyprogramm, allerdings ist es dann auch am heißesten und vollsten. Anfang Juni oder September bietet fast genauso gute Bedingungen mit weniger Andrang (der Meltemi weht dann noch fast jeden Nachmittag). Im Mai erwärmt sich die Insel, und einige Clubs öffnen möglicherweise nur noch am Wochenende. Im Oktober haben viele Clubs geschlossen, obwohl das Wetter mild sein kann.
  • F: Gibt es irgendwelche lokalen Regeln oder Tabus?
    A: Die Griechen sind leger. Angemessene Kleidung ist nur in Kirchen angebracht. Lautes Feiern wird toleriert, Trunkenheit in der Öffentlichkeit außerhalb von Bars und Clubs hingegen ist verpönt. Schwimmen oder Übernachten auf den Fähren von der Türkei ist verboten (manche Touristen versuchen es trotzdem!). Ansonsten gilt: Gesunder Menschenverstand ist gefragt: Schnorcheln und Tauchen sind nur mit einer entsprechenden Lizenz erlaubt, und nachts sollten Sie die Wege nicht verlassen (einige sind steil).
  • F: Gibt es gesundheitliche Aspekte zu beachten?
    A: Die Sonne ist im Sommer stark: Sonnenschutz und Hut nicht vergessen! Dehydrierung kann schnell eintreten, also zwischen den Bieren Wasser trinken. Taucher sollten beachten, dass vor der Küste von Kos starke Strömungen herrschen; tauchen Sie daher immer mit einem Guide. Ansonsten ist Kos ein sicheres Reiseziel – die Krankenhäuser in Kos-Stadt sind gut für Notfälle ausgestattet, und es gibt zahlreiche Apotheken.

Planen Sie Ihr Kos-Inselabenteuer?

Kos bietet zwei Urlaube in einemUm das Beste daraus zu machen, beachten Sie bitte die folgende Checkliste:

  1. Definieren Sie Ihre Prioritäten: Bist du hauptsächlich wegen der Strände und des Adrenalins hier oder vor allem wegen des Nachtlebens? Plane deine Tage und Nächte entsprechend. (Du kannst jeden Morgen surfen und ausschlafen oder zwischen den Surfsessions ein kurzes Nickerchen machen – du hast die Wahl.)
  2. Buchen Sie mit Bedacht: Im Sommer sind Flüge und Fähren ausgebucht. Reservieren Sie daher rechtzeitig eine Ferienwohnung oder ein Hotel in der Nähe Ihres Hauptinteresses (Stadtzentrum vs. Kardamena, windiger Norden vs. entspannter Süden).
  3. Das Paket für beide Welten: Tagsüber: Badebekleidung, Rashguard, Badeschuhe (für den Strandzugang). Abends: Legere Clubkleidung (Strand-Flip-Flops in großen Clubs vermeiden; in vielen Lokalen wird dies kontrolliert). „Smart Casual“ Sobald der Beat aussetzt). Nehmen Sie immer eine leichte Jacke für kühlere Abende in den Bergen mit (z. B. kann es in Zia selbst im August nach Sonnenuntergang windig werden).
  4. Organisieren Sie Ihren Zeitplan: Es ist verlockend, den Tag nach dem Feiern zu verschlafen, aber wer zu lange schläft, verpasst womöglich den Nachmittagswind. Windsurfer sollten bis 11 Uhr auf dem Wasser sein. Wer in Clubs geht, sollte es ruhiger angehen lassen – die Partys auf Kos erreichen ihren Höhepunkt meist zwischen 2 und 3 Uhr morgens. Viele Reisende teilen ihre Zeit so auf: „Den ganzen Tag surfen, die ganze Nacht feiern“ bedeutet oft wenig Schlaf. Planen Sie eine Mittagspause ein oder unternehmen Sie einen Strandspaziergang am späten Nachmittag, um neue Energie zu tanken.
  5. Lerne die lokalen Gebräuche kennen: Ein paar griechische Wörter können viel bewirken. Versuchen Sie es. Kalimera (Guten Morgen), besonders (Prost), eftihiia (Viel Glück beim Wellenreiten!), etc. In Tavernen ist ein Trinkgeld von 10 % üblich, und Taxifahrten werden aufgerundet.
  6. Bring Abwechslung rein: Verbringen Sie nicht Ihre gesamte Zeit an einem Ort. Widmen Sie Tage der Geschichte (z. B. einen halben Tag im Asklepion), separate Tage dem Surfen (probieren Sie Tigaki aus und fahren Sie dann nach Mastichari) und Nächten für Abenteuer in der Stadt und in Kardamena.
  7. Bleibt hydriert und gesund: Aufgrund des warmen Klimas und der ausgelassenen Stimmung ist es hier nicht ungewöhnlich, etwas mehr zu trinken. Dem sollten Sie entgegenwirken, indem Sie zwischen den alkoholischen Getränken Wasser trinken und immer Sonnenschutzmittel verwenden. Wenn Sie ein Auto oder Fahrrad mieten, fahren Sie vorsichtig – die Straßen können nachts voller Fußgänger (und gelegentlich auch Ziegen!) sein.
  8. Respektiert die Insel: Hinterlassen Sie keine Spuren am Strand. In ausgelassener Partystimmung fühlt man sich leicht unbeschwert, aber denken Sie daran, dass der Strand morgen noch für Windsurfer da ist. Entsorgen Sie Ihren Müll ordnungsgemäß und nutzen Sie Recyclingmöglichkeiten, wo immer es möglich ist.
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