Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Bangkok
Ist Bangkok teuer?
Nicht unbedingt. Bangkok ist im Vergleich zu westlichen Städten generell erschwinglich. Weltweit gehört Thailand zu den 25 % Ländern mit den höchsten Reiseerschwinglichkeiten. Besucher mit kleinem Budget können hier recht günstig leben – Straßenimbisse und günstige Hostels gibt es in Hülle und Fülle. Wie bereits erwähnt, geben preisbewusste Reisende oft nur 1.000–1.500 Baht pro Tag für Verpflegung, Fahrt und Unterkunft aus. Selbst ein Besucher der mittleren Preisklasse (mit privaten Hotelzimmern und Restaurantbesuchen) kann zwischen 3.000 und 4.000 Baht pro Tag ausgeben. Andererseits hat Luxustourismus seinen Preis: Luxushotels, internationale Küche und private Touren treiben die Tageskosten auf Zehntausende von Baht in die Höhe. In der Praxis finden die meisten Leute Bangkok recht günstig: Lokale thailändische Gerichte sind preiswert, öffentliche Verkehrsmittel sind günstig und viele Attraktionen sind kostenlos oder kostengünstig. Einer Quelle zufolge betragen die durchschnittlichen Kosten einer Thailandreise für Budgetreisende nur etwa 36 USD (1.173 Baht) pro Tag. Daher ist Bangkok selbst nicht teuer, wenn Sie auf Ihr Budget achten, es kann jedoch teuer sein, wenn Sie Luxus suchen.
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Bangkok
- Ist Bangkok teuer?
- Wird in Bangkok viel Englisch gesprochen?
- Welche Währung gilt in Thailand?
- Wie kann man sich in Bangkok am besten fortbewegen?
- Was sollte ich in Bangkok nicht verpassen?
- Ist Bangkok für Touristen sicher?
- Welcher Monat ist am besten für einen Besuch in Bangkok geeignet?
- Was soll ich beim Besuch der Tempel von Bangkok anziehen?
- Welche Gegend in Bangkok ist für einen Aufenthalt am besten geeignet?
- Welche Gerichte muss man in Bangkok unbedingt probieren?
- Gibt es in Bangkok ein gutes Nachtleben?
- Ist Bangkok gut für Familien mit Kindern?
- Die besten Dachbars in Bangkok?
- Welche häufigen Betrügereien sollte man in Bangkok vermeiden?
- Welche ist die berühmteste Straße in Bangkok?
- Was sind die besten Einkaufszentren in Bangkok?
Wird in Bangkok viel Englisch gesprochen?
Ja, insbesondere in Touristen- und Geschäftsvierteln. Bangkoks Personal in Hotels, Einkaufszentren, Restaurants und wichtigen Sehenswürdigkeiten spricht im Allgemeinen gut Englisch. In bei Reisenden beliebten Vierteln (Sukhumvit, Silom, Siam, Khao San) trifft man selten jemanden, der kein Grundwissen in Englisch hat. Schilder (für Verkehrsmittel, Geschäfte, Restaurants) sind in der Regel zweisprachig Thailändisch/Englisch. Allerdings variieren die Sprachkenntnisse. Außerhalb von Touristengebieten oder bei älteren Generationen können die Englischkenntnisse eingeschränkt sein. Ein Straßenhändler auf einem lokalen Markt kennt beispielsweise möglicherweise nur wenige Wörter Englisch. Sicherheitshalber ist es hilfreich, ein paar thailändische Sätze („Hallo“ = sawadee, „Danke“ = khob khun) zu lernen, um Ihr Grundwissen in Englisch zu ergänzen. Insgesamt kommt ein Reisender in Bangkok in den meisten Alltagssituationen jedoch problemlos mit Englisch zurecht.
Welche Währung gilt in Thailand?
Die Währung Thailands ist der Thailändische Baht (฿, Code THB). Banknoten gibt es im Wert von 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht; Münzen gibt es im Wert von 1, 2, 5 und 10 Baht (kleinere Satang-Einheiten sind selten). Geldautomaten zahlen Baht. Visa, Mastercard und andere internationale Kredit-/Debitkarten werden in der Stadt für viele Einkäufe akzeptiert, kleinere Händler und ländliche Gebiete akzeptieren jedoch nur Bargeld. Es ist ratsam, Geld bei einer Bank oder einem autorisierten Wechselschalter zu wechseln (aufgrund der besseren Kurse besser als am Flughafenschalter). Die thailändischen Devisenbestimmungen erlauben Besuchern die Mitnahme von bis zu 50.000 Baht in bar. Es wird jedoch allgemein empfohlen, der Einfachheit halber einige Tausend Baht mitzuführen und für größere Summen oder Notfälle Karten zu verwenden.
Wie kann man sich in Bangkok am besten fortbewegen?
Profitieren Sie von Bangkoks ausgedehntem Verkehrsnetz. Der moderne BTS Skytrain und die MRT-U-Bahn ermöglichen schnelles, klimatisiertes Reisen entlang der wichtigsten Verkehrsachsen. Sie verbinden beliebte Viertel – zum Beispiel können Sie mit dem BTS vom Siegesdenkmal über Siam (Einkaufsmöglichkeiten) nach Saphan Taksin (Flusszugang) fahren – oft in weniger als 20 Minuten. Öffentliche Busse (sowohl klimatisierte als auch ältere Linien ohne Klimaanlage) decken jeden Winkel der Stadt ab und sind sehr günstig (einige Busse mit Klimaanlage kosten 8 ฿). Motorradtaxis oder GrabBikes (Mitfahrgelegenheiten) können für kurze Strecken genutzt werden, die Sicherheitsausrüstung ist jedoch minimal. Die Boote auf dem Chao Phraya sind eine hervorragende Möglichkeit, dem Straßenverkehr zu entgehen und gleichzeitig die Aussicht zu genießen: Das Expressboot (orangefarbene Linie) beispielsweise pendelt für etwa 15–40 ฿ von einem Pier zum anderen. Tuk-Tuks sind für Besucher noch etwas Neues, aber sie eignen sich am besten für kurze Strecken und nach Verhandlung des Preises, da Fahrpreise ohne Taxameter hoch sein können. Taxis (mit Taxameter) sind allgegenwärtig – achten Sie jedoch darauf, dass der Fahrer das Taxameter benutzt (gemäß den Vorschriften). Die meisten Reiseführer empfehlen generell die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (BTS/MRT/Bus/Boot), da der Verkehr in Bangkok sehr stark sein kann. Wenn Sie Gepäck haben oder spät reisen, sind Taxis mit Taxameter oder Mitfahr-Apps (Grab) jedoch praktisch. In kompakten Gebieten (wie der Altstadt oder Einkaufszentren) können Sie zu Fuß gehen, achten Sie jedoch auf unebene Gehwege und die heiße Sonne.
Wichtige Tipps: Tragen Sie immer Kleingeld (Münzen/Scheine) für Bus- und Bootsfahrten bei sich und halten Sie die Adresse Ihres Hotels auf Thailändisch für Taxifahrer bereit. Die Hauptverkehrszeiten auf Autobahnen (ca. 8–9 Uhr und 17–19 Uhr) können die Fahrzeiten verdoppeln. Planen Sie daher entsprechend. Insgesamt ist es dank der vielfältigen Möglichkeiten Bangkoks einfach, günstig überall hinzukommen.
Was sollte ich in Bangkok nicht verpassen?
Es gibt keine einzige „Muss man machen“ Checkliste, die für jeden passt, aber die meisten Reisenden sind sich über eine Kernliste der Highlights von Bangkok einig:
- Der Große Palast und Wat Phra Kaew: Dieser weitläufige Komplex am Fluss ist Bangkoks Kronjuwel. Sehen Sie sich unbedingt den Tempel des Smaragd-Buddha an – das heiligste Bild des Landes.
- Was für ein Pho: Heimat des riesigen liegenden Buddha und berühmt für die traditionelle Thai-Massage. Neben dem Großen Palast bietet es eine kontrastierende, entspanntere Atmosphäre.
- Wat Arun: Der Tempel der Morgenröte mit seinem hoch aufragenden zentralen Prang (Turm), der mit Porzellanmosaiken verziert ist. Die Lage am Fluss macht ihn bei Sonnenuntergang besonders fotogen.
- Jim Thompson House oder Bangkok National Museum: Entdecken Sie die traditionelle thailändische Architektur und die Antiquitäten für Ihren Kultururlaub. Jim Thompsons Teakholzhaus ist ein Museum für thailändische Seide und Design.
- Chatuchak-Wochenendmarkt: Wenn Ihre Reise ein Wochenende umfasst, ist dieser Markt ein kulturelles Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten. Er wurde bereits erwähnt, ist aber als Wahrzeichen der Stadt hervorzuheben.
- Chinatown (Yaowarat) und lokale Märkte: In Bangkoks historischem Chinatown herrscht abends reges Treiben mit Märkten und Straßenimbissen. Auch die nahegelegene Sampeng Lane und die Blumenmärkte sind farbenfroh.
- Skytrain-Fahrt oder Aussicht vom Dach: Schon die Fahrt mit dem BTS bietet einen Blick auf die Hochhäuser der Stadt. Einen erstklassigen Ausblick genießen Sie in einer Bar auf dem Dach oder auf der Aussichtsplattform des Baiyoke Sky Tower.
- Khao San Straße: Es ist für seine Backpacker-Atmosphäre bekannt und schon allein deshalb einen Spaziergang wert, um die exzentrische Energie aufzusaugen (für viele verkörpert es das Touristenerlebnis in Bangkok).
- Thailändische Küche: Essen Khao Moo Daeng (rotes Schweinefleisch auf Reis), Ich bin da (Papayasalat) und Mango-Klebreis. Hochwertiges Streetfood und lokale Restaurants gibt es in Hülle und Fülle; das Probieren authentischer Gerichte ist ein Höhepunkt jedes Bangkok-Besuchs.
Kurz gesagt: Verpassen Sie Bangkoks Mischung aus historischen Tempeln und modernem Stadtleben nicht. Planen Sie eine Mischung aus Tempelbesuchen, Markterkundungen und dem Genießen des Straßenbildes. Reisehinweise weisen oft darauf hin, dass die Stadt voller „Straßenleben und kultureller Sehenswürdigkeiten“ ist, und diese Vielfalt zu erleben, ist Bangkoks Markenzeichen.
Ist Bangkok für Touristen sicher?
Ja, Bangkok ist insgesamt relativ sicher für Reisende. Die Kriminalitätsrate in Thailand ist im regionalen Vergleich niedrig, und Gewaltverbrechen gegen Touristen sind selten. Taschendiebstahl oder Handtaschenraub kann an belebten Orten (Märkten, Festivals) vorkommen, daher sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen (Wertsachen sicher aufbewahren, auf die Umgebung achten) ratsam. Es gibt zwar einige gängige Betrügereien (siehe unten), aber solange man ein seriöses Verkehrsmittel nutzt und bei Bedarf Preise verhandelt, sind ernsthafte Probleme selten. Nachtleben und Touristenviertel sind stark von Polizei und Sicherheitskräften geprägt. Die Straßenkriminalität ist niedriger als in vielen anderen Großstädten. Dennoch gilt: Vorsicht ist geboten: Benutzen Sie nachts immer ein Taxi mit Taxameter, meiden Sie verlassene Gassen nach Einbruch der Dunkelheit und schließen Sie Ihr Hotelzimmer ab. Reisehinweise ausländischer Konsulate für Thailand warnen im Allgemeinen eher vor den politisch sensiblen südlichen Provinzen als vor Bangkok selbst. In der Praxis besuchen Millionen von Touristen Bangkok ohne Sicherheitsbedenken. Einfache Maßnahmen wie das Trinken von Flaschenwasser (kein Leitungswasser trinken) und die Einhaltung der örtlichen Gesetze (z. B. keine Drogen, keine Respektlosigkeit gegenüber der Monarchie) sorgen dafür, dass Ihre Reise reibungslos verläuft.
Welcher Monat ist am besten für einen Besuch in Bangkok geeignet?
In Bezug auf Wetter und Festivals gelten November bis Februar in der Regel als ideal. Diese Monate sind kühler und trockener. Die Tagestemperaturen liegen durchschnittlich bei über 20 °C, die Abende können angenehm sein und es regnet kaum. Dies fällt mit der Hauptreisezeit und vielen Veranstaltungen zusammen (z. B. dem Loy Krathong-Fest im November, den Weihnachts- und Neujahrsfeiern). Allerdings bedeutet dies auch mehr Menschenmassen und höhere Preise.
Auch die Übergangsmonate können gut geeignet sein: März–April ist heiß (Temperaturen oft über 35 °C), aber im April findet das Songkran-Wasserfest (Thailändisches Neujahrsfest) statt. Von Mai bis Oktober ist Monsunzeit mit häufigen, heftigen Regenfällen – diese ist für Erstbesucher weniger ideal, es sei denn, Sie bevorzugen weniger Touristen und niedrigere Preise. Aber auch in der Regenzeit regnet es nachmittags oft in kurzen Schauern; viele Reisende genießen von Juli bis September dennoch den ruhigen Charme Bangkoks. Kurz gesagt: November–Februar für angenehme Temperaturen, April für Songkran-Spaß und (wenn Ihnen gelegentlicher Regen nichts ausmacht) August–Oktober für Schnäppchen.
Was soll ich beim Besuch der Tempel von Bangkok anziehen?
In thailändischen Tempeln gilt eine konservative Kleiderordnung. Um Zutritt zu erhalten, müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Das bedeutet:
- Für Männer: Tragen Sie ein Hemd (keine ärmellosen Hemden oder Tanktops) und lange Hosen.
- Für Frauen: Tragen Sie eine Bluse oder ein Hemd mit Ärmeln (kurze Ärmel sind in Ordnung) und einen Rock oder eine Hose, die die Knie bedeckt. Ein leichter Schal oder ein Tuch kann bei Bedarf die Schultern bedecken.
Flip-Flops oder Sandalen sind erlaubt, aber Sie sollten Ihre Schuhe vor dem Betreten der Tempelhallen ausziehen. Locker sitzende und leichte Kleidung ist im heißen Klima ratsam. Tragen Sie keine Shorts oberhalb des Knies, Miniröcke, ärmellose Oberteile oder enge Leggings. Die Kleiderordnung im Großen Palast und im Wat Phra Kaew (dem königlichen Tempel) wird strikt eingehalten: Besucher wurden dort sogar abgewiesen oder gebeten, einen Sarong zu mieten, wenn ihre Kleidung zu freizügig war. Viele Tempel bieten Leihschals oder -hosen für unvorbereitete Besucher an, aber es ist am einfachsten, sich von Anfang an respektvoll zu kleiden.
Beachten Sie neben der Kleidung auch die Tempeletikette: Nehmen Sie in Gebetsräumen Hut und Sonnenbrille ab und sprechen Sie leise. Mit dezenter Kleidung zeigen Sie Respekt vor der thailändischen Kultur und können alle Stätten problemlos betreten.
Welche Gegend in Bangkok ist für einen Aufenthalt am besten geeignet?
Das hängt von Ihrer Reiseroute ab:
- Für Erstbesucher: Altstadt (Insel Rattanakosin) Von hier aus sind der Große Palast, Wat Pho und das Nationalmuseum bequem zu Fuß erreichbar. Kleine Hotels und Pensionen ermöglichen Ihnen hier, Transportkosten zu sparen.
- Zum Einkaufen/Zentraler Zugang: Siam Square–Chit Lom hat direkten BTS-Zugang zu allen Orten. Es ist laut und geschäftig, aber ideal für Einkaufszentren und Verbindungen.
- Für das Nachtleben: Sukhumvit (Nana/Asok) oder Silom sind abends lebhaft und bieten viele Bars und Restaurants. In diesen Vierteln gibt es viele Hotels und eine gute Verkehrsanbindung.
- Zur Entspannung: Flussufer Hotels liegen etwas abgeschiedener und bieten Ausblicke auf den Pool. Man muss zwar überall ein Taxi oder Boot nehmen, aber die Landschaft ist wunderschön.
- Budgetfreundlich: Khao San Road/Banglamphu ist das Backpackerviertel mit vielen günstigen Hostels und Nachtmärkten. Es ist sehr touristisch, aber gut für preisbewusste Reisende geeignet.
Als Richtlinie gilt, dass die Innenstadtviertel entlang einer BTS/MRT-Linie (Sukhumvit, Silom, Siam) am bequemsten sind. Unterkünfte in Bangkok können recht erschwinglich sein. Beispielsweise kostet ein einfaches Innenstadthotel in der Nebensaison nur 800 Baht (25 US-Dollar) pro Nacht. Selbst im mittleren Preissegment findet man ausgezeichnete 3- bis 4-Sterne-Hotels für wenige Tausend Baht. Wenn das Budget eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie mit 500 bis 1.000 Baht für ein privates Doppelzimmer rechnen oder sich für ein Mehrbettzimmer entscheiden, das bereits ab 400 Baht erhältlich ist.
Welche Gerichte muss man in Bangkok unbedingt probieren?
Bangkok wird oft als „Streetfood-Hauptstadt der Welt“ bezeichnet – und das aus gutem Grund. Einige Spezialitäten, die Besucher unbedingt probieren sollten, sind:
- Pad Thai: Gebratene Reisnudeln mit Ei, Tofu, Sojasprossen und normalerweise Hühnchen oder Garnelen. Es ist allgegenwärtig und kostet am Stand normalerweise etwa 40–60 ฿.
- Tom Yum Goong: Eine scharf-saure Garnelensuppe mit Zitronengras und Kaffirlimettenblättern. Diese kultige thailändische Suppe ist aromatisch und würzig.
- Ich bin dabei: Grüner Papayasalat mit Chili, Limette und Fischsauce. Es gibt ihn mild oder feurig scharf – probieren Sie ihn zunächst mittelscharf.
- Khao Moo Daeng: Rotes Schweinefleisch nach thailändischer Art auf Reis mit Brühe und knusprigen Schweineschwarten. Ein beliebtes Mittagsgericht der Einheimischen.
- Massaman oder Penang Curry: Reichhaltige Kokos-Currys mit Fleisch und Kartoffeln. Diese sind mild scharf und sehr cremig.
- Klebreis mit Mango: Frische Mango mit süßem Kokos-Klebreis, besonders in der Saison (April–Mai). Ein klassisches thailändisches Dessert.
- Thailändischer Eistee/Kaffee: Stark aufgebrühter Tee oder Kaffee, süß und eiskalt mit Kondensmilch serviert – ein Genuss bei der Hitze.
Für das volle Erlebnis sollten Sie an verschiedenen Orten essen. Eine Schüssel Nudeln an einem Straßenstand kostet oft 30–50 Baht. Eine Mahlzeit in einem sauberen lokalen Restaurant kostet oft 100–200 Baht pro Person (immer noch deutlich günstiger als im Westen). Viele unverzichtbare Gerichte werden von Straßenhändlern angeboten: Gedämpfte Dim Sum, frittierte Frühlingsrollen und gegrilltes Fleisch am Spieß gibt es beispielsweise überall und kosten nur ein paar Baht pro Stück. Selbst auf Märkten, wie den Straßenständen in Chinatown, werden diese Gerichte für ein paar Cent verkauft. Kurz gesagt: Verpassen Sie es nicht, authentische lokale Gerichte zu probieren; sie machen einen großen Teil der Attraktivität Bangkoks aus und sind sehr preisgünstig.
Gibt es in Bangkok ein gutes Nachtleben?
Absolut. Bangkok ist berühmt für sein Nachtleben, von wild bis kultiviert. Wie ein Reiseführer es unverblümt formuliert: „Das Nachtleben in Bangkok sollte man sich nicht entgehen lassen. Günstige Drinks, lange Nächte und verrückte Partys machen diese Stadt zu einem beliebten Ziel für Rucksacktouristen und junge Partygänger.“ Hier ist eine Übersicht:
- Backpacker-Bars (Khao San, Rambuttri): Die Khao San Road ist unter Rucksackreisenden legendär für günstige Getränkeeimer (oft <฿200), Live-Straßenmusik und Tanzen. Die Rama IX- oder Rambuttri-Gasse (parallel zur Khao San) bietet eine etwas ruhigere Atmosphäre.
- Nachtclubs (RCA, Sukhumvit): Zum Clubbing gibt es im Viertel Royal City Avenue (RCA) und in Teilen von Sukhumvit (Soi 11, Thonglor/Ekkamai) große Clubs mit DJs, die EDM, Hip-Hop und mehr spielen. Es gilt eine Kleiderordnung (keine Shorts, Sandalen).
- Rotlichtviertel (Silom/Nana/Cowboy): Patpong (Silom), Nana Plaza (Sukhumvit Soi 4) und Soi Cowboy (Sukhumvit Soi 23) sind Open-Air-Viertel für Erwachsenenunterhaltung. Dort gibt es Go-Go-Bars und Kabarettshows. Diese sind zwar nicht unbedingt ein Muss, aber bei Neugierigen berüchtigt.
- Live-Musik und Blues (Riverside, Ratchada): Es gibt Jazz- und Blues-Bars, zum Beispiel die Bamboo Bar im Mandarin Oriental oder das Saxophone Pub in der Nähe des Victory Monument. Für Mainstream-Musik und Tanz ziehen große Gruppen wie Route 66 oder Onyx an Wochenenden ein junges Publikum an.
- Lässige Abende (Ekkamai, Phra Khanong): In diesen Vierteln gibt es zahlreiche Pubs und Craft-Beer-Bars für einen entspannten Abend.
- Skyline Lounges: Siehe weiter oben im Abschnitt „Luxus“ – Dutzende Dachbars bieten Schlummertrunk mit Aussicht.
Insgesamt dauert das Nachtleben in Bangkok bis spät in die Nacht; viele Bars schließen gegen 1–2 Uhr, aber einige Clubs bleiben bis 3–4 Uhr geöffnet (oder am Wochenende noch länger). Die Eintrittsgebühren variieren; kleine Pubs sind kostenlos zu betreten, aber einige Clubs verlangen einen Eintritt (oft inklusive eines Getränks). Wie [BudgetYourTrip] anmerkt, gibt ein durchschnittlicher thailändischer Reisender nur etwa ฿303 (US$9.32) pro Tag für Nachtleben und Alkohol aus – was darauf hindeutet, dass Getränke nach westlichen Maßstäben erschwinglich sind. In der Praxis findet man alles von einem lokalen Bier für 40 Baht in einer Straßenkneipe bis zu einem Cocktail für ฿300 in einer Sky-Lounge. Kurz gesagt: Wenn Sie gerne abends ausgehen, bietet Bangkok eine enorme Vielfalt bei meist niedrigen Preisen, was sein Nachtleben zu einer der größten Attraktionen der Stadt macht.
Ist Bangkok gut für Familien mit Kindern?
Ja, Bangkok ist familienfreundlich und bietet zahlreiche Aktivitäten für Kinder. Viele Attraktionen sind kinderfreundlich und gleichzeitig lehrreich. Wie bereits erwähnt, sprechen Aquarien und interaktive Museen (Sea Life, KidZania) jüngere Besucher an. Spielplätze im Freien in Parks, farbenfrohe Märkte und Flussfahrten können für Kinder spannend sein. Sogar Tempel können für Kinder interessant sein, wenn sie als kulturelles Erlebnis betrachtet werden (viele haben riesige Statuen und Freiflächen zum Laufen).
Familien sollten Unterkünfte mit viel Platz wählen – viele Stadthotels bieten Familienzimmer oder Zustellbetten. Essen mit Kindern ist problemlos möglich; die meisten Restaurants und Einkaufszentren sind auf Kinder eingestellt. Bangkok verfügt außerdem über internationale Schulen und Babybedarfsgeschäfte, sodass Grundausstattung (Windeln, Babynahrung) bei Bedarf leicht zu finden ist. Eltern sollten jedoch auf Menschenmassen, Hitze und Verkehr achten. Die Mittagssonne kann anstrengend sein, planen Sie daher Ruhepausen ein. Auf Gehwegen kann viel los sein, halten Sie Ihre Kinder daher auf Märkten oder an Kreuzungen an der Hand. Achten Sie auch auf die Luftqualität (in Bangkok kann es zu Smog kommen) – ein abendlicher Besuch in einem Park oder Einkaufszentrum mit Spielbereich kann angenehmer sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bangkok zwar keine Themenparkstadt wie Orlando ist, aber dennoch eine Reihe kinderfreundlicher Erlebnisse bietet, die Familienreisen lohnenswert machen. Familien aus Asien und Europa planen Bangkok häufig in ihre Thailand-Reise ein. Mit sorgfältiger Planung (weniger überfüllte Zeiten wählen, ausreichend trinken und sich auf die Highlights konzentrieren) kann Bangkok für Familien mit Kindern ein lohnendes Reiseziel sein.
Die besten Dachbars in Bangkok?
Bangkok ist weltberühmt für seine Dachterrassen-Bars, von denen viele neben Cocktails auch eine atemberaubende Aussicht bieten. Einige Top-Tipps:
- Sky Bar, Lebua State Tower: Es befindet sich im 63. Stock und bietet einen atemberaubenden 360°-Blick auf den Fluss und die Stadt. (Vorgestellt in Hangover 2 Film.)
- Vertigo & Moon Bar, Banyan Tree: Im 61. Stock, mit Open-Air-Decks und einem im Dunkeln leuchtenden Boden.
- Octave Rooftop Lounge & Bar, Marriott Sukhumvit: Diese dreistöckige Bar in den Etagen 45 bis 49 verfügt über Sitzplätze im Innen- und Außenbereich mit 270°-Aussicht. (Siehe Bild oben.)
- Über Elf: Ein Dachpark und eine Bar in Sukhumvit Soi 11 mit peruanisch-japanischer Speisekarte und Blick auf die Skyline.
- Red Sky, Centara Grand im CentralWorld: Mit Blick auf das Einkaufsviertel Siam. Gut geeignet, um an Silvester das Feuerwerk zu beobachten.
- Cielo Sky Bar, Westbezirk: Dieses weniger touristisch geprägte Dach in einem Künstlerkomplex (W District) bietet eine entspannte Atmosphäre.
- Park Society, SO/Bangkok Hotel: Mit Blick auf den Lumpini-Park und die Skyline von Silom.
Jede Dachbar hat ihre eigene Kleiderordnung (normalerweise keine Shorts oder Flip-Flops) und Mindestausgaben. Die Getränke sind hier für thailändische Verhältnisse teuer (ein Cocktail kann 300 ฿ oder mehr kosten), aber das Erlebnis ist einzigartig. Es empfiehlt sich, früh abends zum Sonnenuntergang zu kommen und dann zu bleiben, bis die Lichter angehen. Bedenken Sie, dass Bangkoks verstreute Hochhäuser jedes Dach eine andere Perspektive bieten – daher ist eine Dachbar-Tour an sich schon ein beliebtes Nachtleben-Programm.
Welche häufigen Betrügereien sollte man in Bangkok vermeiden?
Wie in jeder beliebten Stadt gibt es auch in Bangkok Touristenfallen und Betrügereien. Reisende sollten in diesen Situationen wachsam sein:
- Tuk-Tuk/Taxi-Tempeltouren: Manche Fahrer bieten „Grand-Tour“-Angebote an, die angeblich mehrere Tempel oder Sehenswürdigkeiten zu einem günstigen Preis beinhalten. Tatsächlich leiten sie Sie jedoch zu überteuerten Geschäften (Schmuckgeschäfte, Schneidereien usw.) weiter, wo sie Provisionen verdienen. Wenn Sie ein Tuk-Tuk oder Motorradtaxi nehmen, bestehen Sie darauf, direkt zu Ihrem Ziel zu fahren, oder lehnen Sie solche Angebote höflich ab.
- Ablehnung des Taximeters: Überprüfen Sie immer, ob ein Taxi mit Taxameter auch einen Taxameter verwendet. Wenn der Fahrer dies ablehnt oder den Taxameter abstellt, verhandeln Sie vor Fahrtantritt einen fairen Fahrpreis. Ein angemessener Kurzstreckentarif sollte auf dem Taxameter angezeigt werden. Besteht der Fahrer auf einem Pauschalpreis, der Ihnen zu hoch erscheint, ist es besser, ein anderes Taxi zu suchen.
- Phantom-Reiseführer: An manchen Orten (wie Chatuchak oder dem Großen Palast) werden Sie möglicherweise von Personen angesprochen, die behaupten, offizielle Führer zu sein. Die meisten sind inoffiziell und bestehen möglicherweise darauf, Sie (manchmal aggressiv) herumzuführen. Sie sind nicht verpflichtet, sie zu engagieren. Nutzen Sie nur lizenzierte Führer oder Informationsstände.
- Edelsteinbetrug: Dieser bekannte Trick besteht darin, den Kunden einen speziellen staatlichen Edelsteinverkauf zu präsentieren, sie dann in ein Geschäft zu fahren und sie zum Kauf überteuerter Schmuckstücke zu drängen. Oftmals werden dabei Tuk-Tuks oder Taxifahrer eingesetzt. Der beste Rat ist, jedes Edelsteinverkaufsangebot einfach abzulehnen.
- Taschendiebe: Bewahren Sie Geldbörsen und Kameras sicher auf, insbesondere in überfüllten Zügen, auf Booten oder Märkten. Tragen Sie Geld in einem Gürtel oder einer Vordertasche und stecken Sie keine Wertgegenstände in die Gesäßtaschen.
- Überhöhte Gebühren für den Währungsumtausch: Manche Geldwechsler (vor allem in der Nähe von Touristengebieten) werben mit keiner Provision, bieten aber einen schlechten Wechselkurs an. Vergleichen Sie immer den effektiven Kurs (prüfen Sie vorher den USD/THB-Interbankenkurs online). Nutzen Sie seriöse Banken oder Schalter in Einkaufszentren.
Betrüger zielen meist auf unaufmerksame oder leichtgläubige Touristen ab. Daher ist es wichtig, informiert zu bleiben. In Bangkok gibt es eine Touristenpolizei (erreichbar unter 1155), die Betrug oder Probleme meldet. Die meisten Besucher erleben keine größeren Probleme, aber Vorsicht ist geboten bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Sagen Sie im Zweifelsfall höflich „Nein“ und wenden Sie sich an einen anderen Anbieter oder Fahrer.
Welche ist die berühmteste Straße in Bangkok?
Bangkok hat zwar viele bemerkenswerte Straßen, aber die Khao San Road ist wohl die international bekannteste. Sie wird als „Welthauptstadt der Rucksacktouristen“ bezeichnet und ist voller günstiger Hostels, Straßenbars und Händler. Khao San verkörpert die touristische Seite Bangkoks und ist bei Reisenden weltweit bekannt. (Ein weiterer weltberühmter Abschnitt ist die Sukhumvit Road, eine lange Straße, die sich durch einen Großteil der Stadt zieht und Einkaufsmöglichkeiten und Nachtleben bietet, und die Silom Road, die tagsüber ein Büroviertel ist und nachts zu Unterhaltungszentren wie Patpong wird.) Aber wenn man Ausländer und Rucksacktouristen fragt, werden sie sagen, dass die Khao San Road die ikonische Straße Bangkoks ist.
Was sind die besten Einkaufszentren in Bangkok?
Bangkok ist ein wahres Einkaufsparadies, wie ein Reiseführer betont. Große Einkaufszentren bieten alles von High-Fashion-Marken bis hin zu lokalem Kunsthandwerk. Zu den Top-Einkaufszentren zählen:
- Siam Paragon: Ein Luxus-Einkaufszentrum am Siam Square mit Designerläden, einem riesigen Food Court und einem Aquarium (Sea Life) im Untergeschoss.
- Zentralwelt: Eines der größten Einkaufszentren in Bangkok (und der Welt) – es verfügt über Hunderte von Geschäften und Restaurants sowie Kinos und einen großen Platz im Freien, der oft für Veranstaltungen genutzt wird.
- MBK-Zentrum: Gegenüber vom Siam Paragon ist dieses Einkaufszentrum für seine Schnäppchen bei Kleidung, Souvenirs und Elektronik bekannt. Es herrscht eine lebhafte und preisgünstige Atmosphäre.
- IconSiam: Ein neuerer Komplex am Flussufer (Eröffnung 2018), der thailändische und internationale Marken vereint. Er beherbergt den größten Apple Store Thailands und einen schwimmenden Markt.
- Terminal 21: Ein Themen-Einkaufszentrum, in dem jede Etage eine andere Weltstadt (Tokio, London usw.) repräsentiert. Es ist beliebt für seine originellen Boutiquen und gemütlichen Restaurants.
- EmQuartier/Emporium: Moderne, hochwertige Einkaufszentren in Phrom Phong, Teil des „EM District“, mit gehobenen Marken und einem Dachgarten.
- Chatuchak-Wochenendmarkt: Obwohl es kein Einkaufszentrum ist, verdient es eine Erwähnung. Wie bereits erwähnt, ist er „weitläufig und lebendig“ – einer der größten Märkte der Welt. Hier können Sie alles Thailändische (von Kunsthandwerk bis Vintage) günstig kaufen.
Allein das Siam Center beherbergt Dutzende thailändischer Designerboutiquen und internationaler Modelabels. Ob Sie maßgeschneiderte Anzüge, thailändische Seide oder einfach nur die neueste Elektronik suchen, in Bangkoks Einkaufszentren finden Sie alles. Besonders attraktiv sind sie bei heißem oder regnerischem Wetter, da sie voll klimatisiert sind. Feilschen ist auf Märkten üblich, nicht jedoch in Einkaufszentren – die Preise sind fest. In einigen Einkaufszentren, die sich auf Waren im mittleren Preissegment spezialisiert haben (z. B. in der Platinum Fashion Mall in der Nähe von Ratchathewi für Großhandelskleidung), finden Sie jedoch manchmal Sonderangebote oder ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

