Reiseberichte zeichnen oft ein rosiges Bild: türkisfarbenes Meer, historische Ruinen, lächelnde Einheimische. Doch hinter den Instagram-Highlights verbirgt sich hinter jedem Reiseziel eine Schattenseite. Dieser Reiseführer für 2026 lüftet den Schleier. versteckte Gefahren, von denen dir niemand erzähltEs kombiniert aktuelle Sicherheitsdaten (aus Quellen wie dem Globalen Friedensindex und offiziellen Reisehinweisen) mit Erkenntnissen aus der Praxis. Das Ergebnis ist ein Realitätscheck für Reisende: welche scheinbar „sichere“ Orte bergen Risiken und warum „Abenteuer“ können schiefgehen.
Der Tourismus hat sich seit der Pandemie erholt, aber auch die globalen Spannungen haben zugenommen. Dies geht aus dem Globalen Friedensindex (GPI) 2025 hervor. Weltweit gibt es 59 aktive staatlich bedingte Konflikte – so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.Politische Unruhen, Kriege und Kriminalität bedeuten, dass Reisen riskanter denn je ist als gewohnt. Selbst scheinbar friedliche Regionen bergen Probleme. West- und Mitteleuropa bleiben die Risikogebiete. friedlichste RegionAnalysten weisen jedoch auf zunehmende soziale Spannungen und Kriminalität in den Stadtzentren hin. Im Gegensatz dazu ist der Nahe Osten/Nordafrika (MENA) der am wenigsten friedliche Region, wobei gewaltsame Konflikte die Stabilität verringern.
Internationale Kriminalität und Terrorismus beeinflussen ebenfalls die Sicherheit. Zum Beispiel Iceland Und Neuseeland Die sichersten Länder im GPI-Ranking, während Russland, Ukraine, Sudan, Demokratische Republik Kongo und Jemen Sie zählen zu den unsichersten Ländern. Diese Gesamtrangliste berücksichtigt Dutzende von Indikatoren: Kriegstote, politische Instabilität, Stärke von Milizen, Kapazität der Strafverfolgungsbehörden und vieles mehr. Lokale Unterschiede werden dabei jedoch verschleiert: Selbst als „sicher“ geltende Länder können Gefahrenzonen aufweisen (z. B. Taschendiebstähle im touristischen Paris oder Bandenkriminalität in Mexiko). Das Verständnis dieses Gesamtbildes hilft, regionsspezifische Warnungen in den richtigen Kontext zu setzen.
Aktuelle Zahlen (2026)Weltweit nimmt der Frieden ab. Das Institut für Wirtschaft und Frieden stellt fest, dass Konflikte und Unruhen seit 2014 jährlich zunehmen. In ehemals friedlichen Regionen (z. B. in den touristischen Gebieten Lateinamerikas) steigt die Zahl der Gewaltverbrechen sprunghaft an. Selbst statistisch friedliche Länder investieren mehr in Polizei und Militär, was auf soziale Spannungen hindeutet. Reisewarnungen spiegeln diese Realität wider: Ende 2025 stehen Dutzende Länder auf den „Nicht bereisen“-Listen (siehe unten).
Um Reisewarnungen richtig zu verstehen, ist es hilfreich, Folgendes zu wissen: wie Sicherheit gemessen wirdDer GPI und ähnliche Indizes fassen Faktoren wie zwischenmenschliche Gewalt, gewaltsame Konflikte, die Verbreitung von Waffen und politischen Terror zusammen. Beispielsweise vergibt der GPI 2025 jedem Land eine Punktzahl von 0 (friedlich) bis 5 (Chaos). Island erreicht dabei rund 97 % (eine der höchsten Sicherheitsbewertungen in einem Reiserisikoindex), während der vom Krieg zerrüttete Sudan nur einen Wert im niedrigen zweistelligen Bereich erzielt. Diese Methoden liefern zwar grobe Ranglisten, verwischen aber die Risiken auf Stadtebene und aktuelle Veränderungen. Ein Land mit Bürgerkrieg kann dennoch sichere Touristenzonen aufweisen und umgekehrt.
Beispiel: Luxemburg (EU) und Singapur (Asien) stehen aufgrund niedriger Kriminalität und stabiler Regierungen auf vielen Sicherheitslisten ganz oben. Orte wie Sudan (GPI ~19,0) Und Jemen (~20,0) Das Land liegt zwar ganz unten, aber nicht alle Gefahren gehen von Krieg aus: Auch ein Land, das auf dem Papier als „mäßig sicher“ gilt, kann von tödlichem Verkehr betroffen sein oder Betrug beherbergen. Länderrankings sollten daher immer nur als Ausgangspunkt und nicht als vollständiges Bild dienen.
Offizielle Reisehinweise ergänzen die Indizes durch praktische und aktuelle Empfehlungen. Das US-Außenministerium verwendet (Stand Ende 2025) vier Stufen: Stufe 1 (Vorsichtsmaßnahmen), Stufe 2 (Erhöhte Vorsicht), Stufe 3 (Reise überdenken) und Stufe 4 (Reise überdenken). Stufe 4 (Reisen Sie nicht)Das britische Außenministerium gibt ähnliche Warnungen heraus („erhebliche Risiken“ bis „Von Reisen wird abgeraten“), und andere Länder ziehen nach. Zum Beispiel: Sudan, Jemen, Haiti und Myanmar Diese Länder stehen auf den Warnstufen 4 mehrerer Länder (siehe unten). Warnstufe 4 bedeutet lebensbedrohliche Gefahr und kaum oder gar keine staatliche Unterstützung. Warnstufe 3 bedeutet ernsthafte Risiken, die Sie nach Möglichkeit vermeiden sollten. Wichtig: Reisewarnungen können zeitverzögert oder unterschiedlich ausfallen: Manchmal raten die USA von Reisen ab, während Großbritannien lediglich zur Vorsicht mahnt – abhängig von der diplomatischen Haltung und dem Zeitpunkt der Geheimdienstinformationen. Informieren Sie sich daher vor und während Ihrer Reise stets auf der Website Ihrer eigenen Regierung.
Praktische Informationen: Karatschi (Pakistan) leidet oft unter täglichen Stromausfällen von bis zu 1000 Tagen. 12 Stunden lange. Bringen Sie tragbare Ladegeräte und Wasserreinigungstabletten mit, wenn Sie solche Regionen besuchen.
Manche Länder sind schlichtweg zu gefährlich, um sie zu bereisen. Diese „extremen Risikofälle“ haben eines gemeinsam: völliger Zusammenbruch der öffentlichen SicherheitÖrtliche Polizei, Krankenhäuser und Versorgungsbetriebe stellen oft ihren Betrieb vollständig ein. Jeder, der das Gebiet betritt, ist im Grunde auf sich allein gestellt. Laut den neuesten Daten sind dies die auffälligsten Orte:
Eine Stufe unterhalb der Liste der Länder, in die man nicht reisen sollte, befinden sich Länder mit komplexe, unvorhersehbare GefahrenEin Besuch ist unter bestimmten Umständen und bei Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen möglich, die Risiken sind jedoch real. Wichtige Beispiele:
Der „Sicherheitsbericht 2026“ von Riskline greift diese Themen auf: „Bewaffnete Konflikte bleiben der Hauptgrund für Reiserisiken.“Es nennt viele der oben genannten Punkte ausdrücklich: „Afghanistan, Myanmar und Pakistan stehen weiterhin an der Spitze der Liste der unsichersten Länder, und Sudan, Südsudan, Ukraine, Haiti… bleiben aufgrund von Konflikten und Unruhen gefährdet.“Dies sind keine Übertreibungen – sie spiegeln das jüngste Chaos vor Ort wider. In der Praxis sollte jede Reise in diese Länder als Extremsport oder humanitäre Mission, kein typischer Tourismus.
Selbst in Ländern, die als „sicher“ gelten, gibt es Städte, die durch Kriminalität oder Unruhen auffallen. Das aktuelle Städteranking von Riskline hebt die gefährlichsten urbanen Gebiete der Welt für Reisende hervor. Insbesondere … Kabul (Afghanistan) Und Port-au-Prince (Haiti) Sie führen die Liste der gefährlichsten Städte an. Weitere Städte sind: Mogadischu (Somalia), Khartum (Sudan), Und Caracas (Venezuela)An diesen Orten bedeuten die allgegenwärtige Gewalt (Bombenanschläge, Entführungen, Bandenkriege) und der nahezu vollständige Mangel an Sicherheit, dass selbst kurze Ausflüge gefährlich sind.
Die Gewalt der Kartelle hat sich auch in Touristengebiete ausgebreitet: Riskline warnt ausdrücklich davor, dass Acapulco und Los Cabos (Mexiko) Man sah für 2025 ein erhöhtes Risiko durch organisierte Kriminalität. Tatsächlich kursierten im Herbst 2025 Berichte über Drogenbanner (öffentliche Drohungen, die an Brücken in Cabo San Lucas aufgehängt wurden). Analysten weisen darauf hin, dass sich diese oft als Fehlalarme oder Propaganda herausstellen, aber Die Tatsache, dass sie überhaupt erscheinen Dies deutet auf ein zunehmend dreistes Vorgehen der Kartelle in der Nähe von Ferienorten hin. Touristen in mexikanischen Küstenstädten sollten sich an registrierte Hotels/Taxis halten und nach Einbruch der Dunkelheit verlassene Gegenden meiden.
Andere berüchtigte Kriminalitätsstädte: Guatemala-Stadt Und San Pedro Sula (Honduras) leiden unter Bandenüberfällen und Erpressungen. In Europa werden in Warnungen vor Taschendieben in den Hauptstädten (siehe nächster Abschnitt) Städte wie Barcelona und Rom hervorgehoben. Sogar große westliche Städte Gelegentlich tauchen sie in Kriminalitätswarnungen auf (bestimmte Viertel in New York oder Los Angeles, Teile der Pariser Metro). Wenn eine Stadt in Reisewarnungen genannt wird, sollte man sie genauso ernst nehmen wie jedes andere Konfliktgebiet – die Täter sind zwar Menschen und keine Drohnen, aber die Folgen sind dieselben.
Westeuropa ist im Allgemeinen sicher – das heißt aber nicht, dass es frei von Gefahren ist. Tatsächlich haben der boomende Tourismus und soziale Veränderungen einige Risiken mit sich gebracht. neu Kopfschmerzen:
Kurz gesagt, Europas Gefahren sind in der Regel nicht tödlich Aber sie können eine Reise ruinieren (finanzielle Verluste, rechtliche Probleme, Burnout). Es ist ratsam, sich über stadtspezifische Warnungen zu informieren. Die französische Polizei veröffentlicht beispielsweise Hinweise zu gängigen Betrugsmaschen, und die italienische Polizeibehörde Questura warnt Touristen oft vor Großveranstaltungen (wie etwa antifaschistischen Protesten). Seien Sie in Menschenmengen besonders wachsam, vor allem in Mittelmeerstädten, wo Diebstahl weit verbreitet ist. Verwenden Sie sichere Geldgürtel und in beliebten Hauptstädten gegebenenfalls auch RFID-blockierende Geldbörsen.
Südostasien lockt mit seinen Tempeln, Stränden und seiner Kultur gleichermaßen Rucksacktouristen und Luxusreisende an. Doch viele Berichte verschweigen die raue Realität:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die scheinbar perfekten Bilderbuchszenen Südostasiens die harte Realität verschleiern: In der Region ist höchste Wachsamkeit im Straßenverkehr, ein ausgeprägtes Gespür für Betrug und ein respektvoller Umgang mit lokalen Gebräuchen und Wetterbedingungen unerlässlich. Wer dies ignoriert, riskiert viel – Reisende wurden bereits durch umgestürzte Roller, Gelbsucht nach dem Verzehr verdorbener Straßenküchen oder durch unvorbereitete Kontrollen an Militärkontrollpunkten ins Krankenhaus eingeliefert oder Schlimmeres erlitten.
Nord-, Mittel- und Südamerika bieten eine enorme Vielfalt – doch einige weit verbreitete Gefahren werden oft verschwiegen:
Trotz dieser Warnungen sollten Sie bedenken, dass die meisten Reisen in Amerika ohne Zwischenfälle verlaufen. Seien Sie vernünftig: Zeigen Sie keine Wertsachen offen, benutzen Sie registrierte Verkehrsmittel und meiden Sie nachts unbeleuchtete Straßen. Die lokalen Behörden in Touristengebieten schätzen Besucher oft und greifen ein, wenn Sie Opfer werden – allerdings nur, wenn Sie Vorfälle umgehend melden. größtes Risiko Es handelt sich meist um Fahrlässigkeit oder Selbstüberschätzung, nicht um feindselige Einheimische.
Touristen sind leichte Beute. Auf allen Kontinenten kursieren unzählige Betrugsmaschen, die die Gutgläubigkeit von Reisenden ausnutzen. Hier sind 15 gängige Beispiele – viele davon mit lokalen Besonderheiten, aber das Grundmuster ist überall gleich:
Reiseblogs warnen oft vor verschmutztem Trinkwasser, doch Luftverschmutzung und Schadstoffe sind vielerorts ebenso gefährlich. Daten der WHO (2022) zeigen, dass die PM2,5-Werte in mehreren südasiatischen und afrikanischen Städten mehr als das Zehnfache der WHO-Richtwerte betragen. Beispielsweise kann der Smog in Delhi die zulässigen Grenzwerte drastisch überschreiten (Rauch von abgebrannten Ernterückständen, Abgase). Akute Belastung kann Asthmaanfälle oder Herzprobleme auslösen – selbst gesunde Reisende spüren die Auswirkungen durch brennende Augen und Husten. Auch Dhaka (Bangladesch), Karatschi (Pakistan) und Teile Afrikas (Nairobi, Kairo) stehen oft ganz oben auf den Listen der am stärksten verschmutzten Städte. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Luftqualitätsindizes von AirVisual oder IQAir und tragen Sie in Städten mit starker Smogbelastung eine FFP2-Maske, insbesondere wenn Sie Lungenprobleme haben.
Manche vermeintlich angenehme Reiseziele bergen unsichtbare Gefahren. Die kalte, trockene Luft in Höhenlagen wie La Paz und Cusco kann Höhenkrankheit auslösen. Heiße Tropennächte (Amazonasbecken, Amazonasgebiet) können Krankheiten wie Gelbfieber oder Denguefieber begünstigen. Achten Sie auf Ihre Standardimpfungen (Hepatitis, Typhus usw.) und regionsspezifische Impfungen (Gelbfieberimpfung für Amazonas/Zentralafrika, Malariaprophylaxe für Dschungelgebiete). Denguefieber und Zika sind in Südostasien und Lateinamerika weit verbreitet – packen Sie Insektenschutzmittel und Moskitonetze ein.
Wissen Verfügbarkeit von GesundheitsleistungenSelbst in wohlhabenden Ländern können Behandlungen außerhalb des Versicherungsnetzes zu finanziellen Engpässen führen. In armen oder kriegszerstörten Ländern ist es jedoch oft unmöglich, Hilfe zu erhalten. Im Jemen beispielsweise sind aufgrund des Zusammenbruchs selbst grundlegende medizinische Güter Mangelware. Erkrankt man in einem Risikoland, kann eine Evakuierung (per Flugzeug) Zehntausende von Dollar kosten. Das Kleingedruckte von Reiseversicherungen schließt häufig „Situationen aus, in die man sich wissentlich begibt“ (z. B. die Weigerung, ein Kriegsgebiet zu verlassen). Prüfen Sie daher immer die Versicherungsbedingungen.
Manche Länder verfügen über ein überraschend gutes Gesundheitssystem: So belegen beispielsweise die EU-Länder, Japan, Singapur und die Golfstaaten Spitzenplätze in globalen Gesundheitsrankings. Viele arme Länder rangieren hingegen weit unten. Wenn Sie sich in Behandlung befinden, achten Sie darauf, dass die medizinische Versorgung angemessen ist. Ein gebrochener Arm erfordert in Kambodscha möglicherweise nur einen Gipsverband, während in Singapur innerhalb einer Stunde ein Röntgenbild angefertigt und ein Gips angelegt wird.
Air and water can harbor pathogens beyond traveler’s diarrhea. Raw food in street markets can contain parasites (tapeworm, giardia). For peace of mind, carry iodine tablets, a portable water filter or UV purifier. Use common sense in remote areas: if you don’t have a steady supply of clean water or refrigeration, stick to sealed drinks and thoroughly cooked foods.
Gutes Reisen setzt eine grundlegende Infrastruktur voraus – die vielerorts unberechenbar ist. Man bedenke:
Selbst wenn man einen berühmten Ort sicher erreicht, kann der Menschenandrang das Erlebnis ruinieren. Überfüllung ist eine wachsende Gefahr: Die Infrastruktur gerät an ihre Grenzen, Rettungswege können blockiert werden (Feuerwehrwagen kommen in Venedig nicht durch das Gedränge), und Taschendiebe vermehren sich in den Menschenmassen.
Die schlimmsten Übeltäter: Venedig, Barcelona, Dubrovnik, Amsterdam, Bali, Machu PicchuDie Behörden wehren sich: Venedig verlangt in den Hochsaisonmonaten Eintrittsgebühren von Tagesbesuchern. Machu Picchu begrenzt die Besucherzahl pro Tag streng (etwa 5.000) und führt ein Zeitfenster für den Eintritt ein. Wer jedoch an einem besucherstarken Sommertag unvorbereitet eine UNESCO-Welterbestätte besucht, verbringt seine Zeit mit Anstehen oder muss sich durch Menschenmassen kämpfen, um ein anständiges Foto zu ergattern. Schlimmer noch: Einheimische reagieren mitunter feindselig (in Nepal gab es bekanntermaßen Proteste gegen den Massentourismus am Everest-Basislager, die jedoch nicht gewalttätig verliefen).
Um nicht selbst Teil des Problems zu werden (und darunter zu leiden): Reisen Sie nach Möglichkeit außerhalb der Hauptreisezeiten. Früh morgens sind die meisten Sehenswürdigkeiten nicht so überlaufen. Suchen Sie nach weniger bekannten Alternativen: Ruinen in Montenegro statt Dubrovnik, die Wanderung zum Huayna-Berg in Machu Picchu statt nur der Hauptzitadelle, das ländliche Japan statt Tokio. Bedenken Sie, dass auch eine Traumreise ihren Preis hat: Planen Sie Puffertage ein, damit Verspätungen (Streiks, Warteschlangen, Wetter) nicht zu verpassten Flügen führen.
Moderne Reisende übersehen oft digitale Sicherheit – aber in vielen Ländern stellt es eine reale Bedrohung dar:
Durch ständige digitale Wachsamkeit schützen Sie nicht nur Ihre Geräte, sondern auch Ihre Identität und Ihr Geld. Ein gestohlener Laptop im Ausland kann wochenlangen Ärger verursachen. Speichern Sie daher Sicherungskopien Ihrer Fotos und Dokumente in der Cloud (verschlüsselt), falls Ihre Originalkopie verloren geht.
Alleinreisende Frauen haben enorm zugenommen, doch stehen sie vor besonderen Herausforderungen, die nicht immer ausreichend Beachtung finden:
Für LGBTQ+-Personen hängt die Reisesicherheit stark von den lokalen Gesetzen und der Kultur ab:
In jedem Fall gilt: Stilbewusstsein ist wichtig. Online-Blogs und Nachrichten helfen dabei, sich ein Bild vom aktuellen Stand zu machen. Der Spartacus-Index oder Equaldex liefern Rohdaten, aber achten Sie auch auf aktuelle Reiseberichte. Die Sicherheit hängt oft davon ab, ob die lokalen Behörden im Notfall eingreifen würden – in Ländern mit LGBT-feindlicher Haltung lässt sich das oft nicht garantieren. In vielen Ländern, die rechtlich als „No-Go-Orte“ gelten, existieren jedoch im Stillen Expat-Communities, die Tipps zu Gegenden und Treffpunkten geben können.
Mit seinem Reisebudget sparsam umzugehen ist bewundernswert, doch extreme Sparsamkeit birgt versteckte Kosten:
Fazit: Ein kluges Budget spart an unnötigen Dingen (Souvenirs, überteuerte Touren) – nicht an Notwendigkeiten (Sicherheitsausrüstung, Versicherung, gutes Schuhwerk). Mit etwas mehr Planung wird jede günstige Reise sicher. Wie ein erfahrener Backpacker treffend bemerkte: „Das billigste Ticket ist nicht kostenlos, wenn es Ihre Kamera beschädigt oder Sie verletzt.“
Reisen erfordern immer Vorsicht, aber bei Kindern und älteren Menschen vervielfacht sich das Risiko:
Kurz gesagt: Planen Sie ein gemächlicheres Tempo ein, treffen Sie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und wählen Sie familienfreundliche Unterkünfte (mit Kochnische, Spielplatz usw.). Länder, die für Alleinreisende geeignet sind, können Familien dennoch überraschen (beispielsweise richtet sich die Kriminalität in lateinamerikanischen Städten häufiger gegen alleinreisende Männer als gegen Familien). Halten Sie dennoch immer einen Evakuierungsplan bereit: Informieren Sie sich über die nächstgelegene Botschaft oder die Protokolle für medizinische Evakuierungen und notieren Sie sich die Kontaktdaten der örtlichen Notfalldienste.
An diesem Punkt könnten Sie sich überfordert fühlen: Soll ich alles absagen und zu Hause bleiben? Nicht unbedingt. Das Ziel ist informiertes ReisenHier erfahren Sie, wie Sie jedes Reiseziel genauer erkunden können:
Letztendlich sollten Sie mehreren hochrangigen Quellen (Länderwarnungen, GPI, NGO-Berichte) vertrauen, die vor Gefahr warnen. Nutzen Sie aber auch Ihren gesunden Menschenverstand. Wenn die einzige Warnung ein einzelner Blogbeitrag von vor fünf Jahren ist, sollten Sie ihm weniger Bedeutung beimessen.
Auch mit Vorsichtsmaßnahmen kann etwas schiefgehen. Hier ist eine Checkliste zur Vorbereitung:
Die Entscheidung, die Reise abzubrechen oder einen alternativen Ort anzusteuern, ist schwierig. Wichtige Warnsignale sind:
Falls Sie sich für eine Stornierung oder Umbuchung entscheiden, informieren Sie sich über Ihre Versicherungsbedingungen. Viele Versicherungen schließen eine „freiwillige Stornierung“ ohne triftigen Grund aus, einige decken jedoch politische oder medizinische Notfälle ab. Halten Sie außerdem alternative Reiseziele bereit: Länder, die auf Ihrem Visum aufgeführt sind oder in derselben Region liegen und für die es weniger Reisewarnungen gibt. Fluggesellschaften buchen Sie manchmal in ein nahegelegenes, sicheres Land um, wenn Sie die Situation erklären.
Erinnern: Verlorenes Geld kann man zurückerhalten (Versicherung, Reisekreditkarten, Fluggutscheine) – Ihr Leben und Ihre Gesundheit nicht.
F: Was sind die gefährlichsten Reiseziele im Jahr 2026?
A: Generell stehen kriegsgebeutelte Länder (Sudan, Jemen, Afghanistan, Ukraine, Teile Syriens, Demokratische Republik Kongo, Haiti) ganz oben auf der Gefahrenliste. Offizielle Reisehinweise raten zu Reisen in diese Länder. keine Reisen Dort. Städte mit hoher Kriminalität (z. B. Port-au-Prince, Caracas, Kabul) sind ebenfalls extrem gefährlich. Einzelheiten dazu finden Sie im Abschnitt „Extremes Risiko“ weiter oben.
F: Welche Länder bergen trotz ihrer Beliebtheit versteckte Gefahren?
A: Viele vermeintlich sichere Reiseziele bergen Überraschungen. So ist beispielsweise in europäischen Großstädten wie Paris und Barcelona Taschendiebstahl weit verbreitet. In Südostasien, etwa in Bangkok und Vietnam, kommt es häufig zu Verkehrstoten und Betrugsfällen. Selbst in den USA gibt es Problemviertel (bestimmte Stadtteile großer Städte). Diese werden im Abschnitt „Versteckte Gefahren“ weiter oben im Reiseführer detailliert beschrieben.
F: Vor welchen Reisebetrügereien sollte ich mich hüten?
A: The guide lists 15 classic tourist scams. Common ones include pickpocket rings, rigged taxi fares, ATM skimmers, friendship bracelet scams, and fake “officials” demanding money. Research the typical scams in each country (e.g. Google “tourist scams [Country]”) and remain skeptical of anything offered by strangers.
F: Gibt es Sicherheitstipps speziell für weibliche Reisende?
A: Ja. Frauen sollten sich der Belästigung im öffentlichen Raum vielerorts bewusst sein (z. B. geben über 90 % der Frauen in Delhi an, sich unsicher zu fühlen). In konservativen Kulturen ist es ratsam, sich dezent zu kleiden, nachts nicht allein unterwegs zu sein und eine sichere Unterkunft zu wählen. Hostels mit reinen Frauenschlafsälen oder seriöse Pensionen sind empfehlenswert. Geben Sie Fremden keine persönlichen Informationen und vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt.
F: Wie kann ich das tatsächliche Risiko eines Reiseziels recherchieren?
A: Beziehen Sie sich nicht nur auf eine Quelle. Beachten Sie Reisehinweise von Regierungsbehörden (z. B. Auswärtiges Amt, FCDO), globale Indizes (z. B. Globaler Friedensindex) und aktuelle Nachrichten. Tauschen Sie sich online mit lokalen Expat-Communities aus, lesen Sie aktuelle Reiseberichte (insbesondere negative zu aktuellen Problemen) und nutzen Sie Echtzeit-Tools (Wetterwarnungen, soziale Medien). In unserem Abschnitt „Informierte Entscheidungen treffen“ finden Sie eine Checkliste zur Vorgehensweise.
F: Was tun, wenn es im Ausland zu Problemen kommt?
A: Bewahren Sie Ruhe und rufen Sie Ihren Notfallplan in Erinnerung. Nutzen Sie die vorbereiteten Kontakte und Kopien: Rufen Sie Ihre Botschaft oder Ihr Konsulat an, erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei (bewahren Sie eine Kopie der Anzeige für Ihre Versicherung auf) und wenden Sie sich gegebenenfalls an die Botschaften befreundeter Länder in Ihrer Nähe. Bei Krankheit oder Verletzung begeben Sie sich in das nächstgelegene Krankenhaus oder die nächstgelegene Klinik, die von Ihrer Versicherung angegeben wird. Kontaktieren Sie umgehend die Hotline Ihrer Reiseversicherung – diese kann bei Bedarf einen medizinischen Rücktransport organisieren. Schnelles Handeln ist entscheidend: Verzögerungen verschlimmern die Probleme oft.
F: Ist eine Reiseversicherung notwendig und was sollte sie abdecken?
A: Schließen Sie unbedingt eine Reiseversicherung ab. Diese sollte medizinische Evakuierung (sehr wichtig), Reiseabbruch/Reiseabbruch (bei unvorhergesehenen Ereignissen) und idealerweise auch eine Haftpflichtversicherung abdecken. Prüfen Sie, ob die Versicherung die in Ihrem Tarif aufgeführten Aktivitäten und Reiseziele abdeckt (z. B. lehnen manche Versicherer Reisen in Länder der Risikostufe 4 ab). Lesen Sie das Kleingedruckte: Einige Policen schließen Epidemien oder Abenteuerreisen aus. Eine grundlegende Reisekranken- und Krankenversicherung kostet in der Regel 4–7 % des Reisepreises – ein geringer Preis im Vergleich zu den potenziellen Kosten im Notfall.
F: Was passiert, wenn ich dort in innere Unruhen oder eine Naturkatastrophe gerate?
A: Befolgen Sie unverzüglich die offiziellen Anweisungen. Sollte eine Evakuierung angeordnet werden, befolgen Sie diese. Halten Sie Ihre Notfalltasche gepackt (Dokumente, Bargeld, Ladekabel, Medikamente und Wasser). Kontaktieren Sie Ihre Botschaft oder Ihren Versicherer, um die Ausreise zu koordinieren. Falls die Transportmöglichkeiten unterbrochen sind, begeben Sie sich an einen sicheren Ort, bis die Reisewarnungen aufgehoben werden. Informieren Sie stets jemanden zu Hause über Ihre Situation, damit diese Person gegebenenfalls die Behörden in Ihrem Namen alarmieren kann.