Küstenurlaube zählen zu den beliebtesten Reiseerlebnissen weltweit. Allein in den USA besuchen jährlich über 3,4 Milliarden Menschen Strände, und weltweit beläuft sich diese Zahl auf mehrere Milliarden. Der Markt für Strandtourismus hat derzeit ein Volumen von rund 250 bis 280 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2032 auf fast 365 Milliarden US-Dollar anwachsen. Angesichts dieser riesigen Auswahl kann es schwierig sein, einen wirklich traumhaften Strand zu finden.
Viele Toplisten wiederholen einfach bekannte Namen. Dieser Reiseführer geht einen anderen Weg. Er präsentiert eine sorgfältig zusammengestellte Rangliste von zehn Stränden, die ihren Ruf wirklich verdienen – Orte, die sich durch kristallklares Wasser, einzigartige Landschaften und sorgfältigen Naturschutz auszeichnen, nicht nur durch Hochglanzmarketing. Jeder vorgestellte Strand wurde aufgrund seiner Kombination aus natürlicher Schönheit und Reisewert ausgewählt. Die Beschreibungen heben die Besonderheiten jedes Strandes hervor, von imposanten Felsformationen bis hin zu rosafarbenem Sand. Zu jedem Strand gibt es praktische Tipps zur Anreise, zur besten Reisezeit und Insider-Tipps für Besucher. Sie finden darin auch konkrete Informationen: Sichtweite in Metern, Sandbeschaffenheit, Schutzstatus und lokale Besucherinformationen. Am Ende haben die Leser mehr als nur eine Liste von Namen – sie haben ein klares Bild davon, was jeder Strand zu bieten hat und wie man eine Reise dorthin verantwortungsvoll plant.
Unsere Bewertung legt Wert auf messbare Qualität. Für jeden Strand stehen Kriterien wie Wasserqualität, Sandbeschaffenheit und der Schutzstatus im Vordergrund. Viele dieser Küstenabschnitte genießen formellen Schutz. So ist beispielsweise Cala Goloritzé auf Sardinien ein italienisches Nationaldenkmal (seit 1995), dessen Zugang auf 250 Besucher pro Tag beschränkt ist. Mehrere Strände tragen die Blaue Flagge oder liegen in Meeresschutzgebieten, was strenge Wasserqualitätskontrollen und den Schutz der Lebensräume gewährleistet. (Spanien führt mit 749 Blauen Flaggen, Italien mit 571 und Griechenland mit 657.)
Eine zweistündige Fahrt von Olbia endet an einem Parkplatz am Rande des unberührten Baunei-Gebiets. Von dort schlängelt sich ein 2,2 km langer Pfad durch duftende mediterrane Vegetation hinab. Die Belohnung am Fuße des Berges ist atemberaubend. Cala Goloritzé offenbart eine perfekte, hufeisenförmige Bucht mit hellem Kieselstrand und azurblauem Wasser, die von einer 143 Meter hohen Kalksteinnadel (Monte Caroddi) überragt wird, die wie eine natürliche Kathedrale emporragt. Nach heftigen Regenfällen im Jahr 1962 formte ein Erdrutsch diesen Strand und seine Felsnadel; heute ist er ein geschütztes Nationaldenkmal (seit 1995). Die kristallklare See ist unvergesslich – man kann den Meeresgrund bis zu 15 Meter tief sehen – und die Quellwasserbecken sind erfrischend kühl, ein Schock, wenn man mediterrane Wärme erwartet. Besucher beobachten oft Wildziegen, die sich unbeeindruckt von den Menschenmassen zum Trinken an diese frischen Quellen begeben.
Cala Goloritzé wurde von der Jury der „World’s 50 Best Beaches“ zum besten Strand der Welt 2025 gekürt – dank seiner unberührten Schönheit und des strengen Naturschutzes. Der Preis dafür ist die Anstrengung: Entweder man unternimmt eine gemütliche, etwa drei Kilometer lange Wanderung oder man schwimmt von einem vor Anker liegenden Boot aus (alle Boote müssen mindestens 300 Meter Abstand zur Küste halten). Die Bucht ist nicht mit dem Auto oder über Straßen erreichbar. Es gibt weder Rettungsschwimmer noch sonstige Einrichtungen am Strand, daher müssen Besucher entsprechend vorbereitet sein. Trotz der Beliebtheit herrscht eine ruhige Atmosphäre; die Behörden beschränken den Zugang streng auf 250 Personen pro Tag. Die geringe Gebühr von 7 € für den Wanderweg dient der Instandhaltung. Die meisten Wanderer brechen am frühen Nachmittag auf, da der steile Rückweg in der Hitze anstrengend ist und die hohen Felswände den Strand ab 16 Uhr beschatten.
– Standort: Golf von Orosei, Sardinien (Nordöstliches Mittelmeer).
– Zugang: Vom Ausgangspunkt Su Porteddu führt ein 2,2 km langer Wanderweg (mit Parkplatz und kleiner Gebührenstelle). Es gibt keine direkte Straße zum Strand; Boote müssen 300 m vor der Küste ankern.
– Erlauben: 7 € pro Person, online buchbar bis zu 72 Stunden im Voraus (Parken inklusive). Tägliche Begrenzung auf 250 Personen.
– Strand: Weißer Kieselsand unter einem 143 m hohen Kalksteingipfel. Kein Schatten, keine Bauwerke.
– Wasser: Unglaublich klares, türkisfarbenes Wasser (Sichtweite ca. 15 m). Quellwasser sorgt dafür, dass einige Becken kühl bleiben. Ideal zum Schnorcheln.
– Einrichtungen: Keine Geschäfte am Strand – bringen Sie Wasser, Snacks und Sonnenschutz mit. (Auf dem Wanderweg gibt es keine Geschäfte.)
Die Standardroute beginnt am Kiosk von heartofsardinia.com in der Nähe von Su Porteddu. Der Weg führt durch eine duftende Macchia aus Wacholder und Zistrosen; der letzte Kilometer ist steil, aber gut markiert. Es empfiehlt sich, früh zu starten, um den Mittagstrubel und die Hitze zu vermeiden. Festes Schuhwerk ist unerlässlich. Am Strand angekommen, wandern Sie zum nördlichen Ende, wo ein natürlicher Felsbogen ein Felsenbecken einrahmt – viele Schwimmer waten durch das flache Wasser des Bogens, um in einer versteckten Grotte zu schnorcheln. Der südliche Gipfel (Monte Caroddi) ist für Kletterer gesperrt, aber seine Schatten und seine imposante Größe lassen sich am besten vom anderen Ende der Bucht aus bewundern. Wasserschuhe sind auf den Kieselsteinen hilfreich, und mit einer Schnorchelmaske können Sie kleine Barrakudas und Fische entdecken, die zwischen den Unterwasserfelsen umherhuschen. Auf dem Rückweg erwartet Sie ein anstrengender Aufstieg; genießen Sie eine Pause am Aussichtspunkt Punta Salinas (200 m über dem Strand) und den Panoramablick auf die Bucht.
Spätfrühling (Mai–Juni) und Frühherbst bieten warmes Wetter und weniger Besucher. Im Hochsommer kann der Ausgangspunkt der Wanderung bereits um 9 Uhr morgens voll sein, daher empfiehlt sich eine Ankunft im Morgengrauen. Die Mittagshitze im Juli und August ist intensiv, obwohl die alten Kiefern auf dem Gipfel den Strand ab dem späten Nachmittag beschatten. Das Wasser ist ganzjährig warm genug zum Schwimmen, im Winter regnet es jedoch häufig und der Zugang ist gesperrt (der Wanderweg kann überschwemmt werden). Falls Sie nur im Juli oder August Zeit haben, reisen Sie so früh oder so spät wie möglich. Die Nebensaison (Oktober) bietet Ruhe und Abgeschiedenheit, informieren Sie sich aber vorher, ob der Ort geöffnet ist.
Elafonissi ist ein wahres Juwel im Mittelmeer: eine weite, flache Lagune mit rosafarbenem Sand. Gelegen an Kretas abgelegener Südwestspitze (Region Chania), wird das Ufer von einer Sandbank geteilt, die bei Ebbe begehbar wird. Kinder können weit hinaus in das sanft abfallende, türkisfarbene Wasser waten, das sich schnell erwärmt und selten tiefer als bis zur Hüfte reicht. Die rosafarbene Färbung des Sandes stammt von unzähligen kleinen roten Korallen und Muscheln, die an Land gespült werden und großen Flächen in der Sonne einen zarten Rosaton verleihen. Im Osten geht der Sand in eine flache, bewaldete Insel über – bei Ebbe kann man hinüberspazieren und eine kleine Kapelle sowie weitere, einsame Buchten erreichen.
Ein Großteil der Umgebung steht unter dem Schutz des EU-Programms Natura 2000. Dadurch werden seltene Wacholdersträucher (oft auch „Zeder“ genannt) in den Dünen erhalten und die Bebauung eingeschränkt. Obwohl der Strand Annehmlichkeiten wie Sonnenschirme, Liegen und (im Sommer) Strandbars bietet, wirkt er insgesamt entspannt und familienfreundlich. Besucher beschreiben das Wasser oft als warm und ruhig – ideal zum Planschen für Kleinkinder oder zum gemütlichen Schwimmen zur Sandbankinsel. An belebten Sommertagen kann es in Elafonissi recht voll werden, aber dank seiner überschaubaren Größe findet man dennoch immer ein ruhiges Plätzchen. Die meisten Besucher kommen gegen 10 Uhr und verweilen bis zum Sonnenuntergang. Daher eignen sich die Morgenstunden und der späte Nachmittag am besten, um den rosafarbenen Sand im sanften Licht zu fotografieren.
– Standort: Südwestküste Kretas, Griechenland (Regionaleinheit Chania).
– Zugang: Mit dem Auto oder Bus über eine Nebenstraße (ca. 90 km von Chania). Geringe Parkgebühr (ca. 2 €). Stege und Rampen führen zum Strand.
– Strand: Weitläufige Lagune mit Sandbank und flachem Wasser; der Sand erscheint in der Nähe der Wasserlinie am rosasten.
– Umfeld: Teil eines geschützten Natura-2000-Lebensraums (Dünen und Zedernwald). Keine Hotels am Strand.
– Einrichtungen: Verleih von Sonnenschirmen und Liegestühlen; Duschen und Umkleidekabinen; im Sommer einige Tavernen und Imbissstände.
– Besonders: Bei Ebbe kann man zu einer kleinen, komplett sandigen Insel waten oder schwimmen. Der Strand ist flach und daher auch für Kinder gut geeignet.
Das Wasser von Elafonissi ist ruhig und warm, selbst im Frühling. Der Meeresboden besteht größtenteils aus Sand, mit vereinzelten Seegraswiesen in größerer Entfernung. Dank des flachen Wassers erwärmt sich die gesamte Lagune auf Körpertemperatur, sodass man angenehm treiben kann. Der Horizont ist niedrig und der Himmel weit, eingerahmt von niedrigen Dünen und Kiefernhängen im Landesinneren. Halten Sie Ausschau nach kleinen Krebsen am Dünenrand. Beachten Sie, dass im September und Oktober weniger Tagesausflügler unterwegs sind und die Nächte etwas kühler sind, das Wasser aber weiterhin angenehm bleibt.
Touristen bemerken oft, dass das Rosa im späten Nachmittagslicht am intensivsten leuchtet. Im Sommer kann der Nordwestwind manchmal kleine Wellen aufpeitschen; an solchen Tagen ist die geschützte Seite der Lagune besonders ruhig. Im Juli und August patrouillieren Rettungsschwimmer im Hauptbereich. Kinder sollten besonders beaufsichtigt werden; die flache Sandbank wirkt zwar sicher, doch die Strömung verstärkt sich in der Nähe des tieferen Kanals.
Von Chania (Stadt oder Flughafen) fahren Sie Richtung Westen nach Kissamos und folgen der Beschilderung nach Elafonissi. Im Hochsommer ist auf der schmalen Bergstraße Vorsicht geboten, da dort viele Busse und Autos unterwegs sind. In den Sommermonaten verkehrt ein Linienbus von Kissamos nach Elafonissi. Am Parkplatz zahlen Sie eine geringe Gebühr und folgen dann den Holzstegen über die Dünen zum Sandstrand. Eine Holzrampe ermöglicht den Zugang auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen. Es ist ein kurzer Spaziergang, aber der Sand ist weich.
Mai, Juni und September bieten warmes Wetter und deutlich weniger Besucher als Juli und August. Der Strand öffnet gegen 8 Uhr morgens, und der Sonnenaufgang ist ein magischer Moment, wenn nur Seevögel und ein paar frühe Jogger anzutreffen sind. Gegen Mittag kann die Lagune recht voll werden. Wenn Sie im Sommer kommen, planen Sie Ihre Ankunft am besten direkt zur Parkplatzöffnung ein. Beachten Sie außerdem: Elafonissi ist nach Westen ausgerichtet, sodass der späte Nachmittag ideal ist, um die wunderschönen Farben des Sonnenuntergangs im Sand zu genießen. In den Wintermonaten ist die Gegend weitgehend menschenleer und einige Einrichtungen schließen, der Strand kann aber an klaren Tagen trotzdem besucht werden.
Eagle Beach wird dem Begriff „Karibik-Traum“ vollauf gerecht. Sein endloses Panorama aus weißem Sand und sanft blaugrünem Wasser macht ihn zu einem der meistfotografierten Strände Amerikas. Der Inselstaat Aruba liegt weit südlich des Hurrikangürtels, sodass das Wetter das ganze Jahr über zuverlässig sonnig ist (Durchschnittstemperaturen um die 28 °C). Passatwinde sorgen für eine angenehme Brise. Der Sand ist zuckerfein und strahlend weiß und bleibt selbst in der Mittagshitze angenehm kühl. Im Gegensatz zu vielen anderen tropischen Stränden sind die Wellen an Eagle Beach dank des sanften Gefälles und des vorgelagerten Korallenriffs minimal. Selbst kleine Kinder können Dutzende Meter weit ins Wasser waten, ohne den Grund zu berühren.
Der Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer und ist im Westen von Resorthotels und Restaurants gesäumt, dennoch ist er durchgehend gut zugänglich. Eine Besonderheit sind die „Fofoti“-Bäume (Arubas heilige Divi-Divi-Bäume), die nur auf der windzugewandten Seite wachsen und sich dramatisch im Passatwind neigen. Bei Einbruch der Dunkelheit bilden diese Bäume die perfekte Kulisse für einen atemberaubenden Sonnenuntergang – ein ideales Fotomotiv. Eagle Beach ist außerdem ein wichtiger Nistplatz für Karettschildkröten. Von Februar bis September patrouillieren lokale Naturschutzgruppen, um die im Sand abgelegten Schildkrötennester zu schützen. Sie werden möglicherweise Schilder oder Freiwillige sehen, die auf die geschützten Schildkrötenbereiche hinweisen.
– Standort: Oranjestad, Aruba (südliche Karibik).
– Strand: Breiter Strand mit sehr feinem, weißem Sand. Auffallend flach; das Wasser ist bis 30–50 m vom Ufer aus knietief.
– Bäume: Berühmte Divi-Divi (Fofoti) und Kokospalmen prägen den Sand.
– Wasser: Klares, ruhiges, türkisfarbenes Meer (Riff direkt vor der Küste). Ganzjährig warm.
– Ausstattung: Zahlreiche Hotels und Restaurants direkt am Strand. Kostenlose Parkplätze und Duschen. Verleih von Strandliegen und Wassersportmöglichkeiten (Kajaks, Stand-Up-Paddleboards).
– Besonders: Außerhalb des atlantischen Hurrikangürtels (Arubas südliche Lage bedeutet ein sehr geringes Sturmrisiko).
Eagle Beach vereint den Komfort eines Ferienresorts mit einem naturnahen Ambiente. Hier finden Sie täglich Volleyballfelder, Sonnenschirme zum Mieten und kleine Bars mit kühlen Getränken und Snacks. Rettungsschwimmer sind in der Nähe von Amsterdam Manor (in der Strandmitte) im Einsatz. Der Sand ist außergewöhnlich weich – fast wie Talkumpuder – und wird von hohen Dünen gesäumt. Trotz der Bebauung wirkt der Strand dank seiner Breite nie beengt. Die Tierwelt ist unauffällig: Geisterkrabben huschen im Morgengrauen an Ihren Füßen vorbei, und mit etwas Glück können Sie einen Fregattvogel oder Reiher entdecken. Jeden Abend sprießen ein paar Muschelreste oder vereinzelt Wolfsmilchgewächse aus dem Wasser und erinnern daran, dass dies ein lebendiges Ökosystem ist.
Das Wetter ist beständig: Kurze Nachmittagsschauer sind zwar möglich, ziehen aber meist schnell wieder vorbei. Das Wasser bleibt auch im Winter warm (um die 27–30 °C). Quallen und andere gefährliche Meerestiere gibt es in Küstennähe praktisch nicht. Familien mit Kindern profitieren von den ruhigen Gewässern und den bewachten Bereichen. Paare und Fotografen lieben den markanten Divi-Divi-Baum (nahe dem Hilton Resort) und den weiten Himmel; der Sonnenuntergang ist ein Grund, früh zu Abend zu essen.
Die Anreise nach Oranjestad, der Hauptstadt Arubas, ist der ideale Ausgangspunkt. Eagle Beach ist vom Flughafen aus in etwa 10 Minuten mit dem Taxi oder Mietwagen zu erreichen. Die Straßen auf Aruba sind gut ausgeschildert und auch auf Englisch gut zu befahren. In der Hochsaison können die kostenlosen öffentlichen Parkplätze auf den großen Parkplätzen schnell belegt sein, aber private Parkplätze und der Hotel-Parkservice bieten Alternativen. Teile von Eagle Beach sind auch zu Fuß von der Innenstadt Oranjestads oder mit dem Fahrrad vom nahegelegenen Palm Beach aus erreichbar.
Der Eintritt ist frei. Da der gesamte Strand öffentlich ist, können Sie sich gerne ein freies Plätzchen im Sand suchen. Toiletten und kleine Läden sind nur vereinzelt vorhanden, daher empfiehlt es sich, alle notwendigen Dinge mitzubringen, wenn Sie nicht in einem Hotel übernachten.
Die Trockenzeit auf Aruba dauert etwa von Dezember bis April und fällt mit dem Winter der Nordhalbkugel und der touristischen Hochsaison zusammen. In dieser Zeit herrschen besonders klare Himmel und ruhiges Wasser. Die Sommermonate (Mai bis August) sind wärmer und etwas feuchter, aber Regenschauer sind selten. Beachten Sie, dass Meeresschildkröten von Februar bis Mitte des Jahres am Eagle Beach nisten. Dies beeinträchtigt das Schwimmen nicht, führt aber gelegentlich zur Sperrung kleiner Strandabschnitte. Der späte Nachmittag ist mit einer kühlenden Brise und einem spektakulären Sonnenuntergang die angenehmste Zeit an diesem Strand. Im Gegensatz zu vielen anderen tropischen Reisezielen lässt sich Aruba dank des beständigen Sonnenscheins zu jeder Jahreszeit angenehm genießen.
Der Siesta Beach auf Siesta Key (nahe Sarasota, Florida) gilt als Amerikas schönster Strand. Sein Geheimnis ist der Sand: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass er zu 99 % aus reinem Quarz besteht, der aus den Appalachen stammt und von Flüssen und Strömungen nach Süden transportiert wurde. Das Ergebnis ist ein unglaublich weißer, puderfeiner Sand, der im Sonnenlicht glitzert und sich wie Mehl anfühlt. Bemerkenswerterweise erhitzt sich Quarz nicht so stark wie gewöhnlicher Sand, sodass die Strände von Siesta selbst an einem 38 °C heißen Tag kühl genug bleiben, um barfuß darauf zu laufen.
Der breite, flache Strandabschnitt zählt zu den meistbesuchten öffentlichen Stränden an der Golfküste, was aber auch Vorteile mit sich bringt: mehrere Parkplätze, ein großer Kiosk, Picknickpavillons, Duschen und Toiletten. In den Sommermonaten patrouillieren Rettungsschwimmertürme. Da der Strand nach Westen ausgerichtet ist, bietet er traumhafte Sonnenuntergänge über dem ruhigen Wasser. Jeden Sonntagabend versammelt sich am nördlichen Ende (Point of Rocks) ein Trommelkreis – Einheimische und Besucher tanzen spontan mit und verleihen dem Strand so eine festliche Atmosphäre.
– Standort: Siesta Key (Barriereinsel in der Nähe von Sarasota, Florida).
– Sand: 99 % reiner weißer Quarz (aus Appalachen-Quarzit). Ungewöhnlich kühl unter den Füßen.
– Ausstattung: Kostenlose Parkplätze; Rettungsschwimmer; öffentliche Toiletten und Duschen; Volleyball- und Boccia-Plätze; ein Spielplatz; Strandstuhlverleih.
– Wasser: Warmer Golf von Mexiko, sanfte Wellen, geeignet für Kinder.
– Besonders: Wird regelmäßig zum „besten Strand Amerikas“ gewählt. Beliebter Trommelkreis am Sonntag bei Sonnenuntergang.
Das Erlebnis am Siesta Beach ist weitläufig und dennoch entspannt. An Sommertagen trifft man hier auf eine bunte Mischung aus Touristen und Einheimischen, die sich über den breiten Strand verteilen. Strandbesucher bauen riesige Sandburgen im weichen Quarzgestein, und Familien verweilen bis in den Abend hinein. Das Wasser ist in Ufernähe klar und smaragdgrün, nur die Wellen sind sanft. Besonders ruhig ist der nördliche Teil des Strandes; die Region hinter Point of Rocks verwandelt sich bei bestimmten Gezeiten in eine flache Salzwasserlagune.
Die Anlagen sind gut gepflegt. Sie können Sonnenschirm und Stuhl mieten oder Ihre eigene Ausrüstung mitbringen. Zahlreiche überdachte Picknickpavillons laden zum Verweilen im Schatten ein. Beachvolleyballnetze sind im Sand verteilt. Da der Sand sehr weich ist, empfiehlt es sich, einen Stuhl oder eine Matte mitzubringen; selbst wenn man nur auf der Decke sitzt, kann man leicht Sand an den Händen haben. Strandmatten mit niedriger Rückenlehne sind beliebt, damit man nicht einsinkt. An heißen Tagen fühlt sich der Sand tatsächlich kühl an (ungewöhnlich für einen Strand).
Siesta Beach ist über den Ocean Boulevard auf Siesta Key öffentlich zugänglich. Von Sarasota aus überqueren Sie den Damm zur Insel, folgen der Route 72 (Stickney Point Road) Richtung Westen und biegen dann am Crescent Beach auf den Ocean Boulevard ab. Mehrere Parkplätze befinden sich entlang der Straße neben dem Park (kostenlos). Sollten die Parkplätze im Sommer belegt sein, fahren Sie einen Block weiter nördlich über die Caribe Avenue zum Parkplatz von Siesta Beach. Es wird weder Eintritt noch eine Genehmigung benötigt. Rettungsschwimmer und Parkwächter sind vor Ort, um den Besuchern zu helfen, sodass der Strand sehr familienfreundlich ist.
Siesta Beach ist von Frühling bis Herbst wunderschön. Im späten Frühling (April/Mai) ist das Wasser warm und es ist weniger überlaufen als im Sommer. Die Hauptsaison dauert etwa von Dezember bis April (wenn viele Winterurlauber nach Florida strömen) und auch von Juli bis August (Schulferien). Wenn Ihnen Menschenmassen wichtig sind, sind Wochentage außerhalb der Hauptreisezeiten am besten geeignet. Der Strand ist ganzjährig geöffnet; von Dezember bis Februar ist es kühler (15–25 °C), aber an sonnigen Tagen immer noch angenehm – obwohl sich das Wasser zum Schwimmen etwas kühl anfühlen kann. Dank der Quarzzusammensetzung kann man sich auch an den heißesten Tagen angenehm am Strand aufhalten.
Abseits der ausgetretenen Touristenpfade Thailands liegt Koh Kood (auch Ko Kut genannt), die viertgrößte thailändische Insel. Der Bang Bao Beach an seiner Ostküste wirkt wie eine lebendig gewordene Robinson-Crusoe-Szene. Hier säumen Kokospalmen und tropischer Dschungel einen unberührten Sandstrand, fernab der großen Fährhäfen. Nur wenige Bauprojekte haben Bang Bao erreicht; die meisten Besucher wandern oder radeln über eine unbefestigte Sandstraße durch den Regenwald. Das Ergebnis ist ein ruhiges, beschauliches Paradies.
Das Wasser ist so klar, dass es smaragdgrün schimmert. Nur wenige Schwimmzüge entfernt fällt es flach ab, und Riffe ragen empor. Schnorchler entdecken direkt vor der Küste eine Fülle bunter Fische und Korallengärten. Abends (besonders bei Neumond) kann die flache Bucht bei Bewegung von biolumineszentem Plankton erstrahlen – ein seltener und magischer Anblick. Anders als in Phuket oder Koh Samui gibt es in Bang Bao kein geschäftiges Nachtleben; lediglich einige rustikale Öko-Resorts und Strandhütten säumen den Sandstrand.
– Standort: Ostküste der Insel Koh Kood (Provinz Trat, Thailand).
– Zugang: Keine befahrbaren Straßen; erreichbar mit einem Langboot oder über einen Dschungelpfad vom Hauptdorf aus. (Der Bang Bao Pier verfügt über einen einfachen Anleger.)
– Umfeld: Dichter tropischer Wald trifft auf den Strand. Keine Hochhäuser, kein Verkehrslärm.
– Wasser: Sehr klares und flaches Wasser; Schnorcheln am Korallenriff direkt vom Ufer aus.
– Einrichtungen: Einige kleine Resorts und Strandbars; autarkes Ambiente (Stromversorgung teilweise nur abends).
– Besonders: Biolumineszentes Plankton ist in Sommernächten häufig anzutreffen; Schildkröten nisten vor der Küste.
Der Strand von Bang Bao wirkt ursprünglich und friedlich. Morgens geht die Sonne über dem stillen Meer auf, begleitet nur vom Gesang der Vögel. Halten Sie Ausschau nach Seeschlangen und Schildkröten. Der Sand ist cremefarben und etwas gröber als der feinste Sand der Welt, fühlt sich aber dennoch angenehm an. Es gibt keine öffentliche Infrastruktur – ein Resort (Baan Klong Chao) bietet jedoch einen gebührenpflichtigen Parkplatz und einfache Imbissstände. Besucher schwimmen oft zu Riffabschnitten hinaus, die von Rifffischen wimmeln. Am Rand der Bucht bilden sich bei Ebbe Gezeitentümpel zwischen niedrigen Felsen, die von Einsiedlerkrebsen und anderen kleinen Riffbewohnern bevölkert sind.
Da es nur wenige Touristen gibt, verkaufen einheimische Händler während der Stoßzeiten frische Kokosnüsse oder kleine Snacks von Bambusständen aus. Erwarten Sie aber keine Liegestühle oder Strandmassagen. Es lohnt sich, das Nötigste mitzubringen (Wasser, riffschonende Sonnencreme, Snacks). Nachts ist der Himmel spektakulär dunkel; nutzen Sie die Gelegenheit, am Strand die Sterne zu beobachten oder (wenn Sie mutig sind) kurz im phosphoreszierenden Licht zu schwimmen. Regenschauer kommen vor (besonders von Mai bis Oktober), aber sie durchnässen den Dschungel meist nur kurz und ziehen dann schnell wieder ab, sodass Luft und Vegetation wunderbar sauber sind.
Koh Kood ist weniger touristisch erschlossen als die Nachbarinseln. Üblicherweise nimmt man die Fähre oder das Schnellboot von Trat auf dem Festland zum Hauptpier von Koh Kood (Ao Salad). Von dort aus fährt ein Wassertaxi zum Bang Bao Pier (ca. 400 THB pro Boot), sofern es verkehrt. Alternativ können Besucher zu Fuß gehen oder sich einen Roller mieten. Der Weg führt über eine staubige Dschungelstraße von der einzigen asphaltierten Straße der Insel (dies ist nur bei trockenem Wetter empfehlenswert). Es gibt keine öffentlichen Busse oder Shuttlebusse, daher buchen die meisten Reisenden einen Transfer über ihr Resort oder ein Taxi vom Hauptpier. Vor Ort bieten die Resorts Longtailboote zu anderen Stränden an, die Fahrten können jedoch für Alleinreisende teuer sein.
Die ideale Reisezeit ist der trockene Winter (November bis Februar), wenn es kaum regnet und der Himmel klar ist. Im März und April steigen die Temperaturen, und von Mai bis Oktober setzt der Südwestmonsun ein (mit den stärksten Regenfällen im Spätsommer). Einige Strandresorts schließen während des Monsuns. Auch in den Regenmonaten ist Reisen möglich, allerdings sollten Sie flexibel sein, falls Boote wetterbedingt ausfallen. Unabhängig von der Jahreszeit ist Bang Bao nie so überlaufen wie Phuket; selbst an stark frequentierten Tagen herrscht morgens meist Ruhe und Gelassenheit.
Der Grace Bay Beach auf Providenciales (Provo) gilt als einer der schönsten Strände der Karibik. Sein 19 Kilometer langer Sandstrand wirkt fast wie künstlich angelegt – ein gerades Band aus puderweißem Sand, umspült von bemerkenswert ruhigem, türkisfarbenem Wasser. Das Geheimnis liegt in einem riesigen vorgelagerten Barriereriff (dem drittgrößten der Welt). Dieses lebende Riff erstreckt sich fast über die gesamte Länge der Grace Bay, dämpft die Wellen und bildet eine weitläufige, ruhige Lagune. Selbst an windigen Tagen ist das Wasser in dieser Lagune spiegelglatt und ideal zum Waten oder Stand-Up-Paddling. Der Sand ist hier ungewöhnlich fein und weich (importierter Meeresquarz, ähnlich wie auf Aruba) und heizt sich dank der ständigen Kühlung durch Wind und Wasser nie übermäßig auf.
Die Luxushotels von Providenciales säumen einen Großteil der Grace Bay, vom Ritz-Carlton an einem Ende bis hin zu kleineren Boutique-Hotels. Viele Resorts verfügen über private Strandabschnitte, aber öffentliche Strandparks (wie der Bight Park oder Da Conch Shack) bieten weiterhin freien Zugang zu weitläufigen Sandstränden. Hier trifft Strandkomfort auf unberührte Natur: Wassertaxis zum Schnorcheln am Riff legen in der Nähe ab, und im klaren, flachen Wasser lassen sich oft Meerestiere wie Karettschildkröten, Stachelrochen und tropische Fische beobachten. Englisch wird überall gesprochen und US-Dollar werden akzeptiert, was das Reisen für amerikanische Besucher unkompliziert macht.
– Standort: Nordküste von Providenciales, Turks- und Caicosinseln (Britisches Überseegebiet).
– Strand: Ein durchgehender, 12 Meilen langer Streifen aus weichem, weißem Sand. Sanfter Abfall ins klare, flache Meer.
– Riff: Geschützt durch das Turks & Caicos Barrier Reef (einen nationalen Meerespark), das die Bucht umgibt.
– Ausstattung: Zahlreiche Strandresorts, Restaurants und Geschäfte. Öffentliche Parkanlagen bieten Stühle, Duschen und Picknickplätze.
– Wetter: Tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen (24–30 °C). Die Hauptsaison ist die Trockenzeit (Dezember bis April). Die Inseln liegen außerhalb des Hurrikangürtels, wurden aber in der Vergangenheit von einigen schweren Stürmen getroffen (z. B. Irma im Jahr 2017).
– Besonders: Durchgehend erstklassiger Strand; ruhiges, glitzerndes Wasser, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln; häufige Sichtungen von Rochen und jungen Haien jenseits des Riffs.
In Grace Bay ist das ruhige, klare Wasser die Hauptattraktion. Nur wenige Strände in der Karibik bieten so gute Badebedingungen. Im Sommer gibt es zwar eine Regenzeit, aber die Schauer sind meist kurz. Die Strände sind familienfreundlich: Das Wasser wird nur sehr flach, und viele Bereiche sind so ruhig wie ein Swimmingpool. Direkt vor der Küste bieten Korallenriffe zahlreichen Meeresbewohnern Schutz. Beim Schnorcheln an den Riffkanten können Gäste Muscheln, Muränen, Rochen und Karettschildkröten beobachten. An Land ist die Infrastruktur hervorragend: Rettungsschwimmer patrouillieren an den wichtigsten Stränden, und Liegestühle und Sonnenschirme können überall in Grace Bay gemietet werden.
Da der Sand selbst am späten Nachmittag angenehm kühl bleibt, nutzen Paare die Gelegenheit oft für romantische Abendessen am Strand oder Spaziergänge im Sonnenuntergang. Die Landschaft jenseits des Strandes ist eher von Buschland und Mangroven als von Dschungel geprägt, sodass der Blick weit und offen bleibt. Da es sich um eine Ferienregion handelt, ist das kommerzielle Treiben (Souvenirläden, Eisdielen) deutlich spürbar. Dennoch herrscht hier eher eine entspannte als eine ausgelassene Atmosphäre.
Providenciales ist über den internationalen Flughafen Providenciales mit Direktflügen unter anderem aus Miami, Charlotte, Toronto und London erreichbar. Nach der Landung liegt Grace Bay in 20 Minuten mit dem Auto in östlicher Richtung. Mietwagen, Taxis und Shuttlebusse sind jederzeit verfügbar. Die Straßen sind gut ausgeschildert und es gilt Rechtsverkehr, sodass Sie jedes Hotel oder jeden Strandpark problemlos finden. Der Strand selbst ist eintrittsfrei. (Kleinere Parks verfügen möglicherweise über Spendenboxen oder kleine Bars für Besucher.) Die Währung ist der US-Dollar, und die lokale Kultur ist eine freundliche Mischung aus karibischen und amerikanischen Einflüssen.
Die Hauptsaison erstreckt sich von Dezember bis April. In dieser Zeit ist das Wetter herrlich, und viele Nordamerikaner entfliehen dem Winter. September und Oktober sind die ruhigsten Monate (obwohl Regen und Hitze im Spätsommer zunehmen). Wer Menschenmassen vermeiden möchte, sollte Mai, Juni oder Ende November in Betracht ziehen. Beachten Sie, dass einige Hotels in dieser Nebensaison möglicherweise günstigere Preise anbieten. Grace Bay ist ganzjährig sonnig und warm, im Sommer (Juni bis August) gibt es jedoch nachmittags Schauer und die Luftfeuchtigkeit ist etwas höher. Da es sich um einen flachen, nach Norden ausgerichteten Strand handelt, taucht der Sonnenaufgang das Wasser in ein wunderschönes Licht, und die Sonnenuntergänge finden hinter Ihnen auf der Südseite (über einer Hotelreihe) statt.
Praia da Falésia, einer der spektakulärsten Strände Europas, macht seinem Namen („Klippenstrand“) alle Ehre. Von Vilamoura (im Westen) bis hinter Olhos d'Água (im Osten) erstreckt sich ein sechs Kilometer langer goldener Sandstrand unterhalb hoch aufragender ocker- und rotbrauner Sandsteinklippen. Diese bis zu 45 Meter hohen Klippen erstrahlen in der tiefstehenden Morgen- oder späten Nachmittagssonne und verleihen Falésia eine unvergleichliche, feurige Farbpalette. Der Atlantik ist hier meist ruhig; vorgelagerte Riffe und Inseln brechen die Wellen, bevor sie das Ufer erreichen, sodass das Wasser sanft anrollt.
Falésia liegt eingebettet zwischen Pinienwäldern und Dünen, fernab von städtischer Bebauung. Hochhäuser sucht man auf den Klippen vergeblich (Bebauung ist gesetzlich eingeschränkt). Stattdessen führen Wanderwege entlang der Klippenränder und gelegentlich Aufzüge oder Holztreppen hinunter zum Strand. Im Sommer säumen bunte Sonnenschirme das Ufer, doch selbst an belebten Wochenenden wirkt der Strand dank seiner Länge nie überfüllt. Das Wasser ist kühler als in der Karibik oder im Mittelmeer (19–24 °C, je nach Jahreszeit), aber dennoch erfrischend zum Schwimmen.
– Standort: Algarve-Küste in der Nähe von Albufeira und Vilamoura, Portugal.
– Klippen: Sechs Kilometer steile, rot-goldene Klippen mit Fußwegen und Aussichtspunkten.
– Strand: Breiter Streifen goldenen Sandes (kein Quarz, sondern feiner Muschelsand). Das Wasser ist kühles Atlantikwasser (zum Baden geeignet).
– Zugang: An mehreren Stellen (z. B. neben Marina de Vilamoura und in Olhos de Água) gibt es Promenaden und befestigte Zugänge (über Aufzüge und Rampen).
– Ausstattung: Strandbars und Duschen; zahlreiche Auszeichnungen mit der Blauen Flagge für Sauberkeit und Ausstattung. In der Nähe von Golfplätzen.
– Besonders: Spektakuläres Licht und Farbenspiel an den Klippen bei Sonnenaufgang. FKK-freundliche Bereiche an abgelegenen Stellen.
Falésia vereint landschaftliche Pracht mit Komfort. Die Klippen bieten atemberaubende Sonnenaufgänge, die man bequem über Holztreppen zu Fuß erkunden kann. Der Sand ist warm und goldgelb. An sonnigen Tagen spenden die Klippen selbst mittags angenehme Schatten. Familien schätzen die bewachten Bereiche im Sommer und die meist sanften Wellen. Nach Stürmen kann das Wasser rau sein, daher sollte man in der Nähe von Rettungsschwimmern schwimmen und auf die Flaggen achten.
Dies ist kein unberührter FKK-Strand: Er ist bei portugiesischen und europäischen Touristen beliebt und bietet Annehmlichkeiten wie Cafés und Geschäfte in der Nähe. Östlich des Oura-Turms findet man jedoch einen ruhigeren Abschnitt. Vogelbeobachter können Turmfalken und Wanderfalken an den Klippen nisten sehen. Delfine sind vor der Küste keine Seltenheit. Nach dem Schwimmen bieten die Dünen und Pinienwälder hinter dem Strand eine wunderschöne Kulisse für eine Wanderung oder ein Picknick.
Am einfachsten erreichen Sie den Strand mit dem Auto. Vom Flughafen Faro (ca. 35 km entfernt) nehmen Sie die Autobahn A22 Richtung Westen bis zur Ausfahrt Albufeira und folgen dann der Beschilderung zum Strand von Falésia oder Oura. Englisch ist an der Algarve weit verbreitet, und die Straßen sind gut ausgeschildert. Öffentliche Busse fahren Olhos de Água und Vilamoura an; die Haltestellen befinden sich in der Nähe der Treppenaufgänge. Parkplätze stehen an mehreren Strandzugängen zur Verfügung, in der Hochsaison oft gegen eine geringe Gebühr. Der Strandeintritt ist kostenlos. Aufzüge am Strand von Vilamoura ermöglichen einen barrierefreien Zugang.
Das Klima der Algarve ist mediterran, wird aber vom Atlantik gemildert. Die Sommer (Juni–August) sind heiß (über 30 °C) und daher gut besucht. Ende Mai/Juni und September sind ideal: warmes Wetter, Wassertemperaturen um die 20 °C und deutlich weniger Touristen. Die Winter (Dezember–Februar) sind mild (12–18 °C), aber für die meisten Badegäste zu kühl; die dramatische Küste lädt dennoch zu Spaziergängen in der Sonne ein. Der berüchtigte Regen der Algarve fällt hauptsächlich im Frühling und Spätherbst; selbst dann sind die Schauer meist kurz. Der frühe Morgen auf Falésia ist besonders zauberhaft, wenn das goldene Licht die Klippen küsst und der Strand fast menschenleer ist.
Entalula ist einer der bestgehüteten Geheimnisse von El Nido. Gelegen in der Bacuit-Bucht an der nordwestlichen Spitze von Palawan, schmiegt sich dieser versteckte Halbmond geschützt zwischen zwei hoch aufragenden Kalksteinwänden. Sein weißer Sandstrand erstreckt sich unter dschungelbewachsenen Klippen hervor und mündet in die ruhige, türkisfarbene Lagune. Dank der umliegenden Klippen wirkt Entalula sehr abgeschieden – bei Flut verengt sich die Landenge zwischen den beiden Enden und lässt den Strand wie eine winzige, eigene Bucht erscheinen.
Entalula ist nur per Boot im Rahmen der beliebten Inselhopping-Touren ab El Nido erreichbar. Die Boote setzen die Besucher üblicherweise mittags ab, wenn die Lagune besonders fotogen ist. Unter Wasser ist die Bucht ein Paradies für Schnorchler: Bunte Korallenriffe säumen das östliche Ende, und kleine Riffhaie (für Menschen harmlos) patrouillieren gelegentlich im tieferen Kanal dahinter. Das Wasser vor Entalula ist außergewöhnlich klar, sodass die Sichtweite im flachen Wasser oft über 10 Meter beträgt. Dank nur weniger Holzmarkierungen und dem täglichen Zustrom von Gästen durch die Schiffe ist der Strand naturbelassen und unberührt geblieben.
– Standort: Bacuit Bay, El Nido (nördliche Insel Palawan, Philippinen).
– Zugang: Nur mit dem Boot erreichbar. Im Rahmen lokaler Touren (üblicherweise Tour A genannt) befahrbar. Keine Zufahrt über Privatstraßen.
– Strand: Etwa 100 Meter puderweißer Sand. Umgeben von steilen Kalksteinklippen.
– Aktivitäten: Hervorragende Schnorchel- und Schwimmmöglichkeiten; ideal zum ungestörten Sonnenbaden.
– Einrichtungen: Keine am Strand. Boote bieten üblicherweise Getränke und Mittagessen an. Bringen Sie riffschonende Sonnencreme und ausreichend Wasser mit.
– Besonders: Der Eintritt ist genehmigungspflichtig und erfolgt pro Tour (eine geringe Gebühr ist in der Regel inbegriffen). Zu den nahegelegenen Attraktionen, die auf derselben Tour angeboten werden, gehören die Große Lagune und der Versteckte Strand.
Die Bootsführer bleiben morgens meist vor der Küste und ankern erst später, sodass die Gäste eine ganze Stunde Zeit zum Erkunden haben. Das Wasser an der Strandseite ist flach und ruhig; man kann direkt davor problemlos waten. Jenseits der Sandbank befindet sich ein schmaler Kanal, wo das Wasser abrupt tiefer wird – ideal zum Schnorcheln. Korallenriffe bedecken den Meeresboden und bevölkern den Meeresgrund mit Clownfischen und Kaiserfischen. Die Lagune ist von dichtem Grün umgeben, und riesige Felsbrocken am Strand bilden natürliche Hängematten zum Entspannen. Dank der fehlenden Infrastruktur herrscht hier absolute Ruhe – nur das sanfte Plätschern der Wellen und das ferne Motorengeräusch der Boote durchbrechen die Stille. Die gesamte Bucht steht unter Naturschutz als Teil eines Meeresschutzgebiets, daher ist das Angeln und Ankern auf Korallen verboten.
Seien Sie hier vorsichtig mit der Sonne; die Äquatorialsonne ist stark und mittags gibt es kaum Schatten. Wenn Sie im Sommer (April–Juli) reisen, empfiehlt sich ein Besuch am Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Meeresbrise auffrischt und das Licht auf den Klippen weicher ist. Bringen Sie Proviant und Wasser mit, da es in der Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. Die meisten Touren begrenzen die Besuchszeit auf etwa eine Stunde, planen Sie Ihre Fotos also zügig.
Von Puerto Princesa oder Manila fliegen Sie zum kleinen Flughafen Lio in El Nido (Transfers von Cebu sind ebenfalls möglich). Von dort geht es weiter nach El Nido-Stadt an der Nordspitze der Insel (bei Bedarf mit dem Tricycle oder einem kleinen Van). Der Strand von Entalula ist nur mit dem Boot erreichbar und wird üblicherweise in der „Tour A“ angeboten, die um 9:00 Uhr vom Hafen in El Nido ablegt. Sie können einen Platz in einem Gemeinschaftsboot buchen oder ein privates Boot mieten, wenn Sie mit 4–6 Personen reisen (ein privates Boot bietet mehr Flexibilität bei der Zeiteinteilung). Alle Boote zahlen am Anleger eine kleine Umweltgebühr (ca. 200 PHP). Die Anreise nach Entalula ist ganz einfach: Fragen Sie einfach Ihren Reiseveranstalter oder die Bootsverleiher in der Stadt, und der Strand wird in die Tagestour aufgenommen.
Die Trockenzeit in El Nido dauert etwa von November bis Mai. Die Hauptreisezeit ist von Februar bis April, wenn das Wasser am klarsten ist und der Himmel nahezu wolkenlos. Von Juni bis Oktober herrscht Südwestmonsun: Regenstürme und raue See können Bootsausflüge unmöglich machen. Das Zeitfenster ist kurz: Ende April kann es extrem heiß sein, und Ende Mai ziehen oft die ersten Stürme auf. Daher bevorzugen viele Reisende März oder Anfang April. Planen Sie Ihre Tour nach Möglichkeit um die Hochwasserzeit herum; bei Ebbe können die Korallenriffe vor dem Strand teilweise freigelegt werden.
Surfer und Ruhesuchende kennen Phukets nördliche Strände bestens, doch nur wenige erwarten inmitten des Inseltrubels eine so friedliche tropische Bucht wie Banana Beach. Eingebettet zwischen Surin und Patong an der Westküste, ist Banana Beach (manchmal auch Banana Rock Beach genannt) nur über einen Fußweg oder mit einem Longtailboot erreichbar. Der etwa 500 Meter lange Sandstrand schmiegt sich sanft an eine flache Bucht, hinter der sich niedrige Kalksteinhügel erheben. Grüner Dschungel reicht fast bis an den Strandrand und verleiht ihm eine geschützte, intime Atmosphäre.
Das Wasser vor Banana Island ist bemerkenswert klar und ruhig. Ein Korallenriff direkt vor der Küste ist bequem zu Fuß oder nach einer kurzen Schwimmstrecke vom Ufer aus zu erreichen. Hier kann man direkt vor der Küste Phukets hervorragend schnorcheln, ganz ohne Boot: Schnorchler finden gesunde Steinkorallen und viele tropische Fischarten im flachen Wasser direkt hinter der Brandung. Der Strand ist so klein, dass er sich selbst bei großem Andrang nie überfüllt anfühlt. An vielen Morgen hat man ihn fast für sich allein.
– Standort: Nördliches Phuket (Westküste), Thailand – zwischen den Stränden Surin und Bang Tao.
– Zugang: 10–15 Minuten Fußmarsch durch den Dschungel vom Surin Beach (teilweise über Holzstufen), oder mit dem Langboot (100–200 THB) von nahegelegenen Stränden.
– Strand: Gebogene, sandige Bucht von ca. 600 m Länge. Feiner Sand mit vereinzelten Korallenbruchstücken.
– Wasser: Korallenriff wenige Dutzend Meter vor der Küste. Im Allgemeinen ruhig (geschützte Bucht).
– Einrichtungen: Ein Restaurant/eine Bar unter freiem Himmel befindet sich in der Nähe des Eingangs; Toiletten sind vorhanden. Sonnenschirme werden von Einheimischen weder angeboten noch gemietet (einige Resorts stellen am Wochenende Stühle auf).
– Besonders: Wenig Besucher; gelegentlich private Feiern (vor allem von jungen Einheimischen) am Wochenende. Am besten geeignet für ruhige Tage früh morgens oder spät abends.
Die flache Lagune von Banana Beach lädt zum Schwimmen und Schnorcheln direkt vom Strand aus ein. Die Sicht ist in der Regel hervorragend (über 10 Meter), und selbst kleine Fische und Anemonen sind am Wasserrand zu sehen. Bei Ebbe taucht an einer Seite eine Sandbank auf, die ein kurzes Schwimmen zu kleinen Felsformationen ermöglicht. Das Wasser bleibt warm (um die 27 °C). Dank der geschützten Lage sind die Wellen selbst während der Regenzeit in Phuket gering. Der Anblick ist wie aus dem Bilderbuch: Grüner Dschungel und leuchtende Blumen säumen die Düne hinter Ihnen und bilden einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Wasser.
Ein kleiner Hinweis: An stark frequentierten Sonntagen und Feiertagen kann es durch die vielen Einheimischen und gelegentliche DJ-Partys recht laut werden. Um dem zu entgehen, empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche oder am Morgen. Nachmittags und am frühen Abend unter der Woche ist es ruhig und ideal zum Fotografieren. Manchmal huschen wilde Makaken auf dem Parkplatz oben herum – Wertsachen sollten Sie daher gut verstauen. Ansonsten herrscht eine friedliche und authentische Phuket-Atmosphäre.
Von Patong oder Phuket Town aus fahren Sie auf dem Highway 4026 Richtung Norden zum Surin Beach. Halten Sie Ausschau nach Schildern oder dem Parkplatz am Ausgangspunkt des Wanderwegs (gebührenpflichtig) in der Nähe des nördlichen Endes von Surin. Der Weg ist gut ausgetreten: ein schmaler Feldweg mit einer kurzen Treppe, die durch den Wald hinunter zum Sand führt. Alternativ können Sie mit einem Longtailboot vom Surin Beach hierher gebracht werden (ca. 100–150 THB pro Boot und Fahrt). Für beide Transportmöglichkeiten wird kein Eintritt erhoben.
Am Banana Beach gibt es direkt neben der Treppe einen kleinen Imbiss (meist von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet). Dort kann man Snacks, Getränke und Kleinigkeiten zu essen kaufen. Ansonsten empfiehlt es sich, Wasser und Sonnenschutz mitzubringen. Der Weg ist zwar sanft, kann aber bei Nässe rutschig sein. Tragen Sie daher am besten feste Flip-Flops oder Sandalen.
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit, etwa von November bis April. Der Winter (Dezember bis Februar) ist in Phuket warm und sonnig, mit praktisch keinem Regen. Im März und April herrschen heiße Temperaturen (über 33 °C) und ruhige See. Der Monsun in Phuket dauert etwa von Mai bis Oktober. In dieser Zeit ist Banana oft auch an Wochentagen erreichbar, obwohl Nachmittagsgewitter häufig vorkommen. Die Brandung bleibt selbst in den Regenmonaten relativ sanft. Das Wasser ist am Ende der Trockenzeit (Februar bis März) am klarsten. Die Morgenstunden an Wochentagen sind die ruhigste Zeit in Banana. Am späten Nachmittag haben viele Wanderer den Strand verlassen, und das Licht taucht Wasser und Klippen in ein wunderschönes, sanftes Licht.
Anse Source d'Argent auf der Insel La Digue entspricht dem Bild, das die meisten Menschen vor Augen haben, wenn sie an das Paradies denken. Riesige, verwitterte Granitfelsen, glatt geschliffen von Wind und Wasser über Jahrtausende, bedecken den Sand; viele sind so hoch wie ein Elefant. Der feine Sand schimmert hier rosa durch die Erosion von Korallen und Muscheln, und das Wasser ist so flach und geschützt, dass es an ruhigen Tagen wie eine einzige, glasklare, aquamarinblaue Fläche wirkt. Schwimmer planschen oft knöcheltief im Wasser und werfen Steine wie beim Steinehüpfen hinein. Hoch aufragende Palmen vervollständigen das Bild – nicht umsonst ist es einer der meistfotografierten Strände der Welt.
Anders als alle anderen Strände auf unserer Liste ist Anse Source d'Argent Teil eines kleinen Naturschutzgebietes (L'Union Estate, eine jahrhundertealte Plantage, die heute ein Park ist). Besucher zahlen einen geringen Eintrittspreis (derzeit etwa 10 US-Dollar), der dem Naturschutz zugutekommt. Der helle Sand bleibt trocken und kühl, und die Bäume spenden angenehmen Schatten. Die Anreise ist unkompliziert: Auf La Digue gibt es keine befestigten Straßen, sondern nur Pferdekutschen und Fahrräder. Die meisten Besucher mieten sich ein Fahrrad oder fahren eine kurze Strecke mit dem Ochsenkarren vom Fähranleger und folgen dann der einfachen Straße nach L'Union.
– Standort: Insel La Digue, Seychellen (Indischer Ozean).
– Merkmale: Rosafarbener Sand; massive, abgerundete Granitfelsen; ein dünnes vorgelagertes Riff, das eine geschützte Lagune bildet.
– Zugang: Eintrittsgebühr auf dem Anwesen L'Union zu entrichten. Vom Dorf La Passe aus mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar (kein Autoverkehr).
– Strand: Flaches, ruhiges Wasser; berühmte Muschelsammlung am U-förmigen Strand.
– Aktivitäten: Legendäre Fotomotive; Schnorcheln um Felsen herum; von Süßwasserquellen gespeiste Becken.
– Besonders: Häufig zum „meistfotografierten Strand“ gewählt; im nahegelegenen Naturpark leben Riesenschildkröten von Aldabra.
Das Foto von Kindern, die unter hellem Himmel zwischen zwei Felsbrocken einen Tunnel graben, zeigt genau Anse Source d'Argent. Hier bildet der Granit natürliche Felsbögen und Spalten, hinter denen sich das Meer erstreckt – ideal zum Erkunden. Halten Sie Ausschau nach bunten Rifffischen in der Nähe des Eingangs. Die ersten Siedler der Insel ernteten auf diesem Sand Kopra, und im Hintergrund steht ein 200 Jahre altes Plantagenhaus (zu besichtigen). Rechnen Sie am Vormittag mit vielen Besuchern; wer früh ankommt, findet oft noch menschenleere Strandabschnitte. In der Lagune (sie ist zu flach) werden keine Haie gesichtet, dafür schwimmen verschiedene kleine Fische und Rochen frei im hüfttiefen Wasser.
Facilities are minimal: two parking lots, one snack shack (serving lemonade, fried banana chips), and simple bathrooms. Unlike tour groups’ notes, there is no risk of crocodiles – just curious giant tortoises ambling around the estate (don’t chase them!). Clothing is required (this isn’t a nude beach). In the late afternoon, as crowds thin, the left half of the beach (facing east) can glow golden under the setting sun.
Fliegen Sie nach Mahé, der Hauptinsel, und nehmen Sie dann die Fähre (1,5 Stunden Fahrtzeit) nach Praslin (tägliche Verbindung, ca. 45 USD Hin- und Rückfahrt). Von dort geht es mit der Fähre in 15 Minuten nach La Digue (weitere ca. 20 USD Hin- und Rückfahrt). Alternativ gibt es Charterflüge zwischen Mahé, Praslin und La Digue. Auf La Digue angekommen, sind Fahrräder das wichtigste Fortbewegungsmittel (ca. 10 Minuten Fahrt vom Dorf La Passe). Der Fahrradverleih weist Ihnen den Weg zum L'Union Estate, zu dem dieser Strand gehört. Der Eingang ist gut ausgeschildert, und die geringe Gebühr beinhaltet eine Karte sowie den Zugang zu Plantagen und Naturpfaden hinter dem Strand.
Das Klima in Anse Source d'Argent ist tropisch, aber mild. Auf La Digue gibt es keine ausgeprägte Trockenzeit; es regnet das ganze Jahr über immer wieder leicht. Von Ende April bis Anfang Oktober ist es jedoch meist sonniger und weniger stürmisch. Die beste Zeit zum Fotografieren ist von Mai bis Juli, wenn das Wasser am ruhigsten ist und die Felsen am längsten Schatten werfen. Von Dezember bis Februar kann es kurze Schauer, aber auch spektakuläre Gewitter geben (die manchmal dramatische Himmel für tolle Fotos erzeugen). Der Wind ist im Allgemeinen schwach, sodass die Lagune an den meisten Tagen spiegelglatt ist. Aufgrund ihrer Beliebtheit empfiehlt es sich, bei Sonnenaufgang anzureisen, wenn man einen ungestörten Blick genießen möchte.
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort: Es kommt darauf an, wen man fragt. Bei der Expertenumfrage 2025 stand Cala Goloritzè auf Sardinien aufgrund seiner unvergleichlichen Klippen und seines guten Erhaltungszustands an der Spitze der Liste. Im Gegensatz dazu belegte bei der Tripadvisor Travelers‘ Choice 2025 der Strand von Elafonissi in Griechenland den ersten Platz weltweit. Beide Behauptungen sind berechtigt: Die eine spiegelt den Konsens der Experten über die unberührte Natur wider, die andere die Begeisterung der Massen an Reisenden für den rosa Sand und das familienfreundliche Flachwasser. Praktisch bietet jeder Strand ein anderes „#1“-Erlebnis – der eine abgelegen und wild, der andere zugänglich und farbenfroh. Kurz gesagt, „am besten“ kann je nach persönlichem Geschmack ebenso stark variieren wie aufgrund von Umfrageergebnissen.
Aufgrund seiner zahlreichen azurblauen Lagunen und dramatischen Inseln belegt Griechenland in internationalen Strandrankings häufig die Spitzenplätze. In den Top-Strandlisten liegt es oft gleichauf mit Australien: Laut den jüngsten Ergebnissen von Travellers‘ Choice hatte Griechenland beispielsweise drei Strände in den Top 25 der Welt (Elafonissi, Fteri und Porto Katsiki), und Australien hält in der Regel mit dieser Zahl Schritt. Beide Länder profitieren von langen Küsten und geschützten Meeresparks. Weitere Nationen mit zahlreichen berühmten Stränden sind die USA (Florida, Hawaii), die Dominikanische Republik und Archipelnationen wie die Philippinen oder Indonesien. Letztendlich ist Schönheit eine subjektive Sache, aber Griechenland und Australien werden immer wieder als Länder mit der größten Anzahl an Weltklasse-Stränden genannt.
Der Sand von Siesta Beach ist dafür bekannt, dass er fast vollständig aus kristallinem Quarz besteht – zu etwa 99 % rein – was für einen Meeresstrand sehr ungewöhnlich ist. Im Laufe der Zeit wurden Feldspat und Glimmer aus den Sandkörnern ausgewaschen und hinterließen winzige Quarzkristalle. Dadurch ist der Sand puderweich und strahlend weiß. Selbst an einem heißen Sommertag bleibt der helle, reflektierende Sand unter den Füßen kühl – eine Neuheit für barfüßige Strandbesucher. Darüber hinaus sind Quarzkörner erosionsbeständig, sodass Siesta seine Breite bewahrt hat: Noch heute müssen Besucher 90 Meter über den harten, nassen Sand laufen, um zum Wasser zu gelangen – wie vor einem Jahrhundert. Das Ergebnis ist ein Strand, der sich anfühlt wie frisches Mehl (sagen die Einheimischen von Sarasota scherzhaft) und an dem man barfuß nicht brennt – eine Eigenschaft, für die Siesta mehrfach als „feinster Sand der Welt“ ausgezeichnet wurde.
Mehrere Strände auf unserer Liste sind sehr kinderfreundlich, an einigen ist jedoch Vorsicht geboten. Elafonissi ist dank seiner ruhigen, flachen Becken ideal für Kinder. Siesta Beach ist dank Rettungsschwimmern und sanfter Brandung sicher. Auch Grace Bay und Eagle Beach haben ruhiges Wasser und in den Feriengebieten sind Rettungsschwimmer vor Ort. Zur Cala Goloritzè hingegen muss man lange wandern – nicht für sehr kleine Kinder zu empfehlen – und die Abhänge der Cala beginnen direkt hinter dem Kieselstrand. Praia da Falésia ist breit und wird überwacht, Eltern sollten jedoch beachten, dass das Wasser allmählich tiefer wird (die Strömungen sind jedoch schwach). Insgesamt haben viele Top-Strände Abschnitte, die für sicheres Familienschwimmen reserviert sind. Junge Eltern sollten ihre Kinder immer im Auge behalten (achten Sie in einigen tropischen Zonen auf Sonneneinstrahlung und Quallen). Wählen Sie bei der Planung Strände, die von Kritikern als „familienfreundlich“ eingestuft wurden (z. B. versieht Tripadvisor Einträge häufig mit Familiensymbolen) und achten Sie auf Einrichtungen wie Schatten und Toiletten.
Der Besuch eines Top-Strandes kann je nach Wahl praktisch kostenlos oder sehr teuer sein. In den meisten Fällen ist der Zugang zum Strand selbst frei (alle oben genannten Strände, bis auf einige wenige mit Naturschutzgebühren). Die Hauptkosten entstehen durch Anreise und Unterkunft. Beispielsweise fällt in Cala Goloritzè nur eine geringe Park-/Eintrittsgebühr an, die Anreise nach Sardinien von außerhalb Europas kann jedoch lange Flüge bedeuten. Im Gegensatz dazu tragen die Eintrittsgebühren an Orten wie Anse Source d'Argent (ca. 15 US-Dollar pro Person für den Parkeintritt) oder der Lagune von Ban Gioc (Jemen) zum Naturschutz bei. Die Unterkünfte variieren: Eine Luxusvilla in Grace Bay kostet etwa 500 US-Dollar pro Nacht, während ein Bungalow auf Koh Kood unter 50 US-Dollar zu haben ist. Auch Verpflegung und sonstige Ausgaben variieren je nach Region (Südostasien ist tendenziell günstiger als Europa oder die Karibik). Als grobe Richtlinie gilt: Ein Reisender mit mittlerem Budget kann für eine einwöchige Reise, inklusive Interkontinentalflügen, Hotels der Mittelklasse und lokalen Mahlzeiten, mit 1.500 bis 3.000 US-Dollar pro Person rechnen. Vergleichen Sie immer die Reisezeiten: In der Nebensaison lassen sich oft deutliche Einsparungen bei Flügen und Hotels erzielen (auch wenn das Wetter dann weniger optimal sein kann). Bedenken Sie, dass manche Ausflüge (wie Bootsfahrten nach Entalula oder Schnorchelausflüge in Grace Bay) das Budget belasten. Letztendlich sollten Sie Ihre Reisepläne Ihrem Budget anpassen: Weltklasse-Strände lassen sich sowohl mit kleinem Budget als auch mit großem Luxus erleben.
Die schönsten Strände der Welt bieten eine schier unglaubliche Vielfalt: von versteckten Buchten auf einsamen Inseln bis hin zu belebten weißen Sandstränden im Lichtermeer der Städte. Jeder der zehn oben genannten Strände hat sich seinen Platz durch eine Kombination aus landschaftlicher Schönheit, Wasser- und Sandqualität und (oftmals) umsichtigem Naturschutz verdient. Doch keine Rangliste kann alle Träume erfassen, daher sollten Sie Ihre persönlichen Vorlieben berücksichtigen: Sehnen Sie sich nach Abgeschiedenheit (Cala Goloritzè, Entalula), nach familienfreundlicher Ruhe (Siesta, Elafonissi) oder nach lebendiger Inselkultur (Aruba, Thailand)? Was auch immer Sie wählen, planen Sie sorgfältig – beachten Sie dabei Wetterfenster, Naturschutzbestimmungen und Reisekosten –, um Ihren Besuch optimal zu gestalten.
Ob Sie nun vor Grace Bay einen Segelfisch beobachten, die rosafarbenen Strände Kretas bestaunen oder einfach nur über den kühlen Quarz an einem Strand in Florida laufen – denken Sie daran: Ein großartiger Strand ist nicht nur der Ort, sondern auch das Erlebnis. Packen Sie neben Ihrer Sonnencreme auch Respekt vor der Natur ein, respektieren Sie die lokalen Gepflogenheiten, und Sie tragen dazu bei, dass diese Paradiese für alle erhalten bleiben. Letztendlich ist der „beste“ Strand so individuell wie der Lieblingssonnenuntergang. Mit den Einblicken und Tipps in diesem Reiseführer können Sie nun selbstbewusst Ihren perfekten Küstenurlaub finden.