So funktionieren gefälschte Buchungsseiten und gefälschte Inserate: Reisebetrüger erstellen gefälschte Hotel- oder Mietwebsites, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen. Sie werben in Suchmaschinen oder sozialen Medien mit verlockenden Angeboten. Wenn Reisende darauf klicken, landen sie auf einer geklonten Seite mit Sicherheitsschlosssymbolen und aufpolierten Fotos – oft von künstlicher Intelligenz generiert –, aber die URLs unterscheiden sich geringfügig (z. B. pay-site.com statt pay-site.net). Daten von Booking.com selbst bestätigen diese Bedrohung: Cyberkriminelle haben mithilfe von KI-Tools überzeugende gefälschte Buchungswebsites erstellt und sogar das Nachrichtensystem der echten Plattform gekapert, indem sie in die Konten kleiner Hotels eingedrungen sind. Einem britischen Bericht zufolge erhielten Hunderte Reisende gefälschte Nachrichten von Booking.com mit der Warnung, dass ihre Reservierung storniert würde, wenn sie nicht per Link zahlten. Tatsächlich kann jede legitime Buchung über die offizielle App oder Website verwaltet werden – Anfragen nach externen Links oder Zahlungen sollten als Phishing behandelt werden.
Auch Ferienwohnungsportale wie Airbnb oder VRBO sind häufig Ziel von Betrügern. Betrüger kopieren Fotos und Beschreibungen echter Unterkünfte und verleiten Sie dann dazu, außerhalb der Plattform zu bezahlen. Alternativ können sie auch ein echtes Inserat kapern: Indem sie das Konto eines Gastgebers kompromittieren, leiten sie Zahlungen ohne dessen Wissen auf ihr eigenes Konto um. Reisende, die außerhalb der Plattform buchen, können ihre Anzahlung und ihren Anspruch auf Entschädigung verlieren. Die FTC warnt: Jede Miete, die „weit unter dem Marktpreis“ angeboten wird, sollte Misstrauen erregen. Betrüger verlangen außerdem häufig Zahlungen per Überweisung oder Geschenkkarte – ein weiteres sicheres Zeichen für Betrug.
Überprüfung von Mietobjekten (Airbnb/VRBO/Booking) – Checkliste und Screenshots: Buchen Sie nur über geprüfte Reise- oder Mietplattformen und nutzen Sie deren Zahlungssystem. Informieren Sie sich vor der Buchung über die Unterkunft: Suchen Sie mit einer Bildersuche nach Fotos, um zu sehen, ob sie bereits auf anderen Plattformen zu sehen sind. Prüfen Sie, ob das Profil des Gastgebers oder der Agentur neu ist oder keine Bewertungen enthält. Lesen Sie Gästebewertungen auf unabhängigen Websites oder in Foren sorgfältig durch. Überprüfen Sie die Angaben: Fragen Sie nach den vollständigen Kontaktdaten des Gastgebers oder einem Website-Link. Rufen Sie im Zweifelsfall die offizielle Kontaktnummer der Plattform an (bei Hotels wählen Sie die Hauptnummer). Machen Sie bei der Buchung Screenshots vom Inserat, dem Profil des Eigentümers und der Transaktionsseite. Speichern Sie alle E-Mail- und Chat-Bestätigungen. Diese sind unerlässlich, falls Sie eine Belastung anfechten müssen.
Rückerstattungen, Rückbuchungen und Streitbeilegungsablauf der Plattformen: If a booking turns out to be a scam, act quickly. Contact your credit card company to initiate a chargeback; federal law requires you to dispute fraudulent charges within 60 days. Provide evidence: your booking screenshot, the false listing, and any correspondence. Contact the legitimate platform’s support as well (e.g. Airbnb Trust & Safety); most have established procedures to refund victims. For instance, Airbnb often reimburses guests if an accommodation is fraudulent. Write clearly and calmly, e.g.: “I booked [Property] on [dates] for [amount] and paid via [payment method]. I later discovered this listing was fake because [explain evidence]. I demand a refund.”
Wenn der Betrug außerhalb einer Plattform stattgefunden hat (z. B. wenn Sie Geld an eine verschwundene Person überwiesen haben), erstatten Sie vor Ort Anzeige bei der Polizei. Selbst wenn die Strafverfolgungsbehörden im Ausland keine Gelder zurückerhalten können, kann die Anzeige einen Versicherungsanspruch oder eine Kreditstreitigkeit unterstützen. Bewahren Sie in jedem Fall alle Quittungen und E-Mail-Verläufe mit dem Betrüger auf. Eine Verbraucherwarnvorlage der FCC empfiehlt, Kopien von Quittungen oder Postsendungen beizufügen, um den Anspruch zu untermauern.
Taschendiebstahl und Ablenkungsbetrüger nutzen Ihre Unaufmerksamkeit in geschäftigen Umgebungen aus. Diese Verbrechen geschehen oft parallel: Während ein Täter für Ablenkung sorgt, stiehlt ein Komplize Ihre Wertsachen.
Häufige Ablenkungsmuster und Präventionstaktiken: Hüten Sie sich vor freundlichen Fremden, die etwas auf Sie fallen lassen oder schmieren. Eine Taktik ist die „Öl oder Ketchup aufs Hemd“-Masche: Ein Komplize verschüttet Senf oder einen dickflüssigen Fleck auf Ihre Kleidung, und während Sie sich auf das Reinigen konzentrieren, leert ein Partner Ihre Taschen. Eine andere ist der „Gürtel- oder Armbandtrick“ (manchmal als Geschenk verkauft). Beispielsweise könnte ein Passant ein billiges „Freundschaftsarmband“ um Ihr Handgelenk legen und dann Bezahlung verlangen, wobei er Ihre momentane Verwirrung ausnutzt, um mit Ihrem Geld zu verschwinden. Ebenso könnte jemand einen „gefundenen“ Ring vor Ihre Füße werfen, behaupten, er sei aus purem Gold und ihn billig verkaufen. In Wirklichkeit zeigt man Ihnen nach dem Bezahlen, dass es wertloser Schmuck ist. In all diesen Szenarien machen sich Betrüger Überraschung oder Gier zunutze.
Um Angriffen vorzubeugen, sollten Sie Ihre Wertgegenstände gut sichern. Bewahren Sie Geldbörsen und Handys in den Vordertaschen oder Geldgürteln auf; tragen Sie nur so viel Bargeld und Karten bei sich, wie Sie für den Tag benötigen. Zählen Sie Wechselgeld immer mit der Hand, insbesondere in informellen Situationen, da manche Händler Touristen mit Taschenspielertricks übervorteilen. Wenn Ihnen jemand unaufgefordert ein Armband oder einen kleinen Gegenstand anbietet, lehnen Sie höflich ab. Sollte etwas verschüttet werden, gehen Sie ruhig weg und säubern Sie es selbst – nicht Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an. Reiseführer raten dazu, jedem Straßenlärm (mitleidsvolle Menschenmengen, hilfsbereite Einheimische) mit Misstrauen zu begegnen und Wertgegenstände in der Nähe zu behalten. Halten Sie in überfüllten Verkehrsmitteln oder auf Märkten Ihre Taschen geschlossen und vor sich.
So lagern Sie Wertgegenstände und verwenden Lockvögel: Verwenden Sie für Bargeld/Kreditkarten einen diskreten Geldbeutel oder eine Innentasche. Vermeiden Sie es, mit großen Bargeldmengen zu protzen. Ein Trick ist, einen kleinen Beutel mit günstigen Scheinen mitzuführen. Wenn Sie ein Telefon oder eine Kamera nicht benutzen, verstauen Sie es/sie in einer Tasche mit Reißverschluss, anstatt es/sie an Ihrer Hand oder über der Schulter baumeln zu lassen. Manche Reisende tragen eine „Attrappe“ – eine kleine Brieftasche mit etwas Bargeld – in einer Gesäßtasche, die sie bei einer Konfrontation herausgeben, während die echte Brieftasche versteckt bleibt. Wo auch immer Sie Wertsachen aufbewahren, bewahren Sie sie so auf, dass Sie sie immer griffbereit haben (ketten Sie sie bei Bedarf an Ihren Gürtel). Der Schlüssel liegt darin, sich zu einem schwierigen Ziel zu machen: Sichtbare Wertgegenstände und unaufmerksame Reisende sind leichte Beute, aber aufmerksame, vorsichtige Touristen, die nichts Offensichtliches zu stehlen haben, sind das Risiko nicht wert.
Betrüger kombinieren häufig schnelle Gewinne und Menschenmassendruck, um Touristen zu betrügen.
So funktioniert das Hütchenspiel – warum Sie jedes Mal verlieren: Ein häufiger Anblick auf Touristenplätzen ist das „Hütchenspiel“: drei Muscheln (oder Becher) und ein kleiner Ball oder eine Erbse. Der Betreiber lässt einen Komplizen zunächst einen kleinen Einsatz gewinnen, um den Zuschauern Vertrauen zu vermitteln. Nach ein oder zwei Gewinnen sorgen sie durch Taschenspielertricks dafür, dass Sie verlieren bei jedem weiteren höheren Einsatz. Das US-Außenministerium warnt, dass diese Spiele immer manipuliert sind: Die Betrüger wenden subtile Tricks an (z. B. das Halten der Kugel, geschickte Hände), sodass der Reisende nie Geld gewinnt. Selbst wenn man die Erbse entdeckt, werden Wett- oder Wechselversuche genau beobachtet, und Helfer in der Menge drängen den Reisenden, zu zahlen. Am Ende verlieren die Opfer oft Hunderte oder sogar Tausende von Dollar und geben widerwillig Bargeld „für eine faire Chance“ bei einem letzten Versuch heraus.
Petitionsbetrug und ähnliche Straßentricks: Ein weiterer Betrugsversuch sind falsche Bittsteller oder Spendensammler. Jemand könnte beispielsweise ein Klemmbrett vorzeigen und behaupten, Unterschriften für einen bekannten Zweck zu sammeln. Sobald Touristen unterschreiben, bittet der Betrüger um eine Spende – und lässt Sie erst gehen, wenn Sie bezahlt haben. Rick Steves beschreibt eine Variante: eine vorgetäuschte, auf Englisch unterschriebene Wohltätigkeitspetition, dann die Forderung nach Bargeld als „Spende“. Währenddessen arbeiten möglicherweise Taschendiebe im Team und sind bereit, Sie auszurauben, sobald Sie durch die Konfrontation abgelenkt sind. Ein ähnliches Szenario ist der „Kassentrick“: Beim Verlassen einer Boutique könnte Sie ein freundlicher (oft gut gekleideter) Einheimischer „ansprechen“, der behauptet, Ihren Kreditkartenbeleg auf dem Boden gefunden zu haben, und anbietet, Ihre Rechnung zu bezahlen – nur um dann mit Ihrem Portemonnaie zu verschwinden, sobald Sie wieder abgelenkt sind.
Sicherheit: Die goldene Regel lautet: Setzen Sie niemals bei Glücksspielen auf der Straße und unterschreiben Sie niemals unaufgefordert Formulare. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie unter Druck stehen. Lehnen Sie höflich ab und gehen Sie weiter. Wenn jemand Geld verlangt oder Sie aggressiv anspricht, entfernen Sie sich und alarmieren Sie gegebenenfalls den Sicherheitsdienst oder die Polizei. Dokumentieren Sie die Begegnung anschließend, wenn möglich (Fotos der Person oder des Tatorts). Greifen Sie niemals in Ihre Tasche, um einem „Sammler“ auf der Straße einen Ausweis oder Bargeld zu zeigen. Wenn eine Gruppe von Menschen auf Sie zukommt und behauptet, Sie hätten etwas falsch gemacht, seien Sie besonders vorsichtig, da es zu Absprachen kommen kann. Kurz gesagt: Achten Sie auf Ihr Portemonnaie und nehmen Sie nicht an Straßenspielen oder Unterschriftenaktionen teil – ein kurzer Genuss kann Sie viel mehr kosten, als Sie erwartet haben.
Betrügerische Behörden gehören zu den gefährlichsten Betrügereien, denen Touristen ausgesetzt sein können. Bei diesen Betrügereien wird Ihre Angst vor rechtlichen Problemen ausgenutzt, um Bestechungsgelder oder Wertgegenstände zu erpressen.
Erkennen von Betrügern (Ausweiskontrollen, Protokolle): Betrüger schlüpfen in Uniform oder mit gefälschten Dienstmarken und geben sich als Polizisten oder Zollbeamte aus. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die sogenannte „Flughafen-Taschen-Beobachtungsmasche“: Ein Tourist wird ausgetrickst und erhält einen Koffer (oder eine Brieftasche), den ein Komplize mit illegalen Drogen füllt. Später tauchen falsche Polizisten auf und „verhaften“ das Opfer – sofern nicht sofort ein Bestechungsgeld gezahlt wird. Noch dreister ist es, wenn zwei Männer in voller „Touristenpolizei“-Montur Sie auf der Straße anhalten und behaupten, Sie hätten gegen ein geringfügiges Gesetz verstoßen (z. B. Falschparken mit Bargeld, Tragen von „gefälscht aussehendem Schmuck“ usw.) und Bargeld verlangen, um Sie gehen zu lassen. In anderen Fällen behauptet ein einzelner Betrüger in Zivil, dass Ihr Reisepass beschädigt sei oder Sie eine unbezahlte Geldstrafe schulden.
Echte Beamte tragen in der Regel sichtbare Ausweise und nicht Fordern Sie kein Geld ohne schriftliche Quittung oder Vorladung. Wenn Sie nach Ihrem Ausweis gefragt werden, beachten Sie, dass echte Polizisten in der Regel Kontaktdaten austauschen oder anbieten, Sie zur Überprüfung auf eine Wache zu begleiten. Verlangen Sie immer die Vorlage Ihrer Dienstnummer. Wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen, bestehen Sie darauf, vor der Zahlung Ihre Botschaft oder einen Anwalt vor Ort anzurufen.
Was tun bei einer Konfrontation – Skripte und Botschaftsschritte: Wenn sich ein Beamter ausweist und um eine Zahlung bittet, bleiben Sie ruhig, aber bestimmt. Sagen Sie höflich: „Ich möchte Ihre Legitimation überprüfen“ und machen Sie, wenn möglich, ein Foto oder lassen Sie andere das Gespräch mithören. Geben Sie niemals Ihren Reisepass oder Ihre Brieftasche direkt heraus. Sagen Sie beispielsweise: „Ich möchte lieber zur Wache kommen und das offiziell klären.“ Betrüger versuchen oft, Sie zu isolieren. Reagieren Sie daher laut oder begeben Sie sich in einen öffentlichen Bereich. Wenn eine sofortige Zahlung verlangt wird, lehnen Sie diese ab und verlangen Sie die Vorlage einer Geldstrafe oder Vorladung. Echte Polizisten werden Sie erst verhaften, wenn Sie ins Gefängnis oder zum Konsulat gebracht wurden – Bestechungsgelder werden nicht verlangt.
Wenn Sie Betrug vermuten, brechen Sie die Kommunikation unter einem Vorwand ab („Ich brauche einen Anwalt“, „Rufen Sie meine Botschaft an“ oder gehen Sie einfach). Kontaktieren Sie anschließend umgehend die nächstgelegene Behörde. US-Bürger können sich bei ihrer Botschaft oder ihrem Konsulat über die nächsten Schritte beraten lassen. Das US-Außenministerium empfiehlt Opfern, sich an die US-Botschaft oder das Konsulat in ihrem jeweiligen Land zu wenden. Sollten Sie Geld oder Dokumente übergeben haben, melden Sie den Vorfall der örtlichen Polizei, sobald Sie in Sicherheit sind, und besorgen Sie sich eine Kopie des Polizeiberichts. Benachrichtigen Sie anschließend Ihre Bank, um unberechtigte Abhebungen zu bestreiten. Denken Sie daran: Bleiben Sie selbstbewusst und dokumentieren Sie alles, da dies sowohl rechtlich hilfreich ist als auch bei der Bekämpfung des Betrugs gegenüber Banken oder Versicherungen.
Ungesicherte Netzwerke und Phishing-Webseiten sind voller Betrugstricks.
So funktionieren gefälschte WLAN-/Man-in-the-Middle-Angriffe: Hacker können einen gefälschten WLAN-Hotspot einrichten, der oft einen Namen verwendet, der dem echten sehr ähnlich ist (z. B. „HotelGuestWiFi_Free“ statt „Hotel_GuestWiFi“). Da 69 % der Amerikaner zugeben, regelmäßig öffentliches WLAN zu nutzen, haben Angreifer reichlich Beute.. Wenn Sie sich verbinden, überwachen sie alle Daten, die Sie senden: Anmeldeinformationen, E-Mails und sogar persönliche Nachrichten können abgefangen werden. Alternativ könnte ein Betrüger ein Man-in-the-Middle-Gerät einbauen, das Ihren Datenverkehr über einen bösartigen Router weiterleitet. Selbst sichere HTTPS-Verbindungen sind kein Allheilmittel: Betrüger können SSL-Zertifikate auf Phishing-Websites verwenden, um Sie auszutricksen, da der Browser das Schlosssymbol anzeigt..
Phishing-Angriffe sind auch in öffentlichen WLANs weit verbreitet. Ein Benutzer erhält möglicherweise eine offiziell wirkende E-Mail (z. B. von einer Hotelbuchung oder einer Fluggesellschaft), in der er aufgefordert wird, sein Passwort erneut einzugeben oder eine unerwartete Gebühr zu zahlen. Sobald das Opfer auf den bereitgestellten Link klickt (oder einen Anhang öffnet), kann Malware installiert oder Anmeldedaten gestohlen werden.
Checkliste für sicheres WLAN: VPNs, Zertifikate, Überprüfungsschritte: Die erste Regel lautet: Offenes WLAN ist gefährlich. Nutzen Sie, wann immer möglich, ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) auf Ihren Geräten. Ein VPN verschlüsselt Ihren Datenverkehr und verbirgt ihn sogar vor einem Netzbetreiber.. Wenn Sie öffentliches WLAN nutzen müssen, wählen Sie passwortgeschützte Netzwerke (fragen Sie das Personal nach der genauen SSID) und überprüfen Sie die URL aller besuchten Websites. Greifen Sie nicht auf Bank- oder E-Mail-Konten zu, ohne die Authentizität des Netzwerks bestätigt zu haben. Achten Sie auf Tippfehler in URLs oder ungewöhnliche Domain-Endungen. Die FTC weist darauf hin, dass Betrüger Phishing-Websites als HTTPS-sicher darstellen können. Gehen Sie niemals davon aus, dass das Schlosssymbol bedeutet, dass die Site legitim ist.
Halten Sie außerdem die Software Ihres Telefons und Laptops auf dem neuesten Stand, um sich vor Sicherheitslücken zu schützen. Verwenden Sie nach Möglichkeit Zwei-Faktor-Authentifizierungs-Apps anstelle von SMS, damit der Angreifer auch bei einer kompromittierten Website einen separaten Code benötigt. Kurz gesagt: Seien Sie bei öffentlichen Verbindungen vorsichtig: Stellen Sie kurz eine Verbindung her, überprüfen Sie alles und trennen Sie die Verbindung anschließend.
Preise und Gewinnspiele, die unwiderstehlich klingen, sind oft Köder für eine größere Falle.
Die „Sie haben gewonnen“-Falle erkennen – sofortige Warnsignale: Das Versprechen eines kostenlosen Urlaubs, einer Luxuskreuzfahrt oder eines hohen Geldpreises begeistert Reisende natürlich. Betrüger nutzen dies aus, indem sie auffällige E-Mails oder Textnachrichten versenden, in denen behauptet wird, Sie hätten einen solchen Preis gewonnen – doch die Sache hat immer einen Haken. In der Regel werden Sie darauf hingewiesen, dass Sie zunächst Steuern, Bearbeitungsgebühren oder „Versandkosten“ bezahlen müssen, oft per Geschenkkarte, Überweisung oder Kryptowährung – Methoden, vor denen die FTC ausdrücklich warnt, sind immer Teil von Betrugsmaschen.. Bei echten Wettbewerben müssen die Gewinner nicht aus eigener Tasche zahlen. In einer Verbraucherwarnung der US-Regierung heißt es unverblümt: Wenn Ihnen jemand einen „kostenlosen“ Preis verspricht, dafür aber Gebühren verlangt, handelt es sich um Betrug. Ein seriöser Gratispreis kostet nichts. Eine andere Variante sind Quizze in sozialen Medien oder Telefonanrufe, bei denen Urlaubsangebote oder iPhones angeboten werden. Anschließend werden Sie auf eine Zielseite weitergeleitet, auf der Sie das Geschenk mit Ihrer Kreditkartennummer „sichern“ müssen. Nach der Eingabe kann Ihre Karte entwertet oder geklont werden.
Lotterie- oder Gewinnspielbetrug folgt dem gleichen Muster. Laut der Reisewarnung des US-Außenministeriums ist jede Geldforderung zur Inanspruchnahme des Gewinns betrügerisch, wenn ein Gewinner einer „ausländischen Lotterie“ feststellt, dass er nie ein Los gekauft hat.. Kurz gesagt: „Wenn Sie nicht teilgenommen haben, können Sie nicht gewinnen.“
So reagieren Sie (und zahlen niemals im Voraus): Die einzig richtige Reaktion ist, sich zurückzuziehen. Beenden Sie sofort die Kommunikation mit jedem, der auf einer Zahlung besteht. nicht Rufen Sie die Nummer an oder klicken Sie auf die bereitgestellten Links. Überprüfen Sie stattdessen das Angebot selbst: Handelt es sich um ein bekanntes Unternehmen oder eine Lotterie, besuchen Sie die offizielle Website. Sollten Sie versehentlich auf einen Link geklickt haben, melden Sie sich nicht an und geben Sie keine persönlichen Daten ein. Blockieren oder melden Sie den Absender (an E-Mail-Anbieter oder die FTC). Wenn Sie bereits per Kreditkarte bezahlt haben, behandeln Sie dies wie jeden anderen Betrug: Kontaktieren Sie Ihre Bank und bestreiten Sie die Belastung. Zahlungen mit Geschenkkarten oder Kryptowährungen sind leider in der Regel nicht wiederherstellbar, daher ist Prävention das A und O.
Denken Sie an die Faustregel der FTC: kein legitimer „Gewinn“ wird Sie jemals zur Vorauszahlung auffordernWenn Sie diese einfache Maxime im Hinterkopf behalten, können Sie sich viel Ärger und Kummer ersparen.
Der Umgang mit Geld kann selbst zu Betrug führen, wenn er unvorsichtig erfolgt.
Sicherere Zahlungsmethoden auf Reisen: Kreditkarten mit einem umfassenden Betrugsschutz sind in der Regel am sichersten. Rick Steves rät, nach Möglichkeit Kredit- (statt Debit-)Karten zu verwenden, da bei Kreditkarten „mögliche Belastungen auf Ihrem Konto verbleiben, während Ihre Bank die Karten prüft“. Informieren Sie Ihre Bank und Ihren Kartenaussteller über Ihre Reisedaten, um Ablehnungen zu vermeiden. Tragen Sie nur wenig Bargeld bei sich und halten Sie es getrennt (ein Teil im Hotelsafe, ein Teil bei sich). Nutzen Sie für kleinere Einkäufe sichere mobile Zahlungs-Apps (Google Pay/Apple Pay), sofern verfügbar – so sieht der Händler ein allgemeines Token und nicht Ihre tatsächliche Kartennummer.
Vermeiden Sie Überweisungen, Western Union oder Prepaid-Geschenkkarten für Reisetransaktionen. Die FTC warnt ausdrücklich davor, dass diese Methoden sind immer BetrugBetrüger verlangen beispielsweise oft die Zahlung per Geschenkkarte, da diese nicht nachverfolgbar ist; kein seriöser Händler verlangt dies. Lehnen Sie auch die „dynamische Währungsumrechnung“ in Geschäften oder Taxis ab: Zahlen Sie immer in der Landeswährung oder lassen Sie sich vom Händler den niedrigsten angemessenen Wechselkurs bestätigen.
So erkennen Sie Skimming-Programme und gefälschte Geldwechsler am Geldautomaten: Kriminelle lieben Geldautomaten. Bei einem kürzlichen Betrugsfall auf der Straße zeigte ein hilfsbereiter Einheimischer einem unaufmerksamen Touristen, dass der Geldautomat kein Bargeld ausgegeben habe. Als der Tourist erneut auf den Knopf drückte, erfasste eine versteckte zweite Schicht des Kartenschlitzes seine Kartendaten. Wenn sich eine Person in der Nähe eines Geldautomaten aufhält oder unaufgefordert Hilfe anbietet, lehnen Sie höflich ab. Überprüfen Sie jeden Geldautomaten vor der Benutzung: Ziehen Sie am Kartenleser und der Tastatur – lose oder sperrige Befestigungen können einen Skimmer verbergen. Benutzen Sie nach Möglichkeit Geldautomaten in Innenräumen von Banken oder großen Hotels und schützen Sie Ihre PIN mit der Hand.
Gefälschte Wechselstuben sind eine weitere Gefahr. Ein Reisender in der Türkei bekam von einem Geldwechsler auf der Straße einen Bündel Geldscheine in die Hand gedrückt, stellte jedoch später fest, dass es sich bei vielen um zerfledderte, wertlose Scheine handelte. Um Bargeld zu wechseln, nutzen Sie offizielle Geldwechsler (Banken, Kioske) mit aufgedruckten Kursen oder heben Sie einen kleinen Betrag an einem Geldautomaten ab. Niemals Wechseln Sie Geld an einem beliebigen Straßenstand, der mit unschlagbaren Kursen wirbt. Wie Rick Steves anmerkt, zählen Sie Ihr Wechselgeld immer vor der Kasse. Wenn sich eine Banknote gefälscht anfühlt (auffällige Textur oder Aufdruck), bestehen Sie darauf, es an einem anderen Automaten zu versuchen oder es bei einer Bank umzutauschen.
Führen Sie außerdem Aufzeichnungen über alle Transaktionen. Machen Sie Fotos von Quittungen oder Screenshots von Bestätigungen. Diese Dokumentation ist unerlässlich, wenn Sie Einwände erheben müssen. Wenn Sie im Hotel oder Taxi eine ausgedruckte Quittung erhalten, bewahren Sie diese bis zum Check-out in Ihrer Brieftasche auf. Achten Sie in Restaurants oder Taxis sorgfältig auf Ihr Geld: Drehen Sie sich niemals um, während das Wechselgeld gezählt wird.