Eingebettet in die weiß getünchten Mauern des mittelalterlichen Zentrums von Óbidos ist das Literary Man Hotel ein wahres Paradies für Bücherliebhaber. Sonnenlicht fällt durch hohe Bogenfenster auf fast 100.000 Bücher, die jeden Korridor säumen und es damit, manchen Quellen zufolge, zum größten Literaturhotel der Welt machen. Das Klostergebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde für die Beherbergung restauriert: Jedes Zimmer und jede Lounge verfügt über raumhohe Regale voller Romane, Gedichte und lokaler Geschichte. Abends können Gäste im hoteleigenen Restaurant (siehe Bild) am Kamin inmitten der Bücherregale speisen oder einen Kirschlikör aus den berühmten Geschäften von Óbidos direkt vor dem Hoteltor genießen. Diese besondere Atmosphäre unterstreicht, warum das Literary Man mehr als nur ein Hotel ist – es ist ein Ort der Begegnung. literarischer Rückzugsort innerhalb einer UNESCO-geschützten Bücherstadt.
Óbidos selbst ist der Literatur verpflichtet. 2015 wurde die Stadt von der UNESCO zur „Kreativen Literaturstadt“ ernannt. Jedes Jahr im Oktober findet in der ganzen Stadt das Internationale Literaturfestival FOLIO statt, das Autoren und Leser in den engen Gassen zusammenbringt. Sogar die alten Kirchen wurden umgenutzt: Die St.-Petri-Kirche aus dem 12. Jahrhundert dient heute als öffentliche Bibliothek und Buchhandlung. Vor diesem literarischen Hintergrund bildet „The Literary Man“ einen zentralen Anlaufpunkt – einen Ort, an dem Reisende in eine gemütliche und ruhige Bibliothek eintauchen und anschließend in eine Stadt voller Literaturkultur zurückkehren können.
Das Literary Man Hotel ist ein Boutique-Hotel mit 27 Zimmern, das ganz dem Thema Bücher gewidmet ist. Die Besitzer bezeichnen es stolz als „einzigartiges Literaturhotel und das größte seiner Art weltweit“. Mit rund 100.000 Büchern, die sich auf Gästezimmer, Flure und Lounges verteilen, übertrifft es jede andere Unterkunft mit Buchthema. (Zum Vergleich: Auch gängige Reisejournalisten sprechen von „fast 100.000“ Büchern.) Gäste können nach Belieben in den Regalen stöbern: Viele nehmen empfohlene Titel als Souvenir mit nach Hause (die Bücher selbst bleiben jedoch im Hotel). Das literarische Erlebnis im Hotel ist beispiellos – jeder Aufenthalt bedeutet, in eine private Bibliothek mit allem modernen Komfort einzutauchen.
Das Hotel befindet sich in der Rua D. João D'Ornelas, eingebettet innerhalb der weiß getünchten Stadtmauer von Óbidos. Es liegt nur wenige Schritte von der Burg Óbidos entfernt – tatsächlich sind es nur etwa 200 Meter bis zum Haupttor und dem weitläufigen Park. Dank dieser erstklassigen Lage können Gäste oft von den oberen Fenstern des Hotels aus den Zinnenturm erblicken. Draußen angekommen, befinden sich die Besucher auf schmalen, mit Geranien gesäumten Kopfsteinpflastergassen zwischen mittelalterlichen Häusern. Der mittelalterliche Charakter der Stadt ist erhalten geblieben: Hufeisen an Holztüren, bemalte Azulejos und mit Bougainvillea bewachsene Balkone. Traditionelle Läden, die Ginja (einen lokalen Kirschlikör) oder Leinenwaren verkaufen, sind nur wenige Meter entfernt. Kurz gesagt: Das „The Literary Man“ liegt im Herzen der Altstadt von Óbidos und bietet literarischen Komfort in unmittelbarer Nähe zu Portugals berühmter Burg und den jährlichen Jahrmärkten.
Bücher sind hier das prägende Element. Die Sammlung umfasst Dutzende von Genres und viele Sprachen. Zur besseren Übersicht hat das Hotelpersonal die Bibliothek nach Themen und Sprachen kategorisiert. So findet man beispielsweise ein Regal mit der Aufschrift „Portugiesische Geschichte“ neben einem mit „Portugiesische Poesie“ oder einen Stapel englischsprachiger Romane neben Biografien. Oft berichten Gäste, dass sie in ihrem Zimmer eine Geschichte aus der lokalen Legende oder einen Roman ihres Lieblingsautors vorfanden. Obwohl die Bücher eigentlich im Hotel bleiben sollen, sind Gäste herzlich eingeladen, sich ein Buch aus einem beliebigen Regal zu nehmen, es in eine Leseecke oder ans Bett zu bringen und darin zu schmökern. Tatsächlich dienen die Hauptbibliotheksbereiche des Hotels (Speisesaal, Lounge) als gemeinschaftliche Lesesäle – jeder Platz eignet sich perfekt zum Schmökern.
Die Geschichte des Gebäudes beginnt in den 1830er Jahren. Damals plante der örtliche Geistliche António Gonçalves de Asseca an diesem Ort ein Nonnenkloster. Mit finanzieller Unterstützung von König Miguel I. begannen die Bauarbeiten 1831, und 1833 wurde eine Kapelle fertiggestellt, die Jesus, Maria und Josef geweiht war. Doch nur ein Jahr später fegte die Liberale Revolution durch Portugal. 1834 wurden die Ordensgemeinschaften durch neue Gesetze aufgelöst und ihr Besitz beschlagnahmt. Das Klosterprojekt wurde abrupt aufgegeben, und das unfertige Gebäude fiel an die Staatskasse. Jahrzehntelang stand das halbfertige Gebäude leer, seine Mauern und sein Dach den Elementen ausgesetzt, während die neue Regierung die Besitztümer ordnete.
Das Gelände blieb bis in die 1960er Jahre in Privatbesitz. 1965 eröffnete ein französisches Ehepaar (die Balivets) es als [Name des Hotels/der Website einfügen]. KlostergasthofEin kleines Landgasthaus. Anfang der 1980er-Jahre übernahm die Familie Garcia (örtliche Unternehmer) das Anwesen und investierte in dessen Renovierung. Luís Garcia, das Familienoberhaupt, entschied sich, es zu einem charmanten Hotel auszubauen, restaurierte die alten Kreuzgänge und fügte 27 Gästezimmer hinzu. Jahrzehntelang wurde es schlicht als rustikales Gasthaus betrieben – die Gäste schliefen unter den originalen Bögen und genossen hausgemachte Mahlzeiten –, während die erhaltene Klosterarchitektur dem Ort ein zeitloses Flair verlieh. Tatsächlich sind noch heute Spuren dieser Epochen zu sehen: Die Fliesenböden in der Rezeption und der lange Säulengang im zweiten Stock (über dem einst Mönche schliefen) erinnern direkt an seine frühere Nutzung.
Das Gelände blieb bis in die 1960er Jahre in Privatbesitz. 1965 eröffnete ein französisches Ehepaar (die Balivets) es als [Name des Hotels/der Website einfügen]. KlostergasthofEin kleines Landgasthaus. Anfang der 1980er-Jahre übernahm die Familie Garcia (örtliche Unternehmer) das Anwesen und investierte in dessen Renovierung. Luís Garcia, das Familienoberhaupt, entschied sich, es zu einem charmanten Hotel auszubauen, restaurierte die alten Kreuzgänge und fügte 27 Gästezimmer hinzu. Jahrzehntelang wurde es schlicht als rustikales Gasthaus betrieben – die Gäste schliefen unter den originalen Bögen und genossen hausgemachte Mahlzeiten –, während die erhaltene Klosterarchitektur dem Ort ein zeitloses Flair verlieh. Tatsächlich sind noch heute Spuren dieser Epochen zu sehen: Die Fliesenböden in der Rezeption und der lange Säulengang im zweiten Stock (über dem einst Mönche schliefen) erinnern direkt an seine frühere Nutzung.
Der Literarische Mann bietet 27 Zimmer Es gibt zwei Hauptstile. Einige Zimmer sind rustikal und traditionell eingerichtet (dunkle Holzmöbel, gemusterte Fliesenböden), andere hingegen modern und umweltfreundlich (helle Hölzer, schlichte Bettwäsche). Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad, LCD-Fernseher, Klimaanlage und kostenfreies WLAN. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen. Beispielsweise bietet eine Superior Deluxe Suite (siehe oben) einen Balkon mit Blick auf den Innenhofgarten des Hotels, während ein Standard-Doppelzimmer etwas gemütlicher ist. Die Zimmerkategorien unterscheiden sich in Größe und Ausstattung.
Die Zimmerpreise (inklusive Frühstück) betragen ungefähr 92 bis 125 Euro pro Nacht (Stand: Anfang 2026). Die Preise variieren je nach Saison: Sommer und Feiertage sind teurer, während der Spätherbst (Nebensaison) günstiger sein kann. Die folgende Tabelle fasst den Startpreis, die ungefähre Zimmergröße und die wichtigsten Ausstattungsmerkmale nach Kategorie zusammen:
Zimmertyp | Startpreis | Ungefähre Größe | Hauptmerkmale | Am besten für |
Doppel-/Zweibettzimmer Standard | 92 €/Nacht | Standard (~15–20 m²) | Eigenes Badezimmer, LCD-Fernseher, Klimaanlage, WLAN | Preisbewusste Bücherliebhaber |
Doppel-/Zweibettzimmer Superior | 100 €/Nacht | Größer (~20–22 m²) | Alle Standardausstattungen plus etwas zusätzlicher Platz | Paare, die Trost suchen |
Deluxe-Suite | 110 €/Nacht | Suite (~25 m²) | Hochwertige Ausstattung, Minibar, größerer Wohnbereich | Besondere Anlässe |
Superior Suite | 125 €/Nacht | Größte (~30 m²) | All das oben Genannte, plus ein privater Balkon | Luxuserlebnis |
Alle Suiten beinhalten ein Minibar Zwei der Superior-Suiten verfügen über private Balkone mit Blick auf die Stadt oder den Garten. Gästen steht eine kostenlose Gepäckaufbewahrung zur Verfügung. Haustiere sind nicht gestattet (dies ist ein ruhiger Rückzugsort für Leseratten). Das Gebäude hat keinen Aufzug; alle Zimmer sind über Treppen erreichbar.
Ein Highlight ist die Zellenkorridor Der sogenannte „Zellengang“ ist ein Flur im Obergeschoss, der einst als Schlafgemächer der Mönche diente. Acht der Gästezimmer (Nummern 10–18) liegen an diesem Gang. Diese Zimmer sind im Allgemeinen kleiner und schlichter eingerichtet und spiegeln so die Geschichte des Gebäudes wider. Die gewölbten Steindecken und schmalen Türen erinnern an die ursprüngliche Klosterarchitektur. Ein Aufenthalt hier ist stimmungsvoll – man stelle sich die spartanischen Behausungen von Pilgern oder Mönchen vor, die nun durch luxuriöse Betten und Leselampen behaglich wirken. Die Einrichtung im Celas ist bewusst schlicht gehalten (Holzstühle, gedeckte Farben), was das Gefühl, in die Vergangenheit einzutauchen, inmitten des literarischen Themas des Hotels noch verstärkt.
Die Gäste können zwischen zwei Designthemen wählen. Traditionelle Zimmer Der historische Charme wird betont: schmiedeeiserne Einzelbetten, antike Stühle und Fliesen im Porto-Stil. Das entspricht dem, was man von einem klassischen Landgasthof erwartet. Im Gegensatz dazu Zimmer im Öko-Stil Die Zimmer zeichnen sich durch helle Hölzer, Möbel aus Bambus oder Korbgeflecht sowie Dekorationselemente aus Recyclingmaterialien aus. (Die Idee ist, Minimalismus mit Gemütlichkeit zu verbinden.) Beide Stile wirken behaglich und gepflegt. Ganz gleich, für welchen Sie sich entscheiden, jedes Zimmer ist dem Thema Bücher gewidmet: In jedem Raum finden Sie handverlesene Bücher (zum Beispiel Werke portugiesischer Autoren oder internationale Klassiker).
Die Zimmerpreise beinhalten eine komplettes FrühstückJeden Morgen wird ein Frühstücksbuffet mit warmen Speisen (Eier nach Wunsch, Omeletts) serviert. Kostenloses WLAN steht Ihnen im gesamten Hotel, einschließlich der Lounges und Speiseräume, zur Verfügung. Zur Ausstattung der Zimmer gehören Toilettenartikel, frische Bettwäsche und die tägliche Zimmerreinigung. Das hilfsbereite Hotelpersonal sorgt oft für persönliche Aufmerksamkeiten – so freuen sich manche Gäste über ein kleines Willkommensgeschenk wie einen Likör aus der Region oder eine Leseempfehlung für den Abend. Check-in ist ab 15:00 Uhr und Check-out bis 12:00 Uhr. (Später Check-out ist auf Anfrage manchmal möglich.) Es gibt keine Parkplätze vor Ort.Die Gäste laden ihr Gepäck üblicherweise am Tor aus und parken dann auf einem kostenlosen öffentlichen Parkplatz direkt außerhalb der Mauern (etwa 5 Gehminuten entfernt).
Hinter jeder Tür erwarten Sie Reihen von Büchern. Die Besitzer haben die Sammlung sorgfältig geordnet: Die Bücher sind nach Genre und Sprache sortiert. So findet man beispielsweise an einer Wand Belletristik und Biografien, an einer anderen Geschichte und Naturwissenschaften. Viele Bereiche sind zudem nach Sprache sortiert – portugiesische Literatur steht neben spanischen, französischen oder englischen Werken. Dadurch finden Gäste leicht etwas in einer vertrauten Sprache oder zu einem vertrauten Thema. In den Gemeinschaftsbereichen sieht man hohe Regale, die bis zur Decke reichen und oft mit Rollleitern ausgestattet sind. Gäste können sich jedes beliebige Buch nehmen und in den Aufenthaltsräumen oder auf ihrem Zimmer lesen. (Alle Bücher sind zur Nutzung im Haus bestimmt und nicht zum Ausleihen, aber die Mitarbeiter ermutigen die Besucher, ausgiebig zu stöbern.) Kurz gesagt: Die Bibliothek ist übersichtlich gestaltet; schon ein kurzer Blick hinein fördert oft einen interessanten Titel für Ihre Reise zutage.
Die Bücherregale des Hotels umfassen Werke in vielen Sprachen. Neben zahlreichen portugiesischen Titeln finden sich Klassiker und Bestseller aus aller Welt. Englische Belletristik und Lyrik sind ebenso stark vertreten wie spanische und französische Werke – ein Spiegelbild der internationalen Gäste von Óbidos. Die Genres reichen von Literatur und Romanen über Geschichte und Biografien bis hin zu Kinderbüchern, regionalen Kochbüchern, Kunst und Fotografie sowie Nachschlagewerken wie Weltatlanten. Praktisch bedeutet dies, dass jeder Reisende mit großer Wahrscheinlichkeit ein Buch findet, das ihm gefällt. Die Sammlung ist über die Jahre gewachsen (die Familie ergänzt sie regelmäßig), sodass Gäste immer wieder von unerwarteten Entdeckungen berichten – vom Krimi unter dem Kopfkissen bis zum illustrierten Buch über Weinkultur neben dem Sessel.
Eine häufig gestellte Frage ist, ob man die Bücher ausleihen kann. Die Antwort lautet: Nein, die Bücher stehen allen Gästen zur Verfügung. Das „Literary Man“ ist im Grunde eine permanente Bibliothek. Auch wenn Sie jedes Buch lesen können, muss es im Hotel bleiben. Gäste sind herzlich eingeladen, vor Ort zu lesen – zum Beispiel ein Buch mit aufs Zimmer zu nehmen oder es sich am Kamin gemütlich zu machen –, es aber nach dem Lesen zurückzugeben. Sollten Sie sich in ein bestimmtes Buch verlieben, hilft Ihnen das Hotelpersonal gerne dabei, ein Exemplar zu finden (entweder in den Buchhandlungen der Stadt oder online). Bücher können jedoch nicht auf dem Zimmer ausgeliehen werden. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Sammlung für jeden Gast erhalten bleibt.
Das Hotel bietet zahlreiche einladende Leseecken. Eine davon (siehe Bild) ist mit einer niedrigen Lampe, einem Korbsessel und raumhohen Bücherregalen zu beiden Seiten ausgestattet. Ähnliche Arrangements finden sich in der Lobby und den Lounges: bequeme Sessel vor Bücherregalen, kleine Tische für zwei Personen neben Leselampen und sogar ein ruhiger Flur im zweiten Stock mit Sofa und Büchern. Der zentrale Gemeinschaftsbereich ist der Buch & Koch Speisesaal: Dieser Bereich dient gleichzeitig als Hauptbibliothek mit einem langen Holztisch unter gewölbten Decken und Büchern an den Wänden. Morgens versammeln sich die Gäste hier zum Frühstück zwischen den Bücherregalen. Abends verwandeln sanfte Musik und warmes Licht den Raum in ein Restaurant mit literarischem Flair. Kurz gesagt: Jeder Gemeinschaftsbereich ist speziell zum Lesen gestaltet. Ein Reiseschriftsteller bemerkt, dass die Hauptbibliothek „sowohl als gemeinsamer Aufenthaltsraum als auch als Restaurant dient“. Ob eine ruhige Ecke am Kamin oder das gemütliche Wohnzimmer – The Literary Man bietet viele Möglichkeiten, sich mit einem guten Buch zurückzuziehen.
Das hauseigene Restaurant trägt einen treffenden Namen. Buch & KochWie das Bild zeigt, handelt es sich um einen großen Speisesaal, der von raumhohen Bücherregalen und gemütlichen Kaminen gesäumt ist. Hotelgäste erhalten hier täglich ihr Frühstück, und abends ist der Raum für Hotelgäste und externe Besucher nach Reservierung geöffnet. Die Atmosphäre ist bewusst intellektuell gestaltet: Stellen Sie sich vor, Sie speisen umgeben von Geschichten und Figuren. Die Einrichtung (gewölbte Decken, poliertes Holz) harmoniert mit der Raumwirkung und schafft ein elegantes und zugleich behagliches Ambiente. Weinflaschen werden oft wie Bücher präsentiert, und sogar einige Tische sind in Form aufgeschlagener Bücher gestaltet. Kurz gesagt: Dies ist ein Restaurant. In eine Bibliothek.
Auch die Küche setzt das literarische Thema fort. Die Speisekarte bietet traditionelle portugiesische Gerichte mit kreativen Akzenten, und viele Speisen tragen fantasievolle Namen, die an Bücher oder Autoren erinnern. So trägt beispielsweise ein charakteristisches Meeresfrüchte-Risotto den Titel … "Schöne neue Welt" („Schöne neue Welt“), und ein Oktopusgericht ist nach ihm benannt. "Die Maias" Von José Saramago. Sogar die Cocktails tragen literarische Namen. Die Idee ist, dass ein Essen Teil einer Geschichte wird: Die Kellner erklären gern die Geschichte hinter jedem Gerichtnamen, sodass das Essen zu einem Gespräch über Literatur wird. Trotz der verspielten Namensgebung ist das Essen anspruchsvoll: Kritiker loben die hohe Qualität. Ein Rezensent von Expedia lobte das „ausgezeichnete“ Frühstück und das aufmerksame Personal – und im Umkehrschluss wird auch das Abendessen mit der gleichen Sorgfalt zubereitet. Die Speisekarte wechselt saisonal. Freuen Sie sich auf herzhafte portugiesische Gerichte: gegrillte Sardinen, Pilzreis oder Bacalhau (Kabeljau) sowie kreative Desserts. Auf der Weinkarte finden Sie sogar eine Flasche Ginja-Likör (den lokalen Kirschbrand) als Hommage an die Traditionen von Óbidos.
Das Frühstück wird täglich im Restaurant „Book & Cook“ serviert und ist im Zimmerpreis inbegriffen. Typischerweise gibt es ein Gebäckbuffet (Kuchen, Croissants), Aufschnitt und Käse, Müsli, frisches Obst und Säfte sowie Eier oder Omeletts nach Wunsch. Das inkludierte Frühstück ist sehr beliebt: Expedia berichtet beispielsweise, dass frühere Gäste „durchweg sowohl die Qualität des Frühstücks als auch das hilfsbereite Personal loben“ und dem Frühstück eine durchschnittliche Bewertung von 8,8/10 geben. Reisende heben oft die frisch zubereiteten Omeletts und die Auswahl an hausgemachtem Brot hervor. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gäste auch nach dem Frühstück noch bei einer Tasse Kaffee zwischen den Büchern verweilen. Kurz gesagt: Der Tag im „The Literary Man“ beginnt mit einem herzhaften Frühstück in literarischem Ambiente – ein absolutes Highlight des Aufenthalts.
Praktische Informationen: Der Check-in ist ab 15 Uhr und der Check-out bis 12 Uhr.Alle Preise beinhalten das Frühstück.Reservierungen im Restaurant (Book & Cook) werden empfohlen, auch für Nicht-Hotelgäste, da es schnell ausgebucht ist.
Óbidos ist kein gewöhnliches Dorf – es wurde offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Stadt der Literatur 2015 wurde Óbidos als eine der bedeutendsten Buchstädte der Stadt ausgezeichnet. Diese Auszeichnung spiegelt die ausgeprägte Buchkultur der Stadt wider. Trotz nur etwa 3.100 Einwohnern beherbergt Óbidos „über eine halbe Million Bücher innerhalb der Stadtmauern“. Es gibt zahlreiche Buchhandlungen (viele davon in umgenutzten historischen Gebäuden), zwei Verlage und das ganze Jahr über Literaturfestivals. Die Straßen der Stadt selbst zelebrieren das Schreiben: Gedichtzeilen sind auf Bänken und Mauern eingraviert. Ein Tourismusbeauftragter merkt an, dass diese kleine mittelalterliche Stadt in puncto Verlagswesen und Veranstaltungen weit über ihre Verhältnisse hinauswächst. Kurz gesagt: Ein Spaziergang durch Óbidos fühlt sich an wie ein Schritt durch einen literarischen Teppich – ein Kontext, der einen Aufenthalt im The Literary Man besonders passend macht.
Ein Höhepunkt der Literaturszene von Óbidos ist die Livraria de Santiago. Diese berühmte Buchhandlung befindet sich in einer jahrhundertealten Kirche (ehemals St. Peter) und verbindet sakrale Architektur mit Bücherregalen. 2012 eröffnete sie als „größte portugiesische Buchhandlung in einer Kirche“ und bietet Tausende von Bänden iberischer Literatur und mehr. Selbst wenn Sie nicht im The Literary Man übernachten, ist ein Besuch der Livraria de Santiago ein Muss: Sie ist nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt. Beim Stöbern durch das gotische Kirchenschiff (das nun mit Büchern gefüllt ist) spüren Sie denselben Geist, den auch das The Literary Man verkörpert – die Idee, dass Geschichten und Geschichte Räume auf neue Weise beleben können. Sowohl die Kirchenbuchhandlung als auch das Hotel unterstreichen das Motto von Óbidos: In dieser Stadt sind Bücher allgegenwärtig.
Jeden Herbst verwandelt sich Óbidos in eine Festivalstadt. FOLIO – Internationales Literaturfestival Óbidos Das Festival findet üblicherweise Anfang bis Mitte Oktober statt. Zehn Tage lang bringt es Autoren, Dichter, Illustratoren und Leser auf die Straßen, Plätze und in Bibliotheken. Das Festivalprogramm ist breit gefächert: Podiumsdiskussionen, Workshops für Kinder (Folia), Kunstausstellungen (Veranschaulichtund sogar nächtliche Zusammenkünfte (BöhmenDie UNESCO stellt fest, dass FOLIO sich zu einer der renommiertesten Kulturveranstaltungen Portugals entwickelt hat und Besucher aus dem Ausland anzieht. Für Gäste des Hotels The Literary Man kommt FOLIO genau zum richtigen Zeitpunkt – das Hotel verwandelt sich in einen Treffpunkt für Autorenlesungen und -treffen am frühen Morgen. Wer seinen Aufenthalt rund um diese Veranstaltung plant, sollte Monate im Voraus buchen und bedenken, dass es in Óbidos im Oktober nachts kühl sein kann (packen Sie also einen Pullover für die Lesungen im Freien ein).
Óbidos ist klein, bietet aber eine große Auswahl an Unterkünften. Literarischer Mann (27 Zimmer, 92–125 €) befindet sich in einem umgebauten Kloster und ist aufgrund seines Buchthemas einzigartig. Im Gegensatz dazu Gasthaus Óbidos – Schloss Óbidos Das Pousada ist ein Luxushotel in den Ruinen einer echten Burg. Es bietet deutlich höhere Preise (oft über 170 € pro Nacht) und Annehmlichkeiten wie einen Außenpool und Gourmetrestaurants. Allerdings fehlt ihm die intime Atmosphäre einer Bibliothek – die 14 Zimmer wirken eher wie historische Burggemächer als wie Buchhandlungen.
Zum Preisvergleich: Das Literary Man wird oft als Boutique-Hotel der mittleren Preisklasse eingestuft. Auf Bewertungsportalen schneidet es sehr gut für seine Lage (fußläufig zum Schloss) und das Frühstück ab, die Zimmergröße hingegen eher mäßig. Laut einer Bewertungsskala erhält das Literary Man von Gästen etwa 8,8 von 10 Punkten, während die Castle Pousada in puncto Komfort tendenziell etwas besser abschneidet (ca. 8,6–9,0). Bei der Wahl sollten Sie Ihre persönlichen Vorlieben berücksichtigen: Bücherliebhaber und kulturinteressierte Reisende werden das Literary Man aufgrund seines besonderen Charmes in der Regel als lohnenswert empfinden, während Gäste, die Wert auf Luxus und Schlossblick legen, eher die Pousada bevorzugen.
Sie übernachten nicht im Hotel? Auch dann können Sie einen Teil von „The Literary Man“ erleben. Das Hotel heißt externe Gäste zum Abendessen im Restaurant „Book & Cook“ willkommen (Reservierung empfohlen). Die Hotelangestellten freuen sich in der Regel, wenn Sie spontan vorbeikommen und in den Bücherregalen der Lobby stöbern oder – sofern Platz vorhanden ist – einen Kaffee trinken können. Um die Atmosphäre jedoch wirklich zu genießen, empfiehlt sich eine Übernachtung. Nur mit einer Zimmerreservierung können Sie zwischen den Kapiteln entspannen, in Ruhe frühstücken und das Hotel als Ihr zweites Zuhause betrachten. Reisejournalisten raten, dass man selbst bei ausgebuchtem Zimmer „alles, was die literarische Welt zu bieten hat“, genießen kann, indem man einfach im Hotel speist.
Gäste von The Literary Man loben es oft Ambiente Vor allem aber wird in Rezensionen immer wieder die einzigartige Atmosphäre von Books Everywhere und die friedliche Stimmung hervorgehoben. So schwärmte beispielsweise ein Besucher kürzlich: „Wir hatten eine wunderschöne Zeit hier. Wir haben ein tolles Buch zum Lesen gefunden und ein fantastisches Frühstück genossen. Wenn Sie das Schloss besuchen, müssen Sie unbedingt hier übernachten!“Das Frühstück ist ein weiteres Highlight – viele Gäste bezeichnen es als „fantastisch“ und loben die frisch zubereiteten Eier und das frische Gebäck. Auch der Service wird hoch gelobt: Expedia berichtet, dass Reisende „das hilfsbereite Personal immer wieder loben“. Die Lage des Hotels erhält ebenfalls Bestnoten; Rezensenten schätzen die Lage direkt innerhalb der Stadtmauern, nur einen Steinwurf von der Burg Óbidos und Restaurants entfernt. Kurz gesagt: Wenn Sie Wert auf freundlichen Service, ein reichhaltiges Frühstück und eine gemütliche Atmosphäre mit vielen Büchern legen, werden Sie in diesem Hotel fündig.
Kein Hotel ist perfekt. Ein wiederkehrender Punkt ist, dass das Hotel „The Literary Man“ in einem alten Kloster untergebracht ist, daher hat es Altersbedingte EigenheitenInsbesondere verfügt die Immobilie über kein AufzugDas bedeutet, dass alle Zimmer über Treppen erreichbar sind. Gäste mit Gepäck oder eingeschränkter Mobilität sollten sich darauf einstellen. In einigen Bewertungen wird erwähnt, dass einige Standardzimmer etwas klein und einfach ausgestattet sind (beispielsweise ein Ausziehsofa, das manchen Gästen etwas zu dünn erscheint). Dünne Wände und knarrende Dielenböden werden gelegentlich bemängelt – wenn der Gast über Ihnen spät ins Bett geht, hören Sie möglicherweise ein Rascheln. Auch das Parken gestaltet sich etwas umständlich, da man vom kostenlosen öffentlichen Parkplatz in die Fußgängerzone laufen muss. Einige Gäste merkten zudem an, dass das Frühstücksgebäck etwas wärmer sein könnte und das WLAN abends gelegentlich langsamer ist. Insgesamt werden diese Kritikpunkte jedoch gelassen hingenommen: Stammgäste des Hotels akzeptieren sie als Teil des charmanten, traditionellen Flairs.
Ob sich ein Aufenthalt im The Literary Man lohnt, hängt von Ihren Prioritäten ab. Bei rund 100 € pro Nacht zahlen Sie eher für das Thema, die Lage und das Frühstück als für Fünf-Sterne-Komfort. Wenn Sie Wert auf … legen, … Charakter und Schauplatz Ein individuell gestaltetes Zimmer und ein von Büchern umgebenes Buffet – die meisten Gäste würden dem zustimmen. Die Alternative (die Burg-Pousada) mag luxuriöser sein, bietet aber nicht denselben Charme und kein kostenloses Frühstück. Das „Literarische Haus“ erhält auf den gängigen Buchungsportalen Bewertungen von etwa 8–9 von 10 Punkten – ein Wert, der das einzigartige Erlebnis positiv bewertet. Bücherliebhaber und Geschichtsinteressierte sind sich einig, dass die thematische Einrichtung und Atmosphäre den Preis mehr als rechtfertigen. Im Vergleich zu typischen Pensionen in Óbidos sind die Extras (100.000 Bücher und eine Geschichte in jedem Stein) selten. Wer also keine Wellness-Oase erwartet, sondern einen gemütlichen, kulturellen Aufenthalt, wird sich hier rundum wohlfühlen. Ist Es ist den Preis wert.
Das Literary Man Hotel genießt man am besten in aller Ruhe. Buchung früh ist von entscheidender Bedeutung – wie Reiseschriftsteller warnen. „Da wir nur 27 Zimmer haben, empfehlen wir Ihnen, so früh wie möglich zu buchen!“Versuchen Sie, mindestens zwei NächteDen ersten Abend können Sie nutzen, um durch die Hotelkorridore zu schlendern und mit einem Buch zu entspannen, den zweiten, um Óbidos' Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe zu erkunden. Planen Sie Ihre Reise möglichst so, dass sie mit lokalen Veranstaltungen zusammenfällt: Das Literaturfestival FOLIO im Oktober oder der Mittelaltermarkt im Juli bieten beide ein zusätzliches kulturelles Erlebnis. Verbinden Sie Ihren Aufenthalt in Óbidos mit einem Besuch der Livraria de Santiago (der Kirchenbuchhandlung), probieren Sie den berühmten Ginjinha der Stadt in einem Café und unternehmen Sie vielleicht einen Spaziergang auf der Burgmauer bei Sonnenuntergang.
Bringen Sie Ihre eigene Leseliste mit – die Hotelangestellten empfehlen Ihnen gerne portugiesische Autoren oder Genres, die Ihrem Geschmack entsprechen. Seien Sie auf die Besonderheiten des Gebäudes vorbereitet (packen Sie leichtes Gepäck für die Treppen) und freuen Sie sich auf angeregte Gespräche beim Frühstück. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise auf der offiziellen Website von The Literary Man über aktuelle Preise, Sonderangebote und die neuesten Besucherrichtlinien. Letztendlich belohnt The Literary Man Bücherliebhaber mit einem Erlebnis, das so reichhaltig ist wie die Bücher in seinen Regalen: Gäste reisen nicht nur erholt, sondern auch inspiriert von der Verbindung portugiesischer Geschichte und Literatur ab.