Mittwoch, August 31, 2022

„SHEKHAWATI“ ein Land, das die Zeit vergessen hat

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Shekhawati, mitten in Indiens karger Wüste Rajastan Thar gelegen, wurde zu einem Magneten für die reichsten Tycoons. Denn die bereits im 15. Jahrhundert gegründete Region entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Handelsweg. Es florierte schnell und beherbergte bald mehr als 100 Dörfer sowie 50 Festungen und Paläste. Tatsächlich stammt laut Forbes fast ein Viertel der 100 reichsten Menschen Indiens aus Shekhawati, darunter der Pharmamilliardär Ajay Piramal und der Stahlbaron Laxim Mittal.

SHEKHAWATI - ein Land, das die Zeit vergessen hat

Viele reiche Geschäftsleute, die in Mumbai ihr Vermögen gemacht hatten, wurden durch die Versprechungen von Shekhawati wie Steuersenkungen gelockt und wurden bei ihrem Umzug in die Gegend durch den Handel mit Opium, Baumwolle und Gewürzen noch reicher. Hier stellten sie ihren Reichtum verschwenderisch zur Schau und verwandelten die einst bescheidenen Häuser in dekadente Havelis (Herrenhäuser), die kunstvolle Innenhöfe und große Gärten umfassten. Aber leider sollte es nicht von Dauer sein. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verließen die wohlhabenden Bewohner nach und nach ihre Häuser und zogen in die geschäftigen Gegenden von Mumbai und Kalkutta oder sogar nach Übersee. Diese Gegend ist arm geworden, und die lokalen Behörden konnten nichts tun, um die Pracht zu bewahren.

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Heute ist Shekhawati ein Ort, den die Zeit vergessen hat, und es besteht die Hoffnung, dass die Gegend zu einem Touristenziel wird.

SHEKHAWATI - ein Land, das die Zeit vergessen hat

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